Oktober 2020

Modernes Bauen im Einklang mit der Natur


Der Vollholzhaus-Hersteller holzius steht für nachhaltiges und ökologisch konsequentes Bauen und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Immobiliendienstleister am Puls der Zeit

Architektur

Die IG Immobilien Unternehmensgruppe ist einer der führenden österreichischen Full-Service Anbieter im Immobilienbereich und nimmt eine Vorreiterrolle sowohl bei innovativen Wohnkonzepten als auch beim nachhaltigen Bauen ein.

BLANCO VINTERA XL 9

 

Aktuelle Einrichtungstrends spiegeln den Wunsch nach Entschleunigung, einem bedachtsamen Leben und einen Ort, an dem sich die ganze Familie zu Hause fühlt, wider.

Eine Arche mitten in Berlin

Eine sieben Meter hohe Konstruktion aus Fichtenholz mit 28 Metern Durchmesser und der Anmutung eines Raumschiffs ist das Zentrum der neuen Kinderwelt ANOHA des Jüdischen Museums Berlin in der ehemaligen Blumengroßmarkthalle im Stadtteil Kreuzberg.

SEENsucht KÄRNTEN

Wer träumt nicht von einer ruhigen Immobilie an den schönsten Seen des Südens? Sie sind in Zeiten wie diesen begehrter denn je! Großzügige Ferienhäuser, alte Villen sowie moderne Apartments mit Seeblick, in bester Seelage und eigenem Seezugang.

Grüne Wohnoase für Wien

Als Paradies wird bekanntlich ein Garten imaginiert. Eine erfrischend grüne Umgebung und naturnahes Leben gehören auch heute, gerade im urbanen Kontext, zur Traumvorstellung idealen Wohnens vieler Menschen.

Das Haus am See

Mystisch legt sich die Abenddämmerung über den Neusiedlersee. Der Horizont färbt sich zart rot, während die Dunkelheit sich langsam, kaum merklich, über den Himmel ausbreitet und schließlich das Wasser verschluckt.

Der Traum vom eigenen kristallklaren Pool

Erholsames Urlaubsfeeling daheim genießen, anstatt in die Ferne zu schweifen. Als Folge der Corona-Krise überlegen sich immer mehr Österreicher, wie sie zuhause ihr eigenes Urlaubsgefühl schaffen.

Gesunde Lebens-Wohnräume von holzius

„Unsere Häuser besitzen nahezu eine unbegrenzte Lebensdauer mit hervorragender Ökobilanz. Beim holzius-Vollholzhaus sind alle vorgefertigten Elemente für Wände, Decken und Dach ganz ohne Leim und Metalle hergestellt“

DAS HAUS IM WEINBERG

Für die Herausforderung, ein Wohnhaus stilistisch zwischen moderner Architektur und regionaler Tradition zu realisieren, präsentierte sich Rubner Haus als idealer Partner.

Rubners Traumhäuser in Holzbauweise

„Ein Rubner Haus passt wie ein Maßanzug. Perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen, die das Haus mit Leben füllen“, sagen namhafte Architekten und Designer.

Funktion und Ästhetik vereint

Beschattungslösung mit Stil! SunSquare setzt seit Jahren neue Maßstäbe im Bereich der Sonnensegel. Maßgeschneiderter und architektonisch spannender Sonnenschutz überzeugt die Kunden des Tullner Unternehmens.

Wohnraum für alle

Der österreichische Wohnungsanbieter BUWOG startet in Wien mit elf Projekten in das Jahr 2020.

Design & Technologie trifft auf Natur

Blick auf den Gardasee und ein Wald nebenan – allein der Standort der neu errichteten Familienvilla von Rubner Haus verspricht so einiges. Architekt Raffaele Santacroce plante entsprechend der Umgebung ein modernes Holzhaus.

Eine neue Oase für Wien

Die Qualitätsoffensive der Stadt Wien für leistbaren und lebenswerten Wohnraum steht vor einem weiteren Höhepunkt: Heute, Donnerstag, fand in der Donaustadt ein Spatenstich für rund 500 geförderte und 80 freifinanzierte Wohnungen im Stadtentwicklungsgebiet „Oase22+“ statt.

Neu bei Cosentino

Die Cosentino-Gruppe, weltweit führender spanischer Hersteller und Anbieter innovativer Oberflächen für Architektur und Design, hat sich hauptsächlich zum Ziel gesetzt, durch Innovation und ForschungMarken und Produkte zu entwickeln.

Ausgezeichnet & erhaben

Am 24. Oktober 2019 fand in London die Verleihung der diesjährigen European Property Awards statt. In der Kategorie „Residential High-rise Development Austria“ konnte erneut der MARINA TOWER überzeugen. Das gemeinsame Projekt von BUWOG und IES Immobilien wurde im Rahmen eines Galaabends ausgezeichnet und erhielt zudem den 5-Star Award als „Best Residential High-rise Development Austria“.

Fassade - neu definiert

Für das außerordentliche Bürogebäude KAP WEST im zentral gelegenen Münchener Quartier „Am Hirschgarten“ fand sich mit der ultrakompakten Oberfläche DEKTON ® by Cosentino die perfekte Lösung zur Gestaltung einer urbanen, hochtechnologischen und architektonisch anspruchsvollen Fassade.

Eine echte Wiener Residenz

Residieren in einer der lebens- und liebenswertesten Städte der Welt – und das direkt im Herzen des historischen 1. Bezirks, der als UNESCO-Weltkulturerbe deklariert wurde. Diesen Wohntraum können Sie sich dank WINEGG Makler jetzt erfüllen!

Virtuelle Holzhauswelten

Mit rund 25.000 gebauten Holzhäusern und mehr als 50 Jahren Erfahrung steht Rubner Haus für maßgeschneiderte Lösungen.

KaDeWien

Das renommierte internationale Architektenbüro O.M.A. – Office for Metropolitan Architecture, gegründet von Pritzker Preisträger Rem Koolhaas, hat den Architekturwettbewerb zum Projekt KaDeWe in Wien für sich entschieden.

Up, up & away

Wenn es ein Gesetz bei den Designs eines von Zaha Hadid entworfenen Gebäudes gibt, dann ist es folgendes: Es wurde gebaut, um wahrgenommen zu werden!

Große Augen für Graz

Nach dem Entwurf von Zaha Hadid entstand in der Grazer Altstadt ein serviciertes Apartmenthaus für Kurz- und Langzeitgäste. Mit „ARGOS“ setzte die irakisch-englische Architektin sich gegen zehn renommierte Mitbewerber durch. Die Jury sah in Hadids Entwurf eine „zeitgemäße Antwort auf das gründerzeitliche Nachbarhaus“. Dank des ebenso zeitgemäßen Stahlprofils Janisol Arte 2.0 konnten die „Argusaugen“ in der von der Architektin angestrebten Filigranität realisiert werden.

Von Erbschafts-Immobilien und Scheidungswaisen

38% der erwachsenen ÖsterreicherInnen haben bereits ein- oder mehrmals eine Immobilie verkauft, vermietet oder verpachtet. Mit der Motivlage, den Wünschen, Sorgen und Problemen dieser sogenannten Abgeber beschäftigt sich eine aktuelle Studie die Raiffeisen Immobilien, die Immobilienmakler-Organisation der Raiffei-senbankengruppe, in Auftrag gegeben hat.

Aufblühen im OrchideenPark

Wo früher die Orchideen-Gärten der Familie Rothschild blühten, gedeiht heute ein ganz besonderes Wohn- und Lebensgefühl. In bester Wiener Lage bietet der OrchideenPark intelligent angelegte und hochwertig ausgestattete Miet-Apartments in den Größen von 55 bis 200 m² – mit Balkon oder Terrasse. Das Angebot wird noch durch 26 IG City Apartments zur Kurzzeitmiete abgerundet.

Arbeitsplatz 2.0

Mit ihrer internationalen Büromarke myhive setzt der renommierte immobilienkonzern IMMOFINANZ AG auf innovative Office-Konzepte, mit denen man wirklich auf die Bedürfnisse der Mieter eingeht: Die Arbeitsplätze punkten mit bester Infrastruktur und bieten einen modernen Raum für ein kommunikatives und lebendiges Miteinander. „Hive“ bedeutet Bienenstock und bringt das angestrebte Konzept der internationalen Büros pointiert zum Ausdruck: eine dynamische, lebendige Community mit vielen Gelegenheiten zum Austausch von Informationen und Ideen!

Naturnah wohnen vor den Toren der Lobau

In unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Lobau entsteht das Neubauprojekt Saltenstraße 1 mit 46 freifinanzierten Eigentumswohnungen, einer Geschäftsfläche sowie 31 PKW-Tiefgaragenabstellplätzen. Zur Auswahl stehen 2 bis 4 Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von 41 m² bis 95 m², zwei Ateliers mit 116 m² und 127 m² sowie eine Geschäftsfläche mit 121 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2020 geplant.

Felber's Flour Power

Die Wiener Traditionsbäckerei Felber und ihr Energieberater Power Solution machen klare Schritte in Richtung nachhaltige Zukunft: Als eines der ersten Unternehmen in der Branche kompensiert Felber seine CO2-Emissionen freiwillig und produziert CO2-neutralen Strom mit eigener Photovoltaik-Anlage. Für die Jahre 2019, 2020 und 2021 ist die Energieversorgung der Zentrale von Felber durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten bereits klimaneutral.

Modern & exquisit

Wenn Breiteneder Immobilien ein neues Projekt angeht, dann kann man sich sicher sein: Das wird wieder was ganz Großes! Dies ist auch beim aktuellen Projekt in Wien Währing einmal mehr der Fall: Hier entstehen moderne Apartments mit exqusiter Ausstattung, die bis Ende 2019 fertiggstellt sein werden und schon jetzt für verzückte Gesichter bei den Kunden sorgen! 

Cosentino in Little Spain

Der spanische Starkoch, José Andrés, hat seinen Traum verwirklicht, authentische spanische Küche nach New York zu bringen und einen Ort zu schaffen, der sein Heimatland in all seinen Facetten und Traditionen widerspiegelt.

Gleichenfeier im MuseumsQuartier Wien

Mit dem Bau der "MQ Libelle" und der "MQ Terrasse" bekommt das MuseumsQuartier Wien eine neue Attraktion. Die "MQ Terrasse" wird bei freiem Eintritt und öffentlich zugänglich für alle einen der schönsten Ausblicke über die Wiener Innenstadt bieten.

Neues Store Design

Die Schweizer Luxushautpflege-Marke La Prairie stellt ihr neues Store Design erstmals in Österreich bei Kastner & Öhler in Graz vor. Mit einer Verkaufsfläche von 20.000m², verteilt auf 6 Etagen, hat das 1873 gegründete Familienunternehmen internationales Format erreicht. Ein visionärer Departmentstore, der sich durch den laufenden Umbau noch besser an den Ansprüchen der nationalen und internationalen Kunden orientiert. 

Purer Luxus mit Kaiserblick

 

Ihnen steht der Sinn nach einer exklusiven Immobilie mit Mehrwert? Dann haben wir grandiose Neuigkeiten für Sie, denn Cum Laude Immobilia bietet mit dem Chalet 1869 eine Immoblie der höchsten Güte in Kitzbühel zum Verkauf an, die selbst anspruchsvollste Kunden zu Begeisterungsstürmen verlockt. 

Premium Living

Innovative Architektur, luxuriöse Ausstattung, Investitionssicherheit und eine außergewöhnliche Lage: im Immobilienkonzept „PREMIUM LIVING by Falkensteiner®“ vereinen sich architektonische Gestaltung, höchste Ansprüche an Komfort und Service sowie jede Menge Liebe zum Detail in einer Vision - eben ein Immobilienkonzept mit Mehrwert!

Leben mit Wohlgefühl

WINEGG MAKLER ist bekannt dafür, stets die Juwele unter den Realitäten für seine Kunden zu finden. Dies ist auch bei dieser Immobilie der Fall: Denn jetzt gelangt eine einzigartige Dachwohnung auf einer Ebene zum Verkauf - mit spektakulärer Dachterrasse im Herzen der City wohnt es sich hier mit einem absoluten Wohlgefühl! Diese Immobilie unterstreicht das Edle und Schöne auf einzigartige Weise und stellt eine wirkliche Rarität am Wiener Immobilienmarkt dar.

Heizen mit Bier

Rund ein Drittel des österreichischen Energieverbrauchs wird für das Heizen von Gebäuden und Wohnungen verwendet – umso wichtiger sind nachhaltige und effiziente Wärmelösungen auf dem Weg zur Energiewende. Dabei kann man auch auf den ersten Blick unkonventionelle und doch naheliegende Wege gehen. 

In vollen Zügen wohnen

Dort, wo die Natur am schönsten ist und die Stadt doch in greifbare Nähe rückt, hat er sich breitgemacht: der „Gartenpark am kleinen Anninger“. Draußen in Mödling, unweit des Naturparks Föhrenberge erstreckt sich das 13.000 m² große Areal mit seinen luxuriösen Maisonett- und Dachgeschoss-Wohnungen, dem Park mit uraltem Baumbestand und dem beheizten Außenpool samt hauseigener Sauna. Und wenn man sonst noch etwas braucht, ruft man einfach den Concierge.

La Vie en Rose(nhügel)

Die Rosenhügel-Filmstudios im Süden Wiens haben seit den Zwanziger Jahren Film und Fernsehen in Österreich für fast ein Jahrhundert maßgeblich geprägt.

Ausgezeichnete Architektur

Das Hotel Schwarzschmied in Lana/Südtirol freut sich über eine weitere begehrte Auszeichnung: Im Rahmen des German Design Award 2019 wurde das Hotel in der Kategorie "Excellent Communications Design & Interior Architecture" ausgezeichnet. Federführend für das preisgekrönte Design war das Interieur Design Studio BIQUADRA um die Innenarchitektin Christina Biasi-von Berg. 

Gut, besser, Bambus

"Es ist ein Versprechen an die Kinder: Bambus ist ein nachhaltiges Material, das ihnen nicht ausgehen wird!" Im Jahr 2015 hielt Elora Hardy (39) als TED-Oratorin ein kraftvolles Plädoyer für den Rohstoff Bambus, in dem sie seine Zukunftsfähigkeit anhand ihrer nachhaltigen Bauprojekte eindrucksvoll demonstrierte. Seither wird die kanadisch-indonesische Architektin gemeinsam mit ihrem auf Bali ansässigen Studio IBUKU für ihre visionäre Arbeit gefeiert.

Katars neues Schmuckstück

Über eine Dekade in Planung und am 28. März 2019 eröffnet, verleiht das neue Nationalmuseum von Katar der einzigartigen Geschichte des Landes und seinen Menschen eine starke und architektonisch einzigartige Stimme - von den Anbeginnen über das Heute bis zu den Ambitionen für die Zukunft! 

Bipolare Balance

In der Okhla Industrial Area von New Delhi hat das Studio Bipolar ein altes pharmazeutische Lagerhaus in eine 550 m2 große Bürofläche für ein Filmstudio und eine Kreativagentur mit dem Namen "WhiteBalance" verwandelt.

Kunst trifft Architektur

Als eine der größten Städte des Baskenlandes gilt Bilbao als Geheimtipp in Südeuropa und lockt mit dem Guggenheimer Museum nicht nur Kulturliebhaber an. Auch das Stadtbild – eine aufregende Mischung aus Alt- und Neubauten verschiedener Stilrichtungen.

Going "Under"

Das erste Unterwasser-Restaurant Europas an der norwegischen Südküste geistert schon seit Herbst 2017 beharrlich durch die Medien. Seit kurzem steht auch endlich ein Eröffnungstermin für das "Under" fest: Ab 2. April können die Gäste nun endlich abtauchen und unter der Meeresoberfläche speisen! 

Big in the Big Apple

Seit 2012 entsteht inmitten des New Yorker Luxus-Stadtviertels Manhattan eine kleine "Stadt in der Stadt" - die Hudson Yards! Das positiv bis kritisch beäugte Luxus-Projekt des Milliardärs Stephen Ross feierte vergangene Woche die Eröffnung von Phase 1 und sorgte für viel Furore bei den anwesenden Besuchern. 

Das (Farm)Haus der Zukunft

Aufgrund der Dominanz des "International Style" mit Betonrahmen und -fassaden entwickelten sich die Gebäude in unseren Städten zum größten Teil in eine eintönige und eher einfallslose Richtung. Hierdurch sahen Städte in ganz unterschiedlichen Teilen der Erde gleich aus, ohne dabei die Kultur oder das Klima zu berücksichtigen. Das Resultat? Die Städte sind mit Elfenbeintürmen gefüllt, die Ressourcen aus der Umwelt verbrauchen, ohne je etwas davon zurückzugeben. Sie stellen Inseln dar, deren Verbindung mit der Umgebung beim Portier endet. 

Wohnen auf höchstem Niveau

Wenn Sie auf der Suche nach einer bezugsfertigen Dachgeschoß Wohnung mit rund 100m² Dachterrasse in Prater-Nähe sind, dann sind Sie bei der Raiffeisen Vorsorge Wohnung GmbH genau richtig!

Der Jahrhundertwende-Garten

Wo Edelstahl-Überlaufpool und Alt-Wiener-Charm aufeinandertreffen, waren die BEGRÜNDER am Werk. Denn sie haben sich dem zeitlosen Design verschrieben. Der Garten wird dem Charakter des Hauses, der Umgebung und vor allem dem Kunden angepasst. Hierdurch ergeben sich Synergien, die jeden ihrer Gärten einzigartig und in vielerlei Hinsicht "passend" machen. Dass die BEGRÜNDER mit ihrer Art Gärten anzulegen Einzigartiges schaffen, wurde auch branchenintern mit dem GaLaBau-Award für den besten Privatgarten 2018 gewürdigt!

Next Level Lifestyle

Es tut sich was in Linz: Südwestlich von der Johannes Kepler Universität und dem Heim der Katholischen Hochschulgemeinde wird von Raiffeisen Immobilien eine außergewöhnliche Wohnimmobilie errichtet! 

Das Besondere spüren

Wundervolle Neuigkeiten für Nestbauer, Anleger und Familiengründer: In der Maria-Tusch-Straße errichtet die BUWOG Group aktuell 103 freifinanzierte Eigentumswohnungen in absoluter Grün-Ruhelage, die bis April 2019 fertiggestellt werden! Kinder, aber auch Erwachsene brauchen viel Platz zum Entwickeln und Entfalten - SeeSee Living bietet Ihnen deshalb naturnahes Wohnen mit viel Freiraum für die ganze Familie. Mehrere Plätze im Freien, ausgestattet mit Kinderspielmöglichkeiten oder Sitzgelegenheiten, aber auch private Freiflächen wie Loggia oder Terrasse laden zum Verweilen ein. Zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, ein Bildungscampus und ein Kindergarten gleich in der Nähe sowie zusätzlich eine gute Verkehrsanbindung sorgen für ein erstklassiges Wohngefühl und lassen Familienträume Wirklichkeit werden!

Bigger is better

Mit der Zusammenarbeit von Norbert Kautzky und Gerald Wurz begann vor einem Vierteljahrhundert eine produktive und wegsweisende Zusammenarbeit für den architektonischen Sonnenschutz. Die Entwicklung wurde gemeinsam bis zur Serienreife eines motorbetriebenen Sonnensegels gebracht und weltweit patentiert - SunSquare war geboren! Seit bereits über zwei Jahrzehnten setzt das Unetrnehmen neue Maßstäbe im Sonnensegelbau und hat bis heute weltweit über 4.000 Projekte realisiert! Ständig wird an neuen Produkten gearbeitet und die bestehenden SunSquare-Systeme weiter entwickelt, um besser an die Kundenbedürfnisse angepasst werden zu können. Die essenziellen Eckpfeiler sind dabei die architektonische Harmonie des Gesamtbildes und natürlich der damit erzielte Schatten. Jede Sonnenanlage ist dabei immer eine Maßanfertigung - ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Kunden realisiert!

My home is my castle

Im traditionsreichen Wiener Bezirk Hietzing entsteht in der Amalienstraße 54 ein Neubau, der keine Wünsche offen lässt: Das mittlerweile dritte Neubauprojekt von PROJECT Immobilien Wien umfasst 30 hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen mit 2 bis 4 Zimmern und Wohnflächen von 49 bis 118 m², die sich durch ihre variantenreiche Grundrisse auszeichnen und allen Ansprüchen an ein modernes Zuhause mehr als gerecht werden!

When you're in prison...

Die Inhaftierung von Kriminellen ist längst kein nebulöses Schattenfeld mehr, sie ist zu einer bedeutenden Industrie geworden, die nicht nur für Bereiche wie die Finanzwelt, Gastronomie und Telekommunikation zu einem wichtigen wirtschaftlichen Eckpfeiler geworden ist. Nein, auch Architekten, Designer und Bauherren profitieren längst von den Missetaten ihrer Mitmenschen. So zeichnen sich allein die USA für etwa 25 Prozent der gesamten weltweiten Gefängnisbevölkerung verantwortlich. Das sind ganze 2,3 Millionen Menschen - so viel wie Brüssel oder Neapel an Einwohnern haben! Und während jedes Jahr mehr Menschen eingesperrt werden, kommen im Gegenzug nicht mehr Inhaftierte frei, denn die Rückfallquote in Amerika ist mit rund 60 Prozent die höchste der Welt.

Die erste UNESCO-Welthauptstadt der Architektur

In einem Land gelegen, das renommierte Architekten wie Oscar Niemeyer und Lúcio Costa hervorbrachte und im Gegenzug wiederum von ihnen geprägt wurde, wird Rio de Janeiro den Weltkongresses der Architekten im Jahr 2020 ausrichten und dazu Tausende von Teilnehmern begrüßen! 

Simply "more than design"

Die Restaurants und Bars des Hotel Sacher Wien bestechen seit jeher nicht nur mit einem breitgefächerten gastronomischen Angebot, sondern auch mit einem unvergleichlichen Design. Beim gerade eröffneten Salon Sacher gingen die Eigentümer Alexandra Winkler und Georg Gürtler einen großen Schritt zurück, um dadurch einen Quantensprung in die Zukunft der Hotel-Ikone zu vollführen: Denn das typische Sacher-Flair in plüschigem Rot, das Besucher aus aller Welt seit jeher geradezu magisch anlockt, tritt zugunsten einer harmonischen Symbiose aus Pariser Flair und Wiener Charme in den Hintergrund. So farbenfroh, hell und frisch hat man das Hotel Sacher noch selten gesehen!

Branco Luz im Le Bon Marché

Als das französische Kaufhaus Le Bon Marché die portugiesische Künstlerin Joana Vasconcelos einlud, Kunstwerke für ihre Fenster und Innenräume zu schaffen, konnte sich niemand vorstellen, was sie ersinnen würde. 

Poliform x Hotel Lutetia

Poliform ist seit Jahrzehnten ein führender Akteur in der internationalen Möbelszene. Als äußerst erfolgreiches Ergebnis eines abenteuerlichen Unterfangens hat das Unternehmen seine Vision immer auf die Suche nach Qualität gestützt, indem es seine Produktlinien an die aktuellen Trends im Lifestyle angepasst hat.

Für eine bessere Zukunft

Nachhaltigkeit - ein Konzept, das in jeder Politikeransprache, in jeder Wirtschaftsphilosophie und in jedem Marketingkonzept der heutigen Welt zu finden ist - und das zu Recht! Unsere Ressourcen sind begrenzt und unser Planet nicht unverwundbar. Es ist nicht zu leugnen, dass wir die Verantwortung für zukünftige Generationen tragen, um ihnen eine lebenswerte Umgebung zu bieten. Von der Kälte Islands bis zur Hitze der Vereinigten Arabischen Emirate spielen diese fünf Städte eine entscheidende Rolle auf dem Weg in eine umweltfreundliche Zukunft und demonstrieren uns auf ihre eigene Art, wie wir gemeinsam in einer grüneren Gesellschaft leben können.

Heilbronn wird grün

Als Teil der Bundesgartenschau-Stadtausstellung entsteht 2019 ein neues Wohnviertel in Heilbronn - Pate für das Projekt an der Neckar steht das Bauhaus. 

Urbaner Wald 2.0

2014 war auf einmal Schluss mit dem klassischen Dreiklang aus Beton, Stahl und Glas: In Mailand erklärten zwei Apartmenttürme die Natur zum Verbündeten und bevölkerten ihre Fassaden mit zahllosen Bäumen und Pflanzen! Entworfen wurde die Wolkenkratzer von den Mailänder Architekten Stefano Boeri, Gianandrea Barreca und Giovanni La Varra als Modell einer nachhaltigen, städtischen Verdichtung. „Bosco Verticale“ – senkrechter Wald – heißen die 119 und 87 Meter hohen Apartmenttürme und sind seit ihrer Vollendung vor vier Jahren kontantes Stadtgespräch! 

Neu bei HOLTER

In den vergangenen Monaten wurde in der Mein HOLTER Bad Ausstellung in Wels in einigen Bereichen fleißig umgebaut und neugestaltet. In der ersten Dezemberwoche wurden diese neuen Bereiche dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert - und das mit grossem Erfolg! 

Energieeffizienter Lebensraum

Mit dem Projekt "Living Spaces" der MSP Immobiliengruppe in der Steigenteschgasse 20 im 22. Wiener Gemeindebezirk wird urbanes Leben im Erholungsgebiet möglich: Mit direkter Anbindung an die U-Bahn Linie U1 entstehen bis Herbst 2019 neben einem Geschäftslokal 35 Apartments mit Balkon, Loggia oder Eigengarten und einer Wohnnutzfläche von 40 bis 100 Quadratmetern. 

FBZ Traunkirchen setzt klimaaktive Maßstäbe

Mit dem neuen Forstlichen Bildungszentrum im oberösterreichischen Traunkirchen hat ein echtes Vorzeigeprojekt für klimafreundliches Bauen und Sanieren eröffnet. Der Campus umfasst mit dem Verwaltungs-, Schul- und Heimgebäude gleich drei Gebäude, die dem klimaaktiv Gold Standard und somit höchsten energetischen und ökologischen Maßstäben entsprechen.

Was sein hätte können...

Vom Reservoir bis zur Sheep Meadow ist das Design des New Yorker Central Parks ein derart ikonischer Bestandteil des Big Apple, dass man sich in diesem Zusammenhang kaum ein anderes Erscheinungsbild vorstellen kann. Die mehr als 750 Hektar große Park-Landschaft zwischen der 59. und 110. Straße in Manhattan hätte jedoch auch ganz anders aussehen können... 

Die verheerende Wirkung des Woolsey Feuers

Das sogenannte Woolsey Fire hatte eine verheerende Wirkung auf die Wahrzeichen von Los Angeles: Zahlreiche Häuser von Prominenten, berühmte Filmkulissen und Kulturdenkmäler wurden durch das seit dem 8. November wütende Lauffeuer völlig zerstört.

Das älteste Casino der Welt

Während die heutigen Casinos größtenteils an eine mehr oder minder gelungene Kopie der großen Casinos am Strip in Las Vegas erinnern, führt das älteste Casino der Welt seinen Besuchern vor Augen, dass dies nicht immer so war.

Neu in der Pariser Kulturlandschaft

Das Arrondissement Marais ist nicht nur ein pulsierender Pariser Bezirk mit vielen lebhaften Cafés und Bars, sondern seit kurzem auch das "Zuhause" des Vaters der modernen Fotografie: Denn die Henri-Cartier-Bresson-Stiftung hat ihren Standort aus dem weit entfernten Montparnasse in die ruhige Rue des Archives verlegt!

Die ideale Anlage in optimaler Lage

In der Saltenstraße 1, im 22. Bezirk, nur wenige Minuten vom Mühlwasser und dem Naherholungsgebiet Lobau entfernt, errichtet der Bauträger Hübl & Partner eine moderne Niedrigenergie-Wohnanlage mit 46 Eigentums- und Vorsorgewohnungen, einer Gewerbefläche sowie 31 PKW-Garagenplätze. Das Größenangebot der 1 bis 4 Zimmer-Wohnungen reicht von ca. 40 bis 130 m². Alle verfügen über großzügige, private Freiflächen in Form von Balkon, Loggia, Terrasse oder Eigengarten.

Strahlender Auftritt der Giorgio Armani Boutique

Mit einem globalen Shop Konzept fing alles an. Giorgio Armani und Architekt Claudio Silvestrin wollten die Philosophie von Giorgio Armani in jedem der weltweiten Shops spürbar machen. Das Interieur zeigte sich in Sydney, New York und Wien immer von derselben Seite. Nach der zweiwöchigen rundum Erneuerung erstrahlt die Boutique am Kohlmarkt 3 in einzigartigem Glanz.

150 Jahre Aufzug in Österreich

Wir alle kennen ihn und wissen, wenn es wir ihn nicht hätten, würde das Leben in seiner heutigen Form nicht existieren. Seit 150 Jahren befördert der Aufzug in Österreich Personen in Höhen und Tiefen. Eine historische Erfolgsgeschichte, die die Welt revolutionierte.

HELLA-Geschäftsführer Andreas Kraler im Gespräch

Mehr als ein halbes Jahrhundert Firmengeschichte steckt hinter dem Erfolg HELLAs. Sie sind ganz vorne mit dabei, wenn es um die Entwicklung und Produktion hochwertiger Sonnen- und Wetterschutzsysteme geht. Das Traditionsunternehmen hat bis heute seinen Hauptsitz an seinem Ursprungsort in Abfaltersbach. Für Geschäftsführer Andreas Kraler sind die österreichischen Wurzeln von großer Bedeutung: „Wir sehen uns als europäisches Unternehmen. Die Osttiroler Wurzeln sind für uns sehr wichtig. Diese stehen für die Werte nach denen wir handeln: Bodenständigkeit, Fleiß, Bescheidenheit.“

Live Your Dreams mit IG Immobilien

Wer genug davon hat, von der perfekten Wohnung zu träumen und den (T)Raum endlich zur Realität machen möchte, ist hier genau richtig. IG Immobilien biete vier fabelhafte Eigentumswohnungen in Wien-Döbling zum Kauf an. Die Wohnungen der Top-Kategorie sind in der Zuckerkandlgase und der Döblinger Hauptstraße situiert.

Casino Graz erstrahlt in neuem Design

Seit November 2017 wird man im Casino Graz von Glamour und Las Vegas-Feeling empfangen. Vier Jahre lang hat das Team von Strohecker Architekten an der Realisierung des luxuriösen neuen Designs gearbeitet. Die neue Aufteilung sorgt bereits beim Eintreten für einen weitläufigen Einblick in alle Bereiche des Casinos.

Penzinger Parksuites – das Wohnparadies im Grünen

Im 14. Bezirk Wiens entsteht auf einem großzügigen Parkgrundstück Raum zum Wohnen und Wohlfühlen: die Penzinger Parksuites. Die persönliche Wohnhausanlage, bestehend aus zwei Mehrfamilienhäusern verfügt über 34 Eigentumswohnungen, die inmitten seiner gepflegten Gartenanlage, grüner Umgebung und offen gestalteten Zimmern für ein einladendes Ambiente sorgt.

Modern wohnen in Mein Cottage 13

Im grünsten Bezirk Wiens nur wenige Gehminuten vom Hietzinger Platz entfernt, entsteht eine Wohnanlage mit 16 Eigentumswohnungen: Studios und 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Mein Cottage13 bietet den Stadtkomfort kurzer Wege in die Innenstadt oder hinaus ins Grüne. Die persönliche Wohnhausanlage, umgeben vom historischen Villenflair Alt-Hietzings, bietet viel Raum zur Selbstverwirklichung. Der moderne Neubau, der von außen einem Mehrfamilienhaus gleicht,  bietet seinen Bewohnern Gartenterrassen im Erdgeschoss, geschützte Loggien und sonnige Balkone in den darüber liegenden Etagen sowie exklusive Dachterrassen im Dachgeschoss. Der Wunsch nach Dachterrasse und Garten kann in Mein Cottage13 ebenfalls erfüllt werden, denn es gibt eigene Gartenparzellen für Bewohner oberhalb des Erdgeschosses. Dort kann man sich nach Lust und Laune austoben und der Kreativität freien Lauf lassen.

Hell und freundlich – Flachdachfenster bringen Tageslicht

Ein freier Blick in den Himmel und lichtdurchflutete Räume, das sind die beiden naheliegendsten Vorteile von Flachdachfenstern. Der Spezialist für Tageslicht in Wohnräumen Velux setzt immer wieder Maßstäbe bei seinen Flachdach-Fensterlösungen. Nun können Velux Flachdachfenster – alternativ zur Acrylkuppel oder Flachglasvariante – mit einem innovativen Konvexglasaufsatz kombiniert werden. Die gebogene CurveTech-Verglasung lässt den Regen einfach abfließen. Der Einbau des Flachdachfensters ist ideal für Fachdächer und leicht geneigte Dächer bis 15 Grad.

Die teuersten Penthouses der Welt

Die teuersten Wohnungen der Welt liegen in Wolkenkratzern oder exklusiven, abgeschirmten Wohnkomplexen. In Penthouses oder riesigen Eigentumswohnungen genießen Menschen, die das nötige Kleingeld haben, den ganz speziellen Luxus. Der mit Abstand teuerste Platz, um es sich auf die abgehobene Art gemütlich zu machen, liegt in Monaco. Der Tour Odéon ist ein Doppelhochhaus mit einer Höhe von 170 Metern und wird nach seiner endgültigen Fertigstellung der zweithöchste Turm an der europäischen Mittelmeerküste sein. Immobilienentwickler ist die Marzocco Group von Claudio Marzocco. Ein Penthouse im Tour Odeón kostet über 300 Millionen Euro. Auf den rund 3.000 m² gibt es dann aber auch eine eigene Disco und einen Infinity-Pool mit Rutsche.

Design mit Leidenschaft – Bernd Gruber

Bernd Gruber bietet ganzheitliche Interieurkonzepte für anspruchsvolle Bauherren. Als Innenarchitekten und Handwerker interpretiert das Tiroler Unternehmen die Atmosphäre eines Raumes so, dass etwas Einzigartiges, der jeweiligen Wohnsituation Entsprechendes entsteht. Bernd Gruber realisiert Projekte im privaten und öffentlichen Bereich und findet dabei immer eine Balance zwischen Persönlichkeit, Design und Handwerk. Die Verpflichtung gegenüber der Tradition und gleichzeitig die Berücksichtigung der neuesten Entwicklungen im zeitgenössischen Interieurdesign treffen bei Gruber auf ein besonderes Gespür für die Wünsche seiner Kunden.

Lange Nacht der Architektur in München

Die Messe München organisiert 2017 bereits zum vierten Mal im Rahmen der BAU, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, die Lange Nacht der Architektur (LNDA). Dabei können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen von mehr als 70 Bauwerken werfen. Die Idee dahinter ist es, das Thema Architektur von der Fachmesse BAU hinein in die Stadt zu tragen.

Tageslicht, Automatisation, Komfort. VALETTA 2016

Im Rahmen einer Pressekonferenz des oberösterreichischen Sonnenschutzspezialisten VALETTA stellten die beiden Geschäftsführer Andreas und Christian Klotzner ihre Vorhaben für das kommende Jahr vor. Neben wirtschaftlichen Zielen – einer Steigerung um 10.000 verkaufte Einheiten – steht für das Brüderpaar vor allem die Bewusstseinsbildung in Sachen Sonnenschutz auf der Agenda. Denn das Wissen um die Wichtigkeit von guten Sonnenschutzanlagen sei zwar gestiegen, aber immer noch ungenügend in den Köpfen der Bauherren verankert.

Architektur mit Verantwortung. Maurer & Partner ZT GmbH

In der Unternehmensphilosophie der Architekten von Maurer & Partner wird Architektur als Teil eines Gestaltungsprozesses definiert, der für einen menschengerechten Lebensraum sorgt. Mit diesem Anspruch bekommt das Thema Verantwortung einen sehr hohen Stellenwert – Verantwortung gegenüber Nutzern und Betrachtern gleichermaßen. Die planerische Handschrift des Büros wird vom Architektenduo Christoph Maurer und Thomas Jedinger getragen, Ernst Maurer legte den Grundstein. Bei ihren vielfältigen Projekten war und ist der sensible Umgang mit städteräumlichen und topografischen Gegebenheiten Ausgangspunkt für die Entwicklung sinnvoller architektonischer Konzepte.

Maurer & Partner akquiriert den Großteil der Aufträge über öffentliche Wettbewerbe. Die Vielfalt der Ausschreibungen bedingt eine sehr breite Streuung von Architekturthemen, mit denen sich das Büro beschäftigt. Die Palette umfasst nicht nur Großbauten, wie Krankenhäuser, Schulen, Hotels, Wellnessbauten, Forschungszentren und öffentliche Bauten, sondern auch Einfamilienhäuser und größere Wohnprojekte. Ein gutes Beispiel für die Kategorie Wohnbau und das architektonische Feingefühl der Architekten von Maurer & Partner ist die gelungene Umgestaltung einer 300 Jahre alten Stallung in ein behagliches Alpenchalet. Der harmonisch in die Landschaft eingebettete Umbau berücksichtigt die alte Substanz und macht sie teilweise auch sichtbar. Die natürlich verwitterten Oberflächen des verwendeten Altholzes verleihen dem Gebäude seinen speziellen Charakter. So fanden heimische Lerchenholzschindeln im neu eingedeckten Dach und an der Fassade hier ihr neues „Zuhause“. Im „Alpen Chalet“ treffen alte Traditionen und zeitgenössische Entwicklungen aufeinander.

Architektur trifft Natur. Topo House

Das Topo House im US-amerikanischen Wisconsin ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Architektur mit der umliegenden Landschaft verschmelzen kann. Der Entwurf dieses Wohnhauses stammt von Johnsen Schmaling Architects, die moderne Baukultur in die Hügellandschaft von Blue Mounds auf behutsame Weise einfügen. Auch im Interieur setzte der Bauherr auf dezente Qualität – unter anderem mit Küchenarmaturen von GROHE.

Wärmeisolierung durch Vibration

Das Mehrfamilienhaus im Dorf Collonges in der französischen Schweiz, das von den Architekten Alexandre Rey und Oliver Cheseaux entworfen wurde, ist nach dem „Minergie“-Standard gebaut und bietet viel Lebensqualität bei sehr geringem Energieverbrauch. Dazu trägt auch die Hülle des Wohnhauses maßgeblich bei, denn die hinterlüftete Fassade aus Wellblech, ein vibrierendes Material, macht eine effiziente Wärmeisolierung außerhalb der Gebäudestruktur möglich. Erstmals im Schweizer Wohnbau wurde dafür das Zackenprofil von PREFA verwendet.

Dialogische Planung. Kilian Kada im Gespräch

Kilian Kada ist Partner im Büro kadawittfeldarchitektur, das 1999 in Aachen von Klaus Kada und Gerhard Wittfeld gegründet wurde. Die Arbeit des Büros mit mittlerweile mehr als 100 Mitarbeitern wird geprägt durch einen dialogischen und interdisziplinären Ansatz, der Architektur, Innenarchitektur und Design sowie unterschiedliche kulturelle Disziplinen verbindet. Schwerpunkte des vielfach ausgezeichneten Werks von kadawittfeldarchitektur liegen u.a. bei Wohn- und Bürobauten, Messeprojekten und Museen wie der neuen Grimmwelt in Kassel. Im folgenden Interview spricht Kilian Kada über das Bauen als kulturellen Beitrag und den Stellenwert des Interieur Designs.

Herr Kada, die Arbeit von kadawittfeldarchitektur umfasst vielfältige Architekturprojekte. Ein verbindendes Element liegt in Ihrem „dialogischen Arbeiten“. Was bedeutet das für den Umgang mit Projektpartnern und der Öffentlichkeit?

Kilian Kada: Wir verstehen uns nicht nur als Architekten, sondern als Architekturvermittler. Bauen und Architektur müssen als kultureller Beitrag verstanden werden. Wir Architekten sind mit in der Pflicht, dies zu vermitteln. Jeder kulturelle Beitrag sollte im Dialog entwickelt werden. Der Dialog ist das Instrument des moderierenden Architekten, um das gesamte Team, den Bauherrn, den Nutzer, die städtischen Vertreter und Behörden einzuschwören auf ein gemeinsames Konzept, auf die Kraft der Qualität, die dem Bauvorhaben innewohnen kann. Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, bedeutet das Qualitätssicherung und Akzeptanz.

Viva Cuba! – Zeit des Umbruchs

Eine bemerkenswerte Ausstellung in der Editionsgalerie LUMAS in der Wiener Wollzeile zeigt Fotos von Werner Pawlok, der sich exklusiv für LUMAS ein weiteres Mal nach Havanna begeben hat, um ein Kuba festzuhalten, das es so vielleicht bald nicht mehr geben wird. Die Architektur und die Interieurs in der karibischen Metropole sind einzigartig und Pawlok versteht es, den typischen, leicht morbiden Charme der Gebäude einzufangen.

Tauwetter zwischen Kuba und den USA. Der Zuckerinsel stehen Veränderungen bevor und die werden auch die vielen renovierungsbedürftigen Gebäude betreffen. Neben den alten US-amerikanischen Oldtimern sind es die Villen und Häuser in Havanna, die das Bild von Kuba geprägt haben. Aus dem Mangel an für Sanierungen nötigem Material haben die Insulaner schon fast eine Kunst gemacht. Kräftige Farben auf abblätterndem Verputz, große, hohe Räume mit wenig Möbel darin – die koloniale Architektur bekommt in der kubanischen Variante einen speziellen Charme, der von der Vergänglichkeit erzählt, der aber dennoch stilvoll und verlockend anziehend wirkt. Der Stuttgarter Fotograf Werner Pawlok präsentiert die neuen Werke seiner Reihe „Cuba Expired“ derzeit in der Wiener LUMAS Galerie in der Wollzeile 1-3. Die Bilder sind erst im Juli 2015 entstanden und sind bestechend schöne Momentaufnahmen. „Ich versuche Orte zu finden, an die man nicht so leicht rankommt. Ich will Dinge aufspüren – und da spielt der Zufall eine große Rolle“, sagt Pawlok. Seit dem Jahr 2004 widmet sich der Fotograf der karibischen Metropole. „Im Grunde schlummerte die Idee seit 1984. Damals war ich mit offizieller Einladung der DDR-Regierung auf einem Modeshooting für den Designer Helmut Lang in Ostberlin. Was mich damals begeisterte, war eben genau dieser morbide Charme, den ich in Havanna wiedergefunden habe. Diese Orte sind inzwischen sehr selten geworden“, sagt Pawlok zu den Veränderungen in Kuba und berichtet über die Vielfältigkeit des Landes: „Kuba hat unendliche Facetten, die Innenräume sind ein Teil davon. In ihnen spiegelt sich eine bestimmte Zeit wider, die eigentlich nur bedingt mit der jetzigen Zeit zu tun hat. In den Räumlichkeiten, die die Fotografie House of Luisa Faxas zeigt, hat noch eine ganze Familie gelebt: allerdings auf maximal 20 m². Sie hatten sich ihr Leben in einer Wohnküche mit Bad und Bett eingerichtet. Der Rest der vielleicht 180 m² war vom Einsturz bedroht. Inzwischen ist die Villa abgerissen.“

Architektur findet Lösungen. Wohnbau in Wien

Das Wiener Architekturbüro Duda, Testor. Architektur (DTA) meisterte in der Wiener Lindengasse eine durchaus anspruchsvolle Herausforderung, denn es galt unterschiedlichste Interessen und die Wünsche verschiedener beteiligter Gruppen unter einen Hut zu bringen. Schließlich gelang es denn Architekten, eine Lösung zur Zufriedenheit aller zu präsentieren. Der gesamte Entwicklungsprozess für das als 7Central bekannte Projekt dauerte an die sieben Jahre. Seit Kurzem aber sind die Wohnungen und die Flächen für den Einzelhandel im Erdgeschoss in der Lindengasse 60-62 vergeben bzw. verkauft.

Bevor überhaupt mit dem Bau begonnen werden konnte, bedurfte es einer ganzen Reihe von Arbeiten im Vorfeld. Beteiligt waren die MA 21 - zuständig für Stadtplanung und daher auch für Umwidmungen, die MA 56 – Wiener Schulen, da ein Schulhof an das Grundstück grenzt, die MA 19 – Architektur und Stadtgestaltung Wien, die MA42 – das Stadtgartenamt, für die Planung und Durchführung der Freifläche, die Bezirksvorstehung des 7. Wiener Gemeindebezirks und die Stadtbaudirektion als Koordinationsstelle sämtlicher Magistratsabteilungen. „Wir nehmen uns gerne schwieriger Projekte an. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war sehr kooperativ ‐ wir haben uns als Katalysator verstanden. Ich glaube, wir haben so das Maximum aus der gestellten Aufgabe herausgeholt, und das war schlussendlich Ziel der Übung", so Erik Testor, einer der Geschäftsführer von DTA und hauptverantwortlicher Architekt für das Projekt Lindengasse.

Innovatives Lichtkonzept für Sporthalle in Vorarlberg

In der Vorarlberger Gemeinde Klaus steht das Wohl der Kinder im Mittelpunkt. So wurde von den Verantwortlichen entschieden, dass sowohl die Hauptschule saniert als auch die renovierungsbedürftige und viel zu kleine Sporthalle durch einen Neubau ersetzt werden soll. Vom Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller Architekten wurde bei der Planung des neuen Sportbereichs nicht nur dessen Zweckmäßigkeit, sondern auch der Einfall von möglichst viel Tageslicht berücksichtigt. Denn wissenschaftliche Studien unter anderem von der amerikanischen Heschong Mahone Group belegen den Zusammenhang zwischen Leistungsfähigkeit und Lernumfeld bei Kindern, wobei die Tageslichteinstrahlung die Konzentration und die effiziente Ausübung von sportlichen Aktivitäten fördert.

„Der zweigeschossige Sporthallen- und der dreigeschossige Mehrzweckbereich bieten nun Raum für Tagesbetreuung, Vereine und unterschiedlichste Veranstaltungen“, sagt Architekt Helmut Dietrich. „Bereits nach dem Betreten wird die Aufmerksamkeit auf die lichtdurchflutete, hohe Halle gelenkt. Von einer Galerie aus hat man einen Blick über den gesamten aus Sperrholz getäfelten Raum mit seiner außergewöhnlichen Deckenkonstruktion.“ Besonders der Lichteinfall und die gesamte Lichtplanung standen im Vordergrund der Planung. „Wir haben eng mit dem Liechtensteiner Ingenieurbüro teamgmi zusammengearbeitet, um so für die Kinder einen lichtdurchfluteten Sportraum zu gestalten“, erklärt Dietrich. Neben der statischen Konstruktion ist die Lichtführung über die 56 Lichtkuppen sehr wichtig, da diese gemeinsam mit dem Lichtband in der Fassade das gesamte Spielfeld erhellt. Damit werden auch signifikante Mengen an Kunstlicht eingespart und ein Beitrag zur Energieeffizienz geleistet.

Diamond Country Club setzt auf Massivbauweise

Österreichs einzige European Tour Destination, der Diamond Country Club bekommt mit der Eröffnung des Diamond Apartmenthotels den letzten Schliff. Die neue Hotelanlage verfügt über 33 1- und 2-geschossige Apartments und zwei exklusive Master-Suiten. Das Credo des im niederösterreichischen Atzenbrugg ansässigen Golfclubs lautet „Das Leben spüren“ und bietet ein umfassendes Golferlebnis.

Bereits im Rahmen der Planung wurde auf eine harmonische Einbettung in die natürliche Umgebung des Donauland-Traisental-Tullnerfelds geachtet. Deshalb haben sich die Verantwortlichen auch für die Massivbauweise mit ressourcenschonenden, natürlichen Wienerberger Porotherm-Ziegeln entschieden. Die Apartments und Master-Suiten sind ellipsenförmig um einen architektonisch ausgestalteten Garten angeordnet. Baumeister Ing. Jörg Leitzinger von der bauausführenden Leitzinger Bau GmbH aus Michelhausen sieht sich in der Wahl der Bauweise bestätigt: „Qualität und wertbeständige Nachhaltigkeit bestimmen die Philosophie des Diamond Country Club – sowohl bei Produkten und Systemen für die Errichtung als auch für den laufenden Betrieb. Der Ziegel verfügt nicht nur über hervorragende Dämmwerte, sondern sorgt ganzjährig für angenehmes, ausbalanciertes Raumklima und ermöglicht durch seine Eigenschaft als ˏnatürliche Klimaanlageˊ auch komfortable Raumtemperaturen. Somit war die Entscheidung, Ziegel als Baustoff für den Bau des Apartmenthotels einzusetzen, naheliegend.“

Die Qualität der Architektur - Lumar

Lumar steht für die Verbindung von individuellem Design und modernster Technologie. Das slowenische Familienunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, nur hochwertigste Niedrigenergie- und passive Fertighäuser zu produzieren. Dabei waren sich die Eigentümer von Anfang an bewusst, dass man nur dann langfristig konkurrenzfähig sein kann, wenn es gelingt, neue Lösungen und andere Ansätze als die Mitbewerber zu entwickeln.

Nun hat Lumar – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Lukić Marko, dem Firmeninhaber zusammen – sein erstes Musterhaus im Fertighauszentrum „Blaue Lagune“ südlich von Wien eröffnet. Das Haus wird in Zukunft auch der Sitz der Lumar Haus GmbH sein. „Dieses Musterhaus aus der Serie Lumar BlackLine ist ein Beweis dafür, dass es im Fertigbau heute keine Einschränkungen mehr gibt. Mit unseren Kenntnissen, Erfahrungen und innovativen Ansätzen ist es uns gelungen, verschiedene Bautechnologien zu vereinen, die sich in zahlreichen technischen Lösungen und einzelnen Details widerspiegeln“, sagt Eigentümer und Geschäftsführer Marko Lukić. Lumar BlackLine wurde mit dem mittlerweile renommierten Unternehmen SoNo Arhitekti entwickelt. Spannende Linien, interessante Dachformen, ungewöhnliche Materialkombinationen und wandfüllende Fensterfronten machen diese Linie aus. Das raffinierte Zusammenspiel von Linien und Flächen, Holz, Glas sowie Ziegeln überrascht mit immer neuen visuellen Ergebnissen. Das typische Satteldach wird dabei durch das Aufbrechen und Schrägstellen einer Hauswand neu interpretiert. Doch die eigentliche Attraktion dieses Hauses ist der extravagante Wohnraum. Er ist acht Meter hoch, 70 Quadratmeter groß und erinnert mit seiner kühlen Geometrie an die Architektur einer Kathedrale. Mittelpunkt ist der nach drei Seiten verglaste Kamin, der den Raum in drei Bereiche gliedert.

Fertighausmarkt in Österreich. WOLF Haus auf Erfolgskurs

Der Trend im Bereich Fertighäuser geht in Richtung ebenerdiges Wohnen für alle Altersgruppen, der klassische Bungalow erlebt eine Renaissance. Zudem werden aktuell viele Häuser ohne Unterkellerung und mit alternativen Heizsystemen geplant, Niedrigstenergiebauweise ist mittlerweile Standard. All diese Trends spiegeln sich im Programm von WOLF Haus wider. Mit 50 Jahren Erfahrung hat sich die WOLF Gruppe zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelt. Das Leistungsportfolio reicht von Fertigteilhäusern inkl. Keller, landwirtschaftlichem Hallenbau, Gewerbe- und Industriebau bis hin zu Rundbehältern aller Art. Holz, Stahl, Beton und durchdachte Werkstoffkombinationen erlauben wirtschaftliche Lösungen, abgestimmt auf die individuellen Kundenanforderungen und -wünsche. Neben den Hauptstandorten Scharnstein (Oberösterreich) und Osterhofen (D) verfügt die WOLF Gruppe über weitere 23 lokale Niederlassungen in 20 Ländern und sichert so die Präsenz beim Kunden vor Ort.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Familienunternehmen sind erfahrene Mitarbeiter. „Wir haben mehr als 2.700 Mitarbeiter im Jahresschnitt, davon rund 630 in Österreich, die mit größter Fachkompetenz und langjähriger Firmenzugehörigkeit stimmige Gesamtkonzepte von der Beratung bis zur Übergabe an die Kunden schaffen“, erklärt Franz Reidlbacher, Geschäftsführer Wolf Systembau. In den Stammbetrieb in Scharnstein wurde in den letzten Jahren kräftig investiert und weitere Investitionen sind bereits in Planung. „Eine konsequente Standort- und Arbeitsplatzsicherung ist oberstes Gebot. Auch die großen Investitionen am Stammbetrieb in Scharnstein zeugen davon, dass wir in die Zukunft gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gehen wollen“, zeigt sich Thomas Stadler, Geschäftsführer Wolf Systembau, stolz auf sein Team. Stadler stammt aus der Eigentümerfamilie und ist seit jungen Jahren in die WOLF Gruppe eingebunden.

Wohnen wie im Urlaub - OrchideenPark

Der OrchideenPark in Wien bietet Mietwohnungen und Kurzzeit-Appartements in Top-Lage mit Services wie im Hotel. Die Wohnhausanlage auf dem Areal der historischen Rothschild-Orchideengärten, nahe der Hohen Warte in 1190 Wien bietet exklusive Appartements zwischen 60 m2 und 150 m2 mit Terrasse, Balkon oder Wintergarten. Die hochwertige Ausstattung mit Parkettböden, moderner Markenküche, Marmorbad, Außenjalousien und vielem mehr sorgt für wohnliche Atmosphäre und gehobene Lebensqualität. Darüber hinaus stehen 26 elegant möblierte Kurzzeit-Appartements (38 m2 – 59 m2) für Aufenthalte ab 1 Woche zur Verfügung. Der OrchideenPark bietet mit seinen speziellen Features und Services Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf höchstem Niveau. Eine umfangreiche Service-Palette, wie man sie sonst nur in Hotels genießt, lässt keine Wünsche offen – ganz nach dem Motto „Wohnen, wie andere Urlaub machen“. 

Vom Fenster zum eigenen Dachbalkon – VELUX Cabrio™

VELUX ist Spezialist für Dachflächenfenster und engagiert sich seit Langem auch für innovative Bauformen wie etwa das Active House Gebäudekonzept. Mit dem Referenzprojekt „Zu-Haus“ von Architekt Martin Rührnschopf gelang ein hervorragendes Beispiel für visionäres Bauen. Einige Produkte von VELUX wurden in dieses Haus im Weinviertel eingebaut. Unter anderem der Dachbalkon VELUX Cabrio™. Diese aus zwei Teilen bestehende System-Lösung lässt sich mit nur wenigen Handgriffen zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausklappen. Zum Öffnen des Fensters wird der obere Teil bis 45° aufgeklappt, während der untere Teil beim Herausdrücken automatisch in die Senkrechte gestellt werden kann. Bewohner können so bequem im offenen Fenster stehen und den Blick ins Freie genießen. In geschlossenem Zustand schafft die großzügige Fensterfläche viel Licht und freien Blick vom Boden bis fast zur Decke. Das neue Modell des Cabrio™ Dachfensters ist seit Februar 2015 erhältlich. Kunden haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Größen: Neben der herkömmlichen Ausführung mit einer Breite von 94 Zentimetern bietet VELUX den balkonähnlichen Dachaustritt zusätzlich in einer 114 Zentimeter breiten Variante an. Darüber hinaus ist das Cabrio Dachfenster neben der reinen Kiefer-Ausführung serienmäßig auch in weißer Lackierung erhältlich.

Architektonische Skulpturen - Teltown

Vor den Toren Berlins hat das Architektentrio von GRAFT für den Bauherrn Deutsche Eigenheim ein Projekt verwirklicht, das Siedlungshäuser für den schmalen Geldbeutel als architektonische Skulpturen auf internationalem Niveau interpretiert. Für ihre städtisch coolen, aber gleichzeitig naturnahen Entwürfe setzt das Architekturbüro mit Sitz in L.A. und Berlin auf Materialien, die hohe technische Performance mit optischem Facetten-Reichtum verbinden. Hauptdarsteller sind Dachplatte und Wandraute von PREFA, die bei der Fassaden- und Dachgestaltung der „Teltown“-Module zum Einsatz kamen. Das Skulpturale in der Architektur hat die international tätigen Architekten immer schon fasziniert. Um diesen Effekt auch im Berliner Vorort Teltow zu erreichen, haben Lars Krückeberg und seine Partner die 92 Einheiten der „Teltown“ mit einer silbermetallisch anthrazitfarben schimmernden Hülle „made by PREFA“ ummantelt. „Wir haben nach einem Material gesucht, das Dach und Wand gleichsam zu bekleiden und verbinden vermag“, sagt Krückeberg. Gefunden haben sie die Wandraute von PREFA, die in einem Sonderformat, der Großraute 56 x 56 cm, verwendet wurde. Überzeugt hatten die Architekten die technische Performance und die Verarbeitungsmöglichkeiten des Materials, die es gestatteten, die Fassade quasi „um die Ecke zu wickeln“. Die Verarbeitung des Materials besorgte Firmenchef Peter Ness persönlich, der die Großrauten aus Coilware eigenhändig gekantet hat.

Solarhaus: Größte Behaglichkeit und niedrigste Heizkosten!

Das Energiesparkonzept der Zukunft                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         
Beim Solarhaus handelt es sich um ein Niedrigenergiehaus, bei dem Heizung und Warmwasser überwiegend - mehr als 50% -  mit Solarenergie beheizt werden. Dabei wird die Sonnenenergie als primäre Energiequelle genutzt. Dank intelligenter Speicherung der Sonnenwärme in Pufferspeicher wird das Solarhaus nahezu das gesamte Jahr über von der Kraft der Sonne versorgt -  auch im Winter. Gemütliche und ökologische Heizunterstützung bieten, z.B. Pellets und- Kaminöfen. Das Solarhaus versteht sich als umweltfreundliches und ressourcenschonendes Gesamtkonzept mit höchstem Wohlfühlfaktor und modernstem Wohnkomfort. Sie bleiben unabhängig, sind nicht auf fossile Energieträger angewiesen – denn Ihre Hauptenergiequelle – die Sonne – gibt es umsonst!

Unser SOLARHAUS-SORGLOS-PAKET für Sie!

Das SOLARHAUS-SORGLOS-PAKET beinhaltet die maßgeschneiderte Komplettlösung für Ihr Eigenheim. Basiswerte dafür sind Bruttogeschossfläche, Heizwärmebedarf und solarer Deckungsgrad. Die Entscheidung für ein Solarhaus, ist die Entscheidung für Klimaschutz, Ressourcenschonung und Kostenersparnis. Ein Solarhaus steht für richtungsweisenden Wohnbau, ausgereifter und modernster Technik, sowie einer sauberen und lebenswerten Zukunft der neuen Generation.

Anspruchsvolle Gartendesigns – raffinierte Konzepte

Konstruktives Verständnis und kreatives Handwerk bilden bei ihm eine Synergie. Jörg Zecha, Gartenbauer und Geschäftsführer der ARGEGARTEN GmbH lebt sein Handwerk und schafft grüne Wohnräume mit detailverliebtem Auge. Schließlich handhabt der 43-jährige Gartenbauingenieur Gärten als verlängerte Arme des Wohnzimmers. Ob spezielle Bepflanzung, atemberaubende Wasserwelten oder Wellness-Bereiche – mit dem professionellen Auge des ARGEGARTEN-Teams kann jeder Kunde in eine andere Welt eintauchen. Dabei spielen Farben, Formen, edle Materialien, Lichteffekte und gut abgestimmte Kontraste eine wichtige Rolle. Nachhaltiges Gartendesign versteht sich dabei fast von selbst.  

Die ARGEGARTEN GmbH in Hochstrass, Niederösterreich steht seit 2006 für kreatives Gartendesign, gepaart mit raffinierten Konzepten, die etwas anders sind. Auf jeden Wunsch und Anspruch wird eingegangen und mit individueller Handwerkskunst umgesetzt. Mit dieser Herangehensweise holt der Gartenspezialist das Beste aus jedem Garten heraus. Jörg Zecha liebt die Herausforderung und weiß auch bei schwierigen Bedingungen, wie beispielsweise Hanglage, Rat. „Wichtig ist bei der Gartenplanung vor allem, dass man diese bereits beim Hausbau mit einbezieht und im Vorfeld definiert, welchem Zweck der Garten dienen soll“, sagt Zecha. Aber was wäre ein grünes Wohnzimmer ohne die passenden Outdoor-Designer-Möbel? Kreationen der italienischen Designerin Paola Lenti schaffen aus einer Welt der Gegensätze kongruente Formen und Farben, die jeden Gartenliebhaber zum Staunen bringen. Die Outdoor-Möbel sind so konstruiert und gebaut, dass sie den unterschiedlichen Witterungen standhalten und auch nach Jahren des Gebrauches noch gut aussehen. Ebenfalls im exklusiven Sortiment: Outdoor-Möbel aus Belgien. Extremis, mit dem neuen Produkt Walrus: Robustes Bezugsmaterial und ausgeklügelten Features inklusive. Diese Partnerwahl spiegelt den Anspruch Jörg Zechas nach qualitätsvollem Gartendesign wider. 

Bester Bio-Laden von Designstudio March Gut

Natürliche Materialien wie Fichtenholz aus dem Mühlviertel und handgeflochtene Präsentationskörbe aus der Therapiewerkstatt der Barmherzigen Brüder bestimmen das moderne und völlig neuartige Erscheinungsbild der Biofleischerei Sonnberg in der Linzer Arkade. Besonders auffallend und innovativ ist der Kassenbereich. Er befindet sich im Gegensatz zu herkömmlichen Raumaufteilungen im Zentrum des Verkaufsraumes. Damit bildet er keine Barriere zwischen VerkäuferInnen und KundInnen, sondern ermöglicht ein Miteinander und direkte persönliche Betreuung. Stilistische Elemente wie das Schmiedeeisentor am Eingang, der gestattete Blick in die Speckkammer und eine modern interpretierte Eckbank vor dem Geschäftslokal unterstreichen die Authentizität des Unternehmens und die gelungene Neuinterpretation des Designstudios MARCH GUT. 

Wohnen mit Schwung – Caramel Projekt in Rodaun

In Rodaun, am südlichen Wiener Stadtrand erwarb eine dreiköpfige Familie ein 500m² großes Grundstück. Die Architekten von Caramel entwarfen auf dieser Fläche eine Landschaft, die Baukörper und Natur auf optimale Weise vereint. Auf vier Geschossen, eines davon unterirdisch, wurden insgesamt 300 m² Wohnraum geschaffen. Um den Charakter des unbebauten Gartens mit Wiese und Bäumen zu erhalten, wurden der Essbereich im Erdgeschoss und der Garten mit einer großen geschwungenen Bewegung verbunden. Von der Atmosphäre her entstand damit sozusagen ein großes Wohnzimmer aus Freiraum und Innenbereichen. Diese die gesamte Architektur bestimmende Schwingung setzt sich im Wohnmaßstab mit Sitzgruben, geschwungenen Möbeleinbauten und wiederum runden Pool- und Terrassenformen fort. 

CJ5 von Caramel architekten – Nachhaltige Verdichtung in Wien

Jedes Mal eine ganz neue Herausforderung – so könnte das Motto von Caramel architekten lauten. Für die drei Partner des Büros, Martin Haller, Günter Katherl und Ulrich Aspetsberger stehen Idealismus und Erfindergeist ganz oben auf ihrer Prioritätenliste und definieren ihren Zugang zur Architektur. Neben der Umsetzung von Großprojekten wie dem Wifi Dornbirn, dem Science Park Linz oder dem Betriebsgebäude Ansfelden widmet sich das Trio Designstudien und innovativen Einfamilienhausprojekten. In einem ihrer jüngsten Bauten, dem Projekt Haus „CJ5“ beschäftigt sich Caramel mit der Frage der nachhaltigen Verdichtung städtischer Randbereiche in der Großstadt Wien. 

Mit  „CJ5“ wurde ein Pilotprojekt fertiggestellt, das unter Beibehaltung der Qualitäten des Einfamilienhausbaus mit großzügigem Garten und Terrasse auf der Wohnebene eine Nutzflächendichte (NFD) von 1,0 erreicht, was eine vergleichbar dichte Bebauung wie in einem mehrgeschossigen Wohnblock mit mehreren Einheiten ohne direkten Außenraumbezug bedeutet. Möglich wird dies durch einen schmalen Grundrisszuschnitt von 5 x 35 m mit dreiseitigen Feuermauern zur direkten Anbaumöglichkeit, interner Vernetzung der Wohnebenen, einem zentralen Atriumgarten und fokussierten horizontalen und vertikalen Belichtungsflächen.

Renzo Piano – Moderner Baukörper im historischen Paris

Die Kunst einen modernen Baukörper in ein historisches Stadtensemble passend einzufügen, beherrscht Architekt und Pritzker-Preisträger Renzo Piano perfekt – wie der nach jahrelangen Entwicklungs- und Bauarbeiten nun fertiggestellte Hauptsitz der „Fondation Jérôme Seydoux Pathé“ im 13. Pariser Arrondissement beweist. Die kurvige, runde Form dieses Gebäudes fügt sich trotz ihrer Andersartigkeit gut in die Umgebung ein, ohne jedoch beliebig zu wirken. Der originelle Baukörper wird von einer minimalistischen, eingeschossigen Pfosten-Riegel-Konstruktion getragen und befindet sich im Innenhof eines denkmalgeschützten Hauptgebäudes in der Avenue des Gobelins, dessen Außenfassade mit Skulpturen des jungen Auguste Rodin geschmückt ist. 

Von der Straße aus ist die runde Erhebung tagsüber kaum zu sehen, während nachts der Kuppelbereich dezent leuchtet. Die Gebäudehülle mit seinem speziellen Sonnenschutzsystem, das aus 1000 m² Aluminiumlamellen besteht, gewährt von außen kaum Einblicke in die Räume, während sich diese Kompaktheit im Inneren völlig aufzulösen scheint. Diesen unerwarteten Effekt bewirken insgesamt 7.500 gelochte, gebogene und einzeln gefertigte Aluminium Lamellen, deren Perforierung entsprechend dem Lauf der Sonne und dem Bedarf an Licht und Schatten exakt ermittelt und dementsprechend produziert wurde. 

Création Formidable

Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Diese – Apelles, einem Maler der griechischen Antike, zugeschriebene – Aussage hat in der zeitgenössischen Kunstlandschaft nach wie vor einen hohen Wahrheitsgehalt. Denn nicht jeder begabte Architekt findet sich automatisch im Mikrokosmos des Möbeldesigns zurecht und welch seltsame bauliche Blüten oft Designer treiben, die sich als Architekten versuchen, füllt (Bild)-Bände. Warum sollte also gerade einem Modeschöpfer das gelingen, was anderen so gar nicht zur Ehre gereicht? Weil es zum Glück auch die Ausnahme der Regel gibt. Also „Schuster“, die ihren Leisten neue Seiten hinzufügen und dabei erstaunlich viel Kompetenz und Kreativität zeigen, wie man im 16. Pariser Arrondissement überprüfen kann.

Eben dort, im schicken Bezirk Passy, 15 Gehminuten vom Eiffelturm und dem Stadion Roland Garros entfernt, liegt mit dem zur Lifestylehotels-Gruppe gehörenden Hotel Félicien Olivier Lapidus‘ gebaute Haute Couture. Aber der Reihe nach: Der Name Lapidus steht vor allem in den Sixties für extravagante, bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Mode. Verantwortlich dafür: Ted Lapidus, der 2008 verstorbene „Altmeister der französischen Mode“, in dessen Portfolio sich auch hochpreisige Parfums und Accessoires finden. In seinen Fußstapfen wird der 1958 geborene Olivier Lapidus, nach anfänglichen familiären Interferenzen, ab Ende der 80er künstlerischer Leiter im elterlichen Unternehmen. Anno 2000 scheidet Olivier aus dem Unternehmen aus und arbeitet seither als freier Designer, u. a. lancierte er die Modelinie „Lapidus Vintage“, in der er klassische Haute-Couture-Modelle seines Vaters zeitgemäß interpretiert. 

Wir fassen zusammen: Mehr als 30 Arbeitsjahre lang befasste sich Olivier Lapidus ausschließlich mit Fashion-Design, um sich dann praktisch „über Nacht“ als souveräner Hotel-Designer neu zu erfinden. Und das ist allemal bemerkenswert. 

Vom Keller bis zum Dach, ein echter Lapidus 

Das kleine Boutique-Hotel findet sich in der Rue Félicien David und zeigt sich als siebengeschoßiger Eckbau mit dunkel gehaltenem Sockelmauerwerk und simpler, weiß-gekalkter Ziegelfassade samt zahlreichen, schmalen Erkern, die den insgesamt 32 Zimmer und zwei Suiten zugeordnet sind. Ein schlichtes, gänzlich uneitles Erscheinungsbild, welches nicht vermuten lässt, was einen im Inneren erwartet. Nämlich ein Mikrokosmos aus Formen, Farben und vielfältigen Materialien. Doch anstatt das Auge zu überfrachten, verteilt Lapidus die zahlreichen Eindrücke auf die verschiedenen Ebenen des Hauses. So hat er quasi für jedes Stockwerk eine „Création de mode“, eine eigene Modelinie entworfen.

Den Einstieg dazu bilden Lobby, Lounge und die anschließende „Black Bar“, die allesamt in schwarzen Tönen gehalten sind und derart gleich vom Start weg besondere Akzente setzen. Durch geschickte Kontrastierung vermeidet der Künstler ein morbides Ambiente, wobei simple Accessoires wie etwa Servietten, Kaffeeschalen oder Gestecke für bunte Farbtupfer sorgen und im Zusammenspiel mit der pointierten Hintergrundbeleuchtung eine brillant inszenierte Raumkomposition entsteht.

Von besonderer Qualität zeigen sich auch die, überwiegend aus der eigenen Möbellinie „Création Olivier Lapidus“ stammende, Tisch- und Sitzmöblierung. Bei selbiger fühlt sich der hauptberufliche Fashion-Designer an keine Vorgaben jedweder Art gebunden. Er mixt Bauhauseinflüsse mit Streamlining und Organik, erinnert sowohl an Eames wie an Jacobsen, zeigt eine besondere Vorliebe für Eero Saarinen und kreiert (s)eine Formensprache, die man ebenso als ungeniertes Bedienen am klassischen Vokabular bezeichnen kann wie als tiefe Verbeugung vor den alten Meistern der Designgeschichte. Vorbehaltlos „verbeugen“ vor dem französischen Maestro darf man sich angesichts des exzellent gestalteten Wanddekors in der Frühstückslounge, das lebensgroße Skizzen aus Lapidus‘ Modemappe auf lumineszenten Glaspaneelen zeigt. 

bau kunst bau

Das Salzkammergut ist zweifelsohne eine der beeindruckendsten Kulturlandschaften Österreichs. Und das gleich im doppelten Sinne. Da wäre einerseits der landschaftliche Reiz mit den zwischen Bergketten eingebetteten Seen, der floralen Vielfalt und den legendären Villen der Sommerfrische. Gleichsam war das Salzkammergut immer schon ein ideales Sujet für Künstler (vor allem Maler des 20. Jahrhunderts wie etwa Gustav Klimt), die ihren urbanen Intellekt gerne an althergebrachten Bräuchen und Traditionen schärften. Die volkskulturelle Eigenständigkeit des Salzkammerguts zeitigte zugleich auch ein qualitativ hoch stehendes Handwerkstum, welches selbst im heutigen digitalen Zeitalter nicht ausgestorben ist.
In diesem Umfeld zu bauen, bedeutet nicht nur, sich zahlreichen baupolizeilichen Auflagen zu unterwerfen, sondern sich auch an landschaftstypischen Kennzahlen zu orientieren. Dabei ein zeitgenössisches Ensemble zu kreieren, welches Tradition und Innovation zusammenführt, erinnert durchaus an die Quadratur des Kreises. Wie man solch eine komplexe Aufgabe aber nicht nur souverän, sondern vor allem atypisch löst, beweist Alexander Diem.

Der Vorarlberger Architekt mit Bürositz in Wien pflegt grundsätzlich einen komplett anderen Zugang zur Projektentwicklung, wobei er den Begriff „Baukunst“ unmittelbar als duales Prinzip versteht und von Beginn an bildende Künstler in den Entwurfsprozess integriert. „Es geht darum, dass der Architekt nicht einfach eine Fläche dem Künstler zur Behübschung zur Verfügung stellt, sondern dass sich dieser bereits in einer frühen Planungsphase einbringt“, sagt Diem und ergänzt: „Ich denke, dass es immer noch eine zu große Kluft zwischen Architekten und bildenden Künstlern gibt und die möchte ich schließen.“ Gesagt getan, doch dazu braucht es auch eine kosmopolitische Bauherrnschaft. Bewohner also, die nicht nur kunstaffin sind, sondern auch bereit sind, in den Dialog zwischen Architekt und Künstler einzugreifen und diesen mitzutragen. Genau das ist im vorliegenden Fall passiert. Doch das war nur die halbe Miete.
Die andere hört auf „örtliche Bautradition“. Das war nicht nur eine beamtete Vorgabe, das wollten auch die Bewohner so, 
aber eben in einem ganz anderen Kontext, als dies die ländliche Historie vorschreibt. 
 
EIN VIELSCHICHTIGES PROJEKT 
Schon der erste Blick auf das in einem großen parkähnlichen Anwesen situierte Gebäude erzeugt Be- und Verwunderung. Denn die überwiegend in Holz ausgeführten Fassadenteile ergeben vielmehr das Bild eines osmanischen Serails denn eines der örtlichen Bautradition folgenden Hauses. Erst beim Näherkommen merkt man, dass die aus Lärche gefertigten Holzelemente sehr wohl die bäuerlichen Symbole der Region aufgreifen. Mehr noch: Bei geschlossenem Zustand werfen die Muster für Nahrung, Früchte und Ernte bizarre Schatten ins Innere und wirken fast wie exotische Tapeten an den Wänden. Die sehr hohen, aber trotzdem leicht verschiebbaren Paneele verstehen sich aber nicht nur als Sonnen- und Witterungsschutz, sondern die Bewohner können damit auch ihr Maß an Privatheit individuell steuern. 
Die markante Holzfassade ist aber nur die äußere Hülle des Gebäudes, denn innerhalb derselben findet sich das eigentliche Refugium, ein weißer Ziegelbau mit abgerundeten Ecken und großen Fenster und noch größeren Schiebetürelementen. Also quasi ein Haus im Haus, oder wie der Architekt es ausdrückt: „Das Projekt ist aus vielen Schichten aufgebaut. Die äußerste ist der umgebende Park, dann folgt die Holzfassade, dann das eigentliche Gebäude und nicht zuletzt die einzelnen Räume, die auch für sich ihren individuellen Anspruch haben. Das Ganze ist einer Matrjoschka nicht unähnlich.“ 

Der Zauber von Glas und licht

Es ist eine völlig neue Welt, die Michael Vasku und Andreas Klug gemeinsam mit Preciosa durch ihre Installation „Hinter verschlossenen Türen“, im Rahmen der Messe ,Art&Antique‘, eröffneten. „Wir wollten an einen verlassenen Ort entführen und zeigen was geschieht, wenn der Mensch nicht mehr da ist, die geordnete Struktur zu zerfallen beginnt“, bringt Alexander Klug die Idee hinter der außergewöhnlichen Präsentation auf den Punkt. 

Die Wiener Hofburg – genauer: das Foyer am Heldenplatz – zum „verlassenen Ort“ zu erklären, mag auf den ersten Blick irritieren. Der über die Jahrhunderte gewachsene imperiale Prachtbau steht kulturhistorisch auf festem Boden. Und ist so stark im Bewusstsein der Bewohner der Stadt, des Landes verankert, dass für viele wohl kaum vorstellbar war, hinter verschlossenen Türen noch Neues, Unbekanntes entdecken zu können. Doch mit dem ersten Schritt durch das Tor in das Foyer der Hofburg wich die Irritation der Faszination: Man wurde Teil einer „historisch aufgeladenen“ Szenerie, in der Kristallluster in traditioneller Form und zeitgenössischem Design mit einer großen Selbstverständlichkeit präsentiert wurden. Derartiges kann nur gelingen, wenn Alt und Neu nicht miteinander ringen. Das Architekturbüro Vasku & Klug und der weltberühmte tschechische Kristallspezialist Preciosa erwiesen sich als kongeniale Partner. „Wir kennen das Unternehmen schon längere Zeit. Von Beginn an waren wir vom meisterhaften handwerklichen Können, dem großen technischen Know-how und der Vielfalt der Kristallkomponenten, die aus diesem traditionsreichen Unternehmen aus Kamenický Šenov kommen, beeindruckt“, erklärt Michael Vasku. Preciosa beschäftigt sich seit beinahe 300 Jahren mit der Herstellung von Glas, von geschliffenen Kristallen in herausragender, weltweit anerkannter Qualität. Dieser Umstand und die Tatsache, dass in jedem geschliffenen Kristall, jedem Objekt von Preciosa dieses Spannende und zugleich Mystische von großem tradierten Können und über Jahrhunderte gewachsenes Wissen steckt, macht das Unternehmen für uns zum idealen Partner für die Umsetzung unserer Installation.“

Kreuzfahrt Guide Award 2014: MS EUROPA 2 zweifach ausgezeichnet

Die MS EUROPA 2 von Hapaq-Lloyd Kreuzfahrten wurde im Rahmen des Kreuzfahrt Kongresses 2014, dem jährlichen Branchentreffen, als bestes Schiff in den Kategorien „Service“ und „Gastronomie“ mit dem Kreuzfahrt Guide Award 2014 ausgezeichnet. Dieser Preis wird vom Bellevue und More Verlag vergeben. 35 Journalisten und Experten der Kreuzfahrtbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bildeten in diesem Jahr die Jury des Awards. In der Begründung heißt es etwa, dass die EUROPA 2 als „neues Schiff auch nach einem Jahr noch neu ist – und durch Lässigkeit überzeugt, die aber keineswegs auf die Crew übergreift. Vielmehr aber steht die Crew dem Passagier geräuschlos und gekonnt mit Rat und Tat zur Seite.“ In Bezug auf den Sieg in der Kategorie „Gastronomie“ urteilte die Jury: „Jedes, aber auch jedes Restaurant bietet Speisen und Getränke allererster Klasse.“

Velux Award 2014 für Architekturstudenten

Der International VELUX Award wird im Zweijahresrhythmus vergeben und zeichnet herausragende Studien in den unterschiedlichsten Architektur-Bereichen aus. Auch im Jahr 2014 waren Architekturstudenten aufgefordert, sich mit den Themen Sonnen- und Tageslicht zu beschäftigen. Im Rahmen der Verleihung wurden drei Projekte ausgezeichnet und neun Erwähnungen vergeben. Eine Gruppe aus vier Studenten der Tsinghua Universität in Peking gewann mit ihrem Projekt den ersten Preis. Mit „Light, Revitalization“ drang das Team tief in die grundsätzlichen Überlegungen zum Zusammenspiel von Leben und Licht vor. Der Ausgangspunkt war die Stadt Peking, wo sich die Studenten auf die Suche nach wertvollen Überlieferungen der Vergangenheit machten, die erhalten und in das moderne Leben eingebunden werden sollten. Die Jury lobte das Projekt für seine Ausgereiftheit. Es präsentiere völlig plausible Ideen, die alte chinesische Traditionen und neue Sichtweisen vereinen. Das Schema zeuge von einem umfassenden Verständnis der Rolle des Tageslichts im urbanen, sozialen und kulturellen Leben. „Das Siegerprojekt knüpft an das Konzept der Sonnenzyklen an, die Teil des kulturellen Erbes der Region sind. Es fließen viele Erzählungen ein und es werden Möglichkeiten betrachtet, wie man das urbane Umfeld mithilfe von Licht verbessern könnte. Das ist ein interessanter Ansatzpunkt zum Thema Licht“, erläutert der Vorsitzende der Jury, Craig Dykers.

Der dynamische Charakter der Alltagskultur

Das Architekturbüro SKEW Collaborative hat seinen Sitz in Shanghai und Hongkong. Das war aber nicht immer so, denn das Unternehmen wurde ursprünglich in New York (1999) gegründet und die drei Inhaber haben ihre Ausbildung in den U.S.A. absolviert. SKEW steht für eine Architektur, die sowohl elegant als auch zweckdienlich ist und das Augenmerk stark auf die Stadt und die natürliche Umgebung legt, in der ein Projekt entsteht. Folgendes Interview mit H. Koon Wee, Eunice Seng und Darren Zhou über Leben und Architektur in China entstand im Auftrag der imm cologne. 

Frage: Wie kam es zu Ihrem Umzug nach China?

SKEW: Bei der Entscheidung, nach Asien zurückzukehren, spielten mehrere praktische und persönliche Faktoren eine Rolle. Wir sind in der chinesischen Diaspora an der Ostküste der USA aufgewachsen, und sahen uns daher in einer guten Position, neue Ideen und Baupraktiken nach Asien, insbesondere China, zu bringen. Die Urbanisierung Chinas hat erst in den letzten Jahrzehnten so richtig an Fahrt aufgenommen, sodass der Markt, der Kundenkreis und der Berufszweig im Vergleich zu Europa und den Vereinigten Staaten noch weniger entwickelt sind. Die Entwicklung in China ist allerdings in nahezu unglaublicher Weise progressiv, und nimmt dabei ein immer höheres Tempo und größere Ausmaße an. Nirgendwo auf der Welt ist der Hunger nach Innovation größer als hier. Das bedeutet für eine relativ junge Firma wie uns, dass wir das Stadtbild tiefgreifend prägen können.

Frage: Gibt es einen Unterschied im Lebensstil zwischen Shanghai und Hongkong?

SKEW: Das Leben in den beiden Städten unterscheidet sich vollkommen. Man kann auch gut Singapur, die Stadt, aus der wir stammen, in dieses geokulturelle Gedankenspiel einbinden. Wenn man die Ausprägungen der Kreativität in Shanghai mit denen in Hongkong vergleicht, scheint es, als ob Hongkong durch den Drang nach kultureller und politischer Authentizität gefesselt ist, während Shanghai die Modernität des 21. Jahrhunderts ungebundener ausleben kann. Ehrlich gesagt spielen diese Widersprüche und verallgemeinernden Betrachtungsweisen für die Leute, die eine neue Arbeitsweise in diesen Städten entwickeln, kaum eine Rolle. Wir sehen die chinesische Kultur nicht als etwas Unveränderliches, Verknöchertes oder Historisches an. Vielmehr versuchen wir, den dynamischen Charakter der Kultur im Alltag zu betonen. Das geht von der Art und Weise wie sich die letztendlichen Nutzer öffentliche Plätze zu Eigen machen, über das Leben in Wohnräumen bis hin zu Entwicklungsstrategien von Regierungen und Kunden. Tatsächlich ist die Stadt als nicht klar begrenzbares Ergebnis von Kultur, mit all ihren Widersprüchen, Extremen und auch Sonderlichkeiten, der entscheidende Startpunkt für unsere Arbeit.

 

QUADRATMETERWEISE GEBÄNDIGTE FLORA

Monsieur Blanc macht es. Lange schon. Er gilt als Vorrei- ter der vertikalen Begrünung. Der Franzose und Pflan- zenkünstler Patrick Blanc ist seit den frühen 1980ern ein Pionier der grünen Wände. Während Blancs Arbeitsfeld die Fassaden waren und sind, zieht die Gartenschere gegenwärtig aber in die Wohnbereiche weiter. Ob er Vorbild für heimische Unternehmen ist? „Blanc ist in der Tat ein Pionier, und jeder, der sich mit dem Thema vertikale Begrünung auseinandersetzt, sollte ihn auch als solchen erkennen. Aber wir sind überzeugt, dass man auch aus anderen Branchen sehr viel lernen kann. Erst wenn man über den Tellerrand hinaus blickt, kann man Innovationen schaffen“, sagt Marek Kocher, Geschäftsführer von Florawall. 

Florawall zaubert Wände zu einem Dschungelbilderlebnis. Etwa 150 Pflanzenarten stehen dabei zur Auswahl. Klingende Namen wie Carludovica jungle drum oder Aglaonema king of siam kommen dabei zum Einsatz. „Diese werden schon bei uns in Hydrokultur gezüchtet oder wir stellen diese mit viel Sorgfalt und Liebe auf Hydrokultur um. Und da wir immer auf die beste Qualität achten, wählen wir je nach Art der Pflanzen verschiedene Züchter, die allen Qualitätskriterien entsprechen“, so Kocher. Übrigens: Vor Ungeziefer brauchen die Benützer keine Angst zu haben, da eben alles auf Hydrokultur basiert. Die Pflanzen werden in Wasser, genauer in speziellen Vliesen, gehalten – denn Erde ist für die vertikale Begrünung völlig ungeeignet. Sie ist schmutzig und verursacht einen modrigen Geruch im Raum. Außerdem schimmelt sie leicht und sondert konstant beträchtliche Mengen Pilzsporen an die Umgebungsluft ab. 

Wie funktioniert die Installation einer grünen Wand genau? Kocher: „Zuerst werden mit dem Kunden der Standort und die technischen Gegebenheiten besprochen. Hier können wir verschiedene Systemen für die Bewässerung anbieten. Zu- und Abwasser kann automatisch gesteuert werden. Bei Standorten, an denen kein Wasser vorhanden ist, integrieren wir einen Wassertank, dieser wird dann vom Kunden etwa einmal die Woche nachgefüllt – mehr Arbeit hat er dabei nicht.“ Parallel dazu wird das Design beziehungsweise die Pflanzenwahl besprochen. Um sich besser vorstellen zu können, wie eine Florawall an dem konkreten Standort aussieht, macht der Grafiker die eine oder andere Visualisierung. Danach wird schon gebaut und nach spätestens acht Wochen montiert. Die Konstruktionshöhe misst lediglich zehn Zentimeter, bei einem Flächengewicht von nur zwölf Kilogramm pro Quadratmeter. Die grünen Wände gibt es Aufputz, Unterputz oder freistehend. 

Das Service ist inklusive: Die Servicemitarbeiter kommen zur Pflege und zum „Friseurbesuch“ alle zwei Monate. Jede Florawall ist mit verschiedenen Sensoren und Steuerungen ausgestattet. Diese Daten werden per (W)LAN an die Zentrale geschickt.

Der Franzose Patrick Blanc gilt als Vorreiter der vertikalen Begrünung. Seit den frühen 1980ern ist er ein Pionier der grünen Fassaden-Wände. Die organische Architektur des französischen Gartenkünstlers findet man u.a. in Sainte Geneviève des Bois (o.), in Madrid am CaixaForum (l.) und an einer Brücke in Aix-en-Provence (u.). www.patrickblanc.com

Im archäologischen Herzen der Stadt

Normalerweise ist es die Aufgabe der Interior-Designer, den Räumen etwas einzuhauchen. Im Hotel Caro in Valencia allerdings musste Francesc Rifé vor allem eines: die Geschichte atmen lassen.

Alt und neu. Das ist oft keine ganz einfache Beziehung. Vor allem in der Gestaltung. Denn auch die Gegenwart hat ihre Ansprüche, ihre funktionalen und ihre ästhetischen. Da können aus den Quadratmetern, die Designer und Architekten bearbeiten und befüllen, schnell auch Reibflächen werden, an denen sich heftige Kritik entzündet. Manche Gestalter allerdings, lassen alt und neu nicht miteinander ringen, sondern sich aneinanderschmiegen. Wenn sie mit ihren Design- und Einrichtungsideen auf Tuchfühlung gehen mit historischen Bauepochen, die so alt und ehrwürdig sind, dass sie sich fast wie selbstverständlich stilistisch davor verneigen. Dabei lassen die Designer eine Fähigkeit durch die alten Mauern streifen, die keine Hochschule auf dem Lehrplan haben kann: das Gespür dafür, wenn man stilistisch und ästhetisch auch mal ein wenig demütig zurückstecken darf – eine Frage der Wertschätzung.

Der Designer Francesc Rifé aus Barcelona hat sich herangewagt an ein besonderes Projekt in Valencia: Im 19. Jahrhundert war das Gebäude noch ausschließlich Palast. Für den „Marques de Caro“. Anfang des 21. Jahrhunderts ist es ein Palast für alle, die es sich leisten können, ein Palast für die Gäste der Stadt – das Hotel Caro. Hier sollen sich geschichtliches Erbe und zeitgemäße Anforderungen der Hotellerie gestalterisch die Hand reichen.  Schließlich muss ein Gebäude viel mehr als nur bauliches Erbe halbwegs würdevoll verwalten: Es muss funktionieren. Das Hotel Caro hat schließlich einen Hotel-Alltag zu absolvieren, verschiedenste Annehmlichkeiten und Komfort routiniert zur Verfügung zu stellen.  

Und Komfort braucht Platz und Konzepte, die in alten räumlichen Strukturen kaum Platz finden können. Dazu kommen Sicherheitsbestimmungen, verschiedenste Auflagen und Richtlinien, die einen behördlich, die anderen selbst auferlegt von den Hotelbetreibern. Da kann die Bauphysik und Raumstruktur so manchen modernen Ansprüchen schon mal im Weg stehen.  Doch Designer Rifé hat in Valencia gezeigt, dass das bauliche Erbe keine Last ist, die man mitschleppen muss. Sondern ein Schatz, den man mittragen darf. Vor allen Adaptionen standen die Fragen: Was nimmt man mit in die Zukunft? Was gewinnt man durch Veränderungen, aber was kann man dadurch auch verlieren? Vor allem die Atmosphäre in Häusern wie jenem alten Palast ist ein zerbrechliches Gut. Denn Aura und Patina verlöschen bei Renovierungen doch allzu gerne.

Eine heikle chirurgische Aufgabe also, der sich Rifé gestellt hat. Eine Operation am Herzen der Stadt war das, an einer der historisch empfindlichsten Stellen, nicht weiter weg als 200 Meter von der Kathedrale Valencias. Hier hat 1869 der Marqués Nicolás García Caro zum letzten Mal eine historisch-gestalterische Schicht durchs Gebäude ziehen lassen. Damals ließ er das Haus renovieren, das zuvor noch als öffentliches Auktionshaus gedient hatte.

Einfach genial

Blau. Tiefblau ist er. Der Teppich im Tokioter Büro leuchtet wie der Pullover von Takaharu Tezuka in einem satten Farbton. Angesprochen auf den Hang zu Blau, lacht der Tokioter Architekt, der zweimal eine Gastprofessur an der Salzburger Sommer-Akademie inne hatte und hat auch sofort eine einfache Erklärung parat. „Ich habe früher beim britischen Architekten Richard Rogers in London gearbeitet. Seine Lieblingsfarbe war damals Blau. Also hat er immer nur diese Farbe getragen.“ So auch der Großteil des Teams. Auch Takaharu Tezuka ist damals von dem Blau-Virus angesteckt worden. Es ist nicht so, dass er tagein, tagaus immer dasselbe Shirt oder dieselben Socken trage, betont der Architekt. Immerhin nennt er über 120 Paar blaue Socken-Varianten sein eigen. „Das Witzige daran: Richard Rogers war es irgendwann zu viel des Blaus um sich herum und er wechselte zu Pink“, erklärt Tezuka, der immer noch dem „Yves-Klein-Blau“ treu ergeben ist.
Der 50-jährige Star-Architekt, der gemeinsam mit seiner Frau 2010 zum 200. Geburtstag des Musikers und Komponisten Franz Liszt auch ein individuelles Gästehaus für Raiding, den Geburtsort Liszts entwarf, geht auch in seinen Entwürfen unkonventionelle, aber klare Wege.
Seine damalige Idee für den burgenländischen Ort: ein weißer Würfel, fünf mal fünf Meter, bei dem man das Dach, wie bei einem Konzertflügel, nach oben aufklappen kann. Die Idee dahinter: Unter dem weißen Klappdach sollte ein schwarzer Flügel stehen und die Künstler könnten nach ihren Konzerten auch dort schlafen.

Rot trifft blau und umgekehrt.

Während Takaharu Tezuka vom damaligen Projekt erzählt, betritt Yui, seine Frau – „Boss und bessere Hälfte der Tezuka Architects“ (so Takaharu Tezuka) – das Tokioter Büro und nimmt an dem langen Arbeitstisch Platz. Lächelnd sitzt sie da in einem leuchtend roten Pulli und sticht so wie ihr Mann aus dem grau-dunkelblau-schwarzen Kleidungseinerlei der Mitarbeiter heraus. Die beiden erklären auch gleich, wie es der Rest der Familie mit den Farben hält, sprich die beiden Kinder: Buna, ihre Tochter und Shii, ihr Sohn. Tochter und Sohn haben die Farben gelb (für Buna) und grün (für Shii) für sich gepachtet. Anscheinend gab es da keine großen Diskussionen. Nur anfangs, da wollten die Tezukas, dass sich beide Kinder der Farbe gelb verschreiben. Doch da machte Tochter Buna kurzerhand einen Strich durch die Rechnung, übergab ihrem jüngeren Bruder ihr grünes Spielzeug. Damit war klar, dass Shiis Farbe die Farbe der Hoffnung sein soll.

Das Architekten-Ehepaar, deren Väter beide auch als Architekten tätig waren, ergänzt sich in ihrer Arbeit optimal. Während Takaharu bei den Projekten eher für die Liebe zu Struktur und Analyse bekannt ist, bringt Yui noch einen ganz speziellen gefühlvollen Schliff ein. Seit mehr als 20 Jahren sind die beiden verheiratet.1994 haben die zwei gemeinsam das Büro „Tezuka Architects“ in Tokio gegründet und sind seitdem weit über Japans Grenzen hinaus bekannt für ihre außergewöhnlichen Firmenprojekte, wie Häuser, Schulen, Museen, Spitäler oder kommerzielle Bauten. Sogar Kirchen und Tempel stehen auf ihrer Projektliste. Viele von ihren Bauten wurden national wie international ausgezeichnet.

Dach oder kein Dach – das ist hier die Frage.

Allein das „Roof House“, das die beiden in Kanagawa, einem Vorort von Tokio bereits vor über zehn Jahren konzipierten, machte national und international Furore. „Die Idee zum ‚Roof House’ stammt von den Bauherrn, der Familie Takahashi, selbst. Diese wollte einfach auf dem Dach ihres Hauses speisen“, so die Tezukas. „Herr Takahashi hat uns alte Fotos gezeigt, auf denen die Kinder auf einem ganz normalen, steilen Ziegeldach saßen“, so Takaharu Tezuka. „Und Frau Takahashi meinte damals, dass sie sich wünsche, beim Hinausschauen bis zum Meer sehen zu können.“ Das wäre aber auch mit einem riesigen Turm nicht möglich gewesen, da noch Berge zwischen dem Haus der Takahashis und dem Meer lagen. Aber allein die Idee zählt. Also machten sich die Tezukas an die Arbeit und entwarfen ein Haus, auf dem sich das Leben sowohl im Erdgeschoß als auch auf dem Dach abspielen konnte. „Von jedem der acht Räume im Erdgeschoß geht es über eine Leiter durch eine Fensterdachluke hinauf aufs Dach“, so Yui Tezuka. Oben auf dem Dach gibt es einen Esstisch, eine Dusche, Bänke und einen Herd. Die Beamten von der Baubehörde, die dies damals bewilligen mussten, waren nicht sehr begeistert. Vor allem über das Fehlen eines Geländers mokierten sie sich. Takaharu Tezuka fragte sie daraufhin, ob irgendein Haus in der Umgebung ein Dach mit Geländer besitzen würde. Das Projekt wurde genehmigt.

Doch kurze Zeit später wurden die Baubestimmungen verschärft. Aber das „Roof House“ konnte noch in seiner ursprünglichen Form verwirklicht werden. „Somit ist unser Projekt das einzige dieser Art“, freut sich Takaharu Tezuka.

Unique Style of Architecture

Almost heaven, West Virginia, Blue Ridge Mountains, Shenandoah River ...“ So Manche(r) dürfte sich an diese Textzeilen noch bestens erinnern. Richtig, sie stammen aus dem Song „Take Me Home, Country Roads“ (1971) von John Denver. Darin werden die Schönheit von West Virginia im Allgemeinen, und die der Blue Ridge Mountains im Besonderen besungen. Hätte sich die Country-Musik-Ikone seine Berge jedoch von North Carolina statt von Virginia aus angesehen, dann wäre „Country Roads“ wohl nicht nur zum Hit, sondern sogar zur Hymne geworden. Denn die besungenen „blauen Bergkämme“ zeigen ihre volle Pracht erst in Virginias Nachbarstaat. Dort zählen sie als prominentester Teil der Appalachen mit zu Amerikas schönsten Naturschutzgebieten und die Perle in der Auster ist die Piedmont-Region. Eine plateauförmige Hügellandschaft am Fuße der Blue Ridge Mountains, mit Blick sowohl auf deren Erhebungen als auch auf das weite Land davor.

Ebendort erwarb ein kunstsinniges und naturverbundenes Ehepaar ein wunderbares Stück Land. Nahe genug zur nächsten Großstadt, Charlotte, um per International Airport an den Rest der Welt angeschlossen zu sein und dennoch abseits genug, um sich der ländlichen Idylle hinzugeben. Der Wunsch, ein Gebäude zu errichten, welches dem Bedürfnis nach Offenheit samt Landschaftsblick als auch dem Schutz der Privatsphäre gleichermaßen nachkommt, war daher das entscheidende Kriterium auf der Suche nach dem „passenden“ Architekten.
Die Angebotsquantität wäre grundsätzlich kein Problem gewesen. Zahlreiche Architekten und Baumeister dieser Gegend haben sich auf den „Appalachian Mountain Home“-Stil spezialisiert. Eine Art „Lederhosenarchitektur made in USA“, die von außen mit viel Holz und Stein zumindest partiell zu gefallen weiß, im Inneren mit geschnitztem Allerlei, Stukkaturdecken und wuchtigen Polstermobiliar den Bogen dann doch heftig überspannt. Ein ganz anderes Verständnis von ortsgebundener Tradition und zeitgenössischer Moderne vertritt hingegen Rob Carlton. Der Architekt und Head von Carlton Architecture+DesignRebuild mit Sitz in Asheville/NC wusste schon mit seinen ersten Bauten im alpinen Bereich, Anfang der 2000er, zu überzeugen. Vor allem Jene, die spektakulären Minimalismus statt opulentes Spektakel präferieren.

ARCH / / news

Das Projekt „Aviator‘s Villa“ nimmt sich die Idee des Fliegens als Grundlage und Motivation für architektonischen Wagemut. Das Haus liegt im US-amerikanischen Bundesstaat New York, im Gebiet von Dutchess County. Auf das, an einem kleinen See gelegene, hügelige Grundstück stellte Architekt Carlo Enzo (Urban Office Architecture) ein Gebäude, das auf das Element Luft fokussiert ist. Ganz dem Auftraggeber, einem pensionierten Pilo- ten, eben dem Aviator (zu Deutsch: Flieger) entsprechend, erfolgte die Gestaltung analog zu nicht zusammengebauten Flugzeugkomponenten. Und ähnlich einem fliegenden Flugzeug, das ganz von Luft umgeben ist, ist das Haus auf allen Seiten der Luft ausgesetzt. Eine stark strukturierte, kubistische Architektur, die die unterschiedlichen Gebäudeteile asymmetrisch über- einanderstellt – die großen Glasflächen verstärken den luftigen Eindruck zusätzlich. Daneben spielt auch Wasser eine Rolle, denn die Villa ist ebenso von diesem Element umgeben: südlich der Swimmingpool, nördlich der See inklusive Bootsanlegestelle. Um die Sonneneinstrahlung etwas zu reduzieren, wurden die Glas- flächen zum Teil mit perforierten Metall-Paneelen bestückt. Der luftige Höhepunkt ist das Schlafzimmer im Obergeschoß, das durch seine freitragende Konstruktion sicher ein himmlisches Gefühl vermittelt. (Bild 1)

Im Rahmen der diesjährigen Architektur-Biennale von Ve- nedig präsentierte das türkische Büro Tabanlioğlu Architects ihr neues Buch „Transparency and Modernity“. Es enthält so- wohl die jüngsten lokalen Arbei- ten der Istanbuler Architekten- familie als auch internationale Projekte wie etwa das Stadion von Krasnodar (Russland, 2012) oder das Sipopo Kongresszentrum in Malabo (Äquatorialguinea, 2011). Das Hauptarbeitsfeld finden die Architekten allerdings in ihrer boomenden Heimatstadt vor, wo sie eine Lange Liste an Bauten verantworten und Istanbul schön langsam ihren Stempel aufdrücken. Darunter befindet sich auch das höchste Gebäude der Stadt – der Sapphire Tower (261 m). Das sich ständig und sehr schnell verändernde Stadtbild der Metropole Istanbul ist es denn auch, das denn größten Einfluss auf die architektonische Sprache von Murat und Melkan Gursel Tabanlioğlu ausübt und die sich zwischen Tra- ditionsbewusstsein und Globalisierung bewegt. Oftmals auffälligstes Merkmal ihrer Gebäude ist eine markante Fassadengestaltung. (Bild 2)

Der japanische Praemium Imperiale International Arts Award wird in den Kategorien Malerei, Bildhauerei, Theater/Film, Musik und Architektur vergeben. In letzterer Sparte wurde in diesem Jahr der US-amerikanische Architekt Steven Holl ausge- zeichnet. Der im Washington State geborene Holl war Zeit seines Berufslebens an der Frage interessiert, wie das Licht die Wahrneh- mung des Raumes und von Gebäuden im allgemeinen beeinflusst. Zu seinen bemerkenswertesten Projekten zählen die Chapel of St. Ignatius (Seattle, 1997), das Kiasma Museum für zeitgenös- sische Kunst (Helsinki, 1998) und das Stadtentwicklungsprojekt Linked Hybrid (Peking, 2009). Der Praemium Imperiale wurde Ende der 1980er-Jahre vom japanischen Kaiserhaus angeregt und wird jährlich durch die Japan Art Association vergeben. Es werden Lebenswerke aus Kunstsparten prämiert, die nicht vom Nobel- preis abgedeckt werden. Preisgeld: 15 Mio. Yen (110.000 Euro). (Bild 3)

Visionäre Konzepte werden dort verwirklicht, wo das nötige Geld zur Verfügung steht und wo sich die Bauherrn ein Denkmal setzen möchten. Neben den Golfstaaten gehört auch der Erdölstaat Aserbaidschan in diese Kategorie. Für den umstrittenen, 2003 verstorbenen Präsidenten des Landes am kaspischen Meer, Heydar Aliyev, wurde zehn Jahre später in der Hauptstadt Baku das auffällige „Heydar Aliyev Center“ eröffnet. 2014 ging das Gebäude von Zaha Hadid Architects nun als Gesamtsieger des vom renommierten London Designmuseum vergebenen Preises „Design of the Year“ hervor. Die Jury-Diskussionen dürften heiß gewesen sein – die sechs Mitglieder einigten sich letztendlich dann darauf, die reine Architektur zu beurteilen und das problematische Umfeld außer Acht zu lassen. Ein Preis für die technische und formale Brillanz eines Gebäudes, mit dem sich Zaha Hadid Architects, laut Jury, an einem Punkt der internationalen Reife befände. Zaha Hadid: „Die äußere Oberfläche des Heydar Aliyev Centers steigt auf und bildet Falten, die die Veranstaltungsräumlichkeiten im Inneren definieren. Auf eine einladende, einnehmende Weise wer- den die Besucher durch das Gebäude geführt. Es ist eine architektonische Landschaft, in der die Konzepte des nahtlosen Flusses im Raum realisiert wurden.“ (Bild 5)

Ein Grand Prize, Auszeichnungen in fünf Kategorien sowie zwei „Wienerberger Special Prize“-Awards – das sind die Preise des international ausgeschriebenen Wienerberger Brick Award. Internationale Architekturkritiker sowie -journalisten hatten über 300 Projekte aus 26 Ländern vorgeschlagen, 50 kamen in die engere Auswahl des Brick Awards 2014, der seit 2004 alle zwei Jahre vergeben wird. Der Hauptpreis ging an das Film and Animation Institute in Nakhon Pathom (Thailand). „Bei diesem Projekt erfüllt der Ziegel nicht nur dekorative Zwecke, sondern ist maßgebend für die gesamte Struktur des Baus – eine Tatsache, die ich für besonders wichtig erachte. Es ist sehr einfach, aber sehr schön“, beschreibt Wang Shu, Jurymitglied und Pritzker- Preisträger 2012, den Gesamtsieger des Wienerberger Brick Award 2014, der auch den Special-Soluten-Award erhielt. Das vom Bangkok Project Studio entworfene Ausbildungszentrum besteht aus mehr als 600.000 handgemachten Ziegeln aus der letzten dörflichen Produktionsstätte Thailands. Für die Bauarbeiten wurden Arbeitslose angelernt, was dem Projekt eine besondere soziale Komponente verleiht. Das begleitende Buch „BRICK 14“ stellt auch heuer wieder alle Preisträger und nominierten Projekte im Detail vor. Der hochwertige und reich illustrierte Bildband erscheint im Callwey-Verlag. (Bild 6)

Wettbewerbssieger – BMW Forschungs- und Innovationszentrum

Der internationale Wettbewerb für den Ausbau des BMW Group Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) im Norden von München ist entschieden. In einem einstimmigen Beschluss hat die Jury unter dem Vorsitz von Kaspar Kraemer die Entwürfe von drei Architekturbüros mit Preisen ausgezeichnet: 

1. Preis: HENN (Deutschland, München) 
2. Preis: ernst niklaus fausch architekten (Schweiz, Zürich) 
3. Preis: West 8 urban design & landscape architecture (Niederlande, Rotterdam) 

Gärten brauchen Zeit – Projektschau ARGEGARTEN

Der Spezialist für Garten- und Landschaftsbau ARGEGARTEN kann auf eine Reihe von außergewöhnlichen Projekten zurückblicken. Seit dem Jahr 2006 bietet das Unternehmen die gesamte Palette der Branche an – und zwar vom ersten Strich auf dem Skizzenpapier bis zur letzten gesetzten Pflanze im Garten sowie der fachlich kompetenten Nachbetreuung. Da Gärten in den meisten Fällen zeit zur Entwicklung brauchen, lohnt eine Projektschau nach ein paar Jahren, um das jeweilige Konzept auch in einem fortgeschrittenen Stadium zu beurteilen. 

Innovative Sanierung in Südtirol

„Es war ein sehr anspruchsvolles und vor Baubeginn umstrittenes Projekt. Schließlich wurde ein geschütztes Wohnhaus saniert. Aber als die Bewohner der 6.000-Seelen-Gemeinde Schlanders in Südtirol das Ergebnis sahen, waren sie beeindruckt", beschreibt PREFA Südtirol-Berater Reinhold Augschöll das Ergebnis eines Vorzeigeprojektes. Auf der alten Bausubstanz eines Gebäudes mit einer Geschossfläche von 178 Quadratmetern wurden innerhalb von zwei Jahren zwei Stockwerke aufgesetzt, die nach außen hin nicht sichtbar sind und die aufgrund einer imposanten Dachkonstruktion und den architektonischen Feinheiten sich mit dem alten Haus perfekt ergänzen. 

Zum Einsatz kam die Wandraute 20x20 von der Firma PREFA. Die Entscheidung fiel deshalb auf dieses kleinformatige Dachelement, da die Zink-Imitation mit der Farbe Patina grau - eine Sonderanfertigung - am besten zum Altbestand passte. „Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung lagen darin, dass alle Flächen geneigt sind, eine komplizierte Gratausbildung vorherrschte und die Ausführung der Fensterlaibungen im selben Rautensystem, wie das Dach erfolgen musste", erklärt der Architekt Stephan Marx und sagt weiter: „Wir hatten durch die alte Dachkonstruktion ein geometrisches Problem, das wahnsinnig schwierig zu lösen war. Mit den Kanten verhielt es sich hierbei wie bei alten Kirchendächern oder beim Bau von Pyramiden. Wir wollten einfach so wenige Kantungen wie möglich. Mit der Wandraute ist es uns gelungen, über die gesamte Dachfläche samt der Einbindung der beiden Stockwerke eine homogene Wirkung zu erzielen.“

Campus Lodge: Nachhaltiges Wohnkonzept und moderner Lifestyle

Die „Campus Lodge“ ist das neueste Wohnprojekt von IG Immobilien und wurde im Jahr
2013 eröffnet. Es liegt im Herzen des 2. Wiener Gemeindebezirks und bietet aufgrund seiner Nähe zur neuen Wirtschaftsuniversität vor allem jungen Menschen ein Zuhause. Die „Campus Lodge" besteht aus drei Gebäudekomplexen - davon ein wellenförmiger Baukörper eingerahmt von zwei ellipsenförmigen Bauten. Neben 111 frei finanzierten Mietwohnungen sind in dem Objekt auch 36 Serviced Apartments zur Kurzzeitmiete verfügbar. Das Gebäude punktet neben seiner attraktiven Architektur auch mit optimaler Infrastruktur und idealer Verkehrsanbindung sowie mit einem breiten Angebot an Serviceleistungen wie Outdoor-Pool, Fitness- und Wellness-Bereich, Partyraum und Fahrradabstellplätzen mit eigner E-Bike-Tankstelle oder eine Chilling-Lounge mit W-Lan. Als zusätzliches Angebot gibt es einen eigenen Concierge Service, an den sich die Mieter mit Fragen und Anliegen wenden können. Sämtliche Wohneinheiten verfügen über große Fenster und großzügige Freiflächen wie Eigengärten, Loggien, Balkone und Terrassen. Besonderes Augenmerk wurde auf eine gehobene Ausstattung gelegt. Alle Wohnungen verfügen im gesamten Wohnbereich über einen Feinsteinzeugboden mit Fußbodenheizung, hochwertiger ewe-Einbauküche inklusive Markenküchengeräte, modernes Bad & WC, 3-Scheiben-Kunststofffenster mit Außenjalousien. 

Die Welt ist ein Raum ohne Türen – Elk Looft

Ein Haus, das sich dem Leben anpasst – das war die Grundidee von ELK-Fertighaus-Gründer Erich Weichselbaum. Das fertige und wirklich revolutionäre Konzept wurde auf den Namen LOOFT getauft und nimmt einen offenen, flexiblen Raum als Grundlage her, der sich nach den Wünschen seiner Bewohner verändert lässt. Und Veränderung bedeutet in diesem Fall, dass in kurzer Zeit tatsächlich neue Räume entstehen. 

Mit LOOFT hat ELK somit ein Haus erdacht, das sich ohne äußere Veränderung und ohne große Umbauten an die unterschiedlichen Lebenssituationen seiner Bewohner anpassen kann. Das System erlaubt ein, zwei, drei oder vier Schlafzimmer – bei gleicher Grundstruktur. Doch das müssen die Kunden nicht sofort entscheiden. Denn dieses Wohnkonzept kann Räume schaffen, wo zuvor keine waren. Und das bedeutet für die Kunden, dass sie sich zum Zeitpunkt des Kaufes nicht vollständig festlegen müssen, was die Anzahl der Räume betrifft. Die Basis ist eine Trägerkonstruktion, die immer vorhanden ist, die Decken- und Wandelemente kommen erst dazu, wenn sie benötigt werden. Und können später auch wieder weggenommen werden. Einfach und unkompliziert. Die Bewohner können also zuerst in einen großzügigen Loft einziehen, ohne schon die gesamte Lebensplanung im Kopf zu haben. Denn LOOFT kann mitwachsen, aber nicht wie andere Häuser, indem aufgestockt und zugebaut wird, sondern durch raffinierte, technische Lösungen, die eigens für dieses Haus entwickelt wurden. Es geht dabei um bewegliche, variable Teile. 

Erich Weichselbaum sagt über LOOFT: „Unser Zugang war der, dass wir gedacht haben, wie sollen wir das schaffen, dass ein Haus nicht das Leben der Bewohner bestimmt, sondern umgekehrt, dass das Leben das Haus verändert. Weil so ist es ja in Wirklichkeit. Und worauf wir auch besonders Wert gelegt haben, war darauf, dass unsere Kunden auch eine gewisse Individualität an den Tag legen können. Das heißt, unser LOOFT kann man außen verändern – in der Farbe, in der Struktur, es gibt Holzfassaden, es gibt Plattenfassaden, es gibt Putzfassaden. Auch innen kann man das Haus natürlich verändern, weil dieses Haus ein bis vier Schlafräume haben kann. Und damit gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Es gibt auch verschiedene Designs: Es gibt Stahltreppen, Holztreppen, eventuell eine Betontreppe, verschiedene Bäder. Sodass sich jeder Kunde in und mit diesem Haus selbst verwirklichen kann.“

Archetyp für traditionelle Feste

Die Möbelmanufaktur KFF ist mittlerweile für ihre einfachen, aber sehr prägnanten Möbel bekannt. Eine Produktfamilie, die die typischen Vorzüge in Sachen Design, Handwerk und Qualität des Unternehmens aus dem deutschen Lemgo wie keine andere ausstrahlt, ist MAVERICK. 2011 von der Designerin Birgit Hoffmann mit einem Stuhl gestartet, beinhaltet die Familie nun mehrere Stuhlvarianten, die sich vor allem durch die verschiedenen Untergestellausführungen unterscheiden, Barhocker, Thekenstühle und drei unterschiedliche Tische. Den MAVERICK-Tisch gibt es rechteckig, rund und als Thekenversion. Alle Produkte dieser Serie haben einen gemeinsamen Nenner – und das ist die Verbindung aus absoluter Vertrautheit und Modernität, aus Bodenständigkeit und zeitgemäßem Design, das durch Detailgenauigkeit sowie die besondere Formen- und Linienführung erreicht wird. 

Erstes Hyatt-Hotel in Österreich

An der exklusiven Adresse „Am Hof 2“ in der Wiener Innenstadt hat das erste Hotel der internationalen Hotelkette Hyatt in Österreich nun eröffnet. Das „Park Hyatt Vienna“ ist das siebte Park Hyatt in Europa und bietet ein durchaus luxuriöses Ambiente, das nach zweijähriger Renovierung in der ehemaligen Länderbankzentrale geschaffen wurde. Das Gebäude wurde ursprünglich als Büro- und Geschäftshaus in den Jahren 1913 bis 1915 erbaut und sowohl die Architekten Neumann & Partners sowie die niederländischen Interieur-Spezialisten von FG Stijl legten viel Gespür für Stil und Tradition des Hauses und des Standorts bei der Renovierung an den Tag. Die Entstehungszeit des Gebäudes, das frühe 20. Jahrhundert war den auch die Haupt-Inspirationsquelle für FG Stijl. 

„Die Stadt Wien stand für uns schon immer im Fokus der Entwicklungsstandorte der Hyatt Hotels in Westeuropa“, sagt Peter Norman, Senior Vice President Acquisitions & Development, Europe, Africa and Middle East. „Wien präsentierte sich als erste Option mit dem richtigen Standort und der richtigen Besitzerfirma, welche es uns erlaubt, einen Langzeit-Wert und damit die erste Präferenz unter Reisenden zu werden. Die Park Hyatt-Marke expandiert ständig und erweitert um neue Standorte, wie zum Beispiel das bald eröffnende Park Hyatt New York sowie das Park Hyatt Zanzibar welches Ende 2014 eröffnen wird. Es ist für uns besonders spannend, ein solch tolles Haus in einer so inspirierenden und mondänen Destination zu eröffnen.”

GRÜN RAUM

Wie man seinen Garten hegt und pflegt, bekommt man derzeit, saisonal bedingt, beim Durchzappen auf jedem zweiten TV-Kanal dokumentiert. Was einem die telegenen Hobby-Gärtner indes nicht näherbringen, ist ein Diskurs über den gestalteten Garten. Mit gutem Grund. Denn während das Ansetzen von Keimlingen oder Ernten von Paradeisern primär empirischen Gesetzmäßigkeiten folgt, bedarf gute Gartenarchitektur ähnlich kreativer Köpfe wie jene, die man in Design und Architektur findet. Fachleute also, deren konstruktives Verständnis zum Basiswissen und die exzessive Regelauslegung zum Handwerk gehört. Einer dieser angewandten Künstler hört auf den Namen Jörg Zecha. Seines Zeichens gelernter Gartenbauer und Geschäftsführer der ArgeGarten – einem Kreativbüro für den Grünbereich, das seine Hauptaufgabe darin sieht, „grünen Wohnraum“ für seine Klientel zu schaffen. Was sonst? Möchte man meinen. Doch der Unterschied liegt im Detail. Denn im Gegensatz zum weitverbreiteten Trend des romantischen Naturgartens oder der x-ten English-Garden-Kopie setzen Zecha und sein Team ausschließlich auf die moderne, sprich zeitgenössische Lesart bepflanzten Außenraums. Dieser verzichtet komplett auf Spektakel, bezieht vielmehr sein Ambiente aus der Interaktion mit der baulichen Situation und zielt stets darauf ab, den Bewohnern nicht nur Schau- sondern auch Nutzwert zu bieten. Beides macht in Summe jenen grünen Wohnraum aus, in dem man sich auch gerne aufhält.

La Dolce Vita Artistica

Sie sind die steinernen Zeugen von Apuliens architekturhistorischer Vergangenheit – die Trulli. Kleine Rundhäuser mit Kraggewölbe, ohne Mörtel gebaut und mit meterdicken Mauern versehen. Ihre Baumeister sind weder ein Bramante noch Palladio, sondern einfache Leute, die ein kreatives System erfanden, um ihre (als ungerecht empfundene) Steuerschuld nicht zu begleichen: Sobald die königlichen Steuereintreiber an die Türe klopfen wollten, war schlicht kein Haus da. Der Trullo wurde nämlich einfach abgebaut (deshalb die Trockenbauweise) und, sobald der Fiskus unverrichteter Dinge abzog, wieder errichtet. So geschehen im 17. Jahrhundert in jener italienischen Region, die direkt an der Ferse des Stiefels zu finden ist. 400 Jahre danach sind die früheren „Arme-Leute-Häuser“ der touristische Hit in Puglia (ital. für Apulien). Ergänzt durch Neubauten oft minderer gestalterischer Qualität, zieren unzählige saisonale Hideaways die Landschaft und versprechen Entschleunigung inmitten von Olivenhainen. Wie man in solchen Residenzen nicht nur das „Dolce Vita“ genießen, sondern sich als Gast als Teil eines lebendigen Gesamtkunstwerks einbringen könnte, inspirierte den libanesisch-stämmigen, französischen Architekten Fabrice Bejjani zu seiner ganz eigenen Interpretation von anspruchsvoller Freizeitarchitektur.

Das atmosphärische Ergebnis hört auf Trullo Pinnacolo und findet sich in der Nähe von Ostuni, der Città Bianca (Weiße Stadt) Puglias. Der poetische Name basiert auf den berühmten, schneeweiß gekalkten Fassaden der Altstadthäuser. Mit diesen visuellen Vorgaben im Hinterkopf gestaltete Bejjani den Trullo Pinnacolo ebenso schlicht und zurückhaltend, wie sich die archaischen Häuser aus der Region darstellen. Das Zusammenspiel aus Alt und Neu zeigt dabei die souveräne Handschrift des Architekten. Dieser orientiert sich geschickt an der Topographie des Geländes. Der sechs Meter hohe Trullo selbst thront dabei zu oberster Ebene, flankiert vom Lamia, ein ebenfalls für diese Region typisches altes Steinhaus in Form eines schlichten Kubus. Dient der Trullo mit seinen drei Meter dicken Mauern saisonal bedingt entweder als kühler Rückzugsraum oder wohlig warme Wohn-Lounge (offener Kamin inklusive), so zeigt sich das direkt mit dem Rundbau verbundene Lamia als Wohnküche mit offenem Charakter. Indoor bietet es Platz für ein üppiges Dinner, direkt davor ist ein Open-Air-Essplatz angeordnet, der von einem großen Sonnensegel überspannt ist.

Darunter erstrecken sich zwei abgetreppte Appartementhäuser, die ebenerdig ihren Abschluss in einem Pool samt Sonnenterrasse finden. Der Architekt hält sich dabei streng an geometrische Grundprinzipien wie Rechteck, Quader und Symmetrie und erzielt derart, in Verbindung mit dem archaischen Bestand, ein in sich stimmiges, ruhendes Ensemble. Ausgelegt für insgesamt zwölf Gäste, finden sich in den beiden oberen Häusern vier identische Schlafzimmer mit kleinen Bädern und großer Terrasse. Die darunter gelegenen Neubauten beherbergen zu rechter Hand zwei großzügige Appartements, die sich direkt zum Pool hin öffnen und über Schlaf- und Wohnbereich sowie Badezimmer verfügen. Im linken Gebäude findet sich der sogenannte Sommer-Wohnraum – ein lichtdurchfluteter gemeinschaftlicher Relaxbereich, an den sich eine nicht mietbare Privatwohnung anschließt.

Granada. Das neue Tor zur Alhambra

Das ist das Projekt unseres Lebens. Ich habe alles gegeben. Jedes Projekt ist eine Herausforderung, aber dieses ist mythisch“, sagt Architekt und Pritzkerpreisträger Álvaro Siza Vieira über die Arbeit an dem Siegerprojekt zur Errichtung eines neuen Besucherzentrums auf der Alhambra im andalusischen Granada. „New Gate“ heißt der Entwurf des Portugiesen, den er gemeinsam mit dem aus Granada stammenden Kollegen Juan Domingo Santos erarbeitet hat. 

Wiener Nonchalance

Ein Glücksfall, wenn sich Innen- und Außenwelt zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Ein Prinzip der Zeitlosigkeit. So geschehen an der Wiener Peripherie, im 19. Gemeindebezirk. Jüngst wurde dort – in den Hang hineingebaut – ein modernes Einfamilienhaus vom Architekten Rudolf Trebesiner errichtet. Auf rund 400 Quadratmetern Gesamtwohnfläche und auf fünf Ebenen erstreckt sich das Domizil. Durch die erhöhte Position des Hauses ergibt sich ein fantastischer Blick über Wien – natürlich inklusive Stephansdom und Riesenrad. Die Innenarchitektur spricht sowohl eine gelassene, als auch eine klare Formensprache – gezeichnet vom österreichischen Möbel- und Polstermöbelproduzenten Neue Wiener Werkstätte (NWW), der die Inneneinrichtung in großen Teilen umgesetzt hat. Für die Planung und Ausführung der Innenarchitektur war Johann Heil, künstlerische Instanz von NWW, verantwortlich. Heil: „Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, dass alles zeitlich sehr eng war. Denn von der Einrichtungsplanung bis hin zur Fertigstellung vergingen nur sechs Monate.“ Die komplette Inneneinrichtung ist eine individuelle Maßanfertigung für die Bauherren. „Mit ihnen war es übrigens wunderbar zu arbeiten, die Chemie passte und sie wussten genau, was sie wollten. Sie sind wahre Ästheten – ein Idealzustand für einen Ausstatter.“ 

Neben der Inneneinrichtung spielen das Licht und die Farben eine tragende Rolle: Die ruhige, angenehme und freundliche Grundstimmung des Hauses wird einerseits durch das Naturlicht der großzügigen Glasfronten erzeugt. Andererseits sind sowohl die Wände als auch die Möblage in verschiedenen hellen Grauschattierungen gehalten. Die weiße Decke ist mit Einbaustrahlern versehen. Der Fußboden des gesamten Hauses besteht aus beigen Steinzeugfliesen. Das bunte i-Tüpfelchen im loftartigen Wohnbereich auf der dritten Ebene sind die Popart-Bilder. Ein besonders eindrucksvolles hängt über dem Sofa in der Kamingrube. Das Sofa – in hellgrauem Stoff, auf einem Sockelpodest mit abschließendem Beistelltisch aus Grauglas-Spiegel – ist eine Sonderanfertigung, maßgenau in die Kamingrube eingepasst. Das Innenleben des Sofas hat ein hochwertiges Buchengestell, bestückt mit Mehrschicht-Schaumstoffen. 

Dem Kamin gegenüberliegend befindet sich ebenfalls eine Besonderheit des Wohnzimmers: ein verschließbarer, geräumiger Barschrank. Der Schrank ist verkleidet mit hellem geprägtem Leder in Fischleder-Optik. Die Türen der Bar lassen sich komplett ausfalten und seitlich stellen, um je nach Bedarf den Zugang zur Bar zu bieten oder selbige hinter den Türen verschwinden zu lassen. Innen ist die Bar mit Spiegelauflagen ausgestattet, mit Weinkühlschrank und Barbedarf. Ein drehbares Stehpult in Hochglanz-Ausführung kann von innen nach außen geschwenkt werden und bietet so Hausherren und Gästen Platz für den gemeinsamen Aperitif. Mit Sicherheit ist das absolute Highlight des Hauses das Salzwasser-Aquarium zwischen Wohn- und Esszimmer. Es ist verkleidet mit einem grauen Hochglanz-Schrank, der so nicht nur das Aquarium flächenbündig integriert, sondern auch Stauraum für die gesamte Technik, das Mediencenter des Hauses sowie Platz als Geschirrschrank bietet. Die Beleuchtung des Aquariums ist übrigens so eingestellt, dass die Fische tagsüber kein zusätzliches Licht haben – erst abends und in der Nacht wird das Becken erhellt, und die Bauherren können das bunte Treiben der Fische beobachten … 

Asketischer Überschwang

Wenn es so etwas wie Instanzen gibt im Interior-Design, ist Kelly Hoppen eine von ihnen. Das gilt zumindest in ihrem Heimatland Großbritannien, wo der „Kelly-Hoppen-Style“ mittlerweile fast als nationales Kulturgut gilt. Die Queen dankte ihr die Verdienste um die Steigerung der Wohnkultur mit der Aufnahme in den Order of the British Empire, bekennende Hoppen-Fans wie Victoria Beckham und eine Stieftochter namens Sienna Miller steuern, nicht minder förderlich, einen kräftigen Schuss Glamour bei. Im populären TV-Format „Dragons’ Den“ auf BBC 2 tritt Hoppen derzeit als Investorin in vielversprechende Geschäftsmodelle auf: Entrepreneure pitchen ihre Business-Ideen vor betuchten Geschäftsleuten, den sogenannten Dragons („Drachen“), die fehlendes Kapital aus der privaten Geldbörse zuschießen – sofern sie sich überzeugen lassen. Vor dem Hintergrund ihres eigenen Werdegangs ist Kelly Hoppen diese Rolle wie auf den Leib geschrieben. Als 16-Jährige entwarf sie für Freunde ihre erste Küche – und leckte Blut. Mit untrüglichem Geschäftssinn baute sie in den folgenden Jahrzehnten ihr eigenes Designunternehmen auf, mit dem sie heute weltweit Hotels, Restaurants und Wohnhäuser, Privatjets und Luxusjachten ausstattet. Sie gründete die „Kelly Hoppen Design School“, schrieb acht Bücher (das letzte, „Design Masterclass“, erschien im November 2013) und eröffnete zu Beginn dieses Jahres ihren eigenen Online-Shop für Wohnaccessoires. 

House-Sharing am Neusiedler See – Markt 67

Ulrike Tschabitzer-Handler und Albert Handler hatten 2010 die Idee ein Haus zu bauen, das in Zukunft mit anderen geteilt werden sollte. Inspiriert von internationalen House-Sharing-Projekten wie Intervac – The original home exchange service, der Stadtflucht Bergmühle von Martin und Madeleine Rohla-Strauss oder dem Soho House Hotel in Berlin, begann das Paar intensiv nach einem Haus am Neusiedler See zu suchen. Ein romantisch gelegenes, allerdings verfallenes Bauernhaus mit einem 150 m² großen Garten in Weiden am See begeisterte die zukünftigen House-Sharer, und so wurde die Idee in die Realität umgesetzt. Nachdem das alte Gebäude abgerissen war, entstand ein neues 68 m² Haus mit wunderbarem, pannonischem Garten. Für die Architektur zeichnet Claudia Cavallar verantwortlich.

„Eigentlich sollte sich das Haus gar nicht als besonders gestaltet von seiner unmittelbaren Umgebung abheben, es sollte einfach dastehen, sich möglichst unauffällig in das bestehende Ensemble einfügen“, so Eigentümer Albert Handler. Das „Markt 67“ wurde also in Form und Materialwahl an die anonymen, minimalistischen Bauten der Nachbarschaft angeglichen. Die Kombination aus Eternit, Putz mit Besenstrich, Holzfenster, Farbe, gestrichene Ziegel und Sperrholz verschmilzt stilistisch mit der unmittelbaren Umgebung. Das Innere reproduziert den Raum des alten Stadels, der anstelle des Hauses stand: Ein einziges nur durch Niveausprünge gegliedertes Raumvolumen, das mit seiner geneigten Decke und der Schlafempore ein wenig an Landkapellen, oder eben an einen Stadel mit Heuboden erinnert. Das Volumen und die großzügige Raumhöhe sind überall, auch in den abgeteilten Räumen für WC, Bad und Schlafzimmer spürbar. Das Interieur besteht zu einem Großteil aus „Object trouvé: Geschirr und Möbel wurden auf diversen Pfarrflohmärkten und in Vintageshops gesammelt und die Werkbankküche von Piet Hein Eek auf einer Reise von Antwerpen nach Amsterdam entdeckt. Schließlich verleihen Stühle im 50er-Jahre-Stil, Vorhänge und Polster von M. Farber & Co. den Wohnräumen eine nostalgische Note. Der Garten ist als Weiterführung des Innenraums gedacht. Am Esstisch oder im Wohnzimmer sitzend fällt der Blick in das erweiterte Freiluft-Wohnzimmer. 

Holztürme für Wien

Mehrgeschossige Bauten aus Holz haben es in der österreichischen Bundeshauptstadt schwer. Das liegt zum Großteil an den behördlichen Auflagen, die laut Lothar Heinrich vom Ingenieurbüro Vasko und Partner veraltet seien und den Möglichkeiten des modernen Holzbaus nicht mehr entsprechen würden. Abgesehen davon wird beim Thema mehrgeschossiger Holzbau immer danach gefragt, wie hoch denn mit Holz gebaut werden könnte. Tatsache ist, dass in Deutschland, der Schweiz und in Großbritannien bereits Holzbauten bis zu neun Geschossen realisiert wurden. Aber auch in Österreich gehen die Dinge voran und der Trend hin zum Holz als Baumaterial für Hochhäuser ist zu spüren. So wurde von schluder architektur gemeinsam mit Hagmüller Architekten ein sieben geschossiger Wohnbau an der Wagramerstraße in Holzbauweise verwirklicht. Dieses Siegerprojekt aus dem Wettbewerb „Holzbau in der Stadt“  wurde, aufbauend auf einem massiven Sockelgeschoss und drei Stiegenhauskernen aus Beton, aus vorgefertigten Massivholzelementen errichtet. Bei diesem Bau wurden 2.400 m³ Brettsperrholz verarbeitet. Darin sind ca. 1.900 Tonnen C02 gespeichert. Nimmt man das Gebäude am Ende seiner Lebensdauer auseinander, so kann man die rund 19 Terajoule (ca. 5,2 TWh) an eingespeicherter Energie nutzen und diese in Strom und Wärme umwandeln. Damit wird allein durch das Baumaterial Holz fossile Energie in bedeutenden Mengen durch in Österreich verfügbare erneuerbare Rohstoffe eingespart.

Prinz-von-Asturien-Preis für Frank Gehry

Der 85-jährige Stararchitekt Frank O. Gehry erhält den renommierten spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Künste. Seine Gebäude seien von einem virtuosen Spiel mit komplexen Formen charakterisiert, heißt es in der Stellungsnahme der Jury und weiter: „Die Verwendung von ungewöhnlichen Materialien wie Titan und die daraus resultierende technologische Innovation hat auch Einfluss auf andere Kunstgattungen.“ 

Frank Owen Gehry wurde 1929 in Toronto, Kanada geboren, übernahm aber die US-amerikanische Staatsbürgerschaft nachdem er und seine Eltern 1947 nach Los Angeles gezogen waren. Er schloss sein Architekturstudium an der Universität von Baja California im Jahr 1954 ab und begann im Studio von Victor Gruen zu arbeiten. Nach seinem Militärdienst studierte er „Urban Planning“ in Harvard und kehrte danach wieder zu Gruen zurück. 1961 ging er mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern nach Paris, wo er ein Jahr lang mit André Rémondet arbeitete. 1962 schließlich gründete er sein eigenes Studio in Los Angeles, Frank O. Gehry and Associates, mit dem er die nächsten fünf Jahrzehnte Projekte in Amerika, Europa und Asien verwirklichte. 

Humoriger Meister der Postmoderne - Hans Hollein

Mit seinem Humor, seinem Witz und seinem Wagemut wusste er immer wieder das Auge des Betrachters zu überraschen. Hans Hollein wurde von manchen Universalkünstler genannt und er war tatsächlich sowohl in der bildenden Kunst als auch im Design und natürlich an erste Stelle als Architekt erfolgreich. Am 24. April 2014 starb der Wiener wenige Wochen nach seinem 80sten Geburtstag. 

Hollein tat seine ersten Schritte hin zum Architekten-Beruf in den 1950er Jahren, in einem Wien, das erzkonservativ war und freien Geistern kaum Raum zum Atmen ließ. Schon während seines Studiums an der Akademie der bildenden Künste (Architektur bei Clemens Holzmeister) zog es ihn deshalb in die Ferne. Zunächst nach Stockholm und auf Reisen mit der Künstlerin Kiki Kogelnik. Nach seinem Diplom (1956) ging er in die USA, dorthin, wo ein weiter Blick erlaubt und sogar gefordert war. Mit einem Stipendium des Commonwealth Fund ging er 1958 ans Illinois Institute of Technology (IIT) und begann dort Architektur und Städtebau zu studieren. Danach wechselte er an die University of California nach Berkely und beendete dort sein Studium mit einem Master of Architecture. Bei ausgedehnten Reisen mit einem gebrauchten Chevrolet quer durch die USA und Mexiko beschäftigte er sich intensiv mit den Bauten von Rudolph M. Schindler und den Pueblos der Indianer Nordamerikas. Neugier und sein besonderer Sinn für Humor führten den Wiener aber auch in alle Städte der USA, die den Namen „Vienna“ tragen – es sind sieben. Nach seiner Rückkehr arbeitete er in Wien in verschiedenen Architekturbüros, bis er sich 1964 als staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker selbstständig machte. Bereits sein erster Auftrag, die Gestaltung eines kleinen Kerzengeschäfts in der Innenstadt, brachte ihm internationale Anerkennung und den mit 25.000 Dollar dotierten Reynolds Memorial Award ein. Es war wohl das erste Mal, dass dieser Preis an eine Arbeit vergeben wurde, die weniger kostete als die Dotierung des Preises. Der Retti Kerzenladen steht am Anfang einer langen Reihe von Shop-Gestaltungen und Interieur-Designs. 

Zeit für Gartenarchitektur

Immer öfter arbeiten professionelle Landschaftsplaner und Architekten zusammen. Sowohl im privaten wie öffentlichen Bereich sind innovative und ästhetisch-sinnvolle Projekte gefragt. Einer, der schon mit vielen renommierten Architekten, wie Henke-Schreieck oder Loudon-Habeler zusammengearbeitet hat, ist Anton Starkl. In seinem Gartencenter in Frauenhofen wachsen Solitärpflanzen ebenso wie gesamte Laubengänge heran, um die Wirkung moderner Architektur zu unterstreichen. morethandesign bat den enthusiastischen Pflanzenprofi zum Gespräch.

Was ist jetzt im Garten zu tun?

Ende April/Anfang Mai ist die aktivste Zeit. Der Außenbereich will mit Sommerblumen bestückt werden. Der erste Schnitt für Hecken und Bäume steht an und Eyecatcher wollen gepflanzt werden. Denn schon in ein paar Wochen will man den Lohn genießen und den Sommer in einer grünen Oase genießen. Vom „alten Fuchs“ mit reichlich Erfahrung bis zum Newcomer mit grünem Daumen oder Kleinfamilien, die gerade sesshaft geworden sind, reicht die Palette der Gärtner, die ihrer Persönlichkeit mit Pflanzen Ausdruck verleihen wollen. 

Wie wichtig ist Gartenarchitektur?

Mit der Auswahl der richtigen Pflanze bereichert man Räume – öffentliche Plätze ebenso wie Kleingärten. Das Spiel mit dem Element Baum ist ein spannendes. Habe ich eine vertikale Achse, benötige ich eine Säulenform. Möchte ich Schatten, brauche ich etwas mit breiter Krone. Will ich unten durchsehen oder möchte ich Blüten? Der Suche geht immer eine Situationsanalyse voraus. Beim Bahnhof Baden haben wir beispielsweise einen Lichthof genutzt, der in der unteren Etage die Baumstruktur zur Geltung bringt und auf Gehsteigniveau seinen Wipfel entfaltet. Viele Lösungen funktionieren von der ersten Stunde an. Beispielsweise die Parkplatzproblematik beim Stift Melk: Die Wartezone für Besucher war ungemütlich. Wir sahen uns mit einer Böschungskante, praller Sonne bei Schönwetter, einem Stiegenabgang und Reisebuskarawanen konfrontiert. Unsere Antworten waren eine Hecke als Fallschutz und Platanen als natürliche Sonnenschirme. Es wurden zwei grüne Ebenen geschaffen, die die Busse „verstecken“ und einen schönen Blick auf das Stift freigeben. Mit dem richtigen Arrangement kann man ganz neue Dimensionen entstehen lassen: z.B. mit einem Bogenelement und Spiegel am Boden, indem sich der ganze Garten wiederspiegelt. Die Bauherren müssen ein Auge dafür haben. Heute werden oft Wohnhäuser ohne Infrastruktur und Grün gebaut. Hier ist noch viel möglich. Unsere Zeit ist durch den beschleunigten Informationsfluss momentan vom Uniformismus geprägt, der nationale Identität verdrängt. Würfelarchitektur, Glas und Beton dominieren weltweit. Dem Gärtner geht es nicht viel anders. Der Erkennungswert des typischen italienischen oder französischen Garten ist nicht mehr der gleiche wir früher, das Design nähert sich an. Zur Inspiration besuche ich Baumschulen in ganz Europa.  

Bauhaus Experimentallabor - Neue Dessauer Meisterhäuser

Die von Walter Gropius im Jahr 1926 geplante und gebaute Meisterhaussiedlung in Dessau erfährt nach jahrelangen mitunter hitzigen Debatten nun eine Komplettierung. Die Meisterhäuser von Walter Gropius (Direktionshaus) und von Laszlo Moholy-Nagy, die im Frühjahr 1945 zerstört worden waren, wurden aber nicht 1:1 wieder errichtet, sondern mit den Mitteln der zeitgenössischen Architektur „repariert“. Verantwortlich dafür war eine neue Jury unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield, die sich 2010 im Rahmen eines Architektenwettbewerbs für einen Entwurf des Berliner Büros Bruno-Fioretti-Marquez entschied und damit für einen eigenen Beitrag zur Rekonstruktionsdiskussion. Dieser Entwurf spielt gekonnt mit Unschärfen und versucht nicht das Original zu imitieren, sondern durch eine bewusst unscharfe Erinnerung einen Dialog mit der Jetztzeit zu erzeugen. Es handelt sich also um eine innovative Reduktion und Abstraktion der Ursprungsbauten. Die Architekten dazu: „Rekonstruktion war in Dessau keine Option. Wir versuchen, unseren Verpflichtungen gegenüber dem Ensemble und der Erinnerung mit den Mitteln von heute entgegenzukommen. Jeder soll in unserem Entwurf sehen, wo Gropius aufhört und wir anfangen. Insofern wird die Erinnerung durch unsere Handschrift neu codiert.“ 

1. Passivhaus-Museum in der Stadt der Türme

Das Kunstmuseum Ravensburg ist beispielhaft dafür, wie ein neues repräsentatives Gebäude in ein historisches städtisches Umfeld eingefügt werden kann. Das ist Architektur, die einen Dialog mit der Tradition des oberschwäbischen Ortes führt. Der gelungene Bau des Stuttgarter Architekturbüros LRO (Lederer Ragnarsdóttir Oei) wurde 2013 mit dem DAM-Preis für Architektur in Deutschland ausgezeichnet. Entsprechend ihrem Motto „Erst kommt die Stadt, dann das Haus“ haben Arno Lederer, Jórunn Ragnarsdóttir und Marc Oei das neue Kunstmuseum auf das historische Stadtensemble Ravensburgs bezogen. Charakteristisch dafür ist die Verwendung von gebrauchten Ziegeln für die Fassade. Durch das recycelte Material, das in eine neue Formensprache überführt und somit in einen direkten zeitgenössischen Kontext gestellt wird, fügt sich das von seiner Erscheinung her eigentlich auffällige Objekt harmonisch in die Stadt ein. Gemeinsam mit den Architekten ging der Bauherr, die Georg Reisch GmbH & Co. KG auch in technischer Hinsicht neue Wege im Museumsbau. Denn das Kunstmuseum Ravensburg ist das erste zertifizierte Passivhaus-Museum weltweit.

Pritzker Prize 2014 für Shigeru Ban

Der Pritzker Architecture Prize der US-amerikanischen Hyatt-Stiftung wird auch als Nobelpreis der Architektur bezeichnet. Im Jahr 2014 darf sich Shigeru Ban über diese Auszeichnung freuen. Der Japaner Ban betreibt Büros in Tokyo, Paris und New York und kann zweifelsohne als Ausnahmeerscheinung in der Architekturszene bezeichnet werden. Denn der in Tokyo geborene, 56 Jahre alte Architekt beglückt mit seiner eleganten, innovativen Arbeit nicht nur private Klienten, sondern geht mit demselben Anspruch an erfinderischem, einfallsreichem Design in seine umfangreichen humanitären Bemühungen. 

