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September 2019

My Virtual Shelf

Vor rund vier Jahren startete SERVICE&MORE seinen Schwerpunkt zur Digitalisierung. Österreichs größter Einkaufs- und Dienstleistungsorganisation ist es wichtig, die Möbelfachhändler und Raumausstatter des Verbandes fit für die digitale Zukunft zu machen. Aktuellstes Highlight ist eVA 5.0, das Virtual Shelf. Dieses einzigartige digitale Tool steht derzeit in Österreich exklusiv den Partnern von SERVICE&MORE zur Verfügung.

Bei SERVICE&MORE beschäftigt man sich seit geraumer Zeit mit einem breiten Spektrum der digitalen Kundenansprache. Mag. Christian Wimmer, Geschäftsführer von SERVICE&MORE: „Wir sehen es als eine der zentralen Aufgaben unseres Verbandes, die Trends in der Branche und am Markt zu erkennen und diese im Sinne unserer Handelspartner rasch umzusetzen und zu nutzen.“ Sehr früh hat die Organisation daher bereits damit begonnen, sich intern und extern in der digitalen Welt zu bewegen. Dazu zählen auch digitale Systeme, die Wissen vermitteln und zugleich den Arbeitsalltag extrem erleichtern.

Wimmer erinnert sich: „Als erste interne Maßnahme haben wir bereits 2012 die onlineAKADEMIE für Verkäufer und Handelspartner initiiert. Das war damals etwas völlig neues in unserer Branche! Denn gerade in Familienbetrieben mit hohem persönlichen Zeiteinsatz schätzt man die Möglichkeit, dann zu lernen, wenn man sich Luft verschaffen kann und frisch im Kopf ist.“

Heute ist man schon viele Schritte weiter und 2019 wurde bereits viel umgesetzt. Als Basis dient eine von SERVICE&MORE im Vorjahr beauftragte Studie. Unter anderem belegt diese, dass rund 30 % der Interessenten auf Händlerwebsites recherchieren und 60 % direkt ins Geschäft gehen, um sich dort beraten zu lassen. Andreas Schwaiger, Marketingleiter bei SERVICE&MORE: „Die zahlreichen Recherchemöglichkeiten und der Austausch in sozialen Netzwerken fordern heute einen hohen Schulungsgrad und umfassendes Produktwissen unserer Händler, um als kompetenter Berater wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus müssen vor allem aber auch Schauräume anders gestaltet werden, um als attraktiv und zeitgemäß zu gelten.“

Eine erste wesentliche Maßnahme galt den Websites der Handelspartner: Diese treten in einem trendigen neuen Look mit zahlreichen Zusatzfeatures auf und die Partner profitieren durch die Individualisierungsmöglichkeiten. Schwaiger: „SERVICE&MORE hat ja vor rund zwei Jahren ein Positionierungskonzept entworfen, mittels dessen die Handelspartner ihren individuellen, völlig eigenständigen Marktauftritt erarbeiten. Dieser muss sich natürlich online klar widerspiegeln!“ Daher unterstützt ein Online Coach die Familienunternehmen bei der Gestaltung individueller Texte oder Bilder auf ihren Websites sowie bei der Erstellung von Newslettern. Unterstützung von SERVICE&MORE gibt es auch bei der Umsetzung digitaler Kampagnen, bei der Suchmaschinenoptimierung und der Bewerbung mittels Google Ads. Im Zuge der Studie wurde unter anderem das allgemeine digitale Verhalten der Befragten untersucht. 45 % von ihnen halten sich täglich auf Social Media-Plattformen auf und holen sich hier Einrichtungsideen. Schwaiger: „Das ist natürlich ein enormes Potential. Dennoch lautet unsere Empfehlung: Nur wer auf facebook und Co. wirklich zu Hause ist, sollte diese Kanäle auch gewerblich nutzen. Alles andere wirkt aufgesetzt und ist nicht authentisch!“

Im Schauraum erwarten sich Interessenten dann natürlich besondere Inspiration. Zahlreiche Händler von SERVICE&MORE bieten diese in einer ganz besonderen Art und Weise: Der Kunde kann mittels Virtual Reality Brille seine zukünftigen Räume und seine eigene Wohnsituation erleben! Dazu werden im ersten Schritt im persönlichen Gespräch seine Wünsche und die exakten Realmaße seines Raumes erfasst. Es folgen die Planung und über eine Schnittstelle der Import in die entsprechende Softwarelösung. In kurzer Zeit heißt es „Brille aufsetzen!“ und man kann digital durch seine neue Wohn- oder Küchenwelt gehen. Phillip Kreuzer, Digitalexperte bei SERVICE&MORE: „Dieses Tool ist eine Win-Win-Situation. Denn es erleichtert dem Interessenten die Entscheidungsfindung, indem er seine Räume richtig erleben kann und hilft auch dem Einrichtungsfachhändler in der Detailplanung!“

Eine wahre Vorreiterrolle übernimmt die Organisation mit der Einführung des Virtual Shelfs. Hier hat SERVICE&MORE hohe Investitionen getätigt, damit die Partnerbetriebe am Puls der Zeit sind. Kreuzer: „Dieses Tool bringt die Digitalisierung auf einzigartige Weise in die Schauräume und unterstützt perfekt in der persönlichen Beratung!“ Das Virtual Shelf mit dem Namen eVA 5.0 fordert zur Interaktion auf und ruft die Wünsche des Kunden mittels Touch Screen ab. Es unterstützt ihn auf dem Weg zu seinem persönlichen Stil und unterbreitet ihm optische Vorschläge für seine individuelle Raumgestaltung. Kreuzer: „eVA 5.0 ist eine gigantische Inspirationsquelle für den Kunden. Er kann hier unterschiedliche Wohnwelten und die Markenvielfalt unser Partnerbetriebe erleben und diese gleich direkt mit dem Berater besprechen.“ Wie auch von anderen Apps gelernt, können Favoriten auf eine Merkliste gesetzt werden, mit denen der Verkäufer anschließend weiterarbeiten und detailliert planen kann. Kreuzer: „In jedem Fall spiegelt das Ergebnis das Portfolio des jeweiligen Händlers wider, es werden keine Fantasieprodukte, sondern nur im Haus geführte Marken präsentiert!“ Der Möbelfachhändler oder Raumausstatter bekommt zum Start von SERVICE&MORE seine individualisierte Version des Tools zur Verfügung gestellt. Um immer topaktuell zu sein, kann er laufend seine zusätzlichen Inhalte und Referenzen selbst einpflegen.

Den Möbelfachhändlern und Raumausstattern selbst bietet eVA, die elektronische Verkaufsassistentin, bereits in der Version 2.0 besondere Erleichterung im Alltag: Mit ihr stehen Preislisten, Kataloge und Kollektionen online aber auch jederzeit offline und kostenfrei zur Verfügung. Die größten Vorteile: Der Einrichtungsberater hat stets das gesamte Sortiment und die Preise der Kernlieferanten zur Hand. Das Schleppen schwerer Verkaufsordner ist damit Schnee von vorgestern. Denn das gesamte Angebot liegt in einer sicheren Cloud bereit. Auf Wunsch kann der Verkäufer das Portfolio im Büro downloaden und ist so vor Ort beim Kunden nicht von einer mobilen Datenverbindung abhängig. Auf seinem Tablet kann er sämtliche Einrichtungsgegenstände des zukünftigen Raumes seines Kunden abspeichern und aufrufen sowie diese in einem neuen Projekt zusammenstellen. Das System bietet auch Platz für individuelle Notizen und Anmerkungen. Nach dem Beratungsgespräch hat der Einrichtungsberater auf Knopfdruck alle maßgeblichen Informationen zur Hand und kann rasch ein optimales Angebot zusammenstellen.

Auch für alle in diesem System vertretenen Lieferanten ergeben sich zwei maßgebliche Vorteile: Die Verkäufer können allzeit auf die gesamte Lieferantenpalette zugreifen, und die Produktion von teuren Musterordnern wird deutlich reduziert. eVA 2.0 ist selbsterklärend, die User müssen also keine Einschulung absolvieren und können sofort nach der Installation loslegen. Seit 2017 steht eVA in einer komplett neuen Android- und iOS-App zur Verfügung. Zusätzlich gibt es seit knapp einem Jahr selbige Applikation auch für Windows 10 Geräte. Sie umfasst zudem jetzt auch passwortgeschützt sämtliche Einkaufsunterlagen sowie die Stamm- und Kontaktdaten der Lieferanten und deren Konditionen. Auch hier wird stark auf Individualität gesetzt, denn die eVA 2.0 erscheint nicht wie bisher im Design von SERVICE&MORE, sondern in jenem des Händlers.

Wimmer: „Damit all diese Tools auf das gemeinsame kaufmännische Ziel einzahlen, muss deren Mix passen. Vor allem aber darf die persönliche Beratung in keinem Fall fehlen. Denn virtuelle Maßnahmen können den menschlichen Dialog perfekt ergänzen, aber keinesfalls ersetzen. Es geht nicht nur um Fachwissen, sondern auch darum, Vertrauen aufzubauen und die Beziehung zum Kunden zu festigen.“

www.serviceandmore.at

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