November 2020

JAGUAR HYBRID – Die neue Dimension der Zeit am männlichen Handgelenk


Klassisch männlich im Design und smart in der Funktion. Mit den sechs Hybriduhren von JAGUAR HYBRID setzt Man(n) neue Zeit-Maßstäbe

Eine Uhrenmarke Made in Austria

Jewelry & Watches
Viele Menschen träumen davon, sich zu verwirklichen, eigene Projekte umzusetzen und etwas zu erschaffen, das nachhaltig ist. Manchmal ist die Unsicherheit dann doch größer und es bleibt bei einem Traum.

Kunst und Revolution

Seit 2016 hat Alexander Shorokhov an dem Modell "Revolution" gearbeitet. Er wollte mehr Kunst, mehr Avantgarde, mehr „Revolution" in die Gestaltung der Uhr bringen, sowie sein Ingenieurstalent einsetzen und seine Zukunftsvisionen darstellen. Gleichzeitig sollte mehr Abstand zu den gängigen Modellen der Kollektion geschaffen werden.

Die NAUTILO Vintage Kollektion

Ausdrucksstark, sportlich und funktionell erinnert die NAUTILO Vintage mit ihren subtilen Linien an frühere Designcodes, bleibt aber gleichzeitig entschieden zeitgenössisch.

U(h)rlaub mit ANONIMO

Bei so vielen Facetten die ein Urlaub bieten kann, ist es wichtig zu wissen, was zu einem passt und wie man diese wertvolle Freizeit gestalten möchte. Auch eine Staycation, der Urlaub zuhause, bietet unglaubliche Möglichkeiten wenn der Alltag mit etwas Inspiration gewürzt wird!

HIRSCH Armbänder - das schönste Kleid der Uhr

Was 1945 unter Firmengründer Hans Hirsch am heimischen Küchentisch in aufwändiger Kleinarbeit begann, feiert mittlerweile international Erfolge. Die Marke HIRSCH genießt sowohl als Partner der Schweizer Uhrenindustrie, als auch unter dem eigenen Namen, hohes Ansehen innerhalb der Branche.

Kontrastreiche Klarheit

Junghans präsentiert neue max bill Chronoscope in Schwarz-Weiß. Seit 1961 hat sich viel verändert. Oder auch nicht. Die Serie von mechanischen Armbanduhren, die Max Bill damals für uns entwarf, wird heute noch nahezu unverändert hergestellt.

Tested beyond Endurance

2002 von den Brüdern Nick und Giles English Henley-on-Thames, England, mitbegründet, hat sich Bremont innerhalb kürzester Zeit zu einer preisgekrönten Luxusmarke für mechanische Uhren entwickelt. Dabei bleibt die Marke stets ihren ursprünglichen Prinzipien treu: Luftfahrt und Militär, britisches Engineering und Abenteuer. Bremont stellt nicht nur Uhren für einige der exklusivsten Militärstaffeln der Welt her, sondern spielt auch weiterhin eine einflussreiche Rolle bei der Wiederbelebung der britischen Uhrenindustrie - dem Geburtsort zahlreicher Zeitnehmungsinnovationen. Mit ihrem wesentlichen Einfluss auf die Uhrenindustrie hat sich die Marke mittlerweile zu einem der weltweit führenden Hersteller von Chronometern aufgeschwungen.

Leistbarer Luxus

Wenn eine Uhrenmarke nicht über zumindest 100 Jahre Tradition verfügt, dann gehört sie nicht zu den altehrwürdigen Luxusmarken wie Rolex, Patek Philipe oder Breitling. Dabei sind es gerade die neuen, jungen und wilden Uhrenmanufakturen wie VIRIBUS UNITIS, die die Innovation vorantreiben und die Uhrenindustrie oftmals wirklich "alt" aussehen lassen.

Neu bei ANONIMO

Mit seiner Philosophie und seinen Produkten, die italienisches Design und Schweizer Technologie vereinen, steht ANONIMO für echte Lebensfreude. Lässige Eleganz trifft auf Präzision aus der Schweiz. Uhren von ANONIMO sind mehr als reine Accessoires. ANONIMO ist Freiheit – die Freiheit, das Leben in all seinen Facetten zu feiern und zu genießen. Das bedeutet, seine Leidenschaften auszuleben und zu teilen und seine Persönlichkeit auszudrücken.

Tradition und Kompetenz seit 1882

Als im Jahre 1882 ein kleines Uhrengeschäft im Schweizer Städtchen Diessenhofen eröffnet wurde, wusste man noch nicht, dass der Name Hanhart später für den größten europäischen Produzenten und Marktführer im Bereich von mechanischen Stoppuhren stehen und eine Hauptrolle in der deutschen Uhrenindustrie spielen wird.

Kalte Winter, bunte Zeiten

Die hochwertige, ultraleichte Ausführung der Uhren von AL-Time mit dem charakteristischen Aluminium Chassis demonstriert, dass Zeit nicht schwer wiegen soll. Und genauso drückt sich diese Leichtigkeit nicht nur im Design, sondern auch in der farblichen Gestaltung aus. Die spannenden Farben der neuen AL-Time Uhren-Kollektionen bringen Leben in den Alltag und machen jeden Look zum Lifestyle Statement!

Geschaffen für härteste Bedingungen

Mit dem Anspruch, die robustesten und widerstandsfähigsten Schweizer Armbanduhren mit eigener Beleuchtungstechnologie und innovativem Design zu realisieren und das Ganze noch zu einem erschwinglichen Preis hat Luminox erfolgreich Maßstäbe im Uhrenmarkt gesetzt. Der Name Luminox ist heute ein Synonym für Robustheit, Widerstandsfähigkeit und kompromisslose 24/7-Beleuchtung. Jetzt präsentiert Luminox seine neue Atacama Adventurer Serie 1760.

Auffallend schön

Ein Dandy fällt durch seine Erscheinung auf. Er ist ein Mann von schlichter und zugleich erlesener Eleganz. Ein Individualist, der nach Einzigartigkeit strebt, anstatt modischen Trends zu verfallen. Dabei sind es nicht die lauten Töne, sondern vielmehr feinsinnige Details, auf die es ihm bei seinem ganz eigenen Stil ankommt.

Zeitlose Schönheit

Marco Bicego, der das Goldschmiedehandwerk bei seinem Vater im heimatlichen Trissino, Italien, erlernte, stellt die handwerklichen Fähigkeiten in den Fokus seiner Kreationen. Für seine, im Jänner 2000 gegründete Marke dienen drei wichtige Grundlagen als Basis: Alle Schmuckstücke müssen von den Goldschmieden im Hauptsitz in Trissino hergestellt werden, die handwerkliche Bearbeitung durch den Bulino bzw. Stichel ist fundamental wichtig bei der Bearbeitung eines jeden Exemplars und jedes einzelne Schmuckstück muss vielseitig tragbar sein, um auf die Ansprüche der modernen Frau einzugehen.

Lights! Camera! Bvlgari!

Betreten Sie die Welt der Filme, als wären Sie wie von Zauberhand in ein Land der Träume versetzt worden. Mit der Cinemagia High Jewellery-Kollektion zelebriert Bvlgari seine leidenschaftliche Beziehung zur Leinwand: eine Auswahl wunderbarer Kreationen, die dieselbe grenzenlose Kreativität und Expertise wie erlesene Filme herausstellen. 

Motorsport meets Chronograph

Bei der Erstellung der Funktions-Wunschliste für seine Formex-Traumuhr machte es sich Alex Toril, Rennfahrer und Le Mans Cup-Sieger einfach – er schuf einen „Best of Mix“ aus Rennsport und Uhrenwelt. Formex-CEO Raphael Granito und sein Team stellten sich der sportlichen Herausforderung mit Freude und Elan. 

Kärntner Uhrkraft

Seit 2004 ist Kärnten um eine Manufaktur mit höchstem Qualitätsanspruch reicher: Österreichs innovativer Uhrenspezialist, die Habring Uhrentechnik OG, sorgt seit mittlerweile 15 Jahren für stetige Bewegung sowie Weiterentwicklung auf dem hart umkämpften Markt der mechanischen Uhren und sorgt dabei immer wieder für positive Überraschungen, die selbst anspruchsvollste Kunden zu Begeisterungsstürmen verleiten.

Innovative Erbstücke

Nostalgie ist in! Während die Innovationszyklen in der Gegenwart immer schneller ablaufen, nimmt sie uns die Angst vor der Beschleunigung und erinnert an die „guten alten Zeiten“. Nostalgiker gibt es heute auf vielerlei Gebieten – sei es in der Kunst, der Musik oder in der Welt der Uhren. Diese kleinen Wunderwerke eignen sich nämlich besonders gut, die gelungensten Styles der Vergangenheit in ein zeitgemäßes Outfit zu kleiden.

Hello, World - Hello, Island Girl

Nun ist es also soweit: ISLAND GIRL Eyewear stellt sich offiziell der Welt vor und bringt lässige sri-lankische Beachvibes gepaart mit Hollywood-Glam auch in die weniger sonnigen Fleckchen der Erde - für ein Urlaubsfeeling all-year-round!

Zeit, in Form gegossen

Hagen in Westfalen: Erdal Yildiz bekommt die Taschenuhr seines Großvaters als Erbstück geschenkt. In dieser tickt das Kaliber Unitas, das allerdings einen Service benötigt. Auf der Suche nach einem geeigneten Uhrmacher bekommt er erste Einblicke in das Uhrmacherhandwerk und kann sich sofort dafür begeistern. Von da an entwickelt er eine ganz besondere Bindung zur Uhrmacherei und speziell dem Unitas Werk.

Atelier Swarovski by Penélope Cruz

Penélope Cruz glänzt bei den Filmfestspielen von Cannes mit den größten Swarovski Created Diamonds, die je auf dem roten Teppich zu bewundern waren. Die maßgefertigte Schmuckkollektion ist aus ihrer jüngsten Kooperation mit Atelier Swarovski entstanden und stellt bewussten Luxus mit sorgsam gefertigten Materialien aus kontrollierter Herkunft wortwörtlich ins Scheinwerferlicht.

Ein untrüglicher Sinn für Zeit

Der Name Sinn Spezialuhren steht seit 1961 für funktionsstarke mechanische Uhren. Vor allem aufgrund innovativer Technologien wie etwa DIAPAL, Ar-Trockenhaltetechnik, HYDRO und TEGIMENT beweisen die Uhren gerade in alltäglichen und in Extremsituationen immer wieder ihre Robustheit, Langlebigkeit, Qualität und Präzision. Im Entwicklungsprozess richtet sich bei der Uhren-Manufaktur die Formgebung der Uhren daher auch konsequent nach der geforderten Funktionalität.

Eine Legende wird 50

Steve McQueen machte sie in "Le Mans" zu einer Legende - und bis heute ist sie ein Symbol für einen avantgardistischen, zeitlosen Stil: die TAG Heuer Monaco. Unverwechselbar und ikonisch ist das quadratische Gehäuse mit dem metallisch blauen Zifferblatt, den roten Zeigern und der Position der Krone auf der linken Seite. Doch nicht nur optisch ist die Monaco wegweisend, denn mit ihr präsentierte der Schweizer Uhrenhersteller zugleich fortschrittliche Technologie. Für alle, die ein Leben auf der Überholspur leben - und das seit bereits 50 Jahren!

Zeit für etwas Besonderes

Zeit erfahren, Zeit nehmen, Zeit gestalten: Das ist die Philosophie hinter der Ausprägung und Gestaltung der Produkte des Herstellers clockwheels. Das Stuttgarter Unternehmen ist fasziniert von Dingen, die (sich) bewegen. Auf der einen Seite resultieren aus dieser Faszination hochqualitative mechanische Uhren, die in Einzelfertigung und mit traditionellen "HAND-WERK"-Techniken hergestellt werden, auf der anderen Seite trägt diese Liebe auch PS-stärkere Früchte wie das Projekt "9XXXR", das in Anlehnung an den klassischen Porsche 911R aus dem Jahr 1967 in 19 Exemplaren realisiert wird. Und ganz neu: das Projekt UHRRAD 011, ein Fahrrad im klassischen Bild und mit einem vollständig integrierten Elektro-Antrieb!

Für brillante Frauen

Die neue Muttertagskollektion von Swarovski ist der brillante Beweis für das leuchtende Band zwischen Mutter und Kind. Die Aufforderung #FollowYourSun ermuntert die Menschen, allen Frauen in ihrem Leben zu zeigen, wie sehr sie sie lieben und schätzen!

Wiener Eleganz seit 1822

1822 vom österreichischen Uhrmachermeister Carl Suchy gegründet, zählte das renommierte Uhrmacherunternehmen bedeutende Persönlichkeiten wie Kaiser Franz Joseph, dessen Ehefrau Kaiserin Elisabeth (Sisi) und Sigmund Freud zu seinen ehrenwerten Kunden. Mit dem Zerfall des Habsburgerreiches verlor sich die Spur des ersten und für lange Zeit einzigen Uhrenlieferanten des kaiserlich und königlichen Hofes. 2017 wurde Österreichs imperiale Luxusuhrenmarke in Basel dann wieder zum Leben erweckt!

Unique - like you

Im Oktober 2018 lancierte die Marke Bucherer Fine Jewellery ihre neue Schmuckkollektion B Dimension: Die geometrisch anmutende Kollektion der New Yorker Schmuckdesignerin Yunjo Lee ist inspiriert vom Werk des Künstlers Ellsworth Kelly. Das raffinierte Design gibt der Form des Kreises eine neue Dimension und der Kollektion ihren starken Charakter.

Der Zauber der AENEA QUADRIFOGLIO KOLLEKTION

Die zauberhaften AENEA Quadrifoglio Schmuckstücke sind Glücksbringer und Liebesbeweis zugleich. Die Seltenheit eines vierblättrigen Kleeblatts in der Natur symbolisiert Glück. Die drei weiteren Blätter des Klees stehen für Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung. Das vierblättrige Kleeblatt eint somit die Funktion als Glücksbringer und Liebesbeweis.

Junghans ausgezeichnet mit Red Dot für hohe Designqualität

Die Junghans max bill Automatic konnte die diesjährige Jury des Red Dot Award 2018 überzeugen und erhielt den Red Dot für hohe Designqualität. Das Uhren-Design von Junghans steht für eine konstruktive Klarheit und ästhetische Perfektion. Die Linie Junghans max bill  basiert auf einer Kooperation mit dem Schweizer Künstler Max Bill. Das Modell war eines von 6.300 eingereichten Produkten verschiedenster Hersteller und wird als einer der Sieger im Red Dot Design Museum ausgestellt, welches das größte Museum zeitgenössischen Designs ist.

Das Breitling-Squad-Konzept

Das Squad-Konzept von Breitling basiert auf der Idee, dass meistens Drei-Personen-Teams (Squads), deren Mitglieder Profis ihrer Fachrichtung sind, die die Werte von Breitling, Action, Errungenschaft und Pioniergeist darstellen. Die erste Breitling-Squad bilden talentierte Schauspieler: Brad Pitt, Charlize Theron, Adam Driver und Daniel Wu. Das Squad-Konzept beruht auf wirkungsvollen Verbindung, die durch gemeinsame Ziele zwischen Menschen entsteht. Diese Beziehung wird in der Zukunft zum Gegenstand der Werbekampagnen von Breitling.

Neuheiten von Carl F. Bucherer

Die Baselworld 2018 ist ein bedeutender Meilenstein für Carl F. Bucherer, da die Uhrenmanufaktur mittlerweile 130 Jahre alt ist. Das ist nicht der einzige Grund zum Feiern, denn eine Weltneuheit wird auf der Baseler Uhrenmesse lanciert: die Manero Tourbillon DoublePeripheral, deren Herzstück das neue Manufakturkaliber CFB T3000 ist. Außerdem wird auch die Kollektion Adamavi durch weitere Modelle ergänzt. Wir stellen die Neuheiten von Carl F. Bucherer vor.

Breitling hebt ab in eine legendäre Zukunft

Mit einer glanzvollen Veranstaltung im Zürcher Hallenstadion samt rotem Teppich feierte Breitling am 16. Februar 2018, die innovative Schweizer Uhrenmarke, die Einführung ihrer neuen Kollektion Navitimer 8. Georges Kern, der neue CEO von Breitling, begrüsste rund 600 hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Unterhaltung sowie Vertreter internationaler Medien und Meinungsmacher und präsentierte ihnen das nächste Kapitel der Marke. Zu den Ehrengästen zählten Gregory Breitling, der Sohn von Willy Breitling, die beiden Abenteurer Bertrand Piccard und Inge Solheim, Mitglieder des Breitling Jet Team und der Patrouille Suisse, der französische Schauspieler Guillaume Canet, der britische Schauspieler Richard E. Grant und viele weitere. Es war die Europa- Veranstaltung der internationalen Tour von Breitling.

Wahre Werte: Die Schmuckmanufaktur Wellendorff

Wellendorff steht international für feinste Goldschmiedekunst made in Germany. Die Schmuckmanufaktur, die als Familienbetrieb heute in vierter Generation geführt wird, steht für Schmuckkreationen in 18 Karat Gold sowie für Wahre Werte. 1893 in Pforzheim gegründet, zeichnet sie sich durch höchste Perfektion, Präzision, Handwerkskunst und Liebe zum Detail aus. Das Brillant-W, ein in 18 Karat Gold gefasster Vollschliffbrillant, signiert jedes einzelne Juwel – ein exklusives Markenzeichen, das für höchste Qualität und außergewöhnliche Kreativität bürgt. Wellendorff ist mit Boutiquen in Europa, Asien und Nordamerika sowie weltweit durch ein Netzwerk ausgewählter Juweliere vertreten.

Auf der Suche nach Perfektion

Victorinox hat sich im Lauf von 130 Jahren ein exzellentes Know-how in Sachen Verarbeitung von rostfreiem Stahl aufgebaut. Die Produktqualität des Inox-Stahls wurde dabei kontinuierlich verbessert. Dieses Know-how ist auch und insbesondere im Victorinox Watch Competence Center von Vorteil. Die Experten des Schweizer Unternehmens entwickeln, produzieren und montieren hier im Schweizer Jura Uhren und Uhrenkomponenten. Neben den eigenen Marken Victorinox Swiss Army und Wenger arbeitet das Watch Competence Center auch für ausgewählte Kunden. Ein gutes Beispiel für die außergewöhnliche Arbeit, die hier geleistet wird, ist die I.N.O.X.-Uhrenserie. Die I.N.O.X. V etwa ist eine Hommage an die moderne Frau. Als zeitgemäße, leistungsstarke Uhr steht sie für Entscheidungskompetenz und Selbstständigkeit. Die perfekte Uhr für Frauen, die selbstbestimmt durchs Leben gehen.

Herr der eigenen Zeit

Der jüngste Zuwachs der Regulator-Kollektion von Chronoswiss glänzt mit viel Liebe zum Detail und einer uhrmacherischen Finesse, die seinesgleichen sucht. Der Hersteller konzentrierte sich beim Flying Grand Regulator Skeleton auf das Wesentliche und das sind für viele Uhrenfans die inneren Werte – sprich das Uhrwerk. Dementsprechend wurde hier fast vollständig auf das Zifferblatt verzichtet und auch das Werk selbst von überflüssigem Material befreit. Dadurch gewährt dieser Regulator sehr tiefe Einblicke. Größe (44 mm) und eine klare Linienführung machen die Skelettierung zeitgemäß – für Dynamik sorgt die Farbgebung. Auffällig sind die trichterförmige Stundenskala und die Spiegelung des Minutenzeigers im Zentrum. Dadurch werden auch jene Bereiche der Minuterie sichtbar, die vom Stundentrichter verdeckt sind. Jede Minute lässt sich hier präzise ablesen.

Neue Highlights, neue Aussteller – INHORGENTA MUNICH 2018

Die INHORGENTA MUNICH ist Europas größte Schmuck-, Uhren- und Edelsteinmesse und verbreitet seit bereits 40 Jahren ein einmaliges Flair. Das Besondere ist die interessante Mischung aus jungen Designtalenten und international bekannten, renommierten Schmuck- und Uhrenmarken. Allesamt zeigen auch 2018 wieder ihre Unikate, Kollektionen und News. Für den Messetermin von 16. bis 19. Februar haben sich über 1.000 Schmuck-, Edelstein- und Uhrenhändler aus über 30 Ländern angemeldet. Das bedeutet ein Buchungsplus von sieben Prozent.

Erstes Tiffany Café in NYC

Der Tiffany Flagship-Store in der Fifth Avenue in New York ist ein legendäres Geschäft, das nicht nur durch „Frühstück bei Tiffany“ einen einzigartigen Status besitzt. Nun ist die Renovierung des vierten Stockwerks des Hauses abgeschlossen und nicht nur das – genau hier wurde auch das erste eigene Café – The Blue Box Café – eröffnet. Natürlich erstrahlt es im typischen Tiffany-Blau.

W wie Wellendorff

Der Name Wellendorff steht für beste Goldschmiedekunst. Das Feingefühl der Schmuckdesigner der Manufaktur und die Leidenschaft der Goldschmiede führen zu einmalig präzisen Stücken, die nichts weniger als Schmuckkunst in höchster Perfektion sind.

Der Gründer des Hauses, Ernst Alexander Wellendorff gab das Credo des Unternehmens schon vor über 120 Jahren aus: „Wenn man mit den edelsten und besten Materialien wie Gold und Diamanten arbeitet und die besten Goldschmiede und Spezialisten engagiert, diese mit den besten Werkzeugen ausstattet, erhält man zwangsläufig den besten und edelsten Schmuck der Welt“, sagte er Ende des 19. Jahrhunderts. Diese Strategie und der damit verbundene Anspruch wird bei Wellendorff nun bereits in vierter Generation gelebt.

Zenith Defy Lab – Präziseste Armbanduhr aller Zeiten

Mit der Defy Lab setzt Zenith einen neuen Standard im Schweizer Uhrenbau. Mittels eines neuartigen Gangreglers wird die Defy Lab zur genauesten mechanischen Armbanduhr, die es je gegeben hat. Mit dieser bahnbrechenden Entwicklung katapultiert die Schweizer Uhrenmanufaktur die Präzision mechanischer Uhren auf ein neues Level.

Österreichische Marke mit Weltruf – Jacques Lemans

Die Uhrenmarke Jacques Lemans ist eine österreichische Erfolgsgeschichte. Was Anfang der 1970er Jahre in Kärnten begann, ist heute ein international agierendes Unternehmen, das jährlich rund 1,2 Millionen Uhren in mehr als 120 Ländern der Welt verkauft. Die Gründe für diesen Erfolg liegen einerseits in der Vielfalt der Uhrendesigns und andererseits in der Preisgestaltung. Bei mehr als 600 Modellen ist wirklich für fast jeden Geschmack etwas dabei. Kollektionen wie „Classic“, „Sport“, „La Passion“, High Tech Ceramic“, „Retro“ oder „Ceramic“ erfreuen sich größter Beliebtheit, auch aufgrund ihres erschwinglichen Preises. Die typische Bandbreite von Jacques Lemans-Uhren liegt zwischen 90,- und 350,- Euro.

Von der Idee über erste Skizzen bis hin zum endgültigen Design und schließlich zur Produktion, Marketing und Vertrieb entsteht bei Jacques Lemans alles aus einer Hand. Das Schlagwort „In-house“ ist bei Jacques Lemans gelebte Kultur und auch ein wichtiger Teil der Erfolgsgeschichte. Das Uhrenunternehmen befindet sich zu 100 % in Familienbesitz, ist unabhängig und eigentümergeführt. Die Geschäftsleitung obliegt den Gesellschaftern Alfred und Norbert Riedl.

Neben der Hauptmarke Jacques Lemans zählen auch die Marken Pierre Petit und Alpha Saphir zum Konzern.

Swarovski-Kristalle schmücken Aida in Salzburg

Bereits zum 5. Mal kooperiert Swarovski mit den Salzburger Festspielen. 2017 wird Starsopranistin Anna Netrebko als Aida in Giuseppe Verdis Oper glamourösen Kopf- und Halsschmuck tragen. Dabei wurden erstmals nicht nur Kristalle von Swarovski verwendet, sondern auch Perlen und Crystal Fabric. Kostümbildnerin Tatyana van Walsum hat Tausende von Kristallen, unzählige Perlen und etliche Meter Crystal Fabric in den Kostümen für Aida verarbeitet. Unterstützt wurde sie von Jan Meier, dem Leiter der Kostümwerkstätten der Salzburger Festspiele. Doch nicht nur seine Erfahrung in der Arbeit mit Kristallen hat die britische Kostümdesignerin in ihre Entwürfe einfließen lassen, auch das Know-how der Kristallexperten von Swarovski war für die schillernde Umsetzung notwendig.

Carl F. Bucherer in „Atomic Blonde“

Im neuen Film von Regisseur David Leitch („John Wick“) sind neben zahlreichen Schauspielstars auch Stars der Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer zu sehen. Weltpremiere feierte der Spionagethriller „Atomic Blonde“ unlängst in Berlin. Mit dabei auf dem roten Teppich vor dem Theater am Potsdamer Platz waren neben der beeindruckenden Hauptdarstellerin Charlize Theron auch Filmbösewicht Daniel Bernhardt und KollegInnen Sofia Boutella und Til Schweiger, die ebenfalls im neuen Actionfilm von Leitch mitwirken wie auch James McAvoy (männliche Hauptrolle) und John Goodman. Regisseur Leitch ist seit einigen Jahren Markenbotschafter der Luzerner Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer. Es ist also kein Zufall, dass gerade Uhren von Carl F. Bucherer eine wichtige Rolle im neuen Film von Leitch bekommen haben.

Ebenso wurde auch Berlin nicht zufällig als Schauplatz für den exklusiven Event ausgewählt. Nimmt doch die Handlung des Spionagethrillers im Jahr 1989 in der deutschen Hauptstadt ihren Lauf. Top-Agentin Lorraine Broughton, gespielt von Charlize Theron, hat einen wichtigen Auftrag zu erfüllen, für den sie bereit ist, bis ans Äußerste zu gehen. Ein Vexierspiel, bei dem die gachblonde Agentin alle tödlichen Fäden in der Hand hält. Sinnlich und spannend zeigt „Atomic Blonde“, dass David Leitch in Sachen Actionfilme vollkommen in seinem Element ist.

Im Zeichen der Schlange

Passend zur Sommerzeit erweitert AENEA Jewellery seine Signature Collection SARPA mit neuen, farbenfrohen Designs. Die aktuellen Kreationen spielen mit weichen, femininen Formen und kräftig leuchtenden Farben. Im Mittelpunkt der Designs stehen Aquamarin, Amethyst, Turmalin, Saphir und Spinell – sie geben der Kollektion eine unverwechselbare Note und interpretieren das typische Schlangenmotiv aus Gold, Platin oder Palladium erfrischend neu. Ein Highlight der Kollektion sind die variierbaren Ohrringe.

NOMOS Glashütte auf dem „Campus“

Das neue Uhrentrio von NOMOS Glashütte trägt den Namen Campus, eine Serie, die vor allem junge Menschen ansprechen soll. Es handelt sich um durchaus luxuriöse mechanische Manufakturuhren, die vergleichsweise erschwinglich sind.

RAYMOND WEIL-Hommage an Gibson Les Paul

Mit einer Hommage an die legendäre „Gibson Les Paul“-Gitarre zeigt der Schweizer Uhrenhersteller RAYMOND WEIL einmal mehr sein Naheverhältnis zur Welt der Musik. Die elegante „freelancer“, die einen Touch von Rebellion in sich trägt, wurde vom Gitarrenmodell „Les Paul“ von Gibson inspiriert und verkörpert dessen freien Geist, die rockige Pose und die unvergleichliche musikalische Ausdrucksweise dieser Gitarre. RAYMOND WEIL feiert den legendärsten aller Gitarrenhersteller, Gibson, gemeinsam mit dem Pionier der modernen Musik – Lester William Polsfuss alias Les Paul – und ehrt damit jene Gitarre, die einige der besten Künstler aller Zeiten inspiriert und begleitet hat. Von Jimmy Page über Billy Gibbons und Pete Townshend bis hin zu Eric Clapton, Gary Moore oder Joe Perry haben geniale Musiker dieses Instrument gewählt, um Rockgeschichte zu schreiben.

Uhren zum Verlieben: Happy Valentine

Kaum ist Weihnachten vorüber, bietet sich schon die nächste Gelegenheit, seine Liebste oder seinen Liebsten zu beschenken: der Valentinstag. Wer dabei etwas mehr als nur eine kleine Aufmerksamkeit im Sinn hat, wird bei diversen Uhrenherstellern fündig. So bieten etwa Glashütte Original, Tissot oder OMEGA hochwertige Produkte, die das Herz der/des Beschenkten auf jeden Fall höher schlagen lassen.

Frühling bei Bucherer

Romantisch verspielt präsentieren sich die Frühlings-Neuheiten des Hauses Bucherer: Blush-Look mit bezaubernden Schmuckstücken mit Morganiten, funkelnde Diamantblüten, eine vielfältige, emotionale Kollektion mit Herzen und Maschen sowie neue Modelle der raffinierten Ringkollektion Variato verbinden Schönheit mit Charakter.

Jubiläumsmodell: Seiko Presage Automatik

Die japanische Uhrenmarke Seiko hat im Lauf der Jahre viele bahnbrechende Produkte und Weltneuheiten auf den Markt gebracht. Viele Uhrenfans verbinden Seiko in erster Linie mit der Einführung der Quarzuhr, die die Schweizer Konkurrenz Anfang der 1970er Jahre in eine schwere Krise stürzte. Das Unternehmen ist in vielen Bereichen Innovationsführer und scheut sich nicht vor allem in Fragen der Technik neue Wege zu gehen. Dass Seiko auch in puncto mechanischer Uhren zu den Topmarken zählt, beweist die Einführung eines neuen Modells aus der Presage-Linie, in dem das hauseigene Kaliber 4R als Automatikkaliber 4R57 zum Einsatz kommt und das neben einer zentralen Restenergieanzeige und einem Zeigerdatum bei einer Gangreserve von 41 Stunden auch die Möglichkeit zum Handaufzug bietet. Eine derartige Ausstattung ist in diesem Preissegment (ca. 500 Euro) wohl nicht so leicht zu finden.

Aquatimer „Sharks“ für die Jäger der Meere

IWC Schaffhausen steht für nachhaltige Produktion und stellt Uhren von bleibendem Wert her. Das Unternehmen ist sich dabei seiner sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst und engagiert sich für den Klima- und Umweltschutz. Dieses Engagement verdeutlicht IWC auch mit der jüngsten Sonderedition der ikonischen Taucheruhr Aquatimer, die nun in begrenzter Stückzahl von fünfhundert Exemplaren mit einer speziellen Hammerhai-Bodengravur aufgelegt wurde.

