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April 2019

Zeit für etwas Besonderes

Zeit erfahren, Zeit nehmen, Zeit gestalten: Das ist die Philosophie hinter der Ausprägung und Gestaltung der Produkte des Herstellers clockwheels. Das Stuttgarter Unternehmen ist fasziniert von Dingen, die (sich) bewegen. Auf der einen Seite resultieren aus dieser Faszination hochqualitative mechanische Uhren, die in Einzelfertigung und mit traditionellen "HAND-WERK"-Techniken hergestellt werden, auf der anderen Seite trägt diese Liebe auch PS-stärkere Früchte wie das Projekt "9XXXR", das in Anlehnung an den klassischen Porsche 911R aus dem Jahr 1967 in 19 Exemplaren realisiert wird. Und ganz neu: das Projekt UHRRAD 011, ein Fahrrad im klassischen Bild und mit einem vollständig integrierten Elektro-Antrieb!

© clockwheels design GmbH

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Warum clockwheels, warum dieses Projekt? Eine Frage, die gerne gestellt wird und Geschäftsführer Rainer Schweikert daher mittlerweile schon sehr gut kennt. Nur eine Antwort darauf gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nicht geben. Es war, ist und bleibt die spannende Aufgabe und Zielsetzung von clockwheels, Dinge die (sich) bewegen zu entdecken und für eine weitergehende und auch eventuell andere Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Gerade die oft übersehene Nutzung von bereits Vorhandenem brachte ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die sich mit ihren verschiedenen Sichtweisen, Interessen, Kompetenzen, Gedanken und auch Arbeitsabläufen gegenseitig inspirierten. Der bewusste, interdisziplinäre Kompromiss entwickelte sich so zu einem Fixpunkt in der Philosophie und ständigen Begleiter des Unternehmens - ohne dabei jedoch die anerkannten und akzeptierten Prinzipien und Regeln zu vernachlässigen!

Von Beginn an, war und ist es die gemeinsame Zielsetzung, durch die Verknüpfung von Altem und Neuem eine funktionale Formensprache und einen hohen alltäglichen Nutzungsgrad der Produkte zu realisieren.

Die zu verwirklichenden Produkte bzw. Objekte waren und sind das Ergebnis einer langjährigen Tradition und Nutzung in unterschiedlichsten Anwendungssituationen. Gerade die Kenntnisse über diese Objekte gaben die entscheidenden Hinweise, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, ohne die vorhandenen außergewöhnlichen Eigenschaften zu verlieren.

Wie man leicht erkennen kann, ist die Basis für dieses Gedankenmodell bzw. für diese neue und andere Ausprägung der klassische Bauhaus-Ansatz und damit das Gestalten durch Funktion, Konstruktion und Proportion im Sinne des Leitspruchs "form follows function" - was natürlich nur durch das Zusammenwirken von Kunst und Handwerk zu bewerkstelligen ist.

Aufgaben, Produkte, Ziele benötigen die passenden und richtigen Partner, Ideengeber, Experten, Kritiker und Enthusiasten. Aus diesem Grund hat sich Schweikert exklusiv mit Projekt-Partnern zusammengeschlossen, die diese Anforderungen im höchsten Maße erfüllen - klassische "HAND-WERK"-Betriebe im lokalen Umfeld, mit der notwendigen Flexibilität und Fähigkeit zur direkten und persönlichen Kommunikation.

Die Initiatoren, die in weiterer Folge als Katalysatoren für die Weiterentwicklung des Unternehmens fungierten, waren die bekannte Sportwagen-Ikone Porsche 911 GT3 sowie ein klassisches Unitas/ETA-6498-Handaufzugswerk - und sind daher jetzt auch die Dinge, die sich und clockwheels bewegen und beschäftigen.

Zeit (er)fahren bringt Bewegung und Veränderung. Und so dauerte es nicht lange, bis es wieder ein neues Objekt gab, das den Stuttgarter Designer herausgefordert und bewegt hat - das „alte“ Fahrrad in der neuen Zeit. Herausgekommen ist das UHRRAD 011, ein Fahrrad im klassischen Bild und einem vollständig integriertem Elektro-Antrieb. Ein weiteres Projekt, das die Tradition und die Moderne in einer harmonischen Symbiose vereint!

Mit zum Teil über 100 Jahre alten Maschinen werden die klassischen UHRRAD-Taschenuhrkaliber ausschließlich von Hand im Hause des Partners Jochen Benzinger vollständig veredelt. Die Restauration der wertvollen alten Maschinen hat Benzinger eigens vorgenommen. Mit den Maschinen und Werkzeugen werden die Gravuren, Skelettierungen sowie Guilloche-Muster der Zifferblätter und Werke aufgebracht. Denn außergewöhnliche Produkte benötigen natürlich auch außergewöhnliche Werkzeuge. Im Sinne der klassischen Unitas-Vorlage und auf Basis alter Handwerk-Techniken erfolgte auch der Entwurf und die Umsetzung der eigenen Module für den Regulator und die Springende Stunde durch den Partner und Uhrmachermeister Hermann Grieb.

