• Foto: ARCH.SLAM

     

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Mai 2019

Gernot Blümel initiiert ARCH.SLAM

Stadtentwicklung und Stadtplanung muss nicht in verstaubten Hinterzimmern passieren. Es geht auch innovativ, interaktiv und transparent. Dazu hat Gernot Blümel den ARCH.SLAMinitiiert – ein absolutes neues, experimentelles Konzept für interaktive, interdisziplinäre Stadtentwicklung. 

Dabei werden verschiedene Entwürfe von städtebaulichen Visionen eines abgesteckten Areals live vor Publikum präsentiert und diskutiert. Am Ende entsteht unter Einbindung des Publikums in Echtzeit kombiniert und in computergenerierten Modellendargestellt ein weiteres, neues und einzigartiges Modell. 

Der Kern des ARCH.Slam ist damit die interaktive Modellierung von städtebaulichen Visionen live vor und unter Einbindung von Publikumund damit die öffentliche und transparente Präsentation von Entwicklungsprozessenin der Stadtplanung mithilfe von dreidimensionalen, computergenerierten Modellen. Innovation trifft somit Partizipation und Interaktion

Die neue Volkspartei Wien hat dieses einzigartige Konzept amBeispiel Handelskaigetestet. Dieser bietet in seiner jetzigen Form zwar viel Potential, aber wenig Charme. Drei verschiedene Stadtentwicklungsmodelle wurden dazu entwickelt, die dann im Rahmen eines ARCH.SLAMlive und unter Einbindung des Publikums zu einem weiteren neuen, einzigartigen Modell weiterentwickelt wurden. 

Entstanden ist daraus eine großartige Zukunftsvision für die städtebauliche Weiterentwicklung des Handelskais, inklusive architektonisch ansprechender Donaubühne, Verbindungsbrücke zu Donauinsel und Floridsdorf, Überplattung der wenig ansehnlichen Verkehrsinfrastruktur inkl. Schaffung neuer Lebensräume. 

Wien soll „Urban Tech“-Hauptstadt werden

Zunehmende Globalisierung, mangelnde Ressourcen und vor allem starke Urbanisierung sind der Grund, warum Städte von morgen urbane Lösungen und Technologien von übermorgen brauchen. „Urban Tech“steht dabei für Technologien, die zu einer Smart Cityführen: Etwa bei der Parkplatzsuche helfen, volle Mülleimer melden, Smog-schluckende Fassaden einsetzen, Staus vermeiden. 

Es geht dabei um Zukunftstechnologien, die wachsende Städte „smart“ machen und Ressourcen optimieren.  Auch Wien steht als wachsende Zweimillionenstadtvor vielen urbanen Herausforderungenfür die „Urban Tech“ erforderlich ist. Wien hinkt hier im internationalen Vergleich jedoch klar hinterher. 

Deshalb braucht es eine langfristige, übergeordnete und ganzheitliche Strategie. Das beginnt mit der Förderung von EntrepreneurshipEducationvon Kindesbeinen an – flächendeckend und systematisch umgesetzt von der Volksschule bis in die Oberstufe. Denn eine Urban Tech-Hauptstadt braucht zuallererst selbstbewusste und mündige Bürgerinnen und Bürger, die mit Kreativität und Innovation an Sachen herangehen und dazu die notwendige Portion an Unternehmergeist und Risikofreude mitzubringen.

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