Das stille Vergehen der Zeit

Der australische Designstar Marc Newson hat die Pendeluhr Atmos von Jaeger-LeCoultre überarbeitet. Es gelang ihm, ihre klassischen Merkmale über Bord zu werfen und dennoch das Wesentliche zu bewahren. Aus der Zusammenarbeit mit der Grande Maison ist ein außergewöhnliches Objekt von verblüffender Reinheit entstanden, das unter seiner Baccarat-Kristallkugel zu atmen scheint. Die Atmos 568 by Marc Newson ist völlig still – ihre Energie bezieht sie aus kaum wahrnehmbaren Temperaturschwankungen – und wird von einem Mechanismus angetrieben, der alle faszinieren würde, die, wie Leonardo da Vinci, im Laufe der Geschichte von einem Perpetuum-Mobile geträumt haben. In dieser neuesten gemeinsamen Arbeit hat der Designer die äußere Form der Atmos sowie einige ihrer Bauteile überarbeitet. Er reduziert sie auf eine transparente Kristallkugel, um ihre Essenz und ihren Kultstatus hervorzuheben.

Seamaster Planet Ocean „Deep Black“

Seine Kompetenz in Sachen Keramik zeigt OMEGA einmal mehr mit den neuen Seamaster Planet Ocean „Deep Black“ Modellen. Ausgehend von der Speedmaster „Dark Side of the Moon“-Serie, die 2013 auf den Markt kam, wurde das Gehäuse der Planet Ocean für die „Deep Black“-Kollektion erstmalig aus einem einzigen Stück Keramik gefertigt. Auch für die einseitig drehbare Lünette und das Zifferblatt kam dieses Material zum Einsatz.

Die vier außergewöhnlichen 45,5 mm großen Zeitmesser sind eine Kombination eines GMT-Modells und einer Taucheruhr. Die wahre technische Herausforderung bestand darin, eine Taucheruhr zu produzieren, die vollständig aus Keramik besteht und gleichzeitig dem Druck in Tiefen von 600 Metern (2000 ft/60 bar) standhält. Das Endergebnis ist eine Serie von vier Neuheiten, die mit der besten Technologie ausgestattet sind, die die Branche derzeit zu bieten hat.

Der blaue Saphir: Premiumschmuck von Juwelier Wagner

Eine der ersten Adressen in Wien für exklusiven Schmuck und hochwertige Zeitmesser ist Juwelier Wagner in der Kärntnerstraße, wo sich neben den geschmackvollen Verkaufsflächen auch ein modernst ausgestattetes Schmuckatelier und ein Uhrenatelier befinden. Über Tradition, Moderne, Schmucktrends und das Geheimnis des Erfolges haben wir mit Inhaber Hermann Gmeiner-Wagner folgendes Gespräch geführt.

morethandesign: Juwelier Wagner ist einerseits ein sehr traditionsreiches Unternehmen, andererseits haben Sie auch ein modernst ausgestattetes Schmuckatelier sowie Uhrenatelier. Wie schaffen Sie es am Puls der Zeit zu bleiben, welche (langfristigen) Konzepte stehen dahinter?

Hermann Gmeiner-Wagner: All unsere unternehmerischen Aktivitäten sind für das Heute, das Aktuelle - und stets mit einem Blick in die Zukunft, geplant und umgesetzt. Die 99 jährige Firmengeschichte wirkt dabei wie eine stabile und feste Basis, auf die wir aufbauen können. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse liegt in der Kontinuität und langfristigen Planung. Deutlich zu erkennen ist das bei der Entwicklung der Wagner Juwelen Collectionen: Seit der Gründung sind unsere Juwelen auf höchstem Qualitätsniveau gefertigt und das Design ist im jeweiligen Zeitgeist. Seit 1991 werden unsere Juwelen mit dem Blauen Wagner Saphir signiert. Heute führen wir über 20 Wagner Juwelen Collectionen mit einer kompetenten Sortimentstiefe. Die in 18 Karat Gold oder Platin gefertigten Schmuckstücke können auch nach Jahren zu einem Juwelenset komplettiert werden. Aber auch internationale Luxusmarken fühlen sich in unseren Geschäften gut vertreten. Allen voran ist hier Rolex zu nennen.

NOMOS in Nachtblau

NOMOS Glashütte bringt eine neue Uhrenserie heraus, die drei Modelle in elegantem Nachtblau erstrahlen lässt: Metro neomatik, Tangente neomatik und Minimatik. Diese neuen Modelle bilden innerhalb der neomatik-Familie und gemeinsam mit der Tetra neomatik nachtblau eine einheitliche Gruppe.

Blau ist jene Farbe, die in der Glashütter Manufaktur immer öfter das Schwarz verdrängt: weil sie poetischer, eleganter und raffinierter ist. Das Äußere der neuen Uhren in Nachtblau passt damit perfekt zu ihrem feinen Inneren. Dort tickt DUW 3001 – jenes superflache Automatikkaliber, das erst im Frühjahr in Serie ging. Mit einer Höhe von nur 3,2 Millimetern verleiht es den neuen neomatik-Modellen eine äußerst schlanke und elegante Form und bringt trotz geringer Bauhöhe allerbeste Leistung. Es ist bereits das zehnte hauseigene Werk von NOMOS Glashütte.

Glänzende Wüstenblumen von Cartier

Die neue Schmuckkollektion von Cartier nimmt sich den Kaktus als Motiv. „Cactus de Cartier“ greift damit nicht nur einen Trend auf, der in der Fashionwelt bereits für Furore sorgt, es gelang dem französischen Traditionshaus auch bestechend schöne Stücke zu kreieren, die wie die Seltenheit eines blühenden Kaktus etwas ganz Besonderes sind. 

85 Jahre Reverso von Jaeger-LeCoultre

Die Maison Jaeger-LeCoultre lässt ihrer Fantasie gerne freien Lauf und setzt ihr Können in ungewöhnlichen Kreationen um. Die Reverso versinnbildlicht dabei das Bestreben, immer wieder zu überraschen. Seit 1931, dem Jahr ihrer Entstehung, ruft die Reverso Emotionen wach. Sie ist unbestritten ein Stilmanifest, das immer wieder neu bezaubert. Durch die klaren, fast schon diskreten Linien ist die Reverso generationen- und kulturübergreifend ein Sinnbild für Eleganz.

 

„Anlässlich des 85-jährigen Jubiläums des Modells haben wir beschlossen, die Reverso-Kollektion neu zu gliedern, sodass jeder auf Anhieb erkennt, welche Linie und welches Modell am besten zu ihm passt. Dabei ging es darum, die legendäre Uhr behutsam weiterzuentwickeln und gleichzeitig eine Reihe von Anforderungen zu erfüllen“, sagt Daniel Riedo, CEO von Jaeger-LeCoultre. Dabei galt es, in erster Linie den Charakter der Uhr zu bewahren und sie gleichzeitig in die Gegenwart zu holen. Vor allem wurde eine klarere Struktur der Kollektion geschaffen mit der Gliederung in drei Linien: Reverso Classic, Reverso Tribute und Reverso One. Die Größeneinteilung ist nun klassisch (Small, Medium und Large) und außerdem wurde für viele Modelle ein komfortables Automatikwerk eingeführt.

Wo der Kunde noch Kaiser ist

Mit der goldenen Regel „Der Kunde ist Kaiser“ haben es viele der ehemaligen kaiserlich-königlichen Hoflieferanten geschafft, auch noch nach 200 Jahren erfolgreich zu sein. So ist etwa Rozet & Fischmeister diesem Motto bis heute treu geblieben und steht auf der internationalen Shoppingmeile am Wiener Kohlmarkt in einer Reihe mit Marken wie Dior oder Gucci.

Bis ins 18. Jahrhundert reicht die Geschichte des Hauses Rozet & Fischmeister zurück. Ab 1975 wurde der Traditionsbetrieb von Georg Fischmeister geführt. Mit Sohn Franz ist nun die sechste Generation im Familienunternehmen tätig. Mit Anfang des Jahres hat er die Geschicke der Firma übernommen. Vater Georg hat sich zwar zur Ruhe gesetzt, steht aber mit seinem hohen Erfahrungsschatz nach wie vor voll zur Verfügung. „Rozet & Fischmeister steht für Qualität und Tradition. Es ist ein großer und spannender Schritt für mich – als Teil der jüngsten Generation – das Familienerbe fortzuführen“, sagt Franz Fischmeister und gibt zu: „Die Verantwortung, die mit dem Betrieb einhergeht, ist schon etwas herausfordernd. Aber wie heißt es nicht so schön: Herausforderungen von heute sind die Erfolge von morgen!“

IWC ehrt Rudolf Caracciola

Rudolf Caracciola war ein Ausnahmerennfahrer der 1930er Jahre, ihm zu Ehren lancierte IWC Schaffhausen zwei Sondereditionen aus der Ingenieur-Uhrenfamilie. Einerseits erinnert die Ingenieur Chronograph Edition „Rudolf Caracciola“ an den großen Motorsportler, andererseits ist die Ingenieur Chronograph Edition „W 125“ dem legendären Silberpfeil von Mercedes-Benz gewidmet. Beide Modelle sind auf weltweit 750 Exemplare limitiert und werden vom neuen Manufakturkaliber 69370 angetrieben.

OMEGA Museum Wien – neu eröffnet

Kaum eine Uhrenmarke ist in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit so präsent wie OMEGA. Raffinierte Marketingstrategien wie der Einsatz von weltbekannten SchauspielerInnen als Markenbotschafter, aber vor allem der enorme Innovationsgeist des Unternehmens, der unter anderem in der Sportzeitnahme für bahnbrechende Neuerungen sorgte, machen OMEGA-Uhren zu Objekten der Begierde. Im Lauf der Geschichte hat der Hersteller wegweisende Uhren herausgebracht, die die allgemeine Vorstellung wie eine Uhr auszusehen hat und was sie können muss, entscheidend mitgeprägt haben. OMEGA ist sich dieses Erbes bewusst und betreibt deshalb eigene Museumsbereiche, in denen die Erfolgsgeschichte des Unternehmens dokumentiert wird. Auch in der OMEGA Boutique in Wien befindet sich ein solches Museum, das nach einer Neugestaltung nun wieder eröffnet wurde.

Die Falken aus Stockholm

Federleicht und mit scharfem, klarem Blick, so präsentieren sich die Falken von TRIWA. Diese neuen Modelle der schwedischen Uhren- und Accessoire-Marke sind in ihrer stromlinienförmigen Schnittigkeit der perfekte Begleiter. Das Gehäuse ist flach und edel gestaltet, wobei die Sekundenanzeige bei 6 Uhr mit dem Sonnenstrahlprofil wie das Auge eines Falken hervorsticht und einen Kontrapunkt zum restlichen Zifferblatt setzt. Die Falken passen auf die Handgelenke von Frauen und Männern gleichermaßen.

Montblanc auf dem SIHH 2016

Der exklusive Genfer Uhrensalon, der SIHH präsentiert auch 2016 wieder die Markenvielfalt des Richemont-Luxusgüterkonzerns. Zu den breitenwirksamsten Unternehmen gehört ohne Zweifel Montblanc. Tradition und exquisite Handwerkskunst kennzeichnen die Maison. Diese Eckpfeiler erlauben es Montblanc in puncto Design, Stil, Qualität und handwerklicher Ausführung einzigartige Kollektionen herzustellen. Auf dem SIHH stehen natürlich die Uhrenneuheiten von Montblanc im Fokus. Anlässlich des 110-jährigen Jubiläums würdigt Montblanc die Reisen über den Atlantik und die ultimative Präzision der Marinechronometer mit zwei besonderen Uhrenmodellen: einer auf acht Stück limitierten Edition Montblanc Collection Villeret Tourbillon Cylindrique Pocket Watch 110 Years Edition und einer Villeret Tourbillon Cylindrique Pocket Watch & Navigator 110 Years Edition.

Drei Zeitzonen am Handgelenk. Patravi TravelTec II

Seit 10 Jahren nimmt die Patravi TravlTec Familie im Portefeuille von Carl F. Bucherer eine besondere Stellung ein. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentiert die Luzerner Uhrenmanufaktur ein neues Mitglied: die Patravi TravelTec II. Diese Uhr beinhaltet eine bemerkenswerte Kombination aus einer Drei-Zeitzonen-Anzeige und einer Chronografenfunktion.

Chronometerzertifiziert und wasserdicht bis 100 Meter erfüllt die Patravi TravelTec II höchste technische Ansprüche. Das robuste Gehäuse mit 47,4 mm Durchmesser besitzt ein seitlich angebrachtes Saphirfenster, ein typisches Merkmal der Patravi TravelTec Familie, das den Blick auf die eingebaute Komplikation freigibt. Sie ist eine Komponente des Automatikkalibers CFB 1901.1, das die gleichzeitige Darstellung von drei Zeitzonen in Kombination mit einem Chronografen ermöglicht. Dieses außergewöhnliche Manufakturwerk wurde im Hause Carl F. Bucherer entwickelt und ist weltweit einmalig.

Junge Designerinnen für Schullin Wien

Die diesjährige WIEN PRODUCTS Collection beinhaltet auch drei bemerkenswerte Arbeiten junger DesignerInnen für den Wiener Juwelier Schullin. Unternehmen und Gestalter zusammenzubringen, ist Sinn und Zweck dieser Initiative der Wirtschaftskammer Wien, die sich immer mehr zu einem Qualitätssiegel für hervorragendes Design mausert, das ihren Ursprung in der österreichischen Hauptstadt hat.

Die drei unterschiedlichen Stücke, die Lisa Grabner, Efa Höflinger und Michaela Koller für Schullin entworfen haben, spiegeln die jeweilige Handschrift der jungen DesignerInnen wider. Die Vorgaben des Juweliers verlangten, eine Kombination aus unterschiedlichen Materialien inkl. Formwiederholungen bzw. Addition von Geometrien zu kreieren. Die Ergebnisse sind ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie unterschiedlich die kreative Herangehensweise von Individuen bei gleicher Vorgabe sein kann.

Ikone in neuem Glanz – Tonda 1950 Clarity

Der Name ist ein wenig irreführend, denn die angesprochene Klarheit wird in diesem neuen Modell von Parmigiani Fleurier von außergewöhnlichem Glanz überstrahlt. Grundsätzlich stellt die Tonda 1950 mit ihrem schlanken Profil und den harmonischen Formen die Quintessenz des Stils von Parmigiani Fleurier dar. Dieser typische Charakter von klassischer Eleganz wird in der neuen Tonda 1950 Clarity mit sehr viel Glamour kombiniert und macht diese Uhr zu einem Zeitmesser und Schmuckstück in einem.

Kultiger Zeitmesser – Speedmaster Apollo 13

Mit der Speedmaster Apollo 13 Silver Snoopy Award zoll OMEGA 45 Jahre nach der heroisch gescheiterten NASA-Mission diesem Ereignis in der Raumfahrt Tribut. Das Modell ist eine Hommage an die Teamarbeit, das schnelle und intelligente Vorgehen und den Mut, die für die sichere Rückkehr der Astronauten sorgten.

Apollo 13 war die siebte bemannte Mission im gleichnamigen Programm und die dritte, die auf dem Mond landen sollte. Dieses Ziel wurde jedoch nicht erreicht, da unterwegs einer der beiden Sauerstofftanks des Servicemoduls explodierte. Die Mission wurde abgebrochen und die Astronauten - Kommandant Jim Lovell, Kommandokapselpilot Jack Swigert und Fred Haise, Pilot der Mondlandefähre - konnten dank einer Reihe geschickter Kurskorrekturen wieder auf eine Flugbahn gelangen, die sie zurück zur Erde führte. Die Omega Speedmaster diente in dieser Situation zum präzisen Stoppen der Brenndauer der Raketenmotoren. Apollo 13 ging als „erfolgreicher Fehlschlag“ in die Geschichte ein.

Drei neue Zenith-Uhren am Pilotenhorizont

Drei neue Fliegeruhren bereichern die markante Fliegeruhren-Kollektion Pilot von Zenith. Mit dieser Art von Uhren hat sich die Manufaktur in der Frühzeit der Fliegerei einen Namen gemacht und weder das Zifferblatt aus Meteoritengestein, noch das Gehäuse aus massiver Bronze, noch die auffällige Architektur des skelettierten Uhrwerks können die Abstammung auch dieser neuen Uhren von den Bordinstrumenten verleugnen.

Präzise Uhrwerke, imposante Gehäusedurchmesser, große verschraubbare Kronen, gut ablesbare arabische Ziffern und fein bearbeitete Zeiger sind die Eigenschaften dieser Uhren von Zenith und erfüllen damit alle Anforderungen, die Sammler an echte Pilotenuhren stellen. Zwei Modelle sind mit dem legendären Zenith-Taschenuhrwerk vom Kaliber 5011K ausgestattet und huldigen der feinen Uhrmacherei, während die Version „Extra Special“ mit ihrem Bronzegehäuse den Stil der berühmten Fliegeruhren „Type 20“ aufgreift. Alle drei Uhren unterstreichen die wichtige Rolle, die Zenith einst bei der Eroberung der Lüfte spielte. Zenith stand in engem Kontakt zu den Pionieren der Luftfahrt und stattete Anfang des 20. Jahrhunderts nicht wenige Kapitäne dieser „fliegenden Kisten“ mit präzisen Instrumenten aus. Zum Beispiel Louis Blériot, der 1909 den Ärmelkanal mit einer Zenith am Handgelenk überflog, oder Léon Morane, der ein Jahr später als erster Flieger die magische 100-km/h-Marke überwand. Die Manufaktur spezialisierte sich auf die Konstruktion und Fertigung von Höhenmessern und Pilotenuhren zur Ausstattung von militärischen Luftwaffeneinheiten und zivilen Fluggesellschaften.

Im Zentrum – der Diamant

EPL Diamond ist eine russische Unternehmensgruppe mit eigenen Diamantschleifereien, eigener Schmuckproduktion und eigenen Brandstores, die im tiefsten Sibirien beheimatet ist, in Sacha (Jakutien), einem eher unwirtlichen Teil der Welt, wo die Temperaturskala gerne einmal -50 Grad erreicht, wo es aber eine Fülle an Bodenschätzen gibt - unter anderem Diamanten. Nun eröffnet EPL Yakutian Diamonds auch ein Schmuckgeschäft in Wien.

Schmuckdesign aus Madrid – UNOde50

Die spanische Marke UNOde50 wurde Ende der 90er Jahre von einem Team aus Designern ins Leben gerufen, mit dem engagierten Ziel nichts weniger als einen neuen Schmuckstil zu kreieren, der sich von allem bisher da gewesenen unterscheidet. Wie deutlich aus dem Namen hervorgeht, war die ursprüngliche Idee, nur 50 Stück von jedem Design herzustellen. Mit den Jahren jedoch und aufgrund des zunehmenden Erfolges musste UNOde50 die strenge Limitierung aufgeben und produziert heute weit mehr als 50 Exemplare pro Design. Den exklusiven Charakter hat man jedoch beibehalten sowie den handwerklich geprägten Produktionsprozess und schließlich gibt es immer wieder limitierte Editionen, die dann doch wieder auf die Zahl 50 begrenzt sind.

Schmucktrends von morgen – Talents Carat

20 innovative Schmuckdesigner aus sieben Ländern präsentieren sich beim Förderprogramm „Talents“ im Bereich Carat der Tendence. Vom 29. August bis 1. September zeigen die kreativen Newcomer auf dem Frankfurter Messegelände, was die internationale Schmuckszene an Neuem zu bieten hat. Ob futuristisches Design, neue Herstellungsverfahren oder Upcycling – egal bei welchem Thema der Schwerpunkt der Designer liegt, hinter jedem Schmuckstück steckt eine Geschichte, jedes einzelne Stück steht für ein bestimmtes Konzept.

„Sowohl für Einkäufer als auch andere Aussteller stellen die ‚Talents‘ jedes Jahr eine willkommene Bereicherung dar. Sie zeigen nicht nur, was derzeit State of the Art in Sachen Schmuckdesign und Herstellungsverfahren ist, sie bieten der Schmuckbranche auch neue Anknüpfungspunkte jenseits des Mainstreams“, so Nicolette Naumann, Vice President Ambiente/Tendence. Viele der „Talents“ loten in ihren Arbeiten die Ästhetik technischer Details aus. Für Adam Henderson aus Großbritannien ist ein Aspekt seiner Arbeit etwa „wie Menschen mit mobilen Technologien interagieren“. Der Absolvent der Glasgow School of Art nutzt daher das Muster von QR-Codes für seine Schmuckstücke. So entstehen Broschen und Ringe, deren Formensprache sich nicht auf den ersten Blick erschließt.

Der ideale Rallye-Begleiter – Chopard Ennstal-Classic Chronograph

An die 250 Teams starten in ihren legendären Oldtimern zur diesjährigen Ennstal-Classic. Als Sponsor ist das Haus Chopard bereits zum achten Mal Partner dieses prestigeträchtigen Rennens und außerdem zum dritten Mal Titelsponsor der Chopard Racecar Trophy. Nun präsentierte Motorsportlegende Hand Joachim Stuck den Chopard Ennstal-Classic Chronographen.

Der streng limitierte Chopard Ennstal-Classic Chronograph wurde im Vorfeld der Rallye vom deutschen ehemaligen Formel 1 Piloten Hans Joachim („Strietzel“) Stuck präsentiert. Der heutige VW-Markenbotschafter ist einer der populärsten deutschen Rennfahrer. Stuck war zweimal Le Mans Gesamtsieger (auf Porsche 962 C) und fuhr insgesamt 74 Formel 1 Grand Prix. 

Der COSC zertifizierte Automatik-Chronograph bietet neben einer Gangreserve von 46 Stunden auch eine zweite 24-Stunden-Zeitzone mit Datum. Das Edelstahlgehäuse ist mit einem Durchmesser von 42,8 mm und einer großzügigen Lünette von 44 mm bestückt; eine raffinierte Kombination, dank der sich die Uhr behauptet und gleichzeitig auch an einem schmalen Handgelenk gut sitzt. Das Armband aus Kautschuk mit dem Profil eines Dunlop-Rennreifens der 1960er Jahre geht fließend ins Gehäuse über, wahlweise gibt es ein Kalbslederband mit roter Naht oder ein sportliches Natoband. Die pilzförmigen Drücker des Chronographen positionieren sich auf ideale Weise unter dem Finger dank der rutschfesten Guillochierung. Zeiger und Stundenindizes sind mit Superluminova versehen und bieten so eine gute Ablesbarkeit auch in der Nacht. Teilnehmer der Ennstal-Classic und der Chopard Racecar Trophy bekommen den auf 20 Stück limitierten Chronographen zum Vorzugspreis von 4.900 €, der reguläre Preis liegt bei 6.100 €.

Die Luxusuhren der Kampfschwimmer

In den Kreationen von Officine Panerai vereinen sich italienisches Design und Schweizer Uhrmacherkunst. Wie alle Modelle der einzigen Luxusuhrenmanufaktur Italiens bezieht auch die neue Radiomir 1940 3 Days Ceramica ihre Inspiration ganz offenkundig aus der Geschichte der Marke – als Uhrenhersteller für die Kampfschwimmer der italienischen Marine.

Das mattschwarze Keramikgehäuse und das minimalistische Zifferblatt verleihen dem neuen Modell der Radiomir 1940 Kollektion jedoch eine hochmoderne Hightech-Optik. Das synthetische Keramikmaterial aus Zirconiumoxid hat im Vergleich zu Stahl – der ursprünglich eingesetzt wurde - den Vorteil, dass es nicht nur härter und leichter, sondern auch kratzfester sowie korrosions- und hitzebeständiger ist. Das schwarze Zifferblatt in Sandwich-Bauweise betont die technische Ästhetik dieser Uhr. Punkt- und strichförmige Stundenmarkierungen prägen den minimalistischen Auftritt. Einen belebenden Kontrast bilden der ecrufarbene Leuchtstoff Super-LumiNova® der Stundenmarkierungen und die Relief-Abbildung des als Silura a Lenta Corsa bekannten bemannten Torpedos. Sie erinnern daran, dass die Grundkonstruktion dieses hochmodernen Zifferblatts bereits Ende der 1930er Jahre von Panerai für die italienische Marine entwickelt wurde.

Neue El Primero – Tribute to The Rolling Stones

Zur Bestätigung der Freundschaft mit der legendären Rockband The Rolling Stones hat Zenith eine weitere limitierte Edition des legendären Chronografen El Primero aufgelegt: den El Primero Chronomaster 1969 Tribute to The Rolling Stones, nun in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Der Hintergrund dieser Kooperation liegt in der Entstehungszeit (1969) dieses ersten Chronografenwerks mit Automatikaufzug, das mit der außergewöhnlichen Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Sekunde tickt. Denn im selben Jahr gelang der britischen Rockband der Durchbruch in den USA. Als direkter Nachfahre der Uhr, die vor über 40 Jahren die Uhrenwelt revolutionierte, greift der El Primero Chronomaster 1969 Tribute to The Rolling Stones die charakteristischen Features des Ur-Modells auf, verleiht ihnen aber einen cooleren, rockigeren Look und spendiert der Uhr einige Besonderheiten. Da ist zum einen das Gehäuse aus Titan mit schwarzer DLC-Beschichtung, dessen durchbrochene Bandanstöße an eine andere Ikone der Kollektion erinnern, den El Primero Lightweight. Zum anderen ist da das Chronografenwerk vom Kaliber El Primero 4061 mit automatischem Aufzug und seiner von der offiziellen Schweizer Chronometerprüfstelle (COSC) attestierten Ganggenauigkeit. Das COSC-Zertifikat ist übrigens ein Novum für alle Chronografen der „Open“-Reihe mit der charakteristischen Zifferblattöffnung bei der „11“. Um den faszinierenden Einblick in die Hochfrequenzhemmung des Kalibers El Primero zu ermöglichen, musste das Uhrwerk 2003 im Bereich der Hemmungspartie mit Unruh und Spirale komplett umkonstruiert werden.

Lang Lang gastiert bei Hublot

Der mit großem Erfolg in allen großen Konzertsälen rund um den Globus auftretende Pianist Lang Lang ist derzeit auf Welttournee. Auf der Agenda stehen über 80 Auftritte. Zwischen Basel und Leipzig legte der Hublot-Markenbotschafter einen Zwischenstopp ein, um die Werkstätten der Manufaktur Hublot zu besuchen. Hublot-CEO Ricardo Guadalupe empfing den chinesischen Klaviervirtuosen und zeigte ihm die Herstellungsetappen einer Uhr. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Lang Lang die Arbeit der Uhrmacher mitverfolgen und er zeigte sich durchaus interessiert. Mit seiner offenen Art stellte er viele Fragen, insbesondere über das Modell Big Bang Carbon Bezel Baguette Diamonds, das er während seiner Konzerte am Handgelenk trägt.

Possession 2015. Ikonischer Drehring von Piaget

Durch das Konzept einer frei auf einem Ring drehenden zweiten Schiene revolutionierte Piaget 1990 die Schmuckbranche. Heuer feiert das Haus das 25-jährige Bestehen der ikonischen Possession-Kollektion mit neuen Kreationen, die auf den Zeitgeist des dritten Jahrtausends zugeschnitten sind: eine Serie diamantbesetzter Stücke aus Roségold. Chabi Nouri, die Marketing-, Kommunikations- und Markenethik-Direktorin von Piaget-Schmuck, beschreibt die Kollektion folgendermaßen: „Possession bietet den Frauen von heute die Chance, in ihrem rasanten, durchgeplanten Leben kurz inne zu halten. Das Drehen des Rings ist eine willkommene Pause, ein kleiner Moment nur für sich selbst, um frische Energie zu tanken, die neue geistige Höhenflüge und persönliche Spitzenleistungen ermöglicht.“

Poppig, stylish und smart: Die Activité Pop

Withings, Pionier der Connected Health Bewegung, hat mit der Activité Pop das neue Gesicht des Activity Trackings vorgestellt — eine analoge Uhr mit Aktivitäts- und Schlafsensor im Inneren. Wie bereits die Withings Activité wird nun auch die Activité Pop den Smartwatch Markt stark beleben. Diese Uhr vereint modischen Chic mit den Innovationen mobiler Technologien. Das leichte Design der Uhr zeichnet sich durch ein PVD-beschichtetes Uhrengehäuse und das glatte Silikonarmband aus und ermöglicht so höchsten Tragekomfort. Um sich dem persönlichen Stil des Besitzers anzupassen, ist die Uhr in drei markanten „Pop chic“ Farben (Azure, Shark Grau, Sand) erhältlich. Bald wird zudem eine Reihe von farbenfrohen Armbändern erscheinen.

Uhrmacherei und Schmuckkunst – Jaeger-LeCoultre Rendez-Vous

Chronographen, Mondphasen und andere Uhrenkomplikationen, die lange Zeit eher männliche Käuferschichten ansprachen, werden auch bei Frauen immer beliebter. Diesen Trend erkannte die Manufaktur Jaeger-LeCoultre natürlich und rief die Kollektion Rendez-Vous ins Leben – das war 2012. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Modellen, die einerseits sehr feminin sind, andererseits aber auch die hohe Uhrmacherkunst feiern. 

Eine eher zurückhaltende Variante ist die Rendez-Vous Night & Day, die bei all ihrer vordergründigen Schlichtheit eine handwerkliche Raffinesse beinhaltet, die sich bis ins kleinste Detail erstreckt. Auf dem Perlmuttzifferblatt sitzen Stundenziffern, die mit Diamant-Chatons geschmückt sind. Die Tag-/Nachtanzeige bei 6 Uhr wird durch einen romantischen Tag- bzw. Nachthimmel verdeutlicht. Die vergoldeten Punkte in der Mitte der Uhr betonen das Weibliche dieses Schmuckstücks. Das Gehäuse mit einem Durchmesser von 29 mm verfügt über eine konkav gestaltete Lünette. Sie verleiht der Uhr urbanes Flair und das Licht wird optimal reflektiert. Der Saphirboden gibt den Blick auf das Jaeger-LeCoultre Manufakturkaliber 967A mit Automatikaufzug frei. Seine Platine sowie die anglierten, gestreckten und perlierten Brücken sind eine Hommage an die Raffiniertheit der Haute Horlogerie. Die Night & Day ist als Rotgold- oder Edelstahlmodell erhältlich.  

Tonda 1950 Squelette von Parmigiani Fleurier

Auf dem letzten Genfer Uhrensalon (SIHH) präsentierte Parmigiani Fleurier die skelettierte Edition der Tonda 1950 und enthüllte damit die mit besonderer Sorgfalt gearbeiteten Werkteile dieses extraflachen Modells. Die durchbrochene Struktur gestattet tiefe Einblicke ins mechanische Innenleben des Uhrwerks PF705 und liefert damit den Beweis für perfekte Handwerkskunst sowie Liebe zum Detail. Beides zentrale Werte in der Philosophie von Parmigiani Fleurier.

Der Mikrorotor aus Platin kann nicht nur von der Rückseite, sondern auch von der Vorderseite der Uhr bewundert werden. Die markante Verzierung der sichtbaren Rotorfläche ist eine weitere Besonderheit der Tonda 1950 Squelette. So ist das Motiv den unverwechselbaren Bandanstößen von Parmigiani Fleurier nachempfunden. Die Verarbeitung des aus Saphirglas gearbeitetem Zifferblatts unterscheidet das Herren- vom Damenmodell. Bei der Herrenausführung ist es poliert und transparent, bei der Damenausführung mattiert, wie ein zarter Schleier. Das Herrenmodell betont dadurch den technischen Charakter der Uhr, da jedes noch so kleine Detail ihres Inneren offengelegt wird. Der subtile feminine Touch des Damenmodells enthüllt und verhüllt zugleich.

Tonda 1950 Squelette – Herrenmodell 
•    - 39-Millimeter-Gehäuse
•    - 750/- Weißgold
•    - skelettiertes Manufakturkaliber PF705
•    - Automatikwerk
•    - 42 Stunden Gangreserve
•    - Alligatorlederband von Hermès

Gemmini unterstützt Waris Diries Desert Flower Foundation

Die Ursprünge des Schmuckstücks HANDforLUCK, mit dem Schmuckhersteller Gemmini die Stiftung von Waris Dirie unterstützt, liegen in Afrika und erfüllen die Funktion eines Talismans. Von Wien aus wird dieses Schmuckstück weltweit vertrieben und leistet damit einen finanziellen Beitrag zur Rettung von afrikanischen Mädchen. Dr. Christian Pressel, Eigentümer von Gemmini sagt dazu: „Die Desert Flower Foundation leistet seit vielen Jahren wichtige Arbeit um unschuldige, junge Mädchen vor dem grausamen Verbrechen der Genitalverstümmelung zu schützen. Aus dem Reinerlös des Verkaufs der HANDforLUCK (€ 69.-) unterstützen wir das Desert Flower Foundation Projekt ,Wir retten 1.000 Wüstenblumen´.“

Safa Idris Nour, die im Film „Wüstenblume“ Waris Dirie als kleines Mädchen dargestellte, war übrigens das erste Mädchen, das von Gemmini die HANDforLUCK geschenkt bekam. Safa wurde von Waris Dirie und der Desert Flower Foundation vor dieser Frauen verachtenden, afrikanischen Tradition gerettet und trägt diesen Glücksbringer jeden Tag. Waris Dirie: „Mit dem Verkauf der HANDforLUCK können wir noch viel mehr junge Mädchen in Afrika retten, bitte unterstützt dieses wichtige Projekt.“

150 Jahre Zenith – Christoph Kolumbus feiert mit

Was Christoph Kolumbus mit Georges Favre-Jacot, dem Gründer der Manufaktur Zenith verbindet, ist Pioniergeist, Wissensdurst und Abenteuerlust. Beide strebten mit viel Leidenschaft und Unternehmergeist nach neuen Horizonten. Kolumbus widmete sein Leben der Erkundung der Ozeane und der Suche nach einer Westpassage nach Indien. Favre-Jacot gründete 1865 Zenith, eine der ersten Uhrenmanufakturen moderner Prägung. 150 Jahre später sind Präzision und Innovation noch immer die Leitmotive der Marke mit dem Stern, wie über 300 Patente eindrucksvoll unterstreichen. Aus Anlass dieses Jubiläums stellt Zenith eine ganz besondere Uhr vor: die Academy Christophe Colomb Hurricane Grand Voyage II. Mit zehn in reiner Handarbeit angefertigten und finissierten Exemplaren huldigt Zenith dem Mythos des italienischen Abenteurers und Amerika-Entdeckers – bereits zum zweiten Mal nach der ersten, ebenso außergewöhnlich ausgestatteten Version der Grand Voyage von 2013. Auf technischer Seite beeindrucken drei echte Meilensteine in der Geschichte der Uhrmacherei: das patentierte Gravity-Control-System, die traditionsreiche Kraftübertragung über Kette und Schnecke sowie die herausragende Hochfrequenz-Hemmung mit 36.000 A/h (Halbschwingungen pro Stunde).

Doch die feine Uhrmacherei beschränkt sich nicht auf die Technik. Auch raffinierte, künstlerisch anspruchsvolle Zifferblätter und Gehäuse zählen dazu, wie sie in zahlreichen emaillierten Taschenuhren und zeitgenössischen Armbanduhren der Kollektion Academy zu finden waren und sind. In derselben Tradition steht auch das jüngste Sammlerstück, die Academy Christophe Colomb Hurricane Grand Voyage II, eine limitierte Editionsuhr mit einer besonders aufwendigen Dekoration. Das Kunstwerk erwies sich als echte Herausforderung für die Uhrmacher und Ingenieure, die das Uhrwerk der „normalen“ Academy Christophe Colomb komplett überarbeiten mussten, wobei sie mehr als nur einmal an die Grenzen des Machbaren stießen. Schließlich galt es, die opulenten Dekors so zu gestalten und auszuarbeiten, dass sie die Gangpräzision und Zuverlässigkeit des Uhrwerks nicht beeinträchtigen. Und die Anstrengungen haben sich gelohnt: die Academy Christophe Colomb Hurricane Grand Voyage II ist ein Paradebeispiel für die Kreativität der Manufaktur Zenith und ihre Fähigkeit, komplizierte Uhrmachertechnik und anspruchsvolle Handwerkskunst unter einen Hut zu bringen.

Wiener Opernball-Tiara 2015 – Shaun Leane für Swarovski

Vergangenes Jahr Stephen Webster nun Shaun Leane  - die Gestaltung der Debütantinnen-Tiara des Wiener Opernballs scheint ganz in britischer Hand zu sein. Dieses Krönchen, das seit den 1950er Jahren von Swarovski für den Höhepunkt der Ballsaison hergestellt wird, ist der strahlende Kopfschmuck, der den aufgeregten Debütantinnen noblen Glanz verleiht. Nun also Shaun Leane, den gefeierten britischen Schmuckdesigner, der mit seinen geschmeidigen, klaren und poetischen Kreationen Stars wie Sarah Jessica Parker, Daphne Guinness, Kate Moss und Sir Elton John begeistert, verbindet seit Beginn der 1990er-Jahre eine enge Zusammenarbeit mit Swarovski. Leane schuf mit Unterstützung des internationalen Designteams von Swarovski eine Serie außergewöhnlicher Kopfschmuckstücke mit Kristallen und Edelsteinen für die extravaganten und unvergesslichen Laufsteg-Shows des späten Alexander McQueen.

Die diesjährige Swarovski-Tiara heißt „Swift“ und sie strahlt Lebenslust und Leichtigkeit aus. Klare, zart geführte Konturen im Spiel mit Kristallen und zarten Details bilden eine elegante Form – übersetzt in Leanes moderne Ästhetik. Lange, geschwungene Linien aus Kristallen entspringen einem großen zentralen Stein in Marquis-Form und bilden scheinbar frei durch die Luft schwebend das feine, edle Gefüge der Tiara.

Die Zeit fließt – The Skull von HYT

Die Erfinder der ersten mechanisch-fluidischen Hybriduhr HYT, die Hydro Mechanical Horologists bringen eine neue Uhr auf den Markt, in der die innovative Technik, nämlich die Kombination eines mechanischen Uhrwerks mit einer Flüssigkeitsanzeige einen neuen designmäßigen Ausdruck findet: The Skull heißt das gewagte Projekt und genau das ist auf dem Zifferblatt zu sehen – ein stilisierter Schädel, der von einer roten oder grünen Flüssigkeit eingerahmt wird. Im Unterschied zu den bisherigen Kreationen von HYT gewährt die Frontseite nahezu keine Einblicke in das Uhrwerk – nur die beiden Federbälge sind als Teil der Schädelform zu sehen - und die Aufmerksamkeit des Betrachters wird ganz auf das feine Röhrchen gerichtet, das weniger als einen Millimeter Durchmesser misst und das sich mit dem Vergehen der Zeit zunehmend mit Flüssigkeit füllt. Eine enorme handwerkliche Herausforderung stellte dabei das Biegen des Glases dar. Das klare, eindeutige Design macht sicherlich den Reiz dieses Zeitmessers aus und verdeutlicht die Intention des Herstellers – nämlich mit diesem Produkt ganz und gar auf Style zu setzen. 

Hublot-Uhr mit seltenstem Metall der Welt

Die Classic Fusion Tourbillon Firmament ist eine wirklich außergewöhnliche Uhr von Hublot. Das Zifferblatt dieses Zeitmessers ist aus Osmiumkristall gefertigt, dem seltensten Metall der Welt. Das Ergebnis ist eine Uhr, die mit einem ganz eigenen, unvergleichlichen Glanz ein spezielles Flair verströmt. Doch Osmium ist nicht nur das seltenste Metall auf der Erde, es ist auch extrem hart und mit 22,6 g/cm³ das dichteste und schwerste Metall überhaupt (schwerer als Platin, Iridium und Rhenium). Sein Ursprung geht auf die Entstehung der Erde zurück. Die Theorie lautet: Legierungen von Metallen derselben Familie, die einen sehr hohen Schmelzpunkt haben, bildeten sich in einer Tiefe von über 2900 km, wo derart hohe Temperaturen herrschen, dass sie die Metalle zum Schmelzen bringen konnten. In der Folge haben Konvektionsbewegungen diese Materialien an die Erdoberfläche transportiert, wo sie praktisch in unverändertem Zustand vorkommen. Osmium gehört zur Gruppe der Platin-Metalle und kommt hauptsächlich in Russland und Südafrika vor. Aus  rund 10.000 Tonnen Platinerz werden rund 28 Gramm Osmium gewonnen. Das Osmiumvorkommen wird auf etwa 200 Tonnen geschätzt. Im Vergleich dazu werden die Platinreserven auf etwa 13.000 Tonnen geschätzt. 

Hommage an das Kunsthandwerk - Yearbook 8 von Jaeger-LeCoultre

Für die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre ist die Veröffentlichung des Yearbook jedes Jahr aufs Neue die Gelegenheit, ihre Bindung zur Welt der Fotografie zu beweisen und zu stärken. Geleitet von dem Bestreben, das Savoir-Faire und die künstlerische Gestaltung zu bewahren und weiterzureichen, fördert das Haus die Bekanntheit talentierter Fotografen. Für das Yearbook 8 wurde nun das menschliche Handwerk in Szene gesetzt. Im Mittelpunkt stehen symbolträchtige Kunsthandwerke, deren handgemachte Arbeiten unerreicht und einzigartig sind. Zehn Fotoreportagen entführen auf eine Reise rund um die Welt und feiern die Kreationen herausragender Kunsthandwerker und deren Handwerkskunst. Ein naheliegendes Thema für Jaeger-LeCoultre, denn die Vergangenheit und die Gegenwart der Manufaktur ist in höchstem Maße von außergewöhnlichem Kunsthandwerk bestimmt. 

Das Yearbook beginnt mit einer Geschichte über die Métiers Rares®. Bei der Arbeit an historischen Zeitmessern wechseln sich Emailleure, Graveure, Uhrmacher und Edelsteinfasser ab. Jeder leistet seinen Teil und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Sache: die Schaffung von herausragenden Komplikationsuhren. Die Reise geht weiter zur jahrtausendealten Kunst des Töpferns, macht Station in einer Glockengießerei im italienischen Agnone und führt zu den Handwerkern des Casa Fagliano in Buenos Aires, die wahre Künstler in Sachen Lederbearbeitung sind und mit ihrem Wissen maßgefertigte Polostiefel von Weltruhm herstellen. Seit Kurzem liefern sie auch Armbänder aus Cordovan-Leder für ein neu interpretiertes Modell der legendären Reverso 1931.

Echt ritterlich – UR-105M von URWERK

Das europäische Mittelalter ist die Inspiration für die UR-105M von URWERK, eine Zeitepoche, in der Ritter in glänzenden Rüstungen ihr Leben für Ruhm und Ehre riskierten. Dem schützenden Panzer einer Ritterrüstung entspricht denn auch das Titan- und Stahlgehäuse, das das hochsensible Uhrwerk sicher umschließt. Die für URWERK typische planetenartig rotierende Zeitanzeige ist auch hier vorhanden. Auf der Rückseite der UR-105M findet sich – ebenfalls markentypisch – das „Control Board“ inklusive Ölstandsanzeige. Chef-Designer und Mitgründer Martin Frei: „Die sichtbaren Schrauben auf der Lünette verleihen der Uhr nicht nur eine unverwechselbare Ästhetik, sondern fixieren den Stahlpanzer auch auf dem Titankörper. Dieser Schild schützt das Uhrwerk vor Angriffen der Außenwelt. Für mich ist die Parallele zu ritterlichen Vorstellungen offensichtlich.“ 

Ästhetische Perfektion max bill von Junghans

Der Bauhausabsolvent Max Bill schuf in den 1950er-Jahren einen ganz besonderen Zeitmesser – eine Küchenuhr, deren logische Zifferblattgestaltung als ,Max Bill Wanduhr‘ in die Designgeschichte einging und deren Gestaltungsprinzipien auch in das Design der ersten Armbanduhren (1961) von Bill einflossen. Die Designuhren der Linie „max bill by junghans“ sind heute moderne Klassiker. Die klare Gestaltung basiert auf den Originalzeichnungen Max Bills. Nun wird die erfolgreiche Reihe dieser puristischen Uhren in neuer Dimension und mit neuem Antrieb präsentiert. So wird das bisher nur in der Handaufzugsvariante eingesetzte Zahlen-Zifferblatt auf der neuen „max bill Automatic“ erstmals in einem größeren Durchmesser von 38 mm in eine Automatikuhr der Kollektion integriert. Mit einem schiefergrauen Zifferblatt und einem beigefarbenen Kalbslederband entsteht eine Dreizeigeruhr, die Design und Zeit konsequent miteinander verbindet. In Tiefschwarz zeigt sich die zweite Variante.

www.junghans.de

 

Schmucke Ladys

Ich wollte ein Symbol für das moderne Leben kreieren und für diese unnachgiebige Energie, die durch New York fließt und die Kunst und Kultur auf der ganzen Welt antreibt“, sagt Francesca Amfitheatrof über ihre „Tiffany T“-Kollektion, die erste Arbeit, die sie für das Unternehmen gestaltet hat, seit sie im September 2013 dessen Design­direktorin wurde. Was hier das Licht der Schmuckwelt erblickte, ist allerdings mehr als bloß eine weitere hochwertige Schmuckserie. Dieses grafisch stark ausge­arbeitete „T“ ist ein Zeichen mit enormem Wiedererkennungswert. Es steht für das Selbstbild von Tiffany und rückt die Marke an sich ganz weit in den Vordergrund. Damit wird die traditionsreiche Ausstrahlung des altehrwürdigen Schmuckgeschäfts in der Fifth Avenue mit eindeutig auf Internationalität ausgerichtetem Design aufgefrischt. Amfitheatrofs brillantes Spiel mit Winkeln und Kurven, das auf dem Skizzenblock wunderbar leicht und rhythmisch aussieht, wurde von den hervorragenden Kunsthandwerkern bei Tiffany in wertvolles Metall übertragen, ohne dabei seine Ungezwungenheit zu verlieren. Die Arbeiten in 18 Karat Gold (Rosé, Gelb und Weiß) und in Sterlingsilber verströmen die skulpturale Stärke von Architektur – elegant, erhaben und gleichzeitig neu und frisch – wie eben auch die Stadt New York. „Der Ausgangspunkt war für mich die Frage nach einer möglichen Synthese aus New York und einer typischen Tiffany-Kundin. Ich nahm also das T als eine grafische, architektonische Form und arbeitete alle möglichen Varianten durch. Für mich sehen New Yorker Frauen frei aus – mit ihrem irgendwie federnden Gang. Ich nahm also diese Eindrücke und spielte mit ihnen, bis das T ein technisches und mehr Design-bestimmtes Aussehen bekam“, erläutert Amfitheatrof ihre Ideen zur neuen Kollektion. Die Anhänger, Ringe, Armreifen sowie Ohrringe sind tatsächlich sehr grafisch und stark im Ausdruck. Sie sind der Beleg für eine neue Handschrift im Hause Tiffany.

Tiffany & Co. ist für die erstklassige Bearbeitung von Diamanten bekannt, deren Glanz, Symmetrie und Präzision des Schliffs über dem Branchenstandard liegen. Die Jagd nach immer außergewöhnlicheren Edelsteinen und die Einführung des ultimativen Verlobungsrings hat das von Charles Lewis Tiffany und John B. Young gegründete Unternehmen zu einer Institution, vor allem in den USA, gemacht. Mit der Ernennung von Louis Comfort Tiffany, Sohn von Charles und anerkannter Jugendstilkünstler, zum ersten Designdirektor von Tiffany & Co. im Jahr 1902 bekam ein Aspekt in der Schmuckherstellung erheblich mehr Gewicht – das Design. Aus Glas, Edelsteinen und Emaille kreierte Louis von der Natur und der Kunst exotischer Völker in­spirierte Werke. Mit Jean Schlumberger begann 1956 dann einer der wichtigsten Schmuckdesigner der letzten 100 Jahre für Tiffany zu arbeiten. Dabei konnte er auf ein weltweit einzigartiges Angebot an Edelsteinen und auf die hervorragende Handwerkskunst der Mitarbeiter von Tiffany zurückgreifen. Aus Gold und Juwelen gestaltete er Blumen, exotische Vögel sowie mythische Kreaturen: Quallen mit saphirenen Tentakeln, Delfine aus Juwelen, glitzernde Blüten und Blätter, die sich in einer sanften Brise zu wiegen scheinen – Übersetzungen aus Flora und Fauna in Schmuckstücke, die Schlumberger meisterhaft beherrschte. Seine Kreationen sind so prunkvoll wie legendär.

Strahlende Schönheiten

Die Portofino-Midsize-Kollektion 2014 umfasst drei neue 37-Millimeter-Modelle in insgesamt 17 verschiedenen Designs: die „Portofino Midsize Automatic Moon Phase“, die „Portofino Midsize Automatic Day & Night“ und die „Portofino Midsize Automatic“. IWC Schaffhausen CEO Georges Kern erläutert die Zielgruppenorientierung der neuen Kollektion so: „Mit der Midsize-Kollektion machen wir unseren erfolgreichen Klassiker auch für Kunden mit schmaleren Handgelenken interessant. Die diamanten-geschmückten Modelle sprechen all jene an, die bei ihrer Armbanduhr gern schlichtes Design mit einer exquisiten Note kombinieren.“ Das herausragendste Modell der neuen Midsize-Kollektion ist ohne Zweifel die „Portofino Midsize Automatic Moon Phase“ in Weißgold. Sie ist auf dem Zifferblatt, der Lünette und den Bandanstößen mit insgesamt 174 reinweißen Diamanten verziert. Das mitternachtsschwarze, aufwendig in mehreren Schichten lackierte Zifferblatt bringt die Juwelen zum Funkeln. Erstmals inszenieren die Designer die komplette Mondphasenanzeige als sternenübersäten Nachthimmel, sodass Mond und Sterne im endlosen Raum zu schweben scheinen. Für die Zifferblätter der Rotgold- und Edelstahlvarianten wurde sanft schimmerndes Perlmutt in Weiß und Schwarz ausgewählt. Die Lünetten sind mit 66 Diamanten bestückt. „Mit der Verwendung von Diamanten und Perlmutt lassen wir die Geschichte unserer Portofino-Uhrenfamilie wieder aufleben“, sagt Christian Knoop, Creative Director von IWC Schaffhausen.

„Jedoch interpretieren wir Luxus auf zeitgemäße Weise: dezent und unprätentiös. Die ‚Portofino‘ von IWC behält ihre klare Linie, für die sie bekannt und beliebt ist. Dazu tragen auch die Perlmutt-Zifferblätter sowie jene mit Sonnenschliff bei, die den Uhren besondere Tiefe und Lebendigkeit verleihen.“ Die neue „Portofino Midsize Automatic Day & Night“ im Rotgold- bzw. Edelstahlgehäuse ist dank zweiter Zeitzone sowie 24-Stunden-Tag/Nacht-Anzeige die perfekte Begleiterin für weltweit agierende Geschäftsleute, Jetsetter und Globetrotter. Die „Portofino Midsize Automatic“ im 37-Millimeter-Gehäuse wird in vier Rotgold- und sechs Edelstahlversionen angeboten, jeweils mit oder ohne Diamantenbesatz auf der Lünette. Mit Ausnahme von zwei Modellen werden alle neuen Mitglieder der Portofino-Uhrenfamilie an feinen Alligatorlederarmbändern der italienischen Schuhmanufaktur Santoni getragen, die exklusiv für IWC gefertigt werden.

Schmuckdesign auf Weltniveau

Hochwertige Handwerkskunst wird in vielen Wiener Betrieben seit langem, mitunter sogar seit Generationen gepflegt. In Bezug auf erstklassige Schmuckstücke wird diese Tradition mit immer neuen Gestaltungsideen von jungen DesignerInnen befeuert, was zu außergewöhnlichen Ergebnissen führt, die oftmals internationales Niveau erreichen.

„Die Arbeit mit externen Designern ist zwar nicht die Regel, bringt aber ungewöhnliche Ideen ins Spiel“, meint etwa Herbert Schullin, der mit dem hauseigenen Designstudio seit 1974 an neuen Schmuck-Kreationen arbeitet und dafür nicht nur Österreichische Staatspreise, sondern auch internationale Auszeichnungen wie den Red Dot Award und Diamonds International Awards verbuchen konnte. Aus der Zusammenarbeit mit Sebastian Vonderau entstand bei Schullin Wien die Kollektion „Chelléen“. 
Der Faustkeil mit seiner prägnanten Oberflächenstruktur inspirierte den deutschen Designer zu dieser Kollektion. Erstmals verwendet Schullin dabei neben klassischen Materialien wie Gold und Diamanten auch Eisen. Der starke Kontrast der Materialen und der verschiedenen Formen lassen ein Spannungsfeld entstehen, das sich zwischen Rohheit und Eleganz bewegt. 

Auch die Werkstätte Chlada (gegründet 1960) arbeitet seit einigen Jahren regelmäßig mit renommierten Designern zusammen, wie etwa Polka Products. Für die jüngste Kollektion haben Mia Kim und Nikolas Heep ihren Blick gen Himmel gewandt – in Richtung Jupiter. „Jedem Planeten wird in der Alchemie ein Metall zugewiesen. Bei unserem Werkstoff Zinn ist es der größte: Jupiter. Das inspirierte uns dazu, diesen faszinierenden Himmelskörper und zwei seiner Monde, Europa und Callisto, als Schmuckstücke abzuformen“, sagt das Designer-Duo KIM+HEEP über diese Kooperation mit Rudolf Chlada. 

Extremely Colourful – Piaget bekennt Farbe

Im Rahmen der 27. Biennale des Antiquaires in Paris präsentierte Piaget seine Kollektion „Extremely Colourful“ und feierte damit das 140. Firmenjubiläum. Die Inspiration für diese Kollektion kommt aus einer Zeit, die für Piaget sehr prägend und erfolgreich war – die 1960er- und 1970er. Speziell für diesen Anlass wurden 88 Schmuckstücke und 37 Uhren aus edelsten Materialien entworfen: Diamanten, Smaragde, Saphire, Schmucksteine und Gold in Kreationen, die sich durch asymmetrische oder stark stilisierte Elemente auszeichnen. Dabei werden die Grenzen zwischen Uhr und Schmuckstück teilweise vollkommen aufgehoben. Ein wichtiges Element ist – wie schon der Name erahnen lässt – die Farbe. In den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts war Piaget das erste Haus, das fröhliche Farben und innovative Formen in seine Schmuck- und Uhrenkollektionen einfließen ließ. Daran knüpft diese Kollektion an und zeigt neben hochkarätigen Steinen auch Halbedelsteine wie Türkis, Opal, Rubinherz, Jade, Onyx und Lapislazuli. Sie wurden nicht nur zu Zifferblättern verarbeitet, sondern auch in Haute-Joaillerie-Kreationen verwendet.

www.piaget.com

 

Retro-Feeling im Hause Tudor

Die Tudor Heritage Reihe glänzt durch Vielfältigkeit und Rückbesinnung auf das Markenerbe. Den Anfang machte der Heritage Chrono im Jahr 2010. Vier Jahre später präsentiert der Hersteller die TUDOR Heritage Ranger, die von einem ebenfalls Ranger genannten Modell, das ab den späten 1960ern gebaut wurde, inspiriert ist. Die Heritage Ranger ist aber keine Neuauflage eines legendären Modells, sondern eine Neuinterpretation, in der Vergangenheit, Gegenwart und auch die Zukunft stilistisch aufeinander abgestimmt sind. Aus der Vergangenheit wurden alle ästhetischen Gestaltungsmerkmale übernommen, die das Vintageflair des Originals spürbar machen. Darüber hinaus wurden allerdings zahlreiche moderne Akzente hinzugefügt. So misst das Gehäuse moderne 41 mm und ist vollständig satiniert. In die groß dimensionierte Aufzugskrone, die an die Krone der TUDOR Heritage Black Bay erinnert, ist das historische Tudor-Logo mit Rosenmotiv eingraviert. Sie ist mit einem hervorstehenden satinierten Tubus verschraubt, wodurch die technische Anmutung der Uhr betont wird. Das Uhrwerk mit Selbstaufzugsmechanismus, Kaliber 2824 verspricht Zuverlässigkeit durch Robustheit. 

Horological Machine N°5 CarbonMacrolon von MB&F

Das Design der HM5 verweist auf die Sportwagengestaltungen der 1970er Jahre. MB&F wählte für diese Zeitmessmaschine einen ganz neuen Weg und suchte nach einem neuen, schwarzen Material, das wie Metall poliert und bearbeitet werden könnte, das sich so robust wie Metall anfühlen und das so hart wie Stall sein sollte. Nach 18 Monaten waren die Entwickler am Ziel. Das Ergebnis nennen Maximilian Büsser und seine Freunde CarbonMacrolon. Hinter diesem Wort verbirgt sich ein dichtes Polycarbonatharz, das durch Carbon-Nanoröhren verstärkt wird. Die Carbon-Nanoröhren halten im Vergleich zu den üblichen Nanofasern eine höhere Zug- und Druckbelastung aus. Dieses Material hat die Eigenschaften von Stahl, ist aber schwarz durchgefärbt, sodass keine kratzempfindliche Schicht mehr aufgetragen werden muss. Auf dem schwarzen Gehäuse der HM5 wechseln sich polierte und satinierte Flächen ab. Als Blickfang dienen ein purpurner Automatikrotor und weitere purpurne Elemente rund um die Anzeigen. 

Zeit für Extreme - Avenger Blackbird

Imposanter Durchmesser, robustes und leichtes Gehäuse, schwarzer Look: das sind die Eckpunkte dieser Newcomerin der Kollektion Avenger von Breitling. Das großzügige Gehäuse (48 mm) präsentiert sich mit abfallenden Hörnern im Profil schlank und ergonomisch. Für den Tragekomfort sorgt leichtes Titan. Zusätzlich unterstreicht die schwarze, sehr resistente Karbonbeschichtung den technisch-kraftvollen, dynamischen Designstil und verhindert störende Spiegelungen. Die großen Leuchtzeiger und –indexe heben sich auch in der Dunkelheit deutlich vom schwarzen Hintergrund ab und gewährleisten so in allen Situationen optimale Lesbarkeit. Die verschraubte Krone mit griffigem Relief ist sehr funktionell und ihre Schutzverstärkungen betonen die robuste, bis 300 Meter wasserdichte Bauart dieser Avenger. 

GRAND PRIX D’HORLOGERIE DE GENÈVE 2014

Das Grand Théâtre in Genf bot den angemessenen Rahmen für die Verleihungszeremonie des vierzehnten Grand Prix d’Horlogerie de Genève (GPHG) am letzten Oktoberabend. An die 1500 Gäste verfolgten die Vergabe der insgesamt sechzehn Preise, an deren Spitze der „Aiguille d’Or“, der Grand Prix stand und der 2014 an das Modell „Classic Chronométrie“ von Brequet ging. Den Publikumspreis, der via Internet und auf internationalen Ausstellungen gewählt werden konnte, durfte ebenfalls Brequet für sich verbuchen – für seine „Classique Dame“. Mit dem speziellen Jurypreis wurde in diesem Jahr Walter Lange, der Gründer von A. Lange & Söhne ausgezeichnet. 

El Primero – ein revolutionäres Kaliber von Zenith

Seit 150 Jahren kombiniert die Uhrenmanufaktur Zenith technische und künstlerische Kreativität mit viel Innovationsdrang und Unternehmergeist. An die 80 verschiedene Handwerksberufe, 2333 Auszeichnungen bei Chronometriewettbewerben, mehr als 300 Patente und über 600 Uhrwerkvarianten, darunter etliche Legenden wie das Kaliber El Primero von 1969, der erste integrierte Chronograph mit automatischem Aufzug, stehen auf der langen Liste der Errungenschaften und Erfolge von Zenith. Eine ganz besondere Stellung nimmt dabei eben das Kaliber El Primero ein, dass die Geschichte des Chronographen ohne Zweifel revolutioniert hat. In Vorbereitung auf das 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2015 bringt Zenith eine Reihe von Sonderedition heraus, die explizit für Österreich bzw. Zentral- und Osteuropa bestimmt und nur hier erhältlich sind. 

Eine dieser Sondereditionen ist die El Primero 36’000 VpH Volcano, die vom faszinierenden Schauspiel eines Vulkanausbruchs inspiriert wurde. Bei dieser exklusiven Version des Erfolgsmodells El Primero 36’000 spielt die Manufaktur in Le Locle auf die Farbschattierungen eines ausbrechenden Vulkans an. Die in eleganten Anthrazittönen gehaltene Sonderauflage dieses Klassikers bringt raffinierte Technik, ästhetische Perfektion sowie Tradition in Einklang. 

DIE GESTALTER DER ZEIT

Es geschieht nicht oft, dass bekannte Uhrenmanufakturen externe Designer heranziehen, um sich von ihnen neue Zeitmesser gestalten zu lassen. Anders verhält sich das bei Stephan Hürlemann und Simon Husslein – an die Tür ihres Design-Studios im Zürcher Seefeld klopfen sogar deutsche Hersteller regelmäßig an. Die beiden wissen offensichtlich, wie Uhrenmarken ticken. „Bei der Gestaltung von Uhren ist für uns die Auseinandersetzung mit der Marke zentral. Nur im engen Diskurs mit dem Unternehmer können Produkte entstehen, die den Charakter einer Marke glaubwürdig weiterentwickeln“, sagt Simon Husslein.

Diese Vorgehensweise scheint sich zu bewähren, wie zum Beispiel bei der Zusammenarbeit mit der Firma Zeon Ltd, Lizenznehmerin von Braun-Watches, beweist. 2011 holte das Studio Hannes Wettstein mit der Digitaluhr Braun „BN0106“ die einstigen gestalterischen Ideale der deutschen Kultmarke in die Gegenwart. Und überzeugte mit der formal reduzier- ten Uhr die Jurys des Good Design Award Chicago 2011, des iF-Award 2012 und des Red Dot Award 2012. 

Kein Wunder, dass Zeon Ltd die beiden im Jahr 2012 eine wei- tere Uhr gestalten ließ. Bei der Braun „BN0095“ haben Hürle- mann und Husslein die für Braun-Uhren typischen formalen Komponenten neu interpretiert. Der Zylinder ist aus einem Guss geformt, die tief angesetzten Bandanschlüsse heben die Reduzierung auf raffinierte Weise hervor. Die Analoguhr ist mit einem Durchmesser von 43 mm wesentlich größer und da- mit zeitgemäßer als die früheren Modelle von Braun. Husslein: „Beim Design der Braun BN0095 hatten wir den Anspruch, eine Uhr zu gestalten, die ganz selbstverständlich zur Marke passt und es gleichzeitig schafft, die neue Design-Generation der Braun-Uhren einzuläuten.“ Mit der „BN0095“ gewann Braun nicht nur zahlreiche Neukunden, sondern auch Preise: Den Red Dot Award 2013 und erst kürzlich eine der renommiertesten Design-Auszeichnungen überhaupt – den German Design Award 2014. Simon Husslein zu seinem Designansatz: „Generell kann man zur Gestaltung unserer Uhren sagen: Sie sollen nicht wie ein bunter Hund, wie ein Alien wirken, sondern sich innerhalb einer gewissen Konvention bewegen, klar und sauber gestaltet sein. Massentaugliche Uhren eben, die dennoch einen individuellen Charakter haben. Doch wie erkenne ich eine eher zurückhaltend gestaltete Uhr wieder, wenn ich sie ein zweites Mal sehe? Das hat mit dem Umgang mit den zur Verfügung stehenden Elementen zu tun: mit dem Profil der Uhr, der Lünetten-Breite, der skulpturalen Form der Bandanschlüsse, den Oberflächenreflexionen des Metalls, dem Abstand vom Band zum Gehäuse und so weiter. Trotz der Enge des Korsetts dieser Elemente kann man vieles frei gestalten, so dass die Summe aller Teile sehr eigenständig ist.“

CŒUR DE LION ALS BESTE SCHMUCKMARKE 2014

Aus einer namhaften Shortlist ging die deutsche Schmuckmarke Cœr de Lion bei den diesjährigen UK Watch and Jewellery Awards als Siegerin in der Kategorie „Jewellery Brand of the Year“ hervor. Seit mehr als 20 Jahren gilt dieser Preis als die prestigeträchtigste Auszeichnung in der briti- schen Schmuckszene und wird vom führenden Fachmagazin für Schmuck und Uhren, dem Retail Jeweller ausgerichtet. In siebzehn verschiedenen Kategorien werden dabei die jeweiligen Gewinner von einer unabhängigen Jury im Auftrag der britischen Schmuckindustrie ermittelt. Für den Award „Jewellery Brand of the Year“, also der „Besten Schmuckmarke des Jahres 2014“ mussten die Teilnehmer eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen: Grundsätzlich müssen die Hersteller einen Vertrieb in Großbritannien haben und ein belegbares, innovatives Marketing und einen nachhaltigen Point-of-Sale-Support inklusive aktiver Markenkommunikation betreiben. Durch die dadurch erreichte Werbewirksamkeit sollen die Schmuckhändler gefördert werden. Als Basis für diese Maßnahmen ist natürlich ein hochwertig gefertigtes und verarbeitetes Produkt mit klaren Designprinzipien notwendig. Neben diesen Kriterien bezog die Jury auch eine Umfrage unter Juwelieren im Vereinigten Königreich in ihre Entscheidung mit ein. Im offiziellen Statement der Jury heißt es: „Die vor allem durch Farbe als besonders lebendig erlebte Marke, schafft es nicht nur die Fantasie seiner Händler, sondern auch die der Kunden anzuregen. Ein Fachhändler berichtet: ,Cœr de Lion positionierte sich mit einem einzigartigen Produkt in einem als gesättigt geltenden Markt und erwies sich als sehr beliebt bei unseren Kunden. Was will man mehr? ́ Aus diesen und vielen weiteren Gründen verdient Cœr de Lion den Preis ,Beste Schmuckmarke des Jahres 2014 ́.“ Die Marke wurde 1987 von Carola und Nils Eckrodt gegründet, die das Unternehmen nach wie vor führen. Das Design des Stuttgarter Ateliers zeichnet sich durch eine klare Formensprache und sensible Farbgebung von Chef-Designerin Carola Eckrodt aus. Es ist diese Verbindung von grafischer Konsequenz und gelebter Farbenfreude, die den Schmuck von Cœr de Lion unverwechselbar macht.

EINE REISE INS HERZ DER ZEIT

Im Kanton Neuenburg (franz.: Neuchâtel) liegt die Wiege der schweizerischen Uhrmacherei, genauer gesagt, in den Orten La Chaux-de-Fonds und vor allem in Le Locle. Seit im Jahr 2009 die beiden Städte ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurden, setzen die Tourismusverantwortlichen alles daran, die Geschichte der Uhrmacherkunst für BesucherInnen erlebbar zu machen. Und auch vom World Heritage Committee wird betont, dass es gerade diese außergewöhnliche Kombination von Urbanistik und Uhrmacherei ist, die schützenswert sei. Das entspricht auch dem Selbstbild der Bewohner, denn über Jahrhunderte hat man sich hier mit der Kreation aller Arten von Uhren beschäftigt.

Bereits um das Jahr 1700 gab es in Le Locle die ersten sogenannten Bauernuhrmacher. Diese eigentümliche Berufskombination war aus der bäuerlichen Not heraus geboren und dank ihres handwerklichen Geschicks wurden die Bauern bald zu Meistern der Zeitmessung. Die meisten verließen ihre Höfe, um nach Le Locle oder La Chaux-de-Fonds zu ziehen. Spätestens ab 1800 tickten in diesen im größer werdenden Dörfern Großuhren und danach auch tragbare Uhren. Sie bestimmten den Rhythmus des Lebens und alles wurde hier zunehmend auf eine einzige Sache ausgerichtet: die Herstellung hochwertiger Zeitmesser. Obwohl auch andere Gegenden den Ursprung der Uhrmacherei für sich beanspruchen, ist er hier im Kanton Neuenburg doch am glaubwürdigsten zu Hause. Über Jahrhunderte liefen die Geschäfte gut und immer besser. Aus der ursprünglichen Heimarbeit entwickelte sich eine ganze Industrie. Da sich hier alles um die Uhrmacherei drehte, traf die Krise der Branche (Quarzkrise) ab dem Jahr 1970 die Städte, besonders Le Locle, schwer. Die Schweizer Uhrenindustrie erholte sich nur sehr langsam davon. Heute hat die Herstellung von Luxusuhren inklusive Zulieferbetrieben wieder eine gewisse Bedeutung in La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Bekannte Unternehmen wie Certina, Corum, Edel, Girard-Perregaux, Mido, TAG Heuer, Tissot, Ulysse Nardin, Vulcain oder Zenith sind hier angesiedelt und erobern vom Hochjura aus die Welt.

„DIE KUNST HAT DEN HÖCHSTEN STELLENWERT“

Unser Erfolg ist sicher nur dadurch gekommen, weil wir künstlerisch wertvolle Designs kreieren konnten“, ist Friedrich Wille überzeugt. Seit vielen Jahrzehnten leiteter die Geschicke von Frey Wille – und das nicht nur in ökonomischer Hinsicht, sondern auch als kreativer Inspirationsgeber. Der erfahrene Geschäftsmann weiß über die Stärken seines Unternehmens naturgemäß bestens bescheid und wird nicht müde, immer wieder den hohen Stellenwert der Kunst zu betonen. Es war Anfang der 1980er-Jahre, nach dem Tod der Gründerin Michaela Frey, als Wille die Firma alleine weiterführen wollte und auf der Suche nach der einen, zündenden Idee auf die Künstlerin Simone Grünberger – seine spätere Frau – traf, die frisch von der Hochschule für angewandte Kunst kam und voller kreativer Energie steckte. Sie hatte die Metallklasse absolviert und dabei auch alle handwerklichen Fähigkeiten gelernt, die zur Herstellung marktfähiger Luxus-Schmuckstücke notwendig sind. Gemeinsam mit einigen Kolleginnen entwickelte sie eine neue Art von Schmuckkunst, die auf einer speziellen Technik des Feueremails basierte. Und der Erfolg gab ihnen recht: schon die erste Kollektion – „Avantgarde“ – fand ihr Publikum und ihre KäuferInnen. In der Folge ging es immer wieder darum, sich neu zu inspirieren, um interessante, unverwechselbare Motive zu finden und in diesem Prozess spielte auch Friedrich Wille eine große Rolle, denn viele der ursprünglichen Ideen kamen von ihm und seinen ganz persönlichen Interessengebieten. So geht etwa die klassische Frey-Wille-Kollektion mit Motiven, die an das alte Ägypten angelehnt sind, auf die Begeisterung des jugendlichen Friedrich für diese Kultur zurück. 

VON DER IDEE ZUR UMSETZUNG

Die verschiedenen Kollektionen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: frei inspirierte Kollektionen und sogenannte Hommage-Kollektionen. Beiden liegt die patentierte Feueremailtechnik zugrunde, die die verwendeten Farben intensiv leuchten lässt und die den Schmuckstücken eine besondere Strahlkraft verleiht. Das Feueremail wird in mehreren Schichten aufgetragen und gebrannt. Zur Herstellung eines einzigen Schmuckstücks sind bis zu 100 Arbeitsschritte notwendig. Das fertige Material, das auch 24 Karat Goldstaub bzw. 18 Karat Weißgold enthält, ist ein zerbrechliches Farbplättchen. Es wird in einer Fassung montiert, die mit 24 Karat Gelbgold vergoldet oder mit Rhodium-Palladium beschichtet ist. Einige Stücke werden auch in 18 Karat Massivgold ausgeführt und mit Brillanten besetzt. 

1954-2014: Longines feiert 60-jähriges Jubiläum der Marke Conquest

Am 5. Mai 1954 registrierte Longines seine Marke „Conquest“ beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum. Die ersten Exemplare, die sowohl aufgrund ihrer Präzision als auch aufgrund ihrer Ästhetik geschätzt wurden, fanden sofort großen Anklang. Und schon bald wurde der Name Conquest mit der Zeitmessung von Spitzenleistungen in Verbindung gebracht, zum Beispiel beim Schnelligkeitsrekord der Atlantiküberquerung.
Zur Feier des 60. Jahrestages der Markenregistrierung präsentiert Longines mit der Conquest Heritage 1954-2014 eine Uhrenlinie als Jubiläums-Neuauflage. Die Zifferblätter tragen den Conquest Originalschriftzug als Reminiszenz an die Original-Uhren, die über Jahrzehnte hinweg ihre moderne und klassische Ästhetik bewahrt haben. Ein erstes Modell, erhältlich in Edelstahl, Gelbgold oder Roségold, greift das versilberte Zifferblatt mit Sonnenschliff der allerersten Conquest Uhr aus dem Jahr 1954 auf. Ein zweites Modell aus Gelbgold offenbart seinerseits ein vergoldetes Zifferblatt.

Juwelenmanufaktur mit Stil erzeugt individuelle Kostbarkeiten

„Stil bedeutet, Wagnis, Mut und Selbstbewusstsein“, ist Erich Maria Egger überzeugt. Dem gelernten Goldschmied und seit 30 Jahren erfolgreichen Juwelier aus München geht es nicht um Mode, sondern eben um Stil. „Unsere handwerkliche Kunst muss diesen Stil passend abbilden können. Gerade das ist die Herausforderung, denn es gibt viele Goldschmiede, die handwerklich sehr gut sind, aber das Design und die Formensprache nicht ausreichend beherrschen. So kann ein handwerklich tolles Schmuckstück oft wirkungslos bleiben“, betont Egger das Zusammenspiel von Gestaltung und Handwerk, das in seiner Manufaktur seit vielen Jahren zu wundervollen Unikaten geführt hat, wobei auch immer die Zusammenarbeit mit der zukünftigen Trägerin, also das Eingehen auf deren Individualität und Wünsche eine Rolle gespielt hat. Und der Juwelier stellt klar, dass „auch im Juwelenbereich Markenprodukte ˏStangenwareˊ und industriell gefertigt sind. Gewinnmaximierung steht bei den Investoren im Vordergrund.“ Wer solche Produkte kaufe, würde zwar qualitativ hochwertige Schmuckstücke erwerben, jegliche Individualität ginge dabei aber verloren.

Zeit, los!

Die größte Uhrenmesse der Welt, die „Baselworld“ im März 2014, war eine Leistungsschau de

Material Matters

In der Uhrenindustrie geht es wie in einem Hexenkessel zu. Doch nicht mit Pauken und Trompeten wird der Fortschritt angekurbelt, sondern mit Offenheit der Wissenschaft gegenüber und weltweiter Recherche über Rohstoffe. Die Erde hat noch einiges an unerforschten Bodenschätzen freizugeben, wie man angesichts neuer Uhreninnovationen immer wieder lernen darf. In der beschaulichen Stille der Entwicklungs- und Produktionsstätten ist man stets auf der Suche nach neuen Materialien, Technologien und Weiterentwicklungen aus ande­ren Branchen, die man in den Dienst für noch mehr Ganggenauigkeit oder Widerstandsfähigkeit stellen kann. Das Erreichen von Alleinstellungs­merkmalen ist ein weiteres hehres Ziel, das nicht rein aus Marketingzwecken verfolgt wird, sondern auch aus ehrlicher Begeisterung für die Sache und aus Liebe zur Horologie. 

Ein Problem, das in der Natur der Sache liegt, ist beispielsweise, dass Rotgold im Lauf der Jahre seinen Glanz verliert. Was an und für sich kein großes Thema ist, wenn es gleichmäßig „verblasst“. Bei Uhren sind jedoch Armband, Zeiger, Indizes und Kaliberkomponenten unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt. Während die einen von Gehäuse und Saphirglas geschützt sind, bekommen andere Elemente die Umgebung unmittelbarer zu spüren. Temperaturschwankungen, Schweiß oder Regen beeinflussen die Optik. Omega nahm sich dieser Problematik vor einigen Jahren an und schuf eine eigene Legierung, die sich vom gängigen (5N) 18-Karat-Rotgold, das einem Mix aus 75 % Gold, 20 % Kupfer und 5 % Silber entspricht, durch besondere Widerstandsfähigkeit auszeichnet. Möglich wurde das durch das Weglassen von Silber und Hinzufügen von Palladium. Ein Name war ebenfalls bald gefunden: Sedna™. Er stammt von einem Himmelskörper, der für seine intensive Rotfärbung bekannt ist. 

130 Jahre Bulgari

Die ursprünglich aus Griechenland stammende Familie Bulgari hat einiges richtig gemacht. Nicht nur in Sachen Schmuck, Uhren, Lederwaren und Parfums schlägt sich ihr Fingerspitzengefühl für Ästhetik und Stil nieder. Auch der Hauptsitz in der römischen Via Condotti 10 ist seit jeher mit einem gewissen Flair behaftet. So authentisch, dass sein Abbild in der Enciclopedia Treccani, dem wichtigsten italienischen Nachschlagewerk, zur Illustration des Begriffs „negozio“ (Geschäft) herangezogen wurde. 

Architektur spielt deshalb auch im Jubiläumsjahr eine Rolle. Denn niemand geringerer als Peter Marino wurde mit der Reno­vierung des geschichtsträchtigen Hauses beauftragt. Und nach­-
dem man sich von Beginn an im „Dreizack von Rom“ – dem Stadtteil Tridente – heimisch fühlte, werden 1,5 Millionen Euro in das hier dominierende Wahrzeichen aus dem 18. Jahrhundert investiert: die Spanische Treppe.

Edles Flaggschiff aus dem Jura

Als konzernunabhängiger Schweizer Hersteller hochwertiger mechanischer Armbanduhren geht Zeitwinkel konsequent eigene Wege und setzt auf eigenständige Lösungen für seine Manufaktur-Uhrwerke und Produkte. Jede Zeitwinkel-Uhr wird von Hand in St-Imier im Schweizer Jura mit Komponenten aus der Umgebung gefertigt. Die Uhrmacher von Zeitwinkel verzichten dabei auf die sonst üblichen Fertigungsautomaten und Montageroboter. Zeitwinkel fertigt Uhren mit zwei Gehäusegrößen: die Midsize-Baureihe mit 39mm Durchmesser und die Klassik-Baureihe mit 42,5mm Durchmesser. In letztere Kategorie fällt die 273°. Sorgsam gewählte Kontraste, Rundungen sowie Linien, polierte und strukturierte Fläche sind in den ästhetischen Prinzipien der 273° zu finden. 

Exklusive Kooperation: Spanische Schmuck-Marke UNO de 50 entwirft für vente-privee die Capsule Collection “Glück”

UNO de 50 ist für sein Spiel mit dem Vintage-Look aus Silber und Leder bekannt. Seit 1996 entstehen Kollektionen, die ihre Individualität mit einem Hauch von Hippie-Glam definieren. Zu Beginn wurden jeweils nur Limitierungen von 50 Stück pro Modell geschaffen (daher auch der Markenname). Für den Online-Flash-Sale-Spezialisten vente-privee, der weltweit 20 Millionen Mitglieder zählt, wurden 15 exklusive Schmuckstücke – neun Armbänder und sechs Halsketten – designt, die das Thema „Glück“ aufgreifen. Von der ersten Skizze bis zum vollendeten Schmuckstück sind alle Arbeitsschritte von Hand gemacht. 

Trendig und attraktiv – Die neue COVER-Kollektion

Ob elegant oder klassisch-sportlich, die Schweizer Uhrenmarke COVER 
präsentiert 2014 eine neue Kollektion, die sowohl vom Umfang als auch von der Qualität her, aus der Neuheiten-Masse heraus sticht. Mit den elf neuen Uhrenmodellen in insgesamt 50 Ausführungen setzt die hauseigene Designabteilung einmal mehr auf Formen und Materialien, die dem/der Träger/in Individualität und Persönlichkeit verleihen. Die COVER Kollektion besteht aus drei unterschiedlichen Linien: COVER EXPRESSIONS, COVER IMPRESSIONS und COVER REFLECTIONS. 

Shawish Easter Surprise

Der Genfer Juwelier Shawish hat für Ostern 2014 eine ganz besondere Kreation geschaffen, die kulinarischen Genuss mit luxuriösem Schmuck verbindet. Chef-Designer Mohamed Shawesh schuf mit der Shawish Easter Surprise ein Luxus-Osterei, unter dessen Schokoladenschale sich ein Mini Mushroom aus der Magic Mushroom-Kollektion des Schweizer Unternehmens verbirgt. Diese Kollektion umfasst Schmuckstücke in Form von Pilzen. Für die delikate Hülle sorgt der Genfer Chocolatier Philippe Pascöet. Er gießt das Ei von Hand in Form und dekoriert es mit 65 % dunkler Schokolade aus Venezuela. Darunter versteckt sich der Dandy Emerald Mushroom, ein Pilz, dessen Hut von 314 Diamanten (5,44 Karat) und 64 Smaragden (0,9 Karat) geradezu übersät ist und der auf einem Stamm aus 18 Karat Weißgold thront. 

The Grace Collection – Daniel Wellington

Die junge schwedische Uhrenmarke Daniel Wellington expandierte in sehr kurzer Zeit in sehr viele Länder und ist heute bereits in über 30 Ländern vertreten. Ein Grund dafür ist die Marktlücke, durch die das Unternehmen zum Erfolg schlüpfte: Understatement mit Stil oder wie die Engländer sagen: preppy. Mit anderen Worten – man fühlt sich elitär, zeigt es aber nicht. Dazu gehört auch ein Stilempfinden, das nur Eingeweihten zugänglich ist. Daniel Wellingtons neue Kollektion Grace steht für diesen Lebensstil, der sich hier in einem Produkt ausdrückt, das ohne viel Aufwand einfach schön ist. Herausragendste Merkmale sind die Uhrenarmbänder, die die Lederkollektion mit der typischen Lockerheit der Nato Strap Bänder kombinieren und der Gegensatz der elegant zurückhaltenden Uhr aus gebürstetem Rotgold und der eher schäbigen Ausstrahlung der Armbänder. Gerade dieser Gegensatz macht den Stil und die Anziehungskraft dieser Uhren aus. 

„Pomellato ist die Marke für Frauen“

Die Meinung von CEO Andrea Morante teilen Anton und Barbara Heldwein zu 100 %. Das Wiener Juwelier-Ehepaar begleitet die Marke schon seit mehr als zwei Jahrzehnten und hat mit seiner neuen Pomellato-Boutique ein Zeichen gesetzt. morethandesign hat die Schmuck-Enthusiasten zum Interview getroffen.

Pomellato hat Leichtigkeit und eine ungewöhnliche Attitüde in den Schmuckbereich getragen. „Raus aus dem Safe, rein in den Alltag“ war von Beginn an die Devise. Die Unbefangenheit der Herangehensweise an edle Materialien und ins Auge stechende Farbsteine, um die Haute Joiallerie zu verändern, war eines der vordergründigsten Motive des Markengründers Pino Rabolini. Seit 1967 schwingt mit Pomellato in der Welt der Juweliere ein neuer Klang von Emotion mit. Das beweisen unverkennbare Kollektionen mit Ikonen wie Nudo, Capri, Sabbia oder Arabesque sowie die Tochtermarke Dodo, die mit erfrischenden Symbolen nicht nur die junge Zielgruppe anspricht. 

Ein nicht zu vernachlässigender Teil der Pomellato-Welt sind immer auch die berühmten Fotografen und Testimonials, die den Schmuck in Szene setzen. Sinnlichkeit fingen u.a. Franco Scheichenbauer, Gian Paolo Barbieri, Albert Watson, Helmut Newton, Herb Ritts und Lord Snowdon ein. Sie alle waren langjährige Wegbegleiter. Seit 2001 ist Michel Comte am Werk. Vor der Linse sind vor allem Nadja Auermann und das aktuelle Testimonial Tilda Swinton im Gedächtnis haften geblieben. Ohne Zweifel starke Frauen, die es verstehen zu verführen und hohe Ansprüche zu stellen. Sie entsprechen der typischen Pomellato-Kundin. Nicht selten sind es feminine Business-Frauen, die sich ihren Schmuck selbst kaufen, statt auf ein Geschenk zu warten.

„Pomellato ist eine modeaffine, aber dennoch unnachahmliche Marke. Sie ist Style-Setter ohne jedem Trend zu folgen. Man hat ein Ohr für Kunden, was sich aktuell in den Neuheiten Nudo piccolo und Nudo Maxi mit Diamanten äußert. Für uns liegt die Attraktivität im Spiel mit der Exklusivität und gleichzeitigen Alltagstauglichkeit“, sind sich Anton und Barbara Heldwein einig. Neben den oft gewagten Farbkombinationen schätzen sie die Goldschmiedekunst, die dahinter steckt: „Es sind die Details, die auf den zweiten Blick auffallen – wie nicht komplett runde Ringschienen bei manchen Modellen oder Asymmetrien bei den Steinschliffen, die Pomellato ausmachen. Der Mut zu hochwertigen synthetischen Steinen, die mit kräftigen Farbtönen in Pink und Orange bewusst eingesetzt werden, imponiert und ermöglicht ein preisliches Einstiegssegment ab 800 €.“

Eine Uhr, die von der Zeit befreit

Eine Uhr, die von der Zeit befreit? Das klingt sehr widersprüchlich, beschreibt aber genau die Intention die Hermés mit seiner Kreation Dressage L’heure masquée verfolgt. Es geht um die verborgene Zeit oder besser gesagt die verborgene Stunde, denn diese elegante Uhr zeigt den Stundenzeiger nur auf Knopfdruck, ansonsten bleibt die Stunde unsichtbar – ideal für Menschen, die sich vom ständigen Blick auf die Uhr nicht mehr einengen lassen wollen und sich stattdessen mehr Freiraum wünschen, ihre Einstellung zur Lebenszeit überdenken und dem Stress des Alltags ernsthaft entkommen wollen.

Raffiniert verbirgt sich also der Stundenzeiger unter dem Minutenzeiger, der ständig sichtbar bleibt und nur bei Betätigung des in die Krone eingelassenen Druckknopfes tritt der Stundenzeiger in Erscheinung, um die Zeit vollständig anzuzeigen und sofort wieder zu verschwinden, wenn der Druck gelöst wird. Diesem Beispiel folgt die direkt mit dem Basiswerk verbundene zweite Zeitzone, die gleichfalls in ihrem Fenster nur durch den Drücker gegenüber der Krone ans Licht kommt. Verantwortlich für diese ganze Inszenierung ist das ausgeklügelte Zusammenspiel von Rechen, Trieb und Räderwerken. Die Dressage L’heure masquée ist in den Gehäuse-Varianten Rotgold oder Edelstahl verfügbar und ist auf 1000 bzw. die Rotgold-Version auf 500 Stück limitiert. 

Smartwatch mit 23 Karat Gold-Finish

Unlängst hat sich die Schweizer Luxusuhrenmarke Hublot bei Apple für die Vermarktung einer möglichen iWatch angeboten. Dass der amerikanische Konzern ein solches Produkt auf den Markt bringen wird, scheint tatsächlich nur eine Frage der Zeit zu sein. Apple wäre dann wieder einmal nicht der Erste, aber vermutlich auch in diesem Fall jenes Unternehmen, das den Durchbruch einer neuen Produktart erreicht. Unterdessen gibt es immer mehr Smarte Uhren, die nun auch ins Luxussegment vordringen. Die simvalley MOBILE 1.5“-Smartwatch GW-420 etwa ist in der 23 Karat Gold-Edition ein exklusives Stück, das moderne Handytechnik mit den Eigenschaften eines stilvollen Blickfangs verbindet. Sie bietet alle Funktionen, die man von einem Smartphone erwartet: einfaches Handling, Bluetooth für Freisprecher und Kopfhörer, mobiles Surfen und GPS. Diese Uhr ist weltweit auf 999 Stück limitiert.

Floraler Hedonismus

Vor 32 Jahren wurde der Gewinnerrose des Concours International de Roses Nouvelle de Genève der N

Der Zeit Voraus

Genf ist hochkarätige Events gewohnt. Luxuriöse Autos, Uhren, Schmuck, internationale Konferenzen usw.
Die Schweizer Metropole ist ein Hotspot, wenn es um bedeutende Ereignisse geht. Ende Jänner wehte der Spirit der Uhrenmanufakturen anlässlich des „Salon International de la Haute Horlogerie“ (SIHH) zum 24. Mal durch die Stadt: 16 Aussteller, allen voran die Marken der Richemont-Gruppe, zeigten ihre Innovationen. Eine ausgesuchte Schar an internationalem Publikum wird alljährlich, und nur auf Einladung, vorgelassen. morethandesign durfte als eines von wenigen ausgesuchten österreichischen Medien die SIHH besuchen.

A. Lange & Söhne, Audemars Piguet, Baume & Mercier, Cartier, Greubel Forsey, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Officine Panerai, Parmigiani Fleurier, Piaget, Ralph Lauren Watch & Jewelry, Richard Mille, Roger Dubuis, Vacheron Constantin und Van Cleef & Arpels präsentieren auf 30.000 m² ihr künstlerisches Können. Die Räumlichkeiten sind in edlem Beige gehalten, die dunkelbraunen Teppiche schlucken die geschäftigen Schritte der 14.000 Besucher. Doch betritt man die Ausstellungsräume der einzelnen Marken, überschreitet man die Schwellen zu den jeweils eigenen Welten – diese imponieren mit überdimensionalen Kuckucksuhren wie im Falle von Roger Dubuis, einer gigantischen Unterwasserwelt bei IWC oder mit 3-D-Präsentationen bei Richard Mille. Dank Multimedia-Spektakel der Extraklasse und Imagefilmen können Uhren großformatig bis ins letzte Detail eingesehen und ihre Entstehungsgeschichten begriffen werden.

Die SIHH ist ein Ort, an dem die Dichte an CEOs, Produktentwicklern und Uhrmachern extrem hoch ist. Ideal, um gebündeltes Wissen an Einzelhändler und Journalisten weiterzugeben. Und eine Gelegenheit, um neue Rekorde und zum Patent angemeldete Innovationen mit Stolz zu zeigen – für einen gelungenen Überraschungsmoment sorgte etwa die neue „Montblanc Nicolas Rieussec Rising Hours“ mit ihrer Tag/Nacht-Indikation. Außerdem werden hier gerne Jubiläen gefeiert, wie etwa das 90-jährige des ersten Meisterstücks bei Montblanc. Selbstverständlich mit der passenden Uhr.
Und abends trifft man bei diversen Events – natürlich auch nur auf Einladung – auf Promis wie Hugh Jackman, der als neues Montblanc-Testimonial vorgestellt wurde, oder Top-Model Bar Refaeli, die Piagets Party beehrte.

Bambú

Seit 128 Jahren ist die spanische Schmuckschmiede für temperamentvoll-gewagte Kreationen bekannt.

dekoratives NEST

Einzelne Elemente, die sich im scheinbaren Chaos zu einem eleganten Ganzen zusammenfügen, sind di

Farblich Brillant

Die Essenz der italienischen Schmuckmarke Pomellato wurde von Gründer Pino Rabolini 1967 definiert und strömt noch heute aus jedem einzelnen Schmuckstück. Der Designer setzte seine Idee konsequent um: Er wollte den in der Welt der Mode aufkeimenden Prêt-à-porter-
Gedanken auf den Schmuckkosmos übertragen. Nicht nur, dass Rabolini sein für die damalige Dekade hehres Ziel erreichte, avancierte Pomellato durch den Anspruch „exklusiv und gleichzeitig alltagstauglich“ zur weltweit begehrten Marke. In Bekanntheit und Marktanteilen rangiert die Mailänder Manufaktur gleich hinter Cartier und Chopard.

Ermöglicht hat diesen Erfolg die mutige, freche wie avantgardistische, vom Handwerk dominierte Herangehensweise an das Design. Pomellato steht für Durchsetzungskraft, Kreativität und Forschung. Die Passion für Farbsteine wurde früh erkannt und gemeinsam mit italienischer Schmucktradition zu einem mode­orientierten ‚Mix & Match‘ verquickt – bereits zu einer Zeit, als dieser Anglizismus noch lange nicht etabliert war. Gold und Granat machten den Anfang, es folgten unkonventionelle Kombinationen wie Rubin und Türkis. Die Kollektion „Capri“ verblüfft jedes Jahr aufs Neue mit gewagten Nuancen. 2014 werden die Facetten der blauen Grotte mit Lapislazuli und Bergkristall widergespiegelt.

Coeur de Lion - Frühlingsgefühle mit Eiswürfel

Die Highlights der Frühjahr-/Sommer-Kollektion 2014 von COEUR DE LION sind vor allem die beiden Linien PastelCOEUR und FreshCOEUR. Wie schon der Name vermuten lässt, kommen bei PastelCOEUR luftige Pastellfarben zum Einsatz. Zart und filigran unterstreichen sie die aufblühende Leichtigkeit des Frühlings. Ein besonderer Eyecatcher dieser Kollektion ist das Ice-Cube-Collier. Für diese Kreation werden Würfel aus Polaris händisch auf Ecke gebohrt und mit Kristallglas von SWAROVSKI ELEMENTS® kombiniert.