November 2020

Ausdrucksstarke Zeitobjekte aus Schwäbisch Gmünd


Den Moment im Jetzt zu nutzen - das ist die Botschaft, die Marco Biegert und Andreas Funk mit der QLOCKTWO an Menschen herantragen möchten.

Gekommen um zu bleiben

„Wir sind gekommen um zu bleiben. In einer Straße, die schöner nicht sein könnte, mit Marken, welche für die Wiener und Wienerinnen neu sein werden,“ so Inhaberin Daniela Ortmann.

Stein Avantgarde

Von dem Bodenbelag über die Arbeitsplatte bis hin zum Möbel – der Tullner Steinmetzbetrieb schafft mit seinen Natursteinen Meisterwerke im Innen- und Außenbereich, die durch eine moderne architektonische Qualität überzeugen.

ADA Premium Living mit Mehrwert

Design
Natürlich, hochwertig und elegant – die Ansprüche im modernen Lifestyle sind vielseitig. Die Produktlinie von ADA AUSTRIA Premium unterstreicht den Nachhaltigkeitsgedanken und zeigt einzigartige Möbel mit Charakter.

MOLY & LOTUS

Man könnte sagen, dass das Sofa eines unserer Lieblingsmöbel im Haus ist. Schließlich sind es die Möbel, die den Grundcharakter eines Wohnzimmers ausmachen, sowie eines professionellen Raumes, wie zum Beispiel dem Büro.

Ein Platz für die Schönheit

Wer sich nicht im Badezimmer schminken möchte, sollte sich einen Schminkplatz zulegen. Ein großer Spiegel, lichterfüllt und bequem – ein Luxus, den Frau sich gönnen sollte.

SO VIEL SAUNA WIE MÖGLICH - AUF SO WENIG RAUM WIE NÖTIG

Der Wunsch nach einer eigenen Sauna wird oft aufgrund von Platzmangel schnell ad acta gelegt. Wo soll denn auch eine richtige Sauna in meiner 3-Zimmer Altbauwohnung im vierten Stock Platz finden? Mit der Sauna S1 von Klafs gibt es die perfekte Lösung und zwar ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Modulare Werte made in Switzerland

Das über die Grenzen hinaus anerkannte und erfolgreiche Schweizer Familienunternehmen USM wurde einst 1885 als Metall- und Schlosserbetrieb von Ulrich Schärer gegründet. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts spezialisierte sich USM folglich auf Fensterbeschläge, später auf Zierangeln und präzisionsgefertigte Eisenwaren.

500 Jahre in einem Aufguss

Mit maßgeschneiderten und von Hand gefertigten Saunaunikaten hat sich der steirische Saunaproduzent DEISL am europäischen Wellness-Markt einen Namen gemacht.

Lasnik Eyewear

Die Familie Lasnik ist kein kleines Optikgeschäft im beschaulichen Rosental in der Steiermark. Der Optikerbetrieb Lasnik beschreitet innovative Wege in Sachen Brillendesign und Herstellung. Mittlerweile sind aber nicht nur Brillen im Portfolio.

Die glorreichen Vier

Amsterdam lockt mit seinem vielfältigen Angebot an Kultur, Sehenswürdigkeiten und seiner einzigartigen Lage am Binnenmeer Ijsselmeer jedes Jahr Millionen internationaler Gäste.

Einmal ins ANNAversum und nie wieder zurück

Die gebürtige Weißrussin Anna heißt nicht nur so wie ihr Designer Schmucklabel, sie ist auch dessen Herzstück. Mit ihrer unerschöpflichen Kreativität, viel Liebe zum Detail und dem Willen zu Perfektionismus hat sie in kürzester Zeit ihr eigenes ANNAversum erschaffen.

 

Sich wie zuhause fühlen

In den Sissi Suites, den Luxus serviced Apartments in Mayrhofen, wurde die Ästhetik der glorreichen Kaiserzeit eingefangen und mit progressiven Designelementen vollendet. 

Design trifft Kunst

Modernes Design und moderne Kunst verschmelzen bei diesem Projekt von Wetscher in Tirol zu einer einzigartigen, minimalistischen Formensprache, die in spannendem Kontrast zur umgebenden Landschaft steht.

Holzwerke mit Charakter

Ein Stück von uns ist immer auch ein Stück von Ihnen. Es gibt die Möbel, die man irgendwo hinstellt, unbedacht und kurzfristig.

Kunst-Stoff im MAK

Wenn heute von Kunststoff die Rede ist, schwingt dabei häufig ein negativer Grundton mit.

Frankfurt wird zur Fashion-Metropole

Wer an Frankfurt denkt, dem kommen zuerst Hochhäuser, Banken und die Buchmesse in den Sinn. Mode verbindet man mit der Stadt am Main eher weniger. Das soll sich aber schon bald ändern.

Weniger ist mehr

Mit „Notes from the silence“ – also „Notizen aus der Stille”, betitelt Alessandro Michele, der Chefdesigner des italienischen Modehauses Gucci, ein von ihm verfasstes und auf Instagram veröffentlichtes Statement.

Das neue Normal

Womöglich sind Sie derzeit voll und ganz damit beschäftigt, zurück ins NORMAL zu gehen. Das ist mehr als verständlich. Es ist vollkommen verständlich, dass man will, dass alles so wird wie früher. Dass alles endlich wieder NORMAL wird, verdammt!

Woom- Das Geheimnis der Schönheit

In diesem Jahr erhält das neue woom OFF Mountainbike den dritten Design Award - nämlich den renommierten Red Dot Product Design Award 2020, für herausragende gestalterische Qualität.

Wohnen mit Walter Gropius

Walter Gropius hat in den Zwanzigerjahren zwei Einfamilienhäuser in Jena gebaut: die Villa Zuckerkandl und das Haus Auerbach – beide im gutbürgerlichen Westen der Stadt an einem Hang gelegen.

Der neue Materialismus

Die Erfindung der erdölbasierten Kunststoffe war damals revolutionär. Plastik bot vor allem unbegrenzte Möglichkeiten für Design und Produktion, und das zu „demokratischen“ Preisen.

Handwerk und High-Tech

Eine Nadel im Heuhaufen suchen, sich in die Wolle kriegen, am seidenen Faden hängen, eine Gardinenpredigt halten – Stoff und Stoffliches sind im kollektiven Gedächtnis verankert und haben als Redensarten Eingang in die deutsche Sprache gefunden.

Bei Tag träumen, bei Nacht gut schlafen!

Selten haben wir uns so sehr nach purer Natur, frischer Alpenluft und einem sorgenfreien Leben gesehnt. Wenn auch nur für einige Tage, um dem Alltag zu entfliehen. Denn gerade in dieser teils sehr herausfordernden Zeit machen wir uns viele Gedanken und Kopfzerbrechen über unsere Zukunft.

Mit Schirm, Charme und Methode

Als der junge Unternehmer Oskar F. Weishäupl sich Anfang der Siebzigerjahre mit Freunden zu einer Motorradtour über die Alpen nach Italien aufmachte, ahnte er noch nicht, dass diese Reise seine beruflichen Pläne buchstäblich nachhaltig durcheinanderwirbeln würde.

Outdoor Living

Dass sich Innen- und Außenbereiche in ihrem Mobiliar immer ähnlicher werden, diesen Trend haben die Branchenevents der letzten Monate nicht nur bestätigt, sondern mit frischen Ideen auch weiter vorangetrieben.

Scharfe Sache

Jeder von uns hat durchschnittlich dreimal täglich ein Besteckteil in der Hand – und im Mund.

Im Osten viel Neues

New York ist die Wiege des Casual Chic, London hält die aufregendsten Newcomer bereit, Mailand gleicht dem Inbegriff von italienischer Grandezza, während Paris die unbestrittene Mutter und Heimat der Mode ist.

Design von Anfang an

Viele Designer entwerfen irgendwann in ihrem Leben etwas für Kinder – häufig dann, wenn sie selbst Eltern werden.

Kühle Hülle – Heisser Kern

Ursprünglich 1992 gegründet, ist die Blue Lagoon ein geothermisches Spa, das sich im Herzen einer 800 Jahre alten Lavaebene auf der Halbinsel Reykjanes befindet.

Ein Bad in der Vielfalt

Eine der interessantesten Neuerscheinungen des Jahres stammt von zwei Designerinnen, die sich erstmals mit dem gestalterisch komplexen Thema Bad auseinandersetzten.

Auf tönernen Füßen

Porzellan – das ist eine Mischung aus Kaolin, Feldspat und Quarz. Porzellan – das ist ein faszinierender Werkstoff, der so nachhaltig ist wie kaum ein anderer. Porzellan – das ist eine Jahrhunderte alte Tradition und überragende Kulturleistung.

Wirklich smart

Stellen Sie sich vor, dass Sie gerade anfangen möchten zu kochen, eine Anlieferungsluke in der Küchenrückwand herunterfährt und mit einem summenden Geräusch eine Tablett-Drohne in den Raum fliegt und die frischen Lebensmittel liefert.

Im ganz großen Stil

Wer stellt schon einen großen Tisch mitten ins Entree? Total unpraktisch finden’s die Handwerker, die in der Bogenhausener Villa neueste Haustechnik installieren. Dabei ist der Raum allemal groß genug, wie alles in diesem herrschaftlichen Haus, das wie eine perfekt restaurierte, großbürgerliche Stadtvilla vom Beginn des letzten Jahrhunderts aussieht.

Salonfähige Innovation aus Österreich

Das Formdepot ist das Ergebnis der Vision von Heinz Glatzl und Joachim Mayr (M&G Innenarchitektur), gemeinsam mit langjährigen Partnern verschiedenster Gewerbe, einen Zusammenschluss im Sinne der Bauhaus-Bewegung zu bilden.

Naturschlaf vom Feinsten

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“, war einst der deutsche Schriftsteller Heinrich Heine der Meinung. Vor allem Villgrater Natur sorgt für einen erholsamen Schlaf mit ihren natürlichen Produkten.

Ein Sofa zum Träumen

Schnell und unkompliziert lässt sich das Purebeds Schlafsofa Ell von einem Sofa in ein Bett verwandeln. Das Möbelstück des Luxusbettenherstellers Schramm wurde von den Produktdesignern Sebastian Schneider und Florian Kallus von kaschkasch entworfen.

Von der Idee bis zum Namen: ein Design entsteht

Beistelltisch oder Esstischstuhl? Der Cassia Stuhl von Bretz kann beides: ein Stuhlsessel mit geschwungener Rücken- und Sitzschale und flexiblem, drehbarem Drehgestell. Doch wie entstand der Cassia Stuhl eigentlich?

Der Wert eines Originals

Die Fachwelt und Öffentlichkeit für den Wert echter Design-Originale zu sensibilisieren, das möchte der Gebäudetechnikspezialist Gira gemeinsam mit führenden Möbel- und Einrichtungsmarken mit der Initiative „Was macht ein Original zum Original?“ erreichen.

Ein Design Trio für das Badezimmer

Neuer Waschtischunterschrank und Spiegel werden das Produktangebot von Geberit, dem europäischen Marktführer für Sanitärprodukte, im April 2020 erweitern. Stilvoll und mit viel Stauraum sollen VariForm Badmöbel sowie der Option Plus Spiegel den Waschplatz mit Aufsatzwaschtisch im Badezimmer gestalten.

Die neue Trendfarbe Schwarz.

„Paint it black“ sangen schon die Rolling Stones. Schwarz ist markant, elegant und zeitlos. Die Farbe ist auf dem Vormarsch und anspruchsvolle Interieurs werden mit dem gefragten Element designt.

Ästhetisch und funktional

Architekt Walter Schelle über seine Erfahrung mit Dekton® von Cosentino als Fassadenbekleidung beim KAP WEST in München.

Musik an. Welt aus.

Eine Kollaboration mit dem dänischen Designstudio Norm Architects ermöglichte die Contrast Collection von Bang & Olufsen. Die limitierte, achtteilige Kollektion besticht durch Materialkombinationen und spannenden Oberflächen.

In or Near auf dem Wiener Opernball

„Alles Walzer“ heißt es auch für das junge Modelabel In Or Near, wenn die Tanzfläche des Wiener Opernballs 2020 in der österreichischen Staatsoper eröffnet wird.

All you need is love...and a Bvlgari accessoire

Noch keine Geschenkidee für den Valentinstag? Bvlgari hilft mit einer Special Edition Kollektion für den Tag der Liebe. Das ikonische Symbol der sinnlichen Schlange verzaubert bei der Spezialkollektion wieder die Fans von Bvlgari. Die verschiedenen Farben der Liebe dienen als Basis in der Serpenti Forever Valentine’s Day Capsule Collection.

Die Schlaf-Highlights für 2020

Es ist endlich soweit: Mit großer Freude hat SCHRAMM dem Start der IMM Cologne am 13.01.2020 entgegengefiebert. Denn das deutsche Familienunternehmen hat einige spannende Neuheiten für 2020 im Gepäck, welche auf der Messe ihre Premiere feiern dürfen - MORE THAN DESIGN begab sich auf Produktschau.

A true german Character

Das deutsche Familienunternehmen Bretz ist seit Jahrzehnten dafür bekannt, die Paradigmen der Sofa-Kultur auf den Kopf zu stellen und mit neuen Innovationen zu überraschen, die ihrer Zeit oft weit voraus sind. Ein wundervolles Beispiel hierfür ist das von Pauline Junglas designte modulare Sofa-System ED: Es ist ein gemütlicher, aufgeschlossener Kamerad, ein gastfreundlicher sympathischer Zeitgenosse, der problemlos Platz für die ganze Familie und alle Freunde bietet. Durch seine markante Form und den federnden Sitzkomfort, sowie die großen Polsterrollen wirkt ED in sich ruhend und einladend – perfekt für eine kommunikative Runde in bequemer, aber inspirierender Umgebung.

AlphaTauri: Die Highlights für 2020

AlphaTauri, die eigenständige Fashion Brand von Red Bull, stellt ihre Highlights der Frühjahr-/Sommerkollektion 2020 vor. Die Kollektion bietet ein komplettes Sortiment für Damen und Herren mit Fokus auf innovative Funktionen und technische Materialien sowie 3D-Knit-Technologie, alle in einem stilvollen technischen Look designt.

Eine Kleine ganz groß

Auch heuer wurden vom Testmagazin Konsument wieder Kaffee-Vollautomaten verschiedener Hersteller und Marken genau geprüft. Für den Schweizer Hersteller JURA war dieses Mal die ENA 8 dabei. Dank der einmaligen Kombination von Konzept, Technik, Design und Qualität konnte sie die Jury überzeugen und wurde zum Testsieger gekürt - MORE THAN DESIGN gratuliert ganz herzlich zu diesem wohlverdienten Triumph!

Der Penthouse-Traum

WINEGG Makler wartet einmal mehr mit einer einzigartigen Immobilie auf: einem exklusiven Penthouse direkt am Pötzleinsdorfer Schlosspark! Der Ausbau/Neuaufbau des Dachgeschoßes wurde vor kurzem baubewilligt. Auf Basis der Einreichplanung können die Käufer diese einzigartige Immobilie punktgenau nach ihren individuellen Wünschen von der verkaufenden Gesellschaft erbauen lassen. Das Ergebnis: die perfekte Traumwohnung!

Lifetime Excellence

1932 gegründet und seit Jahren international führend, steht PALFINGER weltweit für die innovativsten, zuverlässigsten und wirtschaftlichsten Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Mit technologischer Expertise und erfahrenen Mitarbeitern setzen man Qualitätsstandards, die in den Branchen ihresgleichen suchen. Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Ressourcennutzung stehen dabei stets im Mittelpunkt des Handelns. Hohe Flexibilität und Kompetenz in der Produktion sowie ein weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk sichern PALFINGER den entscheidenden Wettbewerbsvorteil - und den Kunden die hoch gelobte LIFETIME EXCELLENCE. 

Illustre Illumination

Ein Luster ist auf den ersten Blick etwas sehr Traditionelles – kann er aber mit der Zeit mithalten, verströmt er moderne Festlichkeit, Gemütlichkeit und Eleganz. Und genau das ist bei Lobmeyr Lighting der Fall: Das Unternehmen ist berühmt für seine zeitgenössischen Interpretationen der edlen Leuchten und arbeitet seit Jahrzehnten intensiv mit renommierten Designern zusammen, um die schönsten „Lichtgestalten“ zu schaffen.

Sauna 2.0

Deisl Sauna & Wellness reagiert mit neuartigen und innovativen Saunakreationen auf unterschiedliche Lebenskonzepte – und schafft dort, wo normal kein Platz dafür ist, flexible Räume für Entspannung. Mit den innovativen Konzepten will das österreichische Unternehmen neue Wege gehen und neue Lösungsansätze schaffen, die die Saunakultur von Morgen prägen. Und das nicht nur mit intelligenten Sauna-Lösungen für jede Situation, sondern auch mit einem Nachhaltigkeits-Gedanken, der tief in der firmeneigenen Philosophie verwurzelt ist.

Die persönliche Eintrittskarte in eine stilvolle Modewelt

Ob Max Mara, Love Moschino, M Missoni oder Calvin Klein: Der Online-Shop BestSecret eröffnet seinen Kunden eine Top-Auswahl von über 3.000 erstklassigen Designerlabels zu unschlagbaren Preisen - es locken tägliche Sales mit Reduktionen von bis zu 80%. 

Weihnachten wird wunderbar

Weihnachten steht vor der Tür und unsere Gedanken drehen sich nur noch um Weihnachtsgeschenke. Auch wenn es noch nicht schneit, ist das Shopping Center Nord schon in Weihnachtsstimmung. Denn zur Adventszeit winken, neben der beliebten Kinderbackstube auch viele weitere schöne Geschenke-Highlights. Und das Schönste daran? Den klassischen Vorweihnachtsstress kann man getrost den anderen überlassen, denn mit allen Angeboten unter einem Dach wird das Weihnachtsshopping im SCN zu einer wahrlich freudigen Angelegenheit!

MORE THAN DESIGN ist 30!

Ganze 30 Ausgaben ist MORE THAN DESIGN schon alt! Und da unser Blick immer auf die Zukunft gerichtet ist, ruhen wir uns natürlich nicht auf diesen Lorbeeren aus. Denn es ist und bleibt spannend – wir freuen uns schon auf die nächsten 30 Ausgaben!

Architectural Apparel Concept

Am 6. November 2019 war es soweit: MORE THAN DESIGN-Herausgeberin Heidi Khadjawi-Nouri übergab im Rahmen der Vienna Awards im Weltmuseum Wien zum ersten Mal den 21st Century Style Award im markanten "Golden Panda"-Design. Ein weiteres Highlight der Award-Show schimmerte zwar nicht so golden wie der Panda, begeisterte dafür aber mit schwarzer Eleganz und dezentem Luxus: Denn Khadjawi-Nouri wurde für den Abend in eine atemberaubende Robe von In Or Near gehüllt, die auf dem Event für viele verdrehte Köpfe sorgte.

AlphaTauri: Die Winter-Highlights

AlphaTauri beschreitet einen neuen Weg in der Fashionbranche, indem textile Innovationen mit cleverem Design und Style kombiniert werden. Innovative Denkweise und Pioniergeist liegen in der DNA der von Red Bull in 2016 gegründeten Brand. AlphaTauri entwickelt einzigartige und innovative Fashion, die belebt. In Zusammenarbeit mit führenden Textilherstellern für innovative Materialien, wie der Schoeller Textil AG, entstehen selbstentwickelte Technologien wie beispielsweise Taurex®. Die Kollektionen von AlphaTauri verbinden Innovation mit Funktionalität, ohne dabei auf Style zu verzichten.

Advent à la Lobmeyr

Weihnachten naht und damit die Zeit, gute Wünsche zu senden und Ideen für die Weihnachtsgeschenke zu sammeln. Bei Lobmeyr hat man sich etwas ganz Wundervolles ausgedacht, um seinen Kunden und Geschäftspartnern die Zeit vor den Festtagen zu versüßen: Einen eigenen Adventskalender, der mit 24 Tagen purer Inspiration aufwartet! 

Ein goldener Panda für den Design-Papst

Anfang November verwandelte sich das Weltmuseum Wien für eine unvergessliche Nacht in die spektakuläre Bühne der diesjährigen Vienna Awards for Fashion & Lifestyle. MORE THAN DESIGN war mit einem eigenen Special Award vertreten, der mit seinem markanten Design für viel Furore unter den anwesenden Gästen sorgte – und für ein glückliches Lächeln bei seinem Gewinner.

Drop in & enjoy Life

Als erste ländliche Hippiekommune wurde die berühmt-berüchtigte Drop City in den 60er Jahren weltbekannt. Mit dem gleichnamigen Sofa-System zollt das deutsche Familienunternehmen Bretz dem dort herrschenden, allübergreifenden Freiheitsgedanken über ein halbes Jahrhundert später nun ein anspruchsvolles Design-Tribut. Entstanden ist ein lebendiges Gesamtkunstwerk, eine Oase der Selbstentfaltung – frei und weitab von den Konventionen des typischen Sofa-Mainstreams.

Neues Leben für gebrauchte Kapseln

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stehen bei Nespresso nicht nur am Internationalen Tag des Recyclings, der jährlich am 17. Mai stattfindet, im Zentrum des Handelns. Auch die Verwendung von Aluminium als Schutzhülle für den exklusiven Kaffeegenuss ist eine bewusste, nachhaltige Entscheidung: Das Material wirkt wie ein „Aromatresor“ für den qualitativ hochwertigen Nespresso Kaffee und schützt ihn optimal vor Sauerstoff, Licht und Feuchtigkeit. Die gute Wiederverwertbarkeit spricht ebenfalls für das Leichtmetall: Aluminium kann nahezu unendlich oft recycelt werden. Für die Produktion von Sekundäraluminium wird um 95 % weniger Energie benötigt als für die Erzeugung von neuem Primäraluminium.

Weihnachten: Nackt und unverpackt

Jeden Tag verursacht die Menschheit Unmengen an Müll: Coffee to go, Tüten, Plastikbesteck zum Mittagessen – die Liste lässt sich noch deutlich verlängern. Doch wie wäre es, wenn man auch nur ein wenig von all den Verpackungen, die wir jeden Tag nutzen, verbannen könnte? Ein erster Schritt wäre zum Beispiel die Entwicklung nackter, also unverpackter Kosmetik. Auf dem Creative Showcase im September gab es bereits einige Gerüchte über die "nackten Weihnachtsprodukte" der britischen Kosmetikmarke LUSH, die sich pünktlich zur Vorweihnachtszeit jetzt weltweit in die Regale gesellen.

Kultur unter Tannen

Von Reisebuchungen bis hin zu Bankgeschäften wird heutzutage alles mobil erledigt – warum also für Kulturtickets noch in der Schlange anstehen? Diese Frage stellten sich Wolfgang Graf und Gerald Stockinger und erschufen kurzerhand Ticket Gretchen: eine App, die in wenigen Schritten über aktuelle Events informiert und den einfachen und schnellen Kauf von Tickets erlaubt.

Bang & Olufsen - redesigned

Good news für designaffine Audiophile: Selfridges kooperiert mit dem renommierten Künstler Daniel Arsham, der den Corner Shop des Kaufhauses im Rahmen eines einzigartigen Takeovers übernimmt: Das "Haus des Daniel Arsham" wurde am 21. Oktober im Rahmen der dreimonatigen Future Fantasy-Kreativkampagne von Selfridges feierlich eröffnet. Arshams künstlerischer Ansatz basiert auf dem Konzept einer fiktiven Archäologie und seiner Vision, wie vertraute Ikonen von heute aussehen könnten, wenn sie in ferner Zukunft wiederentdeckt würden.

Pen of the Year 2020: Sparta

Der Pen of the Year wurde 2003 zum ersten Mal von Graf von Faber-Castell aufgelegt und gilt seither als die perfekte Definition von luxuriöser Schreibkultur und bester Handwerkskunst. Diesmal wurde sein Design von Spartas Helden inspiriert: ein Zusammenspiel von unbezwingbarer Aura , formschöner Stärke und überlegener Ästhetik.

Natürliche Schönheit

Katharina Mörz-Heissenberger steht mit Stonemade für ein ganz besonderes Handwerk. Eines, in dem ausnahmsweise nicht der Mensch die Regeln vorgibt. Frei von menschlichem Einwirken spiegelt jeder Teller und jede Schale von Stondemade mit seinen kleinen Unvollkommenheiten die unbestechliche Schönheit der Natur wider.

Die Ströck Weihnachtsbim

Ab Samstag, 30. November dreht die traditionelle Ströck-Weihnachtsbim bereits zum fünfzehnten Mal ihre Ringrunden. Der Ticketerlös geht dieses Jahr an die Österreichische Gesellschaft für Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS). Seit ihrem Start 2004 hat die Weihnachtsbim der Wiener Linien und der Handwerksbäckerei Ströck bereits über 100.000 Euro an Spendengeldern für karitative Einrichtungen und Initiativen eingefahren.

Design in Reinkultur

In den letzten beiden Jahren hat DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort einen spektakulären Umbau erfahren, der zu den größten Bauprojekten des Salzburger Landes zählt. In zwei groß angelegten Bauschritten wurde mit viel Herzblut und Liebe zum Detail sowie persönlichem Engagement das Haupthaus kernsaniert und anschließend um einen spektakulären Neubau ergänzt. Zahlen wie 150.000m³ Berg, der abgetragen wurde, oder auch 1.500 Tonnen Eisen, die verarbeitet wurden, lassen ansatzweise erahnen in welchem Ausmaß der Umbau von statten ging.

Für den eleganten Gentleman

Bei Erol Elegance im ersten Bezirk in Wien finden die Herren Frack, Smoking, Cut, Dinner Jacket, Anzug, Hemden sowie die dazu passenden Accessoires wie Krawatten, Fliegen und Manschettenknöpfe; das perfekte Outfit für die bevorstehende Ballsaison und die elegante Weihnachtszeit.

Lobmeyrs Luster-Lichtgestalt

„Ein Luster muss gut aussehen, auch wenn er nicht leuchtet!“ Das ist die Maxime des Londoner Produktdesigners Bodo Sperlein. Gemäß diesem Leitsatz präsentierten Sperlein und die traditionsreiche Wiener Lustermanufaktur Lobmeyr im September auf der diesjährigen Maison & Objèt in Paris die neue Luster-Serie "Script" zum Global Launch und definieren mit dieser Lichtgestalt aus Funktionalität, Innovation und Ästhetik die Wiener Moderne seither für die Gegenwart neu.

Kreativ & regional

Ob traditionelle Hausmannskost, kreative Gerichte aus aller Welt oder vegane Köstlichkeiten: Nach seinem umfassenden Umbau begeistert DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort seine Gäste im Rahmen der neuen „Edelweiss Mountain Cuisine“ nun mit drei distinkten Kulinarik-Linien, die für jeden Gaumen und jedes individuelle Bedürfnis genau die richtige „g‘schmackige Option“ parat halten.

The terrific Trio

Wer KFF kennt, der weiss, dass der deutsche Sitzmöbelhersteller aus Lemgo stets darauf bedacht ist, seine Kunden immer wieder mit neuen Schmuckstücken zu überraschen. So gesellen sich seit Kurzem zwei neue Linien zu dem beliebten, 2018 eingeführten GAIA Modell der renommierten, italienischen Designerin Monica Armani! 

Portugiesischer Villen-Luxus

Das Luxus-Resort Quinta do Lago ist stolz, die Fertigstellung der Lorenzo Villa bekannt zu geben: Diese brandneue, 7,2 Mio. Euro teure Luxusvilla in der exklusivsten Region der Algarve mit ihren fünf Schlafzimmern ist der neueste Zuwachs in der San Lorenzo North-Siedlung, Quintas jüngstes Projekt mit 26 Parzellen. 

Die neue Wohlgefühl-Wohnlichkeit

In unseren hektischen Zeiten ist die Sauna als Rückzugsort für Körper und Geist gefragter denn je. Selbst notorische „Onliner“ legen ihr Smartphone mit der Kleidung ab und genießen die Stille, die Wärme, die Achtsamkeit und das gute Gefühl, dem Organismus wie auch der Seele etwas zurückzugeben. So wird aus dem Wohngefühl ganz schnell und leicht ein wahres Wohlgefühl.

Lapuan Kankurit goes Tokyo

Lapuan Kankurit und sein langjähriger Distributor eröffneten Anfang Oktober ihren ersten Flagship-Store in Omotesando, Tokio. Mit diesem Geschäft stärkt die skandinavische Design-Manufaktur nicht nur ihre Präsenz in Japan, sondern bringt auch ihre Werte und den Way of Life des Unternehmens den asiatischen Kunden näher.

Kraftwerk für vollendeten Kaffeegenuss

Als neuestes Spitzenmodell lanciert Innovationsleader JURA mit der GIGA 6 einen Kaffeevollautomaten mit Profitechnologie für zu Hause. In diesem Meisterstück Schweizer Ingenieurskunst vereinen sich die modernsten Technologien sowie das Wissen und die 25-jährige Erfahrung aus über 5 Millionen produzierten Vollautomaten. Das neue Innenleben garantiert höchste Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit. Eine imposante Bandbreite von 28 Kaffeespezialitäten gelingt in bester Barista-Qualität.

Nespresso Upcycling Lab

Von 5. bis 9. September 2019 präsentierte Nespresso am Ars Electronica Festival in Linz seinen neuesten Coup: Im „Nespresso Upcycling Lab“ wurde gezeigt, wie aus gebrauchten Kapseln etwas Neues entstehen kann. Live am Festival wurden nützliche und innovative Gegenstände aus recycelten Nespresso Kapseln gedruckt.

More than an Award

Am 6. November 2019 ist es endlich soweit: MORE THAN DESIGN, die Designbibel für den deutschsprachigen Raum, vergibt im Rahmen der Vienna Awards for Fashion & Lifestyle zum ersten Mal den innovativen 21st Century Design Award! Die in diesem Zusammenhang überreichte Statuette begeistert mit hohem ästhetischem Anspruch und hat ein Antlitz, das man in dieser Form so noch nicht gesehen hat - More than an Award eben!

Magical Fun

Die Fun-Serie wurde 1964 von Verner Panton entworfen und ist zu einem der bekanntesten Meisterwerke geworden. Sie ist das Ergebnis des Wunsches von Verner Panton nach einer Lampe, die ein diffuses Licht abgibt und in einem Innenraum eine schöne Wirkung entfaltet.

Echte Mode für echte Frauen

Klassiker neu interpretiert, designed in Wien und ausschließlich in Europa produziert – dafür steht das Label Etaro, welches 2015 von Julia Stricker in Wien gegründet wurde. Da kann es schon einmal passieren, dass ein elegantes Etuikleid ein kleines Detail wie Taschen bekommt. Dabei wird aber immer auf ein zeitloses Design und einen unangestrengten, unaufdringlichen erwachsenen Chic geachtet. 

Da schau her!

Gute Laune, Luftballons und jede Menge „Ahs“ und „Ohs“ zierten die Feier zur Eröffnung des neuen ELK- Musterhaues in der Blauen Lagune am 20. und 21. September 2019. Bereits am Vorabend der allgemeinen Eröffnung wurde das elegante Haus bei einer Feier mit Eigentümer, Geschäftsführung, Lieferanten und dem Who-is-Who der Branche gefeiert - MORE THAN DESIGN war live vor Ort. 

A Tribute to Karl

Nadja Swarovski feiert die Erinnerung und das Erbe von Karl Lagerfeld, indem sie sich einer globalen Gemeinschaft kreativer Talente anschließt, um sein kultigstes Design neu zu interpretieren: das weiße Hemd, das während der F/S20 Paris Fashion Week präsentiert wird! Das von Carine Roitfeld, einer kreativen Visionärin und langjährigen Freundin, kuratierte Projekt arbeitet exklusiv mit Farfetch.com zusammen. Der gesamte Erlös geht an die Wohltätigkeitsinitiative „Sauver la Vie“.

Natur trifft Kunst

Cuero Design vereint Kunst und Natur mit neuen, hochwertigen und extrem bequemen Decken aus 100% Baby-Alpaka-Wolle, direkt aus Peru. Sie sind wie ein natürlicher wahrgewordener Luxustraum, den die schwedische innovative, kreative Inneneinrichtungsfirma jetzt in ihrem Online-Shop offeriert.

My Virtual Shelf

Vor rund vier Jahren startete SERVICE&MORE seinen Schwerpunkt zur Digitalisierung. Österreichs größter Einkaufs- und Dienstleistungsorganisation ist es wichtig, die Möbelfachhändler und Raumausstatter des Verbandes fit für die digitale Zukunft zu machen. Aktuellstes Highlight ist eVA 5.0, das Virtual Shelf. Dieses einzigartige digitale Tool steht derzeit in Österreich exklusiv den Partnern von SERVICE&MORE zur Verfügung.

Der Wake-Up-Call für die Haut

Die aufstrebende Wiener Brand WALTZ 7 hat die klare Vision „Duschen zum Erlebnis zu machen“. Dafür entwickelt und vermarktet das Unternehmen innovative Lifestyle-Produkte mit Wohlfühlcharakter für die Dusche.

Scharfe Messer - im Handumdrehen

Wer hat sich nicht schon das eine oder andere Mal über ein Messer geärgert, dem die Schneid’ fehlt? Fürs aufwändige und umständliche Schärfen fehlt oft die Zeit und so verschwinden wohl nicht wenige stumpfe Messer ganz hinten in der Küchenlade. Die sollte man jetzt rasch wieder hervor holen – denn mit VULKANUS® aus dem Hause Stallegger sind sie im Handumdrehen geschärft.

Den Mann feiern

Der neue Herrenduft K by Dolce&Gabbana zelebriert den neuen Dolce&Gabbana Mann. Es ist die Geschichte eines modernen, selbstbewussten Mannes – die eines geborenen Anführers. Für seine Freunde ist er eine Inspiration, er bleibt sich stets treu und sorgt hingebungsvoll für seine Familie. Mit natürlichem Charme, starkem Charisma und unverkennbarem Optimismus steht er zu seinen Wurzeln und ist aber auch in der modernen Welt zuhause: Er ist ein moderner König des Alltagslebens!

Wärme - in ihrer schönsten Form

Austroflamm entwickelt mit viel Liebe zum Detail Kamine und Öfen. Die Freude am Design findet Ausdruck in den hochqualitativen Produkten, wobei die Funktion eine entscheidende Rolle spielt. Seit 30 Jahren gehört Innovation bei Austroflamm zum absoluten Standard. Das Ergebnis sind technisch herausragende Öfen, die das Heizen mit Holz zum emotionalen Erlebnis, aber auch zur ökonomisch und ökologisch vernünftigen Lösung machen.

Erlebnis-Hotellerie mit Herz

Von der Vision zur Wirklichkeit, vom Hotel zum Resort – eines der größten österreichischen Hotelbauprojekte der vergangenen Jahre hat endlich seinen Abschluss gefunden: DAS EDELWEISS Salzburg Mountain Resort, eröffnete am 4. Juli nach zwei umfassenden Renovierungs- und Erweiterungsphasen 2018 und im Frühjahr 2019 neu! 

Im Namen der Schönheit

Guerlain entwickelt seit 1828 aussergewöhnliche Duft- und Schönheitsprodukte. Dabei ist das renommierte Unternehmen stets bestrebt, dieses einzigartige Erbe zu bewahren, zu entwickeln und an zukünftige Generationen weiterzugeben. Denn bei Guerlain engagiert und handelt man im Namen der Schönheit der Kunden, im Namen der Schönheit der Kreationen und selbstverständlich auch im Namen der Schönheit unseres Planetens.

Rosenthal meets Versace 2019

Sowohl Versace als auch Rosenthal gelten als Synonym für Exzellenz und Hochwertigkeit. Rosenthal genießt international den Ruf, Tradition und Innovation zu vereinen, während Versace weltbekannt ist für seinen eigenen glamourösen und luxuriösen Stil. Gemeinsam kreieren sie elegante, ausgefeilte und zugleich aufregende Geschirr- und Geschenk-Kollektionen – inspiriert durch unterschiedliche historische Epochen und Kulturen. Bekannte Versace-Designs entführen durch entsprechende Motive in exotische Dschungel, andere Kollektionen spiegeln die unverwechselbare barocke Ikonographie wider, die dem Modehaus zu eigen ist. Versace und Rosenthal lassen in ihren Dekoren nach verborgenen Schätzen tauchen oder durch bezaubernde Gärten flanieren und bringen die beeindruckendsten Kunsterzeugnisse vom Hof des Zaren nahe.

Alles einfacher mit Gira

Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Bei Haus und Wohnung entsteht der erste Eindruck meist an der Eingangstür. Gira Türsprechanlagen bieten nicht nur für jede Anforderung die passende Lösung – innen und außen –, sondern die Produkte des Gira Türkommunikations-Systems eignen sich auch für Aufrüstung, Nachrüstung und Renovierung. Das geht ganz einfach und ist optisch ansprechend.

#MysteriousWomen

Mehr denn je wollen Menschen inspiriert werden von außergewöhnlichen Geschichten, Emotionen und besonderen Charakteren. Die Marc Cain Corporate Kampagne greift diesen Gedanken auf und erzählt von herausragenden Frauen, die in ihren Bereichen Vorreiter waren. Sie haben auf nationaler oder internationaler Ebene Maßstäbe gesetzt und ihre Träume verwirklicht. Sie wurden von ihren Visionen beflügelt, angetrieben und zu dem gemacht, was sie heute sind. Ziel der Kampagne ist es, mit der Einzigartigkeit und dem motivierenden Spirit der verschiedenen Persönlichkeiten zu begeistern.

Neu in Wien

Die Zutaten für erholsamen Schlaf sind bei Villgrater Natur aus Innervillgraten ganz einfach: Man nehme eine heimische Produktion, kombiniere diese mit präziser Handarbeit, würze mit natürlichen Materialien und garniere abschließend mit individueller Beratung. Et voilà: Villgrater Naturschlaf!

Die Zukunft ist smart

Gutes besser zu machen: Das ist seit jeher der Anspruch des Spülen- und Armaturen-Spezialisten Blanco – und zugleich eine Triebfeder für markante Neuentwicklungen. Mit neuen, attraktiven Smart-Armaturen setzt Blanco nun auch auf dem Smart Home Sektor zeitgemäße Impulse und beweist erneut seine Innovationsstärke. Den Auftakt machte vor einem Jahr die sensorgesteuerte Armatur Solenta-S Senso – und diesem Meilenstein folgen jetzt drei weitere smarte Highlights nach.

Zeitlos vs Zeitgeist

„Die Mode hat sich immer gewandelt“, erinnert sich Harald Geba. „Irgendwann begreift man, dass man da nicht mitmachen muss. Will man etwas Bleibendes schaffen, dann muss es über der Mode stehen. Es muss zeitlos sein.“ Das ist die erklärte Mission der Teppichmanufaktur Geba, die sie seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und viel liebe zum Detail lebt. Doch der Erfolg der heutigen Tage war ein hart erkämpfter.

Ikonischer Lichtblick

Aus den Panton-Archiven hervorgeholt und zu neuem Leben erweckt, bringt VERPAN zwei neue Beleuchtungsikonen auf den Markt: HIVE Pendant und REFLECT Table Lamp sind die neuesten Beispiele für großartiges zeitgenössisches Design, die in den Archiven von Verner Panton noch zu entdecken sind. 

Eine zeitlose Liebesgeschichte

Die Geschichte der Dolce & Gabanna-Handtasche „Sicily“ beginnt im Jahr 2009 und ist bis heute mit ihrer eleganten Linienführung und zeitgemäßen Praktikabilität der Star unter den D&G Modellen. Die Insel Sizilien verkörpert laut dem mailändischen Modeunternehmen die Welt von Dolce & Gabbana perfekt: Geschichte, Traditionen, Farben, Leidenschaft und Weiblichkeit.

No more Croco for Coco

In der Modebranche scheint ein markantes Umdenken stattzufinden. Aus Gründen der Sensibilität junger Konsumenten gegenüber dem Tierschutz, wollen immer mehr Erzeuger auf Pelze und Tierhäute verzichten. Aber auch weil es schwieriger wird, qualitativ hochwertige Materialien zu bekommen.

Gläserne Schönheit

Die Leidenschaft für Fenster prägt die Unternehmensgeschichte von ACTUAL seit vielen Jahrzehnten. In den Produktionen in Oberösterreich und der Steiermark nützt das innovative Unternehmen mittlerweile einen Wissensschatz von 99 Jahren in der Holzverarbeitung und 49 Jahren in der Kunststoff-Technologie - das ist Erfahrung auf höchstem Niveau, die sowohl den Produkten als auch den Kunden zugute kommt. 

Ikonen der Architektur: Wilhelm Holzbauer

Fast wäre die noch junge Karriere von Wilhelm Holzbauer schon 1956 wieder vorbei gewesen. Als der 26-jährige Fulbright Stipendiat auf der „Andrea Doria“ hoffnungsfroh nach Amerika reiste, endete das dramatisch mit einem Schiffsuntergang. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte er sich aber als Mitglied der arbeitsgruppe 4 einen Platz in der österreichischen Architekturgeschichte gesichert. 

Breitling x Jelmoli

Breitling stellte kürzlich sein neues Boutique-Konzept bei Jelmoli in Zürich vor. Es ist die erste Breitling Boutique überhaupt, in der es neben den exklusiven Uhren auch ein Bistro-Bar-Angebot gibt. Dieses neue Konzept basiert auf den unverwechselbaren Industrial-Loft-Designelementen, die bereits fester Bestandteil der Top-Boutiquen von Breitling sind. Das einzigartige gastronomische Konzept wird in Kürze auch an anderen wichtigen Standorten eingeführt. 

Wenn Kunst auf Natur trifft

Cuero Design ist ein Unternehmen, an dem Natur auf Kunst trifft - und das aus einem eigentlich ganz einfachen Grund: Man ist fest überzeugt, dass Menschen kreativer werden, wenn sie sich mit schönen Gegenständen umgeben. Und ebenso, dass Menschen, egal wie technisch sie werden, immer das Bedürfnis haben werden, mit der Natur in Kontakt zu bleiben. Eine intelligente Philosophie für eine herausfordernde Zeit, die sich durch alle Aspekte der schwedischen Designschmiede zieht. 

Zeitlos im Trend

Das Schalterprogramm Gira E2 ist mittlerweile ein moderner Klassiker, mit seinem formstrengen, reduzierten Design, das eine kompromisslos klare Aussage macht und zugleich markante Akzente auf der Wand setzt. Jetzt hat Gira das Schalterprogramm in einer neuen exklusiven Trendfarbe auf den Markt gebracht: Gira E2 Schwarz matt! 

Mit Mut bis zu den Sternen

Cristiano di Thiene SpA ist auf die Herstellung und den Verkauf von Kleidungsstücken und Accessoires für Modemarken und andere Branchen spezialisiert, die ein Sinnbild für den Lebensstil der Kunden sind. Das Unternehmen wurde vor über 70 Jahren gegründet, das Markenzeichen ist die alles überragende Leidenschaft für Mode. Diese hat es dem Unternehmen ermöglicht, gesund zu wachsen und schnell auf die ständigen Veränderungen zu reagieren, denen der Modemarkt ausgesetzt ist. 

Die Seele baumeln lassen

Die Entstehungsgeschichte der Firma CHICO-Hängematten klingt fast wie ein Märchen: In den späten 1960iger Jahren lebte Franz Rohrmoser aus Salzburg als Entwicklungshelfer einige Jahre mit den Indios im Amazonasgebiet in Brasilien. Sein Kosename war „Chico branco“ was soviel heißt, wie „der weiße Junge“. Als er in die Heimat zurückkehrte, brachte er die Hängematte mit, die er im Wohnzimmer befestigte. „Der Wunsch unserer Freunde nach einer solchen Hängematte brachte uns auf die Idee, diese selbst herstellen“, erzählt seine Frau Hildegard Rohrmoser. „Dazu entwickelten wir, von der ursprünglichen Technik der Indios ausgehend, ein Websystem, welches die Form und die hohe Qualität beibehält, die Arbeit jedoch erleichtert." Ein einfacher Schritt, der den Start einer beispiellosen Unternehmensgeschichte markierte. 

Werte schaffen & erhalten

Mit den Wurzeln im klassischen Handwerk wurde der Betrieb "Maler Kudraß" im Frühjahr 1970 von Norbert Kudraß gegründet. Die Basis des Handels ist bis heute geprägt durch den Grundwert der ersten Generation: ehrliches Handwerk für ein perfektes Ergebnis. Mit einer knapp 50-jährigen Firmen-Geschichte im Gepäck, wird der Blick 2019 auf die Zukunft gerichtet und es wird weiter an intelligenten Innovationen gearbeitet.

Smart City Wien

 In der Smart City Wien Rahmenstrategie legt Wien seine strategische Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2050 fest. Diese Strategie ist damit die themenübergreifende Antwort auf aktuelle, globale Herausforderungen, denen nur übergreifend und ganzheitlich begegnet werden kann.

Archaisch & stilvoll

OFYR ist der Publikumsmagnet der Grills, der eine exklusive und vielseitige Art und Weise bietet, im Freien zu kochen und seine Gäste zu unterhalten. Das Feuer in der kegelförmigen Feuerschale erfüllt die Umgebung ringsherum mit Wärme, sodass Sie sich das ganze Jahr über im Freien unterhalten und die Natur genießen können.

Design trifft Individualität

Leolux ist ein dynamisches Familienunternehmen aus den Niederlanden, spezialisiert auf hochwertiges Möbeldesign mit Charakter. Qualität, Komfort und Mut zum Außergewöhnlichen kennzeichnen Handeln und Auftritt. Mittlerweile in dritter Generation blickt Leolux auf eine prägende Geschichte zurück – ohne dabei die klare Vision für neue Entwürfe, eine nachhaltige Produktion und eine gesicherte Zukunft für die kommenden Generationen aus den Augen zu verlieren. 

Die Perfektion der Natur

Holz - ein authentisches, distinguiertes und dauerhaftes Material. Schön dank seiner Einfachheit und Natürlichkeit. Mit sichtbarer Maserung und Spuren von Astlöchern. Ein Naturprodukt - exklusiv und pur. 

20 Jahre GUARDI

GUARDI GmbH, der heimische Marktführer im Bereich Aluminiumzaun & -balkon, feiert ein rundes Jubiläum: 20 Jahre ist man mittlerweile alt und hat dabei die Zukunft weiterhin fest im Blick. 

Sitzen 2.0 - der Paradigmenwechsel

Mit dem legendären Federdreh, dem ersten gefederten und weltweit patentierten Drehstuhl (1926), dem ersten Drehstuhl mit Schwenkrollen (1929) und unzähligen richtungsweisenden Patenten wie der Similarmechanik (1973) und der Similar-Swing-Mechanik (2012) setzte die Sedus Stoll AG Standards, die rund um den Globus Gültigkeit haben. Im Herbst 2018 brachte Sedus zur Bürofachmesse Orgatec mit se:motion eine neue Kinematik auf den Markt, welche die Geschichte des Bürodrehstuhls fortschreiben wird.

Platzhirsch x Minotti

Italien meets Austria: Die große Begeisterung für Minotti veranlasste Susanne Messmer und Andreas Wegscheider, in Lochau in Vorarlberg, Österreich, einen neuen, der Marke gewidmeten Raum innerhalb von Platzhirsch Home Living zu eröffnen.

Holz – der Rohstoff mit Seele

Holz war schon immer ein faszinierender Werkstoff, der die Tradition auf harmonische Weise mit der Moderne verbindet: Denn Holz ist ein Teil des natürlichen Kreislaufs der Welt – und damit der Inbegriff eines nachhaltigen Rohstoffs. 

Ready for Take Off

Edle Spirituose trifft edles Designmöbel: Die Macher des am höchsten ausgezeichneten Gin der Welt, dem Siegfried Gin, und bordbar präsentieren die erste Gin-Bar in einem Flugzeugtrolley! 

Permanente Evolution

Seit 51 Jahren stellt VOLA seine Innovationsfähigkeit mit permanenten Produktneuheiten unter Beweis. Dieses Jahr präsentiert VOLA eine neue Farbe in seiner Palette: die Farbnummer 28, Weiß matt. Wunderbar rein und unverkennbar matt, ist sie die perfekte Erweiterung zu den bisherigen 27 Farben.

Scharfe Sache

Dass ein Ort wie Solingen auf der ganzen Welt bekannt ist, verdankt er seiner handwerklichen Tradition – und kreativen Köpfen wie Curt Mertens, der die vor hundert Jahren gegründete Werkstatt seines Großvaters in eine wahre Designschmiede verwandelt hat.

Draussen ist es doch am schönsten

Das Möbelwerk, 2013 in Wiens ehemaligem Textilviertel beim Salzgries gegründet, entwickelte sich rasch vom Liebhaberprojekt für außergewöhnliche Möbel und Einrichtungsgegenstände zur Institution für hochwertiges, zeitgemäßes Einrichten. Natürliche Materialien, klare Formen und lebendige Farben begegnen einem beim Eintritt in die Räumlichkeiten im Gründerzeitgebäude, wo freigelegte alte Holzdielen die ausgestellten Möbeln wirksam zur Geltung bringen. 

Gemeinsam in die Zukunft

Zu Beginn des Jahres, auf der imm 2019 in Köln, wurde es bekannt gemacht: KFF, Sitzmöbelhersteller aus Lemgo, führt ASCO, Tischhersteller aus Rheda-Wiedenbrück, mit in die Zukunft! 

Stoff aus dem Träume gemacht sind

Der deutsche Designer Lutz Huelle ist neuer Kreativdirektor des spanischen Prêt-à-Couture-Hauses Delpozo – und damit einer der wenigen deutschen Designer, die sich an der Spitze eines international einflussreichen Modehauses behaupten dürfen. Mit seinem zeitgeistigen Stilrepertoire hat er sich vorgenommen, das Delpozo von Morgen auf den Boden der Tatsachen zu holen.

Montblanc x Pirelli

Vereint in der Leidenschaft für Innovation, Funktionstüchtigkeit und Design führen Montblanc und Pirelli gemeinsam eine neue Trolley-Kollektion in limitierter Edition ein. Inspiriert vom Abenteuer Reisen, stützt sich die Montblanc x Pirelli Partnerschaft auf die Tradition der Mobilität und Geschwindigkeit, die seit 1872 bezeichnend ist für Pirelli - den wegweisenden italienischen Hersteller für hochwertige Reifen.

Lichtblicke der Extraklasse

Bereits seit 1981 beschäftigt sich Molto Luce mit dem Thema Licht und kennt alle Spielarten funktionaler Beleuchtung - denn man liebt das Licht in all seinen Facetten! Mit Leidenschaft rückt das Unternehmen mit seinen Leuchten das Leben in den Mittelpunkt, lenkt den Fokus auf das Wesentliche und sorgt so für wahre Lichtblicke!

Outdoor & Interior Days bei Grünbeck

Ende März fand für geladene Gäste, Kunden sowie die Presse der Eröffnungsabend der Outdoor & Interior Days bei Grünbeck im 5. Wiener Bezirk statt. Im Rahmen der Designhausmesse am 29. und 30. März 2019 präsentierte Grünbeck die neuen Outdoor-Designs von Dedon und Kvadrat und die neuen Interior-Kollektionen von Walter Knoll, Rimadesio, der Parkett Agentur – Wildbrett
Naturboden sowie des Tapeten- und Raumausstatters Erich Brunner.

Draußen ist das neue Drinnen

Zwischen Wintergarten und richtigem Wohnzimmer im Garten ist die Trennung nicht mehr so scharf: außen und innen vermischen sich! Neue Möbel für den Garten, Terrassen, Balkons, Patios oder Veranden, von Designern entworfen und aus hochwertigen Materialien gefertigt, setzen sich in Szene und bieten einen naturnahen Rückzugsort während der Wintermonate, manchmal sogar das ganze Jahr, im Inneren des Hauses. Mit seinen Neuheiten für den Outdoorbereich 2019 liegt Ligne Roset wieder mal voll im Trend und sorgt für Begeisterungsstürme bei anspruchsvollen Design-Liebhabern!

Alles nach Maß

Maßhemden aus dem Hause "Gino Venturini" werden seit über 100 Jahren aus hochwertigen Stoffen in liebevoller Handarbeit zu kleinen Kunstwerken verarbeitet. Nicolas Venturini, der die Firma in 3. Generation führt, lernte von seinem Vater Gino Venturini das Handwerk von Grund auf. "Echtes Können kann man nur dann weitergeben, wenn man seinen Sohn liebt!" - das waren die Worte die Gino Venturini verwendete, als er seinem Sohn Nicolas das Schnittzeichnen beibrachte! 

Von Morgenmuffeln & Warmduschern

44% der Österreicherinnen und Österreicher sind Morgenmuffel, 88% Warmduscher - dies ergibt eine aktuelle, repräsentative HOLTER Umfrage zum Thema „Die Österreicher und ihr Bad“, durchgeführt vom market Institut. Abgefragt wurden neben den persönlichen Gewohnheiten und Präferenzen im Bad auch die Zeit, die dort verbracht wird sowie die Faktoren, die das ideale Bad mit sich bringen muss. Auch die Zufriedenheit mit dem eigenen Bad sowie die Aktivitäten in der Badewanne oder Dusche sind Teil der HOLTER Badstudie.

Purer Schlafgenuss

High Tech - Slow Craft: Klare Linien, entspanntes Design und warme Farben geben den Betten und Accessoires von Schramm den lässigen, modernen Look, der speziell die PUREBEDS in den letzten Jahren so erfolgreich gemacht hat! Denn immer wieder ist es die Kombination aus Tradition und Technik, die die hochqualitativen Produkte so einzigartig macht. Und diese Verbindung spiegelt sich auch bei den neuen PUREBEDS ELL in allen Facetten wider!

Ziemlich beste Freunde

Das Erfolgsrezept für perfekt zubereitetes Grillfleisch? Man nehme beste Metzgerware, lege diese auf den Rost des Premium Kamados von Big Green Egg und kontrolliere die Temperatur im Steak oder Braten mit CookPerfect, dem wohl revolutionärsten, digitalen Grill-Thermometer - so leicht geht Genuss! 

Schwarz & Weiß in den Frühling

Das Zuhause im Freien im einzigartigen Black & White Design: Die neue Kollektion von ANAEI vereint als Outdoor Statement Funktionalität, Komfort und Design in der handwerklichen Verarbeitung von hochwertigen, wetterfesten Produkten, die man gestrost vor der Tür stehen lassen kann!

Kunstmöbel aus altem Holz und alten Weinfässern

Im polnischen Karpatenvorland, rund um den Ort Nowy Sącz (dt.: Neu Sandez) ganz im Süden des Landes entstehen besondere Möbel. Das Unternehmen DUE hat sich der Nachhaltigkeit und alten Handwerkstraditionen verschrieben und produziert deshalb nicht auf industrielle Weise, sondern beauftragt kleine Handwerksbetriebe der Region mit der Produktion ihrer Möbel. Für die Stücke, die durchaus zeitgemäße Designs aufweisen, wird kein Holz geschlagen, sondern Altholz verarbeitet. Dadurch erhalten diese Möbel eine ganz besondere Ausstrahlung. Ebenfalls besonders sind die Möbel, die aus dem Holz alter Weinfässer hergestellt werden. Fässer, in denen einst toskanischer oder piemonteser Wein reifte, werden zu Möbeln gestaltet, die ein bisschen rustikal gleichzeitig aber auch modern und in jedem Fall außergewöhnlich sind. Sie passen sowohl in Interieurs im Vintage-Stil als auch als Kontrapunkte in puristisch-reduzierte Umgebungen.

Aktiv in den Frühling

Bereit, ein Wochenende offline zu sein? Und einfach mal auf Smartphone, Laptop und Tablet zu verzichten? Die Wiener Beauty-Brand WALTZ 7 zeigt wie einfach es sein kann, glücklicher und ausgeglichener zu sein und sich selbst zuhause wie im Urlaub zu fühlen!

Premium - der neue Standard

Wenn Premium ganz einfach zum Standard wird - DANA Türen zeigt, wie’s geht! Bekannt für das Bestreben, Türen immer weiterzudenken, bindet man Innovationen und Neuheiten in den Produktionsprozess ein und stellt sie Kunden in weiterer Folge uneingeschränkt zur Verfügung!

Wer zuerst kommt – sitzt zuerst!

Ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann - zum 25-jährigen bringt AREA in Kooperation mit Vitra eine Sonderedition des Plastic Side Chair DSX in einer exklusiven Sonderfarbe auf den Markt!

Mission: Qualität & Innovation

Poliform ist eine der führenden Institutionen in der internationalen Möbelwelt. Als Ergebnis eines äußerst erfolgreichen unternehmerischen Abenteuers hat sich das Unternehmen der konstanten Verpflichtung zur Qualität und Produktinnovation verschrieben, um stets den höchsten Ausdruck der modernsten Lebensstile und Trends erschaffen zu können.

The last Goodbye

Nach dem Tod von Karl Lagerfeld, dem langjährigen Creative Director von Chanel und dem symbolischen Gesicht der Marke, gab es viel Aufsehen. Im Rahmen seiner finalen Show, die letzte Woche im Grand Palais in Paris stattfand, wurde der Designer mit einem Schauspiel geehrt, das weniger die bedrückende Trauer in den Vordergrund stellte und stattdessen eine Feier seines Lebens und seines Erbes war!

Ikonen der Architektur: Arata Isozaki

Ob es angemessen ist oder nicht, sei dahingestellt, aber die großen Architekten von heute werden oft mit Selbstdarstellung und Ego verbunden. Für viele ist es nicht nur ein Muss, einen Wettbewerb zu gewinnen, es ist eine Notwendigkeit, mit den größten Preisen der Welt ausgezeichnet zu werden! Und es gibt keine größere Auszeichnung als den jährlichen Pritzker-Architekturpreis, die höchste Ehre des Feldes. Der diesjährige Gewinner, der in Japan geborene Architekt Arata Isozaki, ist vielleicht kein allzu bekannter Name, doch seine innovative Arbeit besteht den Test der Zeit. Die Entwürfe des diesjährigen Preisträgers sind auf der ganzen Welt zu sehen, vom hochrangigen Museum of Contemporary Art (MOCA) in Los Angeles bis zum weniger bekannten Nishiwakishi Okanoyama Museum in Zentraljapan. Was diese beiden genialen architektonischen Arbeiten über die Weite des Pazifischen Ozeans hinweg verbindet, ist die Verwendung von Isozakis soliden geometrischen Formen - so schafft er Gebäude, die die Aufmerksamkeit fast schon automatisch auf sich ziehen!

And the award goes to... US!

Wie genial ist das denn? Wir wurden beim prestigeträchtigen ICMA Award mit unserem selbst fotografierten Eva Poleschinski-Cover für die MORE THAN DESIGN-Ausgabe 02/2018 für vorbildliches Konzept und Design in der Kategorie Zeitschriften EXTRA ausgezeichnet!

Klein, aber oho!

Gerade in Großstädten, wo der Wohnraum knapp ist und Haushalte immer kleiner werden, bieten viele Küchen nur begrenzt Stauraum. Dann ist es besonders praktisch, wenn Haushaltsgeräte wenig Platz einnehmen und dennoch mit einer leistungsstarken Ausstattung überzeugen. Mit der Compact Home Serie stellt Russell Hobbs nun genau solche kompakten Alltagshelfer mit einer hochwertigen Ausstattung und elegantem Design vor! 

Der Stoff aus dem Träume sind

Backhausen hat sich seit Bestehen mit textiler Webkunst beschäftigt und unter anderem das österreichische Kulturerbe bereichert. Zahlreiche Repräsentationsbauten in Wien, den Bundesländern sowie im internationalen Umfeld wurden mit Stoffen der Firma Backhausen ausgestattet. Zahlreiche Künstler der verschiedenen Epochen, haben ihren Beitrag zu dem, nach wie vor im Besitz der Firma Backhausen, geführten Archiv mit über 3.500 Entwürfen geleistet. Backhausen ist ein Zeugnis des Zeitgeschmacks der letzten 170 Jahre! Im Rahmen unseres Vorgeschmacks zum Formdepot Salon 2019 konnten wir uns kürzlich mit Creative Director Dr. Louise Kiesling auf ein interessantes Gespräch treffen - begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in die Welt dieses faszinierenden Familienunternehmens!

Markant & innovativ

Das neue Schalterprogramm Gira Studio setzt starke Akzente an der Wand. Mit ihm interpretiert Gira Formen und Funktionen des Lichtschalters komplett neu - und das ganz bewusst vor dem Hintergrund aktueller Trends in der Innenraumgestaltung! 

The journey continues

Vor nun knapp 20 Jahren von Dougan Clarke gegründet, entwirft und produziert TUUCI die innovativsten und trendigsten Beschattungssysteme der Branche. Funktionale und ästhetische Schattenspender wie Sonnenschirme, Pavillons oder auch Himmelbetten gehören dabei genauso zum Portfolio wie Hängematten oder architektonische Schirmskulpturen. Die erklärte Mission des Unternehmens ist dabei ganz eindeutig: den von der Natur bereits gespendeten Schatten ästhetisch wertvoll zu erweitern!

Design – gelebt, geliebt, gemalt

Im Rahmen unseres Vorgeschmacks zum Formdepot Salon 2019 durften wir kürzlich einem Workshop von Nerodiseppia beiwohnen, in dessen Rahmen eine Wand des Schlafzimmers im Formdepot Loft mit einem neuen Design gestaltet wurde, und erhielten im Zuge dessen interessante Einsichten in das Schaffen sowie die Philosophie der beiden jungen Damen und ihrer einzigartigen handgemalten Tapetendesigns – die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen!

Ich leide an einer Überdosis meiner selbst

Als Urgestein des Pariser Chic, hat Karl "der Große" Lagerfeld die Welt der Mode mehr als fünf Jahrzehnte lang als ihr unangefochtener König beherrscht. Er war der unermüdliche Marathonläufer der Fashionwelt, ihr Tausendsassa und ihr wohl populärstes bzw. ikonischstes Gesicht. Nach seinem Tod hinterlässt er seinen Fans Traumkreationen - und bleibt in Erinnerung als Idealbild einer Stilikone, die ihresgleichen sucht. Le roi est mort, vive le roi!

True Characters - made in Germany

Der Markenclaim der international renommierten Polstermöbelmanufaktur Bretz ist Programm: Seit über 120 Jahren erfreut das Unternehmen seine zahllosen Fans mit innovativen, mutigen Möbelcharakteren: jedes Sofa, jeder Sessel, jeder Spiegel und jedes Kissen ist dabei ein echtes Unikat aus dem rheinhessischen Gensingen - 100 % Made in Germany. Man bleibt seinen Wurzeln also treu!

Aus dem Bauch heraus

Bodenholz gilt als eines der österreichweit anspruchsvollsten Unternehmen in der Realisierung von modernen und nachhaltigen Bodenlösungen. Bereits seit Anbeginn des Formdepots vor 4 Jahren als eines der Gründungsmitglieder mit an Bord, wird der renommierte Betrieb auch dieses Jahr wieder Teil des Formdepot Salons sein! Als Einstand zum mittlerweile schon legendären Happening der heimischen und internationalen Design-, Architektur-, Kunst- und Handwerksszene haben wir uns mit Gründer und Eigentümer Kurt Jelinek im Formdepot-Showroom von Bodenholz getroffen und auf ein spannendes Gespräch zusammengesetzt. 

Leidenschaft, in Stein gemeißelt

Breitwieser Steinböden ist bereits seit Anbeginn des Formdepots vor 4 Jahren eines der Gründungsmitglieder und wird auch beim diesjährigen Salon Anfang März wieder mit neuen Innovationen aufwarten. Als Vorgeschmack zum mittlerweile schon legendären Stelldichein der Design-, Architektur-, Kunst- und Handwerkszene durften wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der berühmten Stone World in Tulln werfen und haben uns mit Manfred Breitwieser auf ein erhellendes Gespräch getroffen.

Von der ersten Idee bis zum letzten Grashalm

Kramer & Kramer gilt als eines der anspruchsvollsten Unternehmen in der Realisierung von modernen Outdoor-Projekten. Bereits seit Anbeginn des Formdepots vor 4 Jahren als eines der Gründungsmitglieder mit an Bord, wird der Familienbetrieb auch dieses Jahr wieder Teil des Formdepot Salons sein – und mit neuen Ideen begeistern! Als Kick-Off zum mittlerweile schon legendären Zusammentreffen der heimischen und internationalen Design-, Architektur-, Kunst- und Handwerks-Community durften wir einen exklusiven Blick hinter die grünen Kulissen des Unternehmens werfen und haben uns mit Bernhard Kramer auf ein interessantes Gespräch zusammengesetzt.

Nature's favorite Designer

Admonter: Dieser Name ist Herkunftsangabe und Verpflichtung zugleich. Er garantiert die ausschließliche Fertigung vor Ort - das sichert die hohe Qualität der Produkte und das Wohl einer Region. Ein über Generationen gewachsenes Handwerkswissen wird dabei lebendig gehalten - und weiter betrieben. Das langfristige Denken der Benediktiner kommt dabei doppelt zum Tragen - ökonomisch wie ökologisch. 

Ein Dekor für die Ewigkeit

Die 1969 entstandene, nach Gropius’ Bostoner Büro „The Architects Collaborative“ benannte Kollektion TAC zählt zu den erfolgreichsten Porzellanserien weltweit. Ihre reduzierte Formensprache, die Verwendung der einfachen Halbkugel bei Kanne und Tasse sowie das Spiel mit Dreieck und Quadrat führt bis heute die Bauhaus-Tradition vor Augen. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 greift Rosenthal den ersten von Walter Gropius entworfenen Dekor Stripes, der 1970 auf weißem Porzellan eingeführt wurde, nun wieder auf und setzt ihn in Anlehnung an diesen Entwurf in ein exklusives und limitiertes Teeset aus schwarzem Porzellan um - wunderbare Neuigkeiten für designaffine Geniesser!

Die Realisierungsexperten

Vom Sofa bis zum kleinen Kaffeelöffel: Das Service-Level Interior "Guest Ready" der GH Hotel Interior Group umfasst die Planung gesamter Raumlösungen. Das Credo des Unternehmens, das auch Mitglied im ÖHV ist, ist eine Einrichtung, die bis ins Detail sorgsam ausgeführt ist und sich rundum gut anfühlt. Die GH Hotel Interior Group ist sich bewusst, dass die eigenen Erzeugnisse das Qualitätsniveau der Räume definieren. Als Realisierungsbegleiter arbeitet das Unternehmen deshalb mit Innenarchitekten, Betreibern, Generalunternehmen und Hoteliers von Anfang an zusammen - von der Beratung und individuellen Herstellung bis zur gästefertigen Einrichtung.

Die Aura des Besonderen

Was ist das Besondere an Voglauer Möbeln? Ganz einfach: Sie lassen die Herzen designaffiner Kenner höher schlagen! Warum? Weil sie keinen Trends nachrennen, sondern von einer Zeitlosigkeit bestimmt sind, die sie über jedes Mittelmaß erhaben werden lässt. Das Unternehmen setzt alles daran, dass Kunden nicht nur zufrieden, sondern begeistert sind. Voglauer produziert pure und unverfälschte, nachhaltige Naturholzmöbel mit starkem Designanspruch in höchster handwerklicher Qualität – mit viel Liebe zum innovativen Detail! 

Wünsch-Tür-Was!

Gute Neuigkeiten für alle designaffinen Optimisten: Mit den Vorteilspaketen von DANA Türen wird das Leben tatsächlich zum Wunschkonzert! Mit Silent+, Protect+ und dem neuen Design+ bietet DANA attraktive Komplettlösungen für spezielle Wünsche in Sachen Komfort und Design - als WÜNSCH-TÜR-WAS Pakete 2019 sogar zum sensationellen halben Preis!

Mayr & Glatzl: Stillstand ist Rückschritt

Die Geschichte der Mayr & Glatzl Innenarchitektur GmbH ist eine derjenigen, die nur das Leben schreiben kann: Nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Tischler an der HTL Mödling und dem Besuch eines Designcolleges, überlegte Joachim Mayr, seines Zeichens ältester Sproß einer Tischler-Familie, wie der Weg nun weitergehen soll. Zunächst stürzte sich Mayr ab 1993, ganz im Zeichen der Familiengeschichte, auf das Tischlerhandwerk und feilte an seinen Fertigkeiten. Auch Ing. Heinz Glatzl war seit seiner Kindheit fest mit der Architekturbranche verwachsen – und das nicht nur aufgrund seiner umsetzungsaffinen Familie und der eigenen Werkstatt im Haus! Glatzls Vater, der in der Bauabteilung der Österreichischen Bundesforste arbeitete, nahm seinen Sohn schon in jungen Jahren mit auf die Baustellen und nährte so früh dessen spätere Leidenschaft für Design, Gestaltung und auch Holzarbeit. So ergab es sich quasi wie von selbst, dass Glatzl nach seinem Abschluss der HTL Mödling eine Hochbauausbildung in Angriff nahm, nach der er 3 Jahre lang zunächst in einem Architekturbüro arbeitete.

50 Jahre Living Divani

Ausdauer, starkes Engagement, ein bisschen Glück und eine echte Fixierung auf die höchste Qualität zeitgenössischen Designs: Dies sind die Geheimnisse hinter dem Erfolg von Living Divani, der Firma aus Anzano del Parco (Como), die für die sofort erkennbaren und klaren Linien ihrer Einrichtungsgegenstände bekannt ist. Ihre einzigartige Reise hat sie zu einer führenden Marke mit internationalem Ruf gemacht. Und dieses Jahr wurde dann - wenig verwunderlich - der so wichtige Meilenstein erreicht: das 50-jährige Jubiläum! 

So bunt wie das Leben

Mit trendigen Farben frische Akzente in der Küche setzen – das macht ab jetzt richtig viel Spaß mit der Spüle Blanco Sity XL 6 S und der Armatur Blanco Viu-S, die als perfekt aufeinander abgestimmtes Duo einen beeindruckenden Auftritt hinlegen. Die neue Premium-Spüle aus Silgranit PuraDur trifft den Nerv der Zeit mit einem modernen Design und kongenialen Konzept, das pure Lebenslust und Individualität in die Küche bringt. 

Sicherheit für Ihre Schätze

BUBEN&ZÖRWEG, die Entwickler eingebauter, multifunktionaler Luxussafes, Uhrenbeweger und Uhren, haben sich darauf spezialisiert, den anspruchsvollsten Luxusliebhabern der Welt zu Diensten zu stehen, von Königen über Industrieführer bis hin zu Staatschefs, Sport- und Musikstars. 2016 und 2018 wurde BUBEN&ZÖRWEG von Ernst & Young neben Montblanc, Porsche, A Lange & Söhne, BMW und Leica so zu Recht als eine der 30 besten Luxusmarken Deutschlands ausgezeichnet!

Let's go slow

Mit dem Qualitätskonzept "gut, sauber und fair", steht Slow Food für gelebte Nachhaltigkeit. Die kulinarische Bewegung engagiert sich für eine nachhaltige, multifunktionale Landwirtschaft und Fischerei, artgerechte Tierhaltung, den Schutz der biologischen Vielfalt und eine regionale Geschmacksvielfalt. Und genau für diese Werte steht auch Cuisino!

Designtrends 2019

Ein weiteres Jahr, eine weitere Gelegenheit, um vorherzusagen, welche Trends die Designwelt 2019 bestimmen werden. Zum zweiten Mal in Folge hat der Online-Marktplatz 1stdibs die Fachwelt befragt, um einen fundierten Einblick in die Branche zu entwickeln, den er exklusiv mit dem Designmagazin Architectural Digest geteilt hat. 

Rosenthal x Bauhaus

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: 1919 begründete Walter Gropius (1883 – 1969) das Staatliche Bauhaus als Experimentierstätte für ganzheitliches Design in Weimar und schuf damit die Grundlagen der modernen Architektur und des Designs. 1963, viele Jahre nach Schließung des Bauhauses, erreicht ihn eine Anfrage von Philip Rosenthal, Sohn des Firmengründers und visionärer Vorstandsvorsitzender: der Auftrag zum Bau des neuen Produktionswerkes Rosenthal am Rothbühl für den weltbekannten Porzellanhersteller in Selb. 

Die Farbe des Jahres 2019

Wir hatten Spaß mit der Trendfarbe Ultraviolet im Jahr 2018, aber dieses Jahr sind wir bereit, die Geheimnisse des Kosmos wieder zu verlassen und dafür in die Tiefen des Ozeans einzutauchen: Denn Pantone, die selbsternannte globale Autorität für Farbe, hat "Living Coral" zur Farbe des Jahres 2019 erklärt!

Neuheiten für das Schlafzimmer

Die Brüder Gabriele und Oscar Buratti bringen ihr elegantes, zeitgemäßes Design, das Strenge und Weichheit vermischt, in Porros Schlafzimmer ein. Die Bandbreite reicht dabei vom Sadoru-Bett, das mit seinem diskreten Erscheinungsbild und der strukturellen Verwendung von Sattelleder begeistert, bis hin zum HUB-Containersystem, einem Projekt für den Schlafbereich, das in verschiedenensten Variationen erhältlich ist! 

Ikonen der Architektur: Oscar Niemeyer

Oscar Niemeyer veränderte die brasilianische Architektur von Grund auf und war ein wesentlicher Faktor, dass das Land seine Hauptstadt nach Brasília verlegte - eine von ihm entworfene Stadt, die letztendlich zum UNESCO-Weltkulturerbe wurde.

Illulian @ Maison&Objet 2019

Wie bereits zu früheren Anlässen, bestätigt Illulian seine hocherwartete Präsenz auch für die Maison & Objet in Paris. Vom 18. bis 22. Januar 2019 wird die italienische Luxusmarke eine Auswahl an Neuheiten und Bestsellern präsentieren: wahrhafte Kunstwerke, die seit 1959 die weltweite Führungsposition des Unternehmens im Bereich individueller handgefertigter Teppiche etabliert haben.

Geniales Konzept, maximale Flexibilität

Ein Becken, zwei Schienen, drei Funktionsebenen: Mit diesem cleveren Konzept sorgt Blanco Etagon seit der Markteinführung für Furore und erobert den Logenplatz in neuen Küchen - denn keine andere Becken-Linie bietet mehr Komfort, Stil, Funktionalität und Vielfalt!

Leben mit echten Werten

Admonter holt mit seinem diesjährigen Messestand den alpinen Lifestyle auf die BAU München. Optisch eingebettet in die Landschaft der Berge rund um Admont, können Besucher die neuen Strukturen, Oberflächen und Altholzböden des österreichischen Qualitätsherstellers im Echtholzbereich betrachten und hautnah erleben. 

120 Jahre Giorgetti

Giorgetti feiert seinen 120. Jahrestag: An diesem bedeutenden Jubiläum blickt das Unternehmen in die Zukunft und teilt die großen Momente, die dabei geholfen haben, das Design "Made in Italy" zu definieren. Das Unternehmen hat sich für das Jubiläum viel vorgenommen - ein Projekt, das mit der Präsentation eines neuen Firmenlogos begann und mit der Veröffentlichung eines Buchs und Films, der Schaffung eines "Gedenk-Möbelstücks" und einer Neuinterpratation von 2 visionären Werken aus der Matrix-Sammlung fortgeführt wird.

Eine neue Perspektive auf die Farbe

Nachdem RODA die neue Designsprache zu einem universellen und zeitgemäßen Element gemacht hat, bei der sich die traditionellen Werte des Designs auf jene Werte der spontaneren Geselligkeit im Freien beziehen, fokussiert RODA nun die neuen farblichen Anforderungen an Individualisierung, Individualität und maßgeschneiderte Planung und führt das Mix & Match-Projekt ein - der Hauptdarsteller des kürzlich veröffentlichten Katalogs von RODA 2019! 

Das unvergleichliche Flair von Fir Italia

Nach 11-monatigen Bauarbeiten wurde The Pantheon Iconic Rome Hotel vor kurzem wiedereröffnet. Das Architekturbüro Studio Marco Piva hat das Projekt entworfen und geleitet, in den Badezimmern wartet nun das unvergleichliche Flair von Fir Italia auf die Gäste!

Neuheiten bei Baxter

Anlässlich des Salone del Mobile 2018 in Mailand präsentierte sich Baxter mit neuen Kollektionen und neuen Stimmungen, die die Grenzen des Mix und Match noch tiefer ausloten. Dank der drei neuen Kooperationen mit Studio Pepe, Federico Peri und Hagit Pincovici werden die angedachten Umgebungen durch den Zusammenschluss heterogener Bestandteile geschaffen und sind von einer einzigartigen Einstellung zum Design und nicht zu einer bestimmten Ausdrucks- oder Stilform geprägt. 

India Mahdavi x BISAZZA BAGNO

Bisazza stellt ein neues Badkonzept der renommierten französischen Designerin India Mahdavi im Rahmen der BISAZZA BAGNO-Serie vor: Für ihre zweite Zusammenarbeit mit Bisazza hat Mahdavi das klinisch weiße Bad auf den Kopf gestellt, indem sie ihre ausgeprägte Designästhetik mit verspielten Formen und satten Pastellfarben in Szene gesetzt hat.  

Die Couch für Individualisten

Ein Sofa dient der Kontemplation, der Beschaulichkeit und somit auch der Selbstfindung. Es ist jener Ort, der sich wohltuend jeglichem Effektivitäts- und Nützlichkeitsdenken entzieht, das uns im Alltag auf Stühlen und an Tischen beherrscht - und auch ins Bett verfolgt. Ein Sofa schenkt dem Menschen Freiheit! Genau das war dem jungen, gelernten Polsterer Rolf Benz aus Nagold im Schwarzwald bewusst, als er 1964 das Unternehmen Rolf Benz gründete.  

Arbeitsplatz 2.0

Auf der diesjährigen Orgatec  präsentierte bulthaup ein zukunftsgerichtetes Gesamtraumkonzept für eine Arbeitsumgebung, in der Menschen kollektiv und kreativ arbeiten, aber sich ebenso erholen können: Das Konzept von b.architecture emuliert einen gemeinschaftlichen und doch einzeln abtrennbaren Workshopraum und konzentriert sich dabei über Aspekte wie Form, Funktion und Material auf das Wesentliche: den Menschen und seine Bedürfnisse im Wandel der Zeit. 

Design, Eleganz und Perfektion „made in Italy“

Mit seinen soliden italienischen Wurzeln und seiner internationalen Reichweite ist Poltrona Frau ein Weltklasse-Möbelhersteller, der für die Werte der Designer- und Produktionstraditionen Italiens steht. Gegründet im Jahre 1912, verfeinert das Unternehmen seine Handwerkskunst seit 100 Jahren.  

Schlafheimat seit 1923

Seit drei Generationen steht SCHRAMM für allumfassenden Schlafkomfort in konsequenter Weiterentwicklung. Von 1923 bis heute ist man seinem Handwerk treu geblieben und hat es innovativ weiterentwickelt. 

Heldenhafte Kooperation

Was passiert, wenn Sagenheld und Superhelden aufeinandertreffen? Bei den Machern des weltweit am höchsten dekorierten SIEGFRIED Gins gab die Begegnung mit den Schaffern der Premium-Marke für Tisch- und Wohnkultur den Startschuss für eine Premiere: die Limited Art Edition „The Sparkling 4“, die in Kooperation mit SIEGER entstanden ist. In einer limitierten Auflage zieren die vier Superhelden Star Man, Rumble Rex, Marvellous Monkey und Glamour Girl jeweils 2.222 Flaschen des SIEGFRIED Rheinland Dry Gins.

Crimp your night away

Crimping is back! REMINGTON® bringt mit dem Kreppeisen Ceramic Crimp S3580 ein Tool auf den Markt, das den wiederentdeckten Look mit definierten Zick-Zack Wellen und Volumen im Handumdrehen stylt.

Die natürliche Quelle der Erholung

Viele Verbraucher legen zunehmend Wert auf Wohngesundheit und Möbelstücke möglichst ohne Chemie: Natürliche Materialien wie massives Holz - schonend und handwerklich verarbeitet - liegen daher bei der Wohnungseinrichtung voll im Trend. Dies gilt nicht nur für die Wohnbereiche, sondern im Speziellen auch für das Badezimmer. Denn Naturholz verleiht der privaten Wellnessoase einen ursprünglichen Charakter!

Prada schwebt auf Luft

Einst exklusiv von Verpan für den renommierten Modehersteller Prada produziert, erlebt der ikonische aufblasbare Hocker von Verner Panton aus den 1960er Jahren eine stilvolle Neuauflage und ist seit Mitte November 2018 in ausgewählten Prada-Stores auf der ganzen Welt sowie auf prada.com erhältlich!

Ein Streit mit weitreichenden Folgen

Im vergangenen März, als die amerikanische Regierung Strafzölle für Stahl und Aluminium mit 25 bzw. 10 Prozent ankündigte, gab das American Institute of Architects (AIA) eine Erklärung gegen die erhöhten Kosten ab, die für die Designindustrie anfallen würden: "Jeder Schritt, der die Baukosten erhöht, gefährdet das heimische Design und die Bauindustrie", hieß es. Während Branchen wie das Baugewerbe, dass zu dieser Zeit aufgrund der fast vor einem Jahr verhängten Strafzölle bereits unter erhöhten Holzpreisen litt, oder die Metallindustrie den Druck zunehmend spüren,  wird speziell die Designindustrie im kommenden Jahr stärker betroffen sein - denn die Handelskriege haben gerade erst begonnen.

Get your You on

Als Lifestyle-Marke und einer der führenden Anbieter im Bereich Personal Care steht REMINGTON® für Premiumqualität sowie hochwertige und innovative Technologien. Um diese hohe Qualität zu erreichen und auch zu halten, arbeitet die Marke eng mit Friseursalons, Haarexperten und den eigenen Konsumenten zusammen: Denn diese sind die schlussendlich die Inspiration und Grundlage für die Entwicklung von neuen Serien und Produkten, mit denen REMINGTON® jeden Tag in einen perfekten Tag verwandelt. 

Ein schillernder neuer Stern

It's the most wonderful time of the year: Architekt Daniel Libeskind fertigte in Zusammenarbeit mit Swarovski für den berühmten Weihnachtsbaum des Rockefeller Center einen schillernden neuen Stern aus drei Millionen facettierten Kristallen an, der Midtown Manhattan erstrahlen lassen wird.

Ikonen der Architektur: Philip Johnson

Philip Johnson ist zweifelsohne eine der bedeutendsten Ikonen der modernen Architektur. Von seinen frühneuzeitlichen Bauten bis zu seinen späteren postmodernen Gebäuden definierte Johnson im Laufe seiner jahrzehntelangen Karriere mehrere architektonische Bewegungen, prägte zahlreiche Städte-Skylines und übte nachhaltigen Einfluss auf eine Generation von Architekten aus.

May Day: Ein Designklassiker für die Ewigkeit

Licht in seiner schönsten Form: Konstantin Grcics Lampenklassiker May day sorgt für erhellende Momente, ein zufriedenes Lächeln bei jedem Design-Liebhaber und ist dabei keine große Belastung für den Geldbeutel! 

Design meets politics

Von Grossbritannien über Europa bis in die USA: Im Trubel des aktuellen politischen Klimas weltweit, regt eine neue Generation von Designern zur kritischen Debatte über Führungskräfte, versteckte Agenden und die Wert-Gefüge unserer modernen Gesellschaft an.

Bosch SmartGrow: Die Essenz der Frische

Urban Gardening hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Renner in den weltweiten Ballungszentren entwickelt. Doch geht das auch kleiner und vor allem einfacher, am besten in der eigenen Küche? Ja! Denn Bosch präsentierte auf der diesjährigen Technik-Messe IFA eine wahre Greenovation: SmartGrow – den intelligenten und platzsparenden Indoor-Garten für zuhause!

Auf Holz geklopft: Team7

Wenn es um ökologische Designmöbel geht, ist das Traditionsunternehmen TEAM 7 Pionier und Marktführer – obendrein die scheinbar am stärksten wachsende Möbelmarke Europas. TEAM 7 gelingt es wie kaum einem anderen Hersteller, edles Naturholz, innovative Technik und zeitgemäßes Design so überzeugend umzusetzen. Seit 2006 ist Georg Emprechtinger Eigentümer und Geschäftsführer des Trendsetter-Unternehmens.

b Solitaire: Design mit Charakter

Das eigene Zuhause ist ein Ort an dem Ideen zur Wirklichkeit werden. Ein Ort an dem Familie sowie Freunde ein Gefühl des Wohlseins und Zugehörigkeit verspüren. bulthaup b Solitare wird zum besonderen Bestandteil dieses Lebensraums, steht für Mittelpunkt und Offenheit zugleich. Es ist eine Plattform, der die eigene Individualität Ausdruck verleiht. Viele Jahre wurden damit verbracht die Verarbeitung und Formensprache zu perfektionieren, um ein Möbel zu schaffen, das allen Ansprüchen gerecht wird.

blickfang Wien 2018 steht wieder vor der Tür

Der Herbst bringt nicht nur kühlere Temperaturen mit sich, er hat auch die internationale Designmesse blickfang mit im Gepäck. Bereits zum 16. Mal präsentieren 150 Aussteller das Beste vom Besten in den Bereichen Mode und Möbel.

Die Designklassiker der Zukunft

Seit fast 100 Jahren widmet sich Scheicher der Fertigung maßgeschneiderter Einrichtungskonzepte. Heute ist es die Spezialität des Salzburger Familienunternehmens. Vielleicht gerade deshalb, ist der Name eng mit europäischem Design verbunden.

50 Jahre DRAENERT Manufaktur

Jahrmillionen alte, schwere Steinplatten wurden mit technologischer Raffinesse durch kleine Handbewegungen bewegt. Gefeierte Designklassiker im Möbelbereich entsprangen erfolgreichen Kooperationen mit namhaften Architekten und Designern. Ein Sofa aus hochglänzendem Edelstahl, das für Furore sorgte und im Museum seinen Platz fand. All das gehört zur DRAENERT Manufaktur, die seit 50 Jahren bereits fester Bestandteil der internationalen und nationalen Möbelszene ist.

Landscape Interventions am Vitra Campus

„Unser Ziel ist es, den Orten, in denen wir uns bewegen und begegnen, neue Magie zu verleihen. Die Szenen, die wir entwickeln, sollen dabei so pragmatisch wie poetisch sein“, so Ronan Bouroullec.

Zwei neuartige Projekte von Ronan und Erwan Bouroullec sind seit dem 13. Juni 2018 am Vitra Campus in Weil am Rhein zu bestaunen. Bereits um die 2000er-Wende erregten die beiden Brüder mit ihren ersten experimentellen Projekten die Aufmerksamkeit von Rolf Fehlbaum und Vitra. Aus der anfänglichen Neugier entstand eine langjährige Partnerschaft. Aus dieser entstanden ikonische Produkte für den Home und Office Bereich.

Ein Möbel, das ewig währt: bulthaup b Solitaire

bulthaup b Solitaire ist mehr als nur ein Möbel. In der heutigen Zeit entsteht ständig etwas Neues, das man unbedingt haben muss und Neues bringt meist Frische in den Raum, doch das Vertraute bildet den Kern und ermutigt einen erst offen für das Neue zu sein. Es ermöglicht uns den Lebensraum, in dem wir uns Tag ein Tag aus befinden mit ganz besonderen Stücken auszufüllen. Uns ein Gefühl von Vertrautheit zu vermitteln. Mit den Elementen von b Solitaire wird Platz für Veränderung geschaffen. Das was sich im Inneren der Elemente befindet, mag sich über die Jahre hinweg verändern, möglicherweise auch der Ort, an dem er sich befindet und dennoch erfährt man das Ergebnis als etwas Vertrautes.

Bequem und fortschrittlich leben mit BeoLink SmartHome von Bang & Olufsen

Die zahlreichen Fortschritte der Technologie sollen unseren Alltag erleichtern. Mit diesem Gedanken hat sich auch Bang & Olufsen beschäftigt. Mit dem BeoLink SmartHome von Bang & Olufsen ist dies gelungen: Durch die Integration von automatisierten Systemen und Audio-Video-Lösungen wurde eine Verbesserung im Zuhause geschaffen.

Das Smart-Home-Erlebnis wurde entwickelt, um dem Nutzer die Kontrolle über jeden Raum zu geben, in dem Ausmaß, in dem man es wünscht und das ohne selbst in jenem Raum zu sein. Mit nur einem Knopfdruck verwandelt Bang & Olufsen einen einfachen Wohnraum in ein Erlebnis. Die jahrzehntelange Erfahrung im benutzerzentrierten Design war von großem Vorteil bei der Entwicklung und Bereitstellung der idealen Lösung für eine fortwährend komplexer werdende Welt.

DRAENERT Art Edition: MARBLE WING by Hadi Teherani

Seit einigen Jahrzehnten schon, fertigt DRAENERT eine Edition von Museumsstücken namhafter Architekten in limitierter Auflage an. Diese Reihe eint Traditionen aus der Geschichte des Möbelstücks mit Zeitgeist und modernem Anspruch. Sie wagt sich in Grenzgebiete, deren Grundlage Themen der Architektur, Bildenden Kunst und Literatur in der Entwicklung neuer Modelle zusammenführt. Die Nähe zur Kunst ermöglicht Visionen für die fortwährende Entwicklung neuer Modelle der DRAENERT-Kollektion.

Das Victoria & Albert Museum in London oder das Metropolitan Museum of Art in New York sind nur zwei von vielen renommierten Museen dieser Welt, die die Kunstmöbel in ihre Sammlung aufgenommen haben. Anlässlich des 50. Jubiläums von DRAENERT wird die Art Edition durch ein besonderes Kunstwerk erweitert.

Die neue ic! berlin Urban Collection: Chic & Edgy

Der beste Ratschlag, den man jemandem geben kann der nach Berlin kommt? Aufschauen! Denn die Straßen Berlins mögen vielleicht schmutzig und chaotisch sein, aber wer aufsieht, wird die Stadt so sehen, wie sie tatsächlich ist: ein wundervolles Mischmasch aus Alt und Neu. Schau auf, und du wirst die erstaunliche Architektur sehen. Schau auf, und du wirst die Muster und Texturen erkennen. Schau auf, und entdecke die Schönheit im Detail.

50 Jahre VOLA

Architekt Arne Jacobsen designte während seiner Karriere einige der imposantesten Gebäude des 20. Jahrhunderts – und 1968 die ersten VOLA-Armaturen und -Mixer. VOLA gehört der Generation der Designicons des Goldenen Zeitalters des dänischen Designs an. Verner Overgaard verstand die Wichtigkeit von Industrie und Handwerk. Zusammen mit Jacobsen entwickelte er ein neues Konzept, das für weltweite Anerkennung sorgte: den built-in Wasserhahn.

Duravit im höchsten Turm Österreichs

Mit seinen 250 Metern ist der DC Tower 1 der höchste Turm Österreichs. Das beachtliche Gebäude wurde von dem französischen Designer Dominique Perrault entworfen und beeindruckt mit seiner architektonischen Ästhetik und nachhaltiger Bauweise. Der verglaste Monolith entspricht den Energie- und Nachhaltigkeitskriterien „Green Building“ der EU-Kommission. Es ist einer der ersten Bürotürme in Österreich der nach diesen Kriterien erbaut wurde und ist außerdem LEED nominiert.

The Golden Panther Award 2018 goes to...

Wien, Mittwoch 6. Juni 2018, stand das Wiener Palais Coburg wieder ganz im Zeichen des Golden Panther Awards.

Wien (OTS) - Hier wurden zum 2. Mal innovative und herausragende Ideen im nationalen wie internationalen Tourismus ausgezeichnet. Durch den Abend führte heuer erstmals die sympathische deutsche TV-Moderatorin Nazan Eckes. 

Das waren die Design Days Grafenegg 2018

Bereits zum zweiten Mal fand die innovative Interieur- und Lifestyle Messe Design Days Grafenegg statt. Die Veranstalter freuten sich über einen Besucherrekord von 18.500 Designinteressierten. Zwischen dem 11. und 13. Mai konnten sich die Gäste im Schloss Grafenegg und dem umliegenden Schlosspark ein Bild der neuesten Trends in den Bereichen Gartengestaltung, Interieur und Terrasse, Wellness und Home-Spa, Technik, HiFi und Lifestyle machen.

STRASSER Steine auf der Eurocucina 2018

Das Messedesign von STRASSER Steine lockte dieses Jahr in eine exotische Dschungelwelt. ST-ONE, das einzigartige Original von STRASSER, präsentierte sich mit neuen Steinen, neuem Innenleben und in neuen Dimensionen seinem Publikum. Die bis heute unerreichte Perfektion der Verarbeitung von Stein, Korpus und Innenleben, zeigt sich deutlich bei ST-ONE, welches als Benchmark in der Branche gilt. Neben den Kernmärkten Österreich, Deutschland und der Schweiz, wo bereits 25 Schauräume mit ST-ONE ausgestattet sind, lieferte STRASSER dieses Jahr erste Exemplare nach New York, Florida und Shanghai. Dort haben die Naturstein-Unikate Botschafter-Funktion und öffnen den Markt auch für Küchenarbeitsplatten von STRASSER.

gloryfy unbreakable – ein Name der hält was er verspricht und sogar Gutes tut

Im Jahr 2011 fing die Entwicklung, Gestaltung und Produktion in einer kleinen Gruppe an. Die Idee ist, eine Brille zu entwickeln, die selbst beim versehentlichen „Draufsetzen“, möglichen Unfällen oder beim Sport nicht splittert und kaputt geht. Genau das hat Gründer Christoph Egger letztendlich mit dem patentierten Spezialkunststoff NBFX (Non Breaking Flex Polymer) geschafft und präsentierte seine Brillen bereits bei „2 Minuten, 2 Millionen“ im TV.

„Die Entwicklung und Überführung unserer unzerbrechlichen Brillen in die Serienproduktion war eine riesige Herausforderung! Sowohl das Material als auch der Produktionsprozess waren komplettes Neuland in der Brillenwelt – wir waren die Ersten und mussten somit auch für alle Probleme selber Lösungen finden, ohne auf Erkenntnisse von Anderen zurückgreifen zu können“, so Christoph Egger.

Innovatives Neues von Victorinox

Victorinox lancierte innerhalb kurzer Zeit einige neue Produkte. Mit dabei der zarte Damenduft „Eau Florale“ in der idealen Reisegröße, die elegante Etherius Illusion-Kollektion und das Recycling-Taschenmesser, das aus einer weiteren erfolgreichen Kooperation mit Nespresso entstand.

Molteni&C – Salone del Mobile.Milano 2018

Dieses Jahr konnte Molteni&C seine Ausstellungsfläche auf der Salone del Mobile.Milano 2018 beinahe verdoppeln im Vergleich zum Vorjahr. Regisseur der beiden großflächigen Ausstellungsräume ist der belgische Architekt, Kreativdirektor und Imagekurator Vincent Van Duysen.

bulthaup Mailand 2018 – Kochen als kommunikativer Akt

Das Familienunternehmen bulthaup wurde 1949 gegründet und wird bereits in dritter Generation geleitet. Das Konzept basiert auf einer Leidenschaft für Materialehrlichkeit, Tiefgründigkeit und Funktionalität. Bei der Entwicklung der multifunktionalen Küchen- und Raumsysteme stehen vor allem die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Menschen im Fokus. In Mailand wurden die neuesten Verkörperungen dessen präsentiert: die neuinterpretierte bulthaup b3 Insel und das Gesamtraumkonzept b.architecture.

Die Digitalisierung unserer Welt sorgt für Fortschritt. Mit diesem Fortschritt ist es uns möglich, Abläufe zu automatisieren und per Mausklick schnellstmöglich zum Ziel zu kommen. Dank der dadurch eingesparten Zeit bleibt mehr Freiraum, um das Leben in vollen Zügen zu genießen. Vielerorts schafft die Küche einen zentralen Raum für Kommunikation und Entschleunigung.

Die FLSK Roségold jetzt auch als 1 Liter-Version erhältlich

Roségold - die besondere Edition der FLSK ist jetzt, zusätzlich zur 500 ml und 750 ml Variante, auch mit 1000 ml Fassungsvermögen erhältlich. Trotz ihrer Größe sieht die samtig schimmernde Trinkflasche auch in der 1-Liter-Variante schlank und edel aus. Eine gute Nachricht also für alle Fashionistas, die viel Wasser trinken und dabei auch noch gut aussehen wollen.

Das sind die Gewinner des Red Dot Award für Product Design 2018

Auch dieses Jahr warben wieder Unternehmen und Gestalter aus 59 Nationen mit ihren 6.300 Innovationen, um den begehrten Red Dot Award: Product Design. Den Qualitätsüberprüfungen der 39 Juroren für den Red Dot: Best oft he Best, hielten gerade mal 69 Einreichungen stand. Neben den 1.684 Vergaben des Red Dot Award, der für beachtliche Designqualität steht, wurden weitere 45 Objekte mit einem Honourable Mention gewürdigt. Eines eint jedoch alle Entwürfe: Sie zeigen den aktuellen Stand des Produktdesigns und geben Einblicke in Bevorstehendes.

Feng Shui für Einsteiger: 7 Einrichtungstipps

Die eigene Wohnung nach der fernöstlichen Harmonielehre des Feng Shui einzurichten, ermöglicht das Chi fließen zu lassen. Diese positive Lebensenergie soll Gesundheit, Harmonie und Erfolg fördern. Hier sind einige Tipps, wie man Feng Shui in seinen eigenen vier Wänden anwenden kann, um von den Vorteilen des Chi zu profitieren.

Neue Projekte von Buwog

Die Lebensqualität im 19. Bezirk von Wien ist hervorragend. Diese Gegend ist für ihre Heurigen, Weinhänge und Winzerhäuser bekannt. Aufgrund der Lage am Stadtrand hat Grinzing viele Grüne zu bieten: der Strauß-Lanner-Park befindet sich direkt vor der Haustüre und die Aussichtspunkte am Cobenzl und am Kahlenberg befinden sich auch in der unmittelbaren Nähe. Das schönste Freibad der Stadt liegt auch ganz nah: das Krapfenwaldbad ist für seine Panorama-Pools berühmt, die einen wundervollen Ausblick auf die Stadt ermöglichen. Die Stefaniewarte biete ebenso einen atemraubenden Blick auf die Stadt.

Benjamin Loinger

Industriedesigner Benjamin Loinger hält derzeit den Highscore in Sachen Awards am Grazer Joanneum. Es scheint, als schüttle der 26-Jährige seine preisverdächtigen Entwürfe nur so aus dem Ärmel. Noch als Student heimste er mit unterschiedlichen Semesterprojekten Prämierungen ein. So erhielt der gebürtige Tiroler 2015 für seinen „Printtex“-Wanddrucker neben dem Sonderpreis beimStaatspreis Design in der Kategorie „Design Concepts“ weiters den iF Student Design Award. Und bereits ein Jahr später wurde ihm für seine Bachelorarbeit, der Konzeption eines KTM-Elektro-Motorrades, erneut der iF Student Design Award zuerkannt. Der Newcomer erzählt von seinen Projekten, Basteltests und gestalterischen Herausforderungen. 

MDNGHT - Ein Traum in Blau

MDNGHT ist die neueste Kreation von FLSK. Ihre mitternachtsblaue Farbe findet ihren Ursprung dort, wo Himmel und Meer sich optisch vereinen. In Verbindung mit dem überzeugenden Design vermittelt diese Trinkflasche eine unendliche Leichtigkeit, innere Stärke und Sicherheit. Ob beim Sport, auf Reisen oder im Job entsteht ein Gefühl der Besonderheit, die neidvolle Blicke der Plastikflaschen – Fraktion auf sich zieht.

German Design Award 2018 für JURA Z8

Dass das Design von JURA Kaffeevollautomaten in der höchsten Designklasse spielt, beweist nun auch eine Auszeichnung für die JURA Z8 mit dem German Design Award 2018 in der Kategorie „Kitchen“. Annette Göbel, Leiterin der Verkaufsförderung JURA Österreich ist naturgemäß erfreut: „Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir mit der Z8 wieder ein optisches Highlight auf den Markt gebracht haben. Unsere Ingenieure geben alles für ein hochwertiges und ausgezeichnetes Rundum-Design basierend auf technologischen Raffinessen. Schließlich sind in die innovative Z8 das Wissen und die Erfahrung von über 20 Jahren Entwicklung an Kaffeespezialitäten-Vollautomaten eingeflossen.“

Wiener Kaffeehauskultur in neuem Design

Der Name für eine Kooperation zweier Wiener Traditionsunternehmen könnte nicht besser gewählt sein: „Wiener Melange“ heißt das faszinierende Set aus Kaffeeschale mit Deckel und Wasserglas, das die Wiener Kaffeehauskultur auf zeitgemäße Art feiert und indem die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten und J & L Lobmeyr ihr jeweiliges Know-how auf perfekte Weise in ein neues Produkt übersetzen.

Design am Frühstückstisch

Für einen guten Start in den Tag ist ein ausgiebiges Frühstück die beste Grundlage. Wenn dann die Zubereitungsutensilien nicht nur perfekt funktionieren, sondern auch das Auge des Betrachters erfreuen, steht einem schwungvollen Tagesbeginn nichts mehr im Wege. Hochwertig in Funktion und Aussehen ist die attraktive Frühstücksserie Luna Moonlight Grey von Russell Hobbs. Das hervorragende Design dieser Produktreihe ist vom Glanz des Mondes inspiriert und kombiniert polierten Edelstahl mit einer hochwertigen Lackierung, die resistent gegen Fingerabdrücke ist. Das Set besteht aus einer digitalen Glas-Kaffeemaschine, einem Wasserkocher und zwei unterschiedlichen Toastern in elegantem Grau.

Ausdauernder Reisebegleiter – Victorinox Lexicon

Die Marke Victorinox ist vorrangig für die Herstellung von hochwertigen Messern bekannt. Doch was einst als Produktionsbetrieb für Soldatenmesser der Schweizer Armee begann, ist heute eine globale Marke, die in vier Produktkategorien (Messer, Uhren, Reisegepäck, Parfums) aktiv ist. Eines ist jedoch gleich geblieben, der Anspruch, Qualitätsprodukte auf den Markt zu bringen. Auch im Bereich Reisegepäck ist Qualität oberstes Gebot. Das Team von Victorinox hat das zentrale Ziel vor Augen, sicherzustellen, dass ihre Kunden sich hundertprozentig auf ihre Gepäckstücke verlassen können, ganz gleich wie oft und lang sie verreisen. Dies setzt extrem hohe Qualitätsstandards voraus. Das Ergebnis sind sorgfältig verarbeitete, sehr widerstandsfähige und langlebige Gepäckstücke. Aus diesem Grund gehen Produktprüfungen und Qualitätskontrollen bei Victorinox weit über die üblichen Anforderungen hinaus.

Freude am Schreiben

Der traditionsreiche deutsche Schreibgerätehersteller Kaweco steht für Qualität bis ins kleinste Detail und Design, das zeitgemäße Farben und Materialien verbindet. Aus dem Rückhalt einer langen Tradition heraus – Kaweco wurde 1883 gegründet – ist das Unternehmen stets bemüht, am Puls der Zeit zu agieren. So wird kontinuierlich mit neuen Materialien, Oberflächen und Mechaniken gearbeitet. Den Klassiker Kaweco Sport gibt es etwa neben hochwertigem Kunststoff auch aus Aluminium, Messing und gebürstetem Edelstahl. Den Klassiker Liliput ebenso in Kupfer sowie gebläutem Edelstahl als Edition „Fireblue“.

Exklusiv wohnen in Hietzing

In der Klitschgasse 7 im 13. Wiener Bezirk ist ein Projekt für den gehobenen Wohnkomfort entstanden. Von STRABAG Real Estate in Kooperation mit KIBB Immobilien wurden 84 freifinanzierte Wohneinheiten, aufgeteilt auf sieben Stiegen und vier Reihenhäuser errichtet. Die 420 Meter lange und 30 Meter breite Liegenschaft reicht von der Klitschgasse bis zur Griepenkerlgasse ganz im Zentrum von Speising. Das Areal wurde mit insgesamt neun Häusern bebaut, die sich der lang gestreckten Form des Geländes folgend aneinanderreihen. Die Wohnungsgrößen reichen von 66 bis 166 m². Alle Einheiten sind im Niedrigenergiestandard (Effizienzklasse B) errichtet und mit Fußbodenheizung ausgestattet.

Louis Vuitton & Jeff Koons

Wer in Zukunft Status-Accessoires von Louis Vuitton tragen möchte, kann sich dabei gleichzeitig auch mit weltberühmter bildender Kunst schmücken. Einer der bekanntesten Künstler der Gegenwart, Jeff Koons hat nämlich Taschen von Louis Vuitton mit reproduzierten Gemälden von weltbekannten Malern verschönert. Nun prangen Meisterwerke von Paul Gaugin („Herrliches Land“), Edouard Manet („Das Frühstück im Grünen“), William Turner („Altes Rom“), Claude Monet („Seerosen“), François Boucher („Ruhendes Mädchen“) und Nicolas Poussin („Der Triumph des Pan“) auf so ikonischen Louis Vuitton Taschen wie Neverfull, Speedy und Keepall. Auch eine Auswahl anderer Accessoires wurde auf diese Art bearbeitet.

Designelemente von Austrotherm

Austrotherm, der österreichische Spezialist für hochwertige Wärme- und Schalldämmung, produziert nicht nur technisch ausgereifte und langlebige Lösungen für die Gebäudehülle, das Unternehmen engagiert sich auch beim Thema Gestaltung. So hat der Hersteller ein flexibel einsetzbares Designelement für die moderne WDVS-Fassadengestaltung im Programm. Diese mit einer elastischen Beschichtungsmasse versehenen Fertigelemente verleihen Gebäuden eine klare geometrische Struktur und unterstützen die jeweilige Stilrichtung des Hauses.

Qualitativ, sinnlich, digital – 5 Jahre morethandesign

Vor nunmehr fünf Jahren nahm eine Idee Formen an, die darauf abzielte, ein ganz neuartiges Magazin in die Verlagswelt zu setzen, das die Branche noch nicht gesehen hatte. Diese Idee, die Heidi Khadjawi-Nouri, Unternehmerin mit enormer Innovationslust, mit ihrem Geschäftspartner Alexander Dirninger damals umzusetzen begann, sah vor, ein gedrucktes Produkt mit der digitalen Welt zu verbinden. Mit hochwertigem Content sollte das haptisch-visuelle Erlebnis eines Printmagazins um die unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Welt erweitert werden. Modernes Layout, State-of-the-Art-Webplattform und neueste Technologien fanden sich alsbald in einem Produkt wieder, dass es in dieser Art bisher nicht gegeben hatte. Auch inhaltlich wollte Khadjawi-Nouri etwas Besonderes schaffen und mit dem Thema Design nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern tief in die Materie eintauchen und auch den Hintergründen des Gestaltungsuniversums auf der Spur sein.

Premiumanspruch als Erfolgsgarant

Als einziger großer Player im österreichischen Sporthandel ist Gigasport im Familienbesitz. Das zu den Top Five gehörende Unternehmen setzt auf Angebote im Premiumbereich und auf Service. Die Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass sich gerade bei den derzeitigen Umbrüchen im Handel, die Qualität als langfristiger Erfolgsgarant durchsetzen wird.

Best of Design - 5 Jahre morethandesign

Der Startschuss zu morethandesign fiel im Sommer 2012. Im Oktober 2013 präsentierten Heidi Khadjawi-Nouri, Eigentümerin und General Manager der HN-Multimedia Group, und Publishing Manager Alexander Dirninger die erste Ausgabe. „Good design goes to heaven, bad design goes everywhere.“ Dieses Zitat von Mieke Gerritzen stellte Chefredakteurin Anna M. Del Medico ihrem ersten Editorial voran. Die niederländische Designerin bringt exakt auf den Punkt, was das Team von morethandesign bis heute um- und antreibt. Und wofür uns Leser wie Kunden seit Jahren schätzen.

1. Designbezirk von Wien

Zum ersten Mal ging Anfang Oktober in der Wiener Hofburg die Design District 1010 über die Bühne. Dieses Designevent versammelte rund 100 nationale und internationale Marken und präsentierte Einrichtungsdesign vom Feinsten. Die Veranstalter dürfen sich über großen Zuspruch des Publikums freuen. Über 20.000 Besucher kamen an drei Tagen in die Hofburg, die in einen riesigen Showroom für außergewöhnliches Design verwandelt worden war. Schon das Eröffnungsevent überstieg die Erwartungen der Veranstalter Sabine Jäger und Peter Syrch. An die 3.000 Gäste folgten der Einladung und genossen auf 5.000 m² Design in all seinen Facetten. Das Veranstaltungskonzept ist aufgegangen.

Der Duft von Tiffany

Tiffany & Co. präsentiert sein neues unverkennbares Parfüm – ein Duft, kreiert von Meisterparfümeurin Daniela Andrier von Givaudan. Der spritzig-blumige Moschus ist eine moderne Version der wertvollsten Inhaltsstoffe der traditionellen Haute-Parfümerie. Es ist, als würde Tiffany & Co. ein neues Kapitel seiner ruhmreichen Geschichte aufschlagen – kühn und provokativ wurde eine ikonische Identität auf hochmoderne Weise auf das Wesentliche reduziert. Der neue Duft hält den Geist von Tiffany wach und entfesselt die Essenz der Marke in all ihrer Reinheit. Es ist eine faszinierende Transformation der Natur.

Modernes Powerdressing von comma

Für die kommende Herbst/Wintersaison kreiert comma einen neuen femininen Powerlook, dabei geht es nicht um bestimmte Dresscodes, sondern um ein fröhliches Mix & Match. Beim Fotoshooting für die neue Kollektion in New York stand Topmodel Julia Stegner vor der Kamera. Fotograf Horst Diekgerdes fing dabei die typischen New York-Vibes ein.

Aperitivo-Kultur im Frankowitsch

2016 sorgte die Bar Campari im Schwarzen Kameel in der Bognergasse in Wien für einen fulminanten Einstieg in die italienische Aperitivo-Kultur. Nachdem diese temporäre Einrichtung nach vier erfolgreichen Monaten ihre Pforten wieder schloss, hält die Bar Campari nun Einzug in eine der beliebtesten Institutionen der steirischen Landeshauptstadt – ins legendäre Delikatessengeschäft Frankowitsch in der Stempfergasse in Graz. Von jetzt an ist die Bar Campari im Frankowitsch der steirische Hotspot für alle Fans des italienischen Lebensgefühls.

paradise night & Golden Panther Award 2017

Im glanzvollen Ambiente des Palais Coburg verlieh die HN Multimedia Group und das Reisemagazin paradise am 20. Juni 2017 erstmals den paradise Golden Panther Award. Die künstlerisch gestaltete goldene Panther-Figur steht für Innnovationskraft und Stärke im nationalen wie internationalen Tourismus.

Duftvoll verreisen

Luxuswarenhersteller Louis Vuitton ist sich im Wesentlichen seit seiner Gründung treu geblieben. In den Anfangsjahren, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, erzeugte das Unternehmen exklusive Reisegepäckstücke. Und daran hat sich kaum etwas geändert. Auch heute noch werden in Asnières hochwertige Lederwaren produziert. Mit seiner besonderen handwerklichen Expertise kreierte Louis Vuitton nun auch die Travel Cases, die speziell für die Les Parfum Düfte geschaffen wurden.

Porsche Design und Motorsport

Porsche Design Produkte stehen für Präzision und Perfektion, intelligente Funktionen, anspruchsvolles funktionales Design und ein hohes technologisches Innovationslevel. Eine Produktkategorie, die all diese Eigenschaften besonders gut widerspiegelt, ist die Uhren-Sparte des Unternehmens. Vor Kurzem wurden in diesem Bereich neue Chronographen präsentiert, die neue Maßstäbe auf dem Gebiet der Zeitmessung setzen. Die MONOBLOC ACTUATOR Kollektion entstand aus einer Zusammenarbeit der Uhrmacher der Porsche Design Timepieces AG in Solothurn, Schweiz, der Gestalter des Studio F. A. Porsche im österreichischen Zell am See sowie der Ingenieure des Porsche Entwicklungszentrums in Weissach, Deutschland. Die neuen Chronographen bieten einen Bedienungsansatz, dessen Vorbild der Rennfahrzeugmotor des neuen Porsche 911 RSR ist. Die Zeitmesser bringen die Chronographen-Drücker erstmals in das Gehäuse. Über eine mehrfach gelagerte Schaltwippe wird der Chronographenmechanismus des automatischen Kalibers ETA Valjoux 7754 in Gang gesetzt und gestoppt. Wie die Ventile im Rennmotor des 911 RSR stellt der Mechanismus zu jedem Zeitpunkt der Betätigung absolute Präzision, Verlässlichkeit und zuverlässigen Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit sicher. Dadurch kann die Stoppfunktion des bis zehn bar druckfesten Chronographen auch unter Wasser betätigt werden.

Smart Home bringt Sicherheit

In Zeiten des sinkenden subjektiven Sicherheitsgefühls haben Smart Home Anwendungen Hochkonjunktur. Denn sie machen das Leben zu Hause nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer. Mit den Ansprüchen der Bewohner steigen auch die Anforderungen an die intelligente Haus- und Gebäudeautomation. Höchsten Wohnkomfort genießen, sicher leben, das ganze Haus energieeffizient steuern und uneingeschränkt kommunizieren – wegweisende Technologien für ein perfekt vernetztes Zuhause bietet Busch-Jaeger, der Marktführer für Elektroinstallationstechnik.

Living Space® nennt das Unternehmen die Inszenierung und Steuerung des eigenen Lebensraums. Eine technisch perfekte, elegant designte Lösung ist Busch-free@home®, eine einfache Haussteuerung für den unkomplizierten Zugang zum intelligenten Wohnen. Das Smart-Home-System von Busch-Jaeger ermöglicht die Steuerung von Licht, Heizung, Jalousien und Türkommunikation. Und realisiert damit unzählige Optionen des vernetzten Wohnens. Zum Beispiel sorgt die zentrale Steuerung der Einzelraum-Temperaturregelung für ein Höchstmaß an Energieeffizienz. Oder die Anwesenheitssimulation, die mit zeitabhängiger Betätigung von Licht und Rollläden bei Abwesenheit der Bewohner Einbrecher abschreckt. Dimmer und Bewegungsmelder werden ebenso leicht in das Gesamtszenario integriert wie etwa auch Wetterstationen.

Brutalismus im Vitra Design Museum

Die Architektur des Brutalismus ist eine in den 1950er Jahren in Großbritannien begründete, umstrittene Tendenz der Nachkriegsmoderne, die mit expressiven Gebäudeformationen aus rohen Materialien eine kompromisslose Formensprache hervorbrachte. Im ganzen Land planten führende Architekten von Beton geprägte Großsiedlungen mit teils eigenwillig gestalteten Kinderspielplätzen. Das Vitra Design Museum zeigt diese Ausstellung des Royal Institute of British Architects (RIBA) vom 14. Jänner bis 16. April 2017. Für die Ausstellung nutzten das Architekturkollektiv Assemble (Gewinner des Turner Prize 2015) und der Künstler Simon Terrill Archivmaterial des RIBA, um heute zerstörte „brutalistische“ Spielplätze neu zu erschaffen – als Hybrid aus Installation und begehbarer Skulptur für Erwachsene und Kinder.

Der Duft von Weihnachten

Die Adventzeit ist mit speziellen Düften verbunden, die die Menschen weihnachtlich einstimmen helfen. Und besondere Düfte sind auch abseits von Mandarinen, Nüssen und Lebkuchen gerne unter dem Weihnachtsbaum gesehen. Das Beautyunternehmen Coty bietet dafür eine ganz Reihe von namhaften Produkten an, die auf dem Gabentisch sehr gute Figur machen. Wobei der Anlass natürlich nach etwas mehr als nur einem einzelnen kleinen Flakon verlangt. Deshalb bietet die Beautyindustrie unterschiedliche Sets an, die schon aufgrund ihrer festlichen Verpackung perfekt zum Weihnachtsabend passen.

Rustikal-natürlich trifft modern-puristisch

Der Name Admonter steht für Qualitätsprodukte aus Holz. Die STIA, die Stift Admont Holzindustrie ist Spezialist für Naturholzböden, -platten und -stiegen. Die hohe Qualität der Produkte garantiert die ausschließliche Fertigung vor Ort und ein über Generationen gewachsenes Handwerkswissen. Als Experten in Sachen Holz lenken die Admonter nun den Blick auf eine Holzart, die bisher vorwiegend im rustikalen Umfeld eingesetzt wurde – die Gebirgslärche. Denn dieses heimische Nadelholz kann sehr viel mehr und hält nun Einzug in moderne Raumgestaltungen der gehobenen Hotellerie und exklusiver Privatobjekte.

INHORGENTA MUNICH verleiht Award - Promotion

Jedes Jahr wird München zum Mittelpunkt der Schmuck- und Uhrenbranche. Dann nämlich, wenn die INHORGENTA MUNICH ihre Tore öffnet. Vom 18. bis 21. Februar ist es wieder soweit – da erstrahlt die bayerische Landeshauptstadt noch ein wenig mehr als sonst.

Im vergangenen Jahr strömten 940 Aussteller aus 33 Ländern und rund 26.000 Fachbesucher aus 75 Ländern auf das Messegelände in München.

Hotspot für Feinschmecker – Falstaff im Casino Bregenz

Der Name „Cuisino“ steht für Spitzengastronomie von Casinos Austria. Immerhin betreibt das Unternehmen in elf Casinos die Cafés, Bars, Lounges und Restaurants selbst. Auf besonders hohes Niveau in Sachen zeitgenössischer Kulinarik können sich die Besucher des Casino Bregenz freuen. Im dortigen Restaurant Falstaff kocht nämlich seit letztem Sommer Gernot Bischofberger, dessen Kreationen sich vor allem durch die sorgfältige Auswahl der Zutaten auszeichnen. Sein Umgang mit heimischen Lebensmitteln und sein Streben nach Perfektionierung der Speisen war Gault & Millau schon eine Haube wert. „Wir freuen uns alle sehr. Wir sehen die Beurteilung als Bestätigung für unsere tägliche Arbeit“, kommentiert Bischofberger die Auszeichnung. Der 33-jährige Vorarlberger hatte erst im Juli, inmitten der geschäftigen Festspielzeit, die Leitung im Falstaff übernommen. Bischofberger war zuvor als Küchendirektor für die fünf Restaurants des Schweizer Grandhotels Belvédère in Davos verantwortlich und verköstigte dort auch Prominente wie Leonardo di Caprio, Bill Gates oder Angela Merkel. Er war unter anderem Gastkoch beim britischen Fernsehstar Jamie Oliver und beim Gourmetfestival in St. Moritz.

Ordnung im Kabelsalat

Ein persönliches Bedürfnis, nämlich Ordnung in das eigene Chaos an Ladekabeln und Netzteilen für sämtliche Mobilgeräte der Familie zu bringen, war Auslöser für die Entwicklung von udoq. Designer Marcus Kuchler hat mit seinem Team die letzten drei Jahre an dieser neuartigen Dockingstation gearbeitet, die zu 100 % personalisiert werden kann. Kuchler blickt als Inhaber und CEO von marwin PRODUCT DEVELOPMENT auf eine 25-jährige Erfahrung im Produktdesign zurück. Eine Zeit, in der über 250 von marwin erfundene, gestaltete und bis zur Marktreife entwickelte Produkte, unter anderem für Porsche, Adidas oder RIMOWA, entstanden sind. Nun präsentiert der Münchner Designer mit udoq erstmals ein eigenes Produkt.

4K-TV-Gerät im Topdesign

Dänische Designtradition und hervorragende Handwerkskunst erfahren im neuen UHD-TV-Gerät BeoVision 14 (4K) von Bang & Olufsen eine außergewöhnlich elegante Umsetzung. Die sorgfältig gearbeiteten Lamellen aus Eichenholz auf der Vorderseite setzen beim BeoVision 14 einen warmen natürlichen Kontrast zu Bildschirm und Aluminiumrahmen, der Ton und Bild mit einer klaren Linie umschließt.

German Design Award 2017 für TON

Das tschechische Unternehmen TON, dessen außergewöhnliches Know-how in Sachen Bugholz auf Michael Thonet zurückgeht, der in Bystřice pod Hostýnem 1861 die Produktion aufnahm, ist auch in der Gegenwart erfolgreich. Beim jüngsten German Design Award punktete TON mit der diesjährigen Produktneuheit, dem Stuhl und Barhocker Leaf und darf sich über den Titel Winner freuen. Das Design der Leaf-Kollektion stammt vom italienischen Studio E-ggs.

Gesund durch Wasser – Private Spa von Dornbracht

Die wachsenden Anforderungen der modernen Gesellschaft verlangen den Menschen einiges ab. Umso wichtiger ist ein entspannender Ausgleich. Das Bad spielt dabei eine wichtige Rolle. Designbadspezialist Dornbracht hat dafür das Konzept des Private Spa im Programm, das hilft Energie zu tanken, Stress abzubauen und zu regenerieren – und das Ganze in den eigenen vier Wänden. Mit spezialisierten Produkten und Technologien macht Dornbracht die Wirksamkeit von Wasser nicht nur in exklusiven Spas, sondern auch im eigenen Bad erlebbar – von vitalisierenden Kneippanwendungen mit Gießrohr über wohltuende Fußbäder bis hin zu außergewöhnlichen Duscherlebnissen dank spezieller und auf Knopfdruck abrufbarer Wasserchoreografien.

COR interlübke auf der Design 2016

Das COR interlübke Studio Wien steht für design-orientiertes Wohnen und begeistert immer wieder mit elegant modernen Sitzmöbeln (COR) sowie raffinierten Wohn- und Schlafraummöbeln (interlübke). Von der hohen Gestaltungsqualität können sich auch die Besucher der Design 2016 vom 11. - 13. November überzeugen. Im Wiener MAK wird das Studio ganze Wohnlandschaften präsentieren, in dessen Zentrum die vom Orient inspirierte Jalis-Kollektion steht.

VELUX Active House Awards 2016

Der von VELUX ausgeschriebene Active House Award 2016 stand unter dem Motto „Rethink Suburbs“ und widmete sich den Themen Nachverdichtung und Nachhaltigkeit. Die TeilnehmerInnen sollten dafür ein typisches niederösterreichisches Einfamilienhaus in Wolkersdorf in ein ressourcenschonendes, helles und lebenswertes Active House verwandeln. Dabei stand auch die effiziente Nutzung und Nutzbarmachung von potenziellen Wohnräumen im Fokus. In diesem länderübergreifenden Wettbewerb konnten StudentInnen der Architektur aus Österreich, Tschechien, der Schweiz und der Slowakei zeigen, wie sie österreichischen Baubestand optimal nutzen würden. Die Aufgabe der intelligenten Nachverdichtung löste schließlich der slowakische Student Lukáš Kavaššay am Besten und durfte sich über die Erstplatzierung freuen.

LUMAS unterstützt Parley for the Oceans

Parley for the Oceans ist ein Netzwerk aus Künstlern, Denkern und Machern, die gemeinsam das Bewusstsein für die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Ozeane in der Bevölkerung schärfen und ihre Zerstörung verhindern wollen. Dieses Thema ist auch der Editionsgalerie LUMAS ein großes Anliegen und so entstand die Parley x LUMAS Edition. Insgesamt vier Sonderauflagen sind für den Auftakt der Kooperation entstanden. Der Reinerlös der verkauften Werke etwa von Konzeptkünstlerin Shelia Rogers oder des renommierten Unterwasserfotografen Jean-Marie Ghislain kommt direkt dem Parley Global Cleanup Network zugute, das sich dem Problem des im Meer schwimmenden Plastikmülls widmet.

Neuer Showroom von KÖSE Badkultur

Von der Installation der Leitungen über das Verfliesen der Räume bis hin zur Montage der Badezimmermöbel bietet Köse Badkultur alles aus einer Hand. Das etablierte Familienunternehmen wurde 2004 gegründet und betreut seine Kunden von der Gumpendorferstraße 137 aus, wo sich auch ein Schauraum befindet. Nun eröffnete Köse einen weiteren Schauraum in einem attraktiven Altbau in der Bäckerstraße 3/6a im 1. Wiener Bezirk. Auf 200 m² hat Architektin Iris Zopf hier einen Showroom inszeniert, der das Flair und den Charakter einer typischen Wiener Altbauwohnung mit der Präsentation von Waschtischen, Badewannen und Duschen verbindet. Gezeigt werden unter anderem Naturmaterialien wie Grün-weißer Marmor aus Südamerika, eine frei stehende „Walk-In-Dusche“ mit Vola Armatur oder eine 2-Personen-Sauna der Fa. Effegibi, eine weiße Marmordusche mit Dampfbadfunktion sowie eine Infrarotkabine für den Einbau in Wohnungsbäder.

Genuss mit Charakter – Dinamica Famiglia

Ob mit viel oder wenig Milch, als kräftiger Espresso oder sanfter Caffé Latte, vollmundiger Cappuccino oder Latte Macchiato mit perfektem Schaum, ob als Doppio oder Long Coffee, die Arten seinen Kaffee zu genießen sind sehr vielfältig. Eine Kaffeevollautomatenserie, die diese Vielfalt auch umsetzen kann, ist die neue „Dinamica Famiglia“ von De’Longhi. Diese Modellreihe zaubert insgesamt 14 authentische Kaffeerezepte in Sekundenschnelle und mit professioneller Perfektion in die Tasse oder ins Glas – und zwar mit nur einem einzigen Tastendruck.

Showroom Opening bei Grünbeck Einrichtungen

Im Rahmen der Vienna Design Week eröffnet Grünbeck Einrichtungen seinen neuen Rimadesio und Walter Knoll Showroom. Viele Architekten, Designinteressierte und VIPs kamen in die Margaretenstraße 93 in Wien und lauschten dem Experten-Talk zwischen Stefan Grünbeck, Johann Moser (BWM Architekten), Harald Schachinger (Verkaufschef von Walter Knoll) sowie den aus Mailand angereisten Gästen Davide Malberti (Inhaber Rimadesio) und dem künstlerischen Leiter von Rimadesio Guiseppe Bavuso.

Vernetzt und sprachgesteuert: Küchenassistent Mykie

Auf der IFA 2016 zeigte BSH, Europas führender Hersteller von Hausgeräten, sein Konzept für eine vollständig vernetzte Küche. Der zentrale Begriff lautet Home Connect. Dieses smarte markenübergreifende System wird nun mit den über die Home Connect App steuerbaren Kochfeldern und Dunstabzugshauben komplettiert. BSH-CEO Karsten Ottenberg sprach in diesem Zusammenhang in seiner Keynote in Berlin von faszinierenden Küchenwelten und kognitiven Assistenten.

Funktionalität und Design - SLIM von steininger.designers

Küchen von Steininger stehen für herausragendes Design verbunden mit professioneller Funktionalität. Puristisch, urban und zeitlos ist auch die Aluminiumküche SLIM, die diesen Sommer neu aