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Dezember 2019

Neues Leben für gebrauchte Kapseln

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stehen bei Nespresso nicht nur am Internationalen Tag des Recyclings, der jährlich am 17. Mai stattfindet, im Zentrum des Handelns. Auch die Verwendung von Aluminium als Schutzhülle für den exklusiven Kaffeegenuss ist eine bewusste, nachhaltige Entscheidung: Das Material wirkt wie ein „Aromatresor“ für den qualitativ hochwertigen Nespresso Kaffee und schützt ihn optimal vor Sauerstoff, Licht und Feuchtigkeit. Die gute Wiederverwertbarkeit spricht ebenfalls für das Leichtmetall: Aluminium kann nahezu unendlich oft recycelt werden. Für die Produktion von Sekundäraluminium wird um 95 % weniger Energie benötigt als für die Erzeugung von neuem Primäraluminium.

„Nur der Aromatresor Aluminium sichert den Geschmack und die Qualität unseres Kaffees. Aber neben höchster Kaffeequalität ist auch das Thema Nachhaltigkeit Teil unserer DNA. Deshalb hat sich Nespresso schon früh in diesem Bereich engagiert und in Österreich ein Programm zum Recyceln der Kapseln gestartet, um den Wertstoff Aluminium wieder in den Kreislauf zurückzuführen“, erläutert Alessandro Piccinini.

Mit Erfolg arbeitet Nespresso laufend an der Anbindung an das bestehende öffentliche System: Heute können gebrauchte Nespresso Kapseln bereits in den Städten Wien, Krems, Linz und Innsbruck sowie in den niederösterreichischen Bezirken Wiener Neustadt, Scheibbs, Neunkirchen, Krems Land und Lilienfeld über die öffentlichen Sammelstellen für Metallverpackungen recycelt werden. Eine vorherige Reinigung der Kapseln ist hierfür nicht notwendig.

Zusätzlich stellt Nespresso seinen Kundinnen und Kunden mit seinem innovativen eigenen Recyclingsystem österreichweit ein flächendeckendes Netz von 1.800 Sammelstellen (mit vielen Altstoffsammelzentren, Nespresso Boutiquen, sowie ausgewählten Fachhandels- und Postpartnern) für die Wiederverwertung gebrauchter Nespresso Kapseln zur Verfügung.

Für den Erfolg der Umsetzung des eigenen Recyclingprogramms hat Nespresso mit ARAplus einen starken Partner an Bord geholt. Geschäftsführer Erwin Janda erläuterte die Betreuung der Sammelstellen durch ARAplus sowie die innovative Kooperation mit der Universität Innsbruck und die Zusammenarbeit mit dem Entsorgungsfachbetrieb Höpperger. „Die Sammlung der Nespresso Kapseln ist für uns ein Vorzeigeprojekt, da es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung eines Unternehmens handelt. Nach der Sammlung werden Kaffeesud und Recycling-Bags für die Stromerzeugung zu Biogas vergoren, das Aluminium wird wieder in den Kreislauf rückgeführt – ein doppelter Gewinn für die Umwelt“, erklärt Erwin Janda.

Ob das Recyclingprogramm von Nespresso auch sinnvoll ist, wurde ebenfalls überprüft. Bei der Wiederverwertung der Kapseln werden nur fünf Prozent jenes Energieaufwands gebraucht, der bei der Gewinnung von neuem Aluminium erforderlich wäre. Laut einer Studie des Umweltbundesamts 2017 wurden auf diese Weise in Österreich 266 Tonnen CO2 eingespart. „Das Ergebnis unserer Berechnungen zeigt, dass sich Sammeln und Recyceln auszahlen. Nur wenn Rohstoffe über die Lebensdauer von Produkten hinaus genutzt werden, sind Ressourcen effizient eingesetzt“, erklärt DI Werner Pölz, Experte für Ökobilanzierung am Umweltbundesamt Wien.

Die enge Zusammenarbeit mit den Partnerregionen und die Anstrengungen der letzten zehn Jahre haben Früchte getragen. Das hat auch ein jüngst veröffentlichter Recycling Report des Unternehmens bestätigt. Die Resultate der Studie legen dar, dass das Nespresso Recyclingprogramm sehr populär ist und generell großen Wert auf das Trennen von Müll gelegt wird. Das zeigt, wie wichtig den Österreicherinnen und Österreichern ein bewusster Umgang mit Ressourcen ist.

www.nespresso.com

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