Das Modell UHRRAD 01, oder auch Regulator genannt, besitzt einen großen dominierenden Minuten-Zeiger als zentrales Element. Die Minute steht somit im Fokus. Stunden- und Sekunden-Zeiger befindet sich dezentral auf dem Zifferblatt und sind um einiges kleiner. Diese Separation der einzelnen drei Zeiger ist auf eine lange Tradition der Uhrmacher zurückzuführen, die eine „Hauptuhr“ hatten, anhand derer alle weiteren Uhren eingestellt wurden. Der Minuten- und Stunden-Zeiger überlappen sich durch die Dezentralisierung lediglich zweimal am Tag um 12 Uhr. Bei dem klassischen Drei-Zeiger-Bild aus dem Zentrum überlagern sich die beiden Zeiger jede Stunde einmal. Dieses genaue und einfache Erfassen der Zeit erklärt die früher häufige Verwendung dieser Anzeigeform nicht nur bei den Uhrmachern sondern auch an Kirchen und Rathäusern.

Die UHRRAD 02 ist der Klassiker unter den insgesamt drei Modellen. Sie zeigt das übliche Zifferblatt-Bild mit dem Stunden- und Minuten-Zeiger aus dem Zentrum sowie dem Sekundenzeiger bei der 6. Der Sekundenzeiger ist wie auch die 8 auf der Minuterie in rot ausgeführt. Dadurch erhält das Zifferblatt seine spezifische Spannung und Ausprägung. Warum gerade jetzt die Stunde 8 als einzige in rot? Es ist ein Hinweis auf die 8 als liegendes Zeichen, dem mathematischen Zeichen mit dem die Unendlichkeit symbolisiert wird. Aber nicht nur in der Mathematik hat dieses Zeichen seine Bedeutung: Es bedeutet Unvergänglichkeit, bis in alle Ewigkeit, ein Ohne-Ende-Sein von Raum und Zeit.

Die UHRRAD 03, hat die Bezeichnung Digital und repräsentiert die Moderne. Die Anzeige der Stunde erfolgt mit Hilfe der Ziffer und erlaubt dadurch ein schnelles und intuitives „Ablesen“ analog der modernen Zeit. Minuten und Sekunden werde auch hier in Zeiger-Form umgesetzt und vervollständigen somit das „Familien-Bild“ der UHRRAD-Modelle. Das Modul der springenden Stunde wurde in klassischer Uhrmacher-Tradition entworfen und umgesetzt. Während bei den beiden anderen UHRRAD-Modellen ein handgenähtes Armband aus pflanzlich gegerbtem Rindsleder die Standardausstattung ist, besitzt die UHRRAD 03 als Neuerung ein ebenfalls pflanzlich gegerbtes und handgenähtes Armband aus Störleder. Das Störleder wurde 2013 von Sabina Brägger im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Luzerner Hochschule und in Zusammenarbeit mit dem Tropenhaus Frutigen (Projekt für erneuerbare Energien) entwickelt. Dabei wurden die nach der Fischfleisch-Verwendung anfallenden Fischhäute für eine „Lederverarbeitung“ aufbereitet und gegerbt. Das Störleder ist durch seine Grundeigenschaften wasserfest, strapazierfähig, schnelltrocknend und daher auch mit Wasser und Seife zu reinigen.

Alle UHRRAD-Modelle haben verschraubte Inbus-Bandanstöße. Die Edelstahlschließe ist ohne Schlaufen und so flach wie das Lederarmband selbst. Das Band kann jederzeit mit dem mitgelieferten Inbus gewechselt werden.

Neben der Frage nach dem Warum des Projekts, sieht sich Schweikert auch häufig mit einer anderen Frage konfrontiert: Warum beträgt die Lieferzeit der Uhren in der Regel 6 bis 10 Wochen? Das ist ganz einfach zu erklären: Aufgrund der aufwändigen Herstellung können nur wenige Exemplare auf Lager vorgehalten werden. Jedes der UHRRAD-Modelle wird nach Absprache mit dem Kunden in Einzelfertigung von Hand hergestellt und ist somit ein Unikat. Die historischen Unitas/ETA-6498-Handaufzugswerke werden vollständig zerlegt und alle Teile einzeln veredelt (graviert, skelettiert und guillochiert). Auch der Zusammenbau erfolgt nach traditionellen "HAND-WERK"-Techniken und "HAND-WERK"-Vorlagen.

Daher muss man sich ab und an für die ganz besonderen Dinge... einfach Zeit nehmen!

www.clockwheels.com

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