Seit zwanzig Jahren reist Ban weltweit zu Orten, an denen natürliche und vom Menschen verursachte Katastrophen passiert sind, und arbeitet mit der Bevölkerung vor Ort, mit Freiwilligen und Studenten an Hilfsprojekten, die die Katastrophen-Opfer mit günstigen, würdevollen, preiswerten und recycelbaren Unterkünften versorgen. Die Fundamente dieser kostengünstigen Häuser sind mit Sand gefüllte Bierkästen, die Wände bestehen aus mit einer Folie überzogenen Kartonröhren. Ein Haus kann so in weniger als sieben Stunden aufgebaut werden und ist deutlich solider als ein Zelt. Es war eine Konstruktion aus diesen Kartonröhren, die Ban bereits Mitte der 1980er Jahre entwickelt hatte, die auf der Expo 2000 in Hannover für Aufsehen sorgte. Denn der 75 Meter lange und 15 Meter hohe japanische Pavillon bestand aus ebendiesem widerstandsfähigem, einfach zu verarbeitenden und vor allem wieder verwertbaren Material. 

ein häuschen namens b.a.b.e

Der Zusammenschluss gleichgesinnter Köpfe mit unterschiedlichen Ideen ist der Ausgangspunkt jedes Designer-Kollektivs bzw. jeder Architekten-ARGE. Selbiges gilt auch für Thomas Neuber, Henning Weimer und Harald Hatschenberger. Unter dem Namen „Destilat“ firmieren sie seit 2006 als gemeinsames Designer-Team. So weit, so normal. Doch im Detail agiert das Trio komplett anders als der Rest der gestaltenden Zunft.
Denn Destilat (ein Kunstwort aus Stil und Destillat) sehen ihren künstlerischen Horizont nicht alleine auf das Streben nach neuen Möbelkreationen oder Wohnformen beschränkt, sondern sie verstehen sich als Entwickler von Konzepten in allen gestalterischen Bereichen. Oder wie es Thomas Neuber ausdrückt:
„Unser Credo lautet: Alles aus einer Hand. Vom kompletten Haus bis hin zum Kaffeehäferl.“ Nachsatz: „Wenn der Kunde es so wünscht.“
Und die, die Kunden, scheinen an dieser Art von „designspezifischem Generalunternehmer“ vermehrt Gefallen zu finden. So zeigt sich das bislang untadelige Leumundszeugnis als ein bunter Bogen aus Möbelkreationen (Eternit-Küche), Corporate Design (Shopkonzept NÖ Versicherung), Innenarchitektur (Lentos) und Einfamilienhäusern (Haus 3M). Und genau letzteres – die Architektur – rückt bei Destilat immer mehr in den Fokus. Um diesen auch entsprechend ausfüllen zu können, kooperiert man (Destilat sind kein Ziviltechnikerbüro) projektbezogen mit handverlesenen Architekten, welche die „destil(l)ierten Ideen“ in letzter Konsequenz konkretisieren und mit den Richtlinien der Bauordnung in Einklang bringen.

Ein neues b.a.b.e am Bachlbergweg
Bei ihrem aktuellsten Wohnprojekt fügt das Trio seinem ganzheitlichen Ansatz einen weiteren Aspekt hinzu. Die Vermarktung eines Objektes unter direkter Beteiligung des Bauherrn/Käufers. Vorangegangen war die Suche nach einem Altbestand, mit der Option, diesen zu erwerben, umzugestalten und das transformierte Ergebnis an Interessenten zu veräußern.

Fündig wurde man im Norden von Linz, im waldreichen Pöstlinberggebiet. Dort am Bachlbergweg (deshalb auch der Projekt­name b.a.b.e.) stand ein Relikt aus den frühen 70er-Jahren zum Verkauf. Ein wuchtiger, aus dem Hang herauswachsender Monolith, der sich als optisches Desaster und visueller Glücksfall zugleich darstellte. Letzteres deshalb, da man einen wunderbaren Blick über die Stadt samt Donau, bis weit hinein in das Alpenvorland hat. Zudem zeigte sich die vorhandene Bausubstanz als „gesund“ und das Gebäude wies einige skurrile Einbauten auf. Wie etwa einen Lift, der Unter-, Ober- und Dachgeschoß ver­bindet, sowie ein Hallenbad im Erdgeschoß.
Das auferlegte Ziel der Gestalter bestand darin, aus einem protzigen Einfamilienhaus eine Drei-Apartment-Destination zu erschaffen. Dabei beließ man den (eben zufahrbaren) Keller in seiner vorhandenen Dimension, integrierte Technikräume und Pkw-Stellplätze und modernisierte die vorhandene Liftanlage. Ober- und Dachgeschoß hingegen wurden radikal und spektakulär umgewandelt.
Anstatt den plumpen oberen Baukörper zu entfernen, zeigten Destilat (in Kooperation mit ihrem Architekten) ein hohes Maß an ökonomischer Planungsstrategie. Dort, wo der Bestand in das Konzept passte, wurde er belassen, dort wo er störte, wurde er durch Zu- und Umbauten ergänzt. Darüber hinaus wurde das bestehende Gebäude um eine ganze Etage aufgestockt.
Das Resultat zeigt sich im besten Sinne des Wortes als „schräge Optik“. Einem Rubik‘s Cube gleich, dreht sich der dreigeschoßige Oberbau aus der Basis heraus und zeigt sich trotz der nicht gerade zurückhaltenden Dimensionen elegant und luftig. Das erreichte man einerseits durch große Einschnitte zu oberster Ebene, etwa die Loggia im Erdgeschoß oder die beiden Dachausschnitte, als auch durch vollflächigen Einsatz von Verglasungen – besonders an den Gebäudestirnseiten. Der Kunstgriff mit der überhängenden Frontfassade und dem asymmetrisch geneigten Dach trägt das seine dazu bei. Letzteres zeigte sich als echte Herausforderung an den mitwirkenden Architekten, musste es doch so konstruiert werden, dass kein Sparren oder Verbindungsträger sichtbar ist.

Monolith Im Dschungel

Ein einziger Kubus, der alle Funktionen eines Wohnhauses erfüllt und sich nach außen hin großfläc

easy living in südafrika

Die heißen Fakten vorab. Südafrika: Gelegen zwischen 22 und 35 Grad südlicher Breite sowie 17 und 33 Grad östlicher Länge und umgeben vom Atlantischen als auch Indischen Ozean. Klimadaten: Im Süden ganzjährig im Schnitt zwischen 25 und 35 °C, im Norden wesentlich heißer. Und zwar so heiß, dass man im achtmonatigen südafrikanischen Sommer im März am besten die Rollbalken runterlässt und sie erst Ende Oktober wieder rauffährt.
Im Besonderen gilt das für Louis Trichardt. Eine frühere Buren­stadt im Distrikt Capricorn, innerhalb der Provinz Limpopo. Von der Hauptstadt Pretoria ist man schwache 400 Kilometer entfernt, zur Grenze Zimbabwes ist es eine knappe Stunde Fahrzeit. Louis Trichardt verfügt über eine Menge nette Villen, flankiert von gestalteten Palmenhainen und umgeben von tropischen Parks. Klingt ein wenig nach Paradies, wäre da nicht die Lufttemperatur, die sich oft an die 45 °C bewegt, um unmittelbar danach in ein heftiges Sommergewitter umzuschlagen.
Ebendort ein Gebäude hinzustellen, welches sowohl den klimatischen Bedingungen als auch den hohen Ansprüchen der Auftraggeber entspricht, ist eine durchaus komplexe Aufgabe. Bravourös bewältigt hat diese Werner van der Meulen, Spross von Papa Nico, der sein Büro „Nico van der Meulen Architects“ in Johannesburg über die Jahre zu einer der führenden Architektur-Adressen in Südafrika aufgebaut hat.

easy living zwischen Stahl und Glas

„Ursprünglich wollte der Bauherr nur den vorderen Gebäudebereich umgestalten lassen. Als er jedoch unser ganzheitliches Konzept sah, änderte er seine Meinung und freute sich darauf, dass – wie er es nannte – ein müdes Haus wieder aufgeweckt wird“, erinnert sich Werner van der Meulen zurück.
So unglaublich es (anhand der Abbildungen) erscheinen mag, aber das House Abo ist kein Neubau. Das bestehende Objekt zeigte sich von außen als „Trutzburg“ aus schwerem Sichtziegelmauerwerk mit kleinen, schmalen Fenstern und geschwungenem Dach, während sich im Inneren Räume irgendwie willkürlich aneinander reihten. „Scheinbar versuchte der frühere Planer, so viele Stile wie möglich unter ein Dach zu bekommen“, repliziert Van der Meulen ironisch.
Als erstes verpasste der Architekt der Straßenfassade ein freundliches Entrée, indem er dem Eingangsbereich einen Glasvorbau bescherte, diesen per Sonnenstand-gesteuerten Jalousien abschattete und davor eine kleine Wasserfläche platzierte. Dieses Prinzip sollte letztendlich die Basis für den gesamten Um- und Zubau bilden.
So wurde das Gebäude im Gartenbereich radikal geöffnet, das bestehende Mauerwerk durch Stahl- und Glaskonstruktionen ersetzt, Trennwände entfernt und neue, großzügige Bereiche geschaffen, die ineinander laufen. Das Ansinnen des Bauherrn, einen Teil des ebenerdigen Altbaus aufzustocken, erwies sich für den Gesamteindruck als zusätzlicher Glücksfall.
Denn Van der Meulen integrierte im neuen Obergeschoß nicht nur wunschgemäß ein Gästezimmer, sondern auch gleich eine Dachterrasse, einen Personalraum und vor allem einen Luftraum über dem Wohnzimmer – oder wie der Architekt es nennt: die Wohnlounge. Um von dieser in das Obergeschoß zu gelangen, ließ man sich ein besonderes Highlight einfallen. Eine im Raum schwebende, freitragende Treppe.
Die hatte es konstruktiv allerdings in sich. Denn um die Stiegenwangen aus I-Trägern (zwischen denen die Stufen eingespannt sind) statisch korrekt auszuführen, musste ein Betonwürfel mit einem Volumen von sechs Kubikmetern im Boden platziert werden. In diesem verankerte man die Stahlträger und somit wurde die L-förmige Stiege gekonnt „ins Schweben“ gebracht. Überhaupt wurde massiv Stahl eingesetzt – und zwar eine besondere Art von Schwarzstahl (Cortensteel), dessen natürliche Rost-Patina den Bauteilen (Fensterlamellen, Wand- und Dachträgern) eine spezielle Schutzschicht verleiht.
Die Idee, einen offenen Innenhof zu kreieren, in welchem Wohnlounge, Pool, Brücke, Wasserflächen und Gartenbereich verschmelzen, war ein weiteres wichtiges Feature. Allerdings ein riskantes. Denn aufgrund der unberechenbaren Wetterkapriolen war die Gefahr von Regenwassereintritt in das Gebäudeinnere vakant. Der Architekt löste dieses Problem durch exzessiven Einsatz von rahmenlosen Glasschiebetüren. Diese gewährleisten bei Regen eine rasche Schließung des Innenraums, bewahren zugleich aber die offene Atmosphäre. Was somit auch bei sintflutartigen Niederschlägen das „Easy Living“ garantiert.
Ein weiterer Kunstgriff des Architekten: Das ursprünglich vom Haupthaus separierte, frei stehende Schlafgebäude wurde ebenfalls durch Glasschiebetüren seinem dunklen Eremitendasein entrissen und wurde via Brücke über den In-/Outdoor-Pool mit dem Haus verbunden. Der existierende Poolbereich samt Brücke war übrigens das Interessanteste am Altbestand und wurde zwar belassen, aber ebenfalls komplett neu gestaltet.

DC Tower 1 – Das höchste Gebäude Österreichs

Der erste der beiden DC Towers in Wien präsentiert sich nach seiner Fertigstellung als eindrucksvolle Landmarke und das nicht nur aufgrund seiner Höhe von 250 Metern – was ihn zum derzeit höchsten Gebäude Österreichs macht. Die plastische Qualität der gefalteten Fassade bildet einen Gegensatz zur Strenge der drei anderen Fassaden und erzeugt eine Spannung, die nach einer Neuinterpretation der Skyline der Donau City verlangt. Architekt Dominique Perrault: „Die Faltenbildung der Fassade verleiht dem Turm einen fließenden, immateriellen Charakter und eine Modellierbarkeit, die ihn jederzeit auf eine Lichtsituation, eine Spiegelung oder ein besonderes Ereignis reagieren lässt. Mit meiner Designpartnerin Gaëlle Lauriot-Prévost haben wir versucht, in den Innenräumen des Turms genau das Gegenteil zu bewirken. Die Räume sollen hier sehr stark physisch spürbar, sehr präsent sein. Die Struktur verbirgt sich nicht, sie entzieht sich nicht dem Blick. Das Betonskelett wird zur Schau gestellt und kann berührt werden. Stein und Metall leisten in den Hallen und Gängen ihren Beitrag zur Farbgebung des Turms, zu seiner großzügigen und beruhigenden Körperlichkeit.“

Die Geschichte begann vor zwölf Jahren, als die WED (Wiener Entwicklungsgesellschaft für den Donauraum AG) 2002 einen internationalen Wettbewerb für die Gestaltung des letzten Abschnitts der Donau City ausschrieb. Den Zuschlag erhielt der international angesehene Architekt Dominique Perrault, eine Entscheidung, die der Errichter und Eigentümer angesichts des ersten Ergebnisses sicher nicht bereut. Perrault erinnert sich: „Sehr bald habe ich mich für das Verhältnis dieses Brückenkopfs mit dem Rest der Donau City und dem Flussufer interessiert, aber auch für die Voraussetzungen für die Belebung eines öffentlichen Raums, der auf einer Platte entsteht. Wir haben also den Auftrag genutzt, um ein tatsächliches Eingangstor zur Donau City zu entwerfen.“

Energie-Star 2014 - Zukunftsweisendes Logistikgebäude als Holzbau

Der Leuchtturm 1 (LT1) ist das neue Logistikgebäude der Firma Schachinger in Linz/Hörsching und vermutlich das größte Lager in ökologischer Bauweise. Es wurde als Holzbau errichtet und beherbergt auf einer Fläche von rund 10.000 m² das Zentrallager von Metro Österreich. Das Material Holz dominiert nicht nur in der Tragkonstruktion und bei den Dach- und Wandaufbauten, sondern wurde als sichtbares Zeichen der Projektphilosophie auch als Fassadenmaterial eingesetzt. Wo Beton notwendig war, wurde CO2-armer Beton eingesetzt. Diese Bauweise wurde nun mit dem Energie-Star 2014, dem oberösterreichischen Landesenergie-Preis ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden erfolgreich umgesetzte Beispiele in den Bereichen Energie-Effizienz und erneuerbare Energie prämiert, durchgeführt wird der Wettbewerb vom OÖ Energiesparverband. 

Bei einer Temperatur zwischen 12 und 18 Grad werden in dieser Lagerhalle täglich ca. 400 Tonnen Güter umgeschlagen. Der Energieverbrauch wurde durch die Qualität der Gebäudehülle und dem Einsatz von LED Beleuchtung minimiert. Die notwendige Energie für Heizung und Kühlung wird aus dem Grundwasser mittels Wärmepumpe gewonnen. Decken-Umluft-Kühlgeräte bringen die temperierte Luft in die Lagerhalle ein. Im Bürotrakt sorgen Unterflurkonvektoren entlang der Fassade für die richtige Temperatur. Die von unten in den Heizkörper einströmende kühle Raumluft wird vom Konvektor erwärmt und gibt die erwärmte Luft oben an den Raum ab. Die warme Raumluft steigt nach oben, die kalte Raumluft sinkt nach unten, der Konvektor saugt die kalte Raumluft von unten wieder an. Es entsteht eine Luftzirkulation im Raum. 

Architekturbiennale Venedig - Österreich-Pavillon

Die Gesamtleitung der Biennale in Venedig hat in diesem Jahr Rem Kohlhaas inne. Für die nationalen Pavillons hat er das Thema „Absorbing Modernity 1914-2014“ vorgeschlagen. Es soll dabei der Frage nachgegangen werden, wie „die Moderne“ in der Architektur der letzten 100 Jahre wirksam gewesen ist. Der österreichische Beitrag trägt den Titel: „Plenum. Places Of Power“ und beschäftigt sich mit dem Parlament als einem Ort, an dem Macht demokratisch legitimiert ist. Ein topaktuelles Thema in einer Zeit, in der das Vertrauen des Volkes in seine politischen Repräsentanten immer mehr schwindet und gesellschaftsrelevante Bemühungen immer öfter auch außerhalb der politischen Kaste vonstatten gehen. 

Die Ausstellung im Österreichischen Pavillon wird dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Im Hauptraum des Pavillons werden alle rund 200 nationalen Parlamentsgebäude der Welt gezeigt – ein Parlament der Parlamente, jeweils dokumentiert durch Modelle im Maßstab 1:500, Lagepläne und Daten zu den einzelnen Bauwerken. Im Kontrast zu diesen auf ihre Form reduzierten Monumentalarchitekturen werden in den beiden Nebenräumen des Pavillons Architektur-Beispiele im Detail vorgestellt: das Österreichische Parlament an der Wiener Ringstraße und zwei Projekte von Coop Himmelb(l)au, der Entwurf für das Albanische Parlament in Tirana und das Konferenzzentrum in Dalian/China, das als Ort für die asiatische Ausgabe des Weltwirtschaftsforums Davos errichtet wurde.

california Dreaming

Nein, dieses schmucke Refugium findet sich weder in Los Angeles noch San Francisco, sondern im ni

Quo Vadis?

Es ist 12 Uhr mittags. Hektisches Treiben am Stephansplatz in der Wiener Innenstadt.

el castillo moderno by ramon esteve

In Sachen zeitgenössischer iberischer Architektur hatte bis vor nicht allzu langer Zeit stets Barcelona die Nase voran. Doch spätestens als in den 1980ern der katalanische Stararchitekt Ricardo Bofill das trockengelegte Flussbett anstelle des zuvor stets Hochwasser führenden Turia, in einen Großpark (Jardin del Turia) verwandelte, änderten sich die Vorzeichen für die drittgrößte Stadt Spaniens – Valencia.
Dieser Impuls zeitigte für die weitere Stadtentwicklung große Bedeutung und sorgte dafür, dass weitere prominente Bau-Meister wie Norman Foster oder Santiago Calatrava ihre architektonischen Visitenkarten abgaben. Aber auch junge spanische Büros profitierten vom valencianier Bau-Boom, wie etwa das 1990 gegründete Atelier Ramón Esteve Estudio.
Mit seiner Gestaltungsphilosophie – die einerseits auf strenger Geometrie basiert und andererseits der Verwendung von Materialien, die unmittelbaren Bezug zur gebauten oder natürlichen Umgebung nehmen – machte sich Architekt und Designer Ramón Esteve binnen kürzester Zeit überregional einen Namen. Seine Werke strahlen Harmonie und Ruhe aus, erzeugen gleichzeitig aber auch eine ganz eigene, stimmige Atmosphäre. Dies gilt für sein Möbel- und Leuchtendesign ebenso wie für Shop-Installationen, große öffentliche Bauten oder private Bauaufgaben – wie jene in der Kleinstadt Sagunto.

Die Leichtigkeit des Steins

Etwa 30 km nördlich von Valencia, am Fuße der Sierra Calderona gelegen, kann die 60.000 Einwohner zählende Gemeinde mit einigen architektonischen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Allen voran die mächtige Burg Sagunto, eine Festung aus früheren Jahrhunderten, die das Stadtbild nachhaltig dominiert.
Vor rund drei Jahren hat Sagunto nun eine weitere Sehenswürdigkeit dazu bekommen: das „Paz y Comedias House“. Einer Wohnburg gleich thront es auf einem Hügel über den Dächern von Sagunto und zeigt sich mit seinen dominanten Bruchsteinmauern wie die maßstäblich kleinere Variante der Festung gegenüber. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass dem Gebäude trotz seiner massiven Mauern und voluminösen Kubatur eine erstaunliche Leichtigkeit innewohnt.
Ein gestalterischer Kunstgriff, den der Architekt durch methodische Staffelung des Baukörpers bei gleichzeitiger Verwendung großzügiger Glasfronten erzielte. Letztere sind jeweils ganzflächig zwischen den Mauerscheiben eingepasst und sorgen für jene Transparenz, die anstelle eines wuchtigen Bollwerks ein beinahe luftiges Bauwerk ergeben. Abzulesen an der talwärts gewandten Fassade, an die die darunterliegenden Stützmauern anschließen, die den Übergang zum steil abfallenden Gelände bilden.
Seiner Philosophie folgend, verwendet Ramón Esteve auch bei diesem Projekt regionale Baumaterialien, im konkreten Fall wurde der rote Sandstein direkt aus dem bestehenden Gelände herausgebrochen und verwendet. So entsteht automatisch ein unmittelbarer Bezug zur Umgebung, wobei Gebäude und Grundstück ein harmonisches Ganzes ergeben. Doch die äußere „Hülle“ ist nur ein Teil des minimalistisch wirkenden, aber hoch komplexen Projektes.