• © CHICO-Hängematten

     

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Juli 2019

Die Seele baumeln lassen

Die Entstehungsgeschichte der Firma CHICO-Hängematten klingt fast wie ein Märchen: In den späten 1960iger Jahren lebte Franz Rohrmoser aus Salzburg als Entwicklungshelfer einige Jahre mit den Indios im Amazonasgebiet in Brasilien. Sein Kosename war „Chico branco“ was soviel heißt, wie „der weiße Junge“. Als er in die Heimat zurückkehrte, brachte er die Hängematte mit, die er im Wohnzimmer befestigte. „Der Wunsch unserer Freunde nach einer solchen Hängematte brachte uns auf die Idee, diese selbst herstellen“, erzählt seine Frau Hildegard Rohrmoser. „Dazu entwickelten wir, von der ursprünglichen Technik der Indios ausgehend, ein Websystem, welches die Form und die hohe Qualität beibehält, die Arbeit jedoch erleichtert." Ein einfacher Schritt, der den Start einer beispiellosen Unternehmensgeschichte markierte. 

Hängematten kennt jeder, doch wo kommen sie eigentlich her? Die ursprüngliche Heimat der Hängematten ist das ferne Mittel- und Südamerika. Das schwebende Tuch wird von den Indios als Kinderwiege, als Ort der Entspannung und als fixer Schlafplatz für die Nacht verwendet. La Hamaca – ein Geschenk der Götter – nennen die Indios dieses Möbelstück. Die Indios machen diese Matten selber, indem sie einen Endlosfaden auf einen Holzrahmen wickeln und dann in mühevoller Handarbeit den Querfaden einflechten. Anschließend werden an den Mattenende die Schlingen so gebunden, dass eine Wiegenform entsteht.

In der Region Oberes Mühlviertel, wo die Weberei bereits eine jahrhundertelange Tradition hat, sanierten die Rohrmosers den elterlichen Bauernhof Stück für Stück und funktionierten ihn zu einem Betriebsgebäude um. Heute beheimatet der Vierseithof mit seinem alten Ziegelgewölbe eine Zwirnerei, Weberei, Tischlerei und Werkstätten zum Maschinenbau, Büro und Verkaufsräume „Hier haben wir gefunden, was wir gesucht haben“ erzählt Hildegard Rohrmoser. Viel Platz und Menschen mit besonderem handwerklichem Geschick, technischem Hausverstand und Kreativität.

In der Weberei werden an die 20 Tonnen Garne – vorwiegend Baumwolle – verarbeitet, die von Spinnereien in Europa bezogen werden. Wenn diese Fäden alle Stationen der Zwirnerei und Weberei durchlaufen haben, sind am Ende rund 3500 Hängematten und ungefähr 2500 Hängesesseln fertig. CHICO bearbeitet und verarbeitet im Jahresdurchschnitt rund 200 Festmeter Eschenholz das ausschließlich aus der Region – genauer gesagt Oberösterreich und Salzburg – kommt. Eschenholz zeichnet sich durch die hohe Qualität aus und wird besonders dann eingesetzt, wenn höchste Ansprüche an Festigkeit und Elastizität gestellt werden.

Der Familienbetrieb produziert im Herzen des Mühlviertels, wobei der regionale Firmenstandort Oberösterreich aus vollster Überzeugung gewählt wurde. Und es werden auch ausschliesslich qualitativ hochwertige Materialien verarbeitet. Sylvia Katzlinger, Geschäftsführerin von CHICO: „Wir können auf jeden einzelnen Arbeitsschritt einwirken, um unseren Kunden die beste Qualität zu liefern. Selbst Sonderanfertigungen sind für uns machbar. Diesen hohen Qualitätsstandard führen wir auch im Umgang mit unseren Kunden weiter. Kompetentes Personal, ausführliche Beratung und zuverlässige Versandabwicklung garantieren beste Kundenzufriedenheit.“ 

www.chico.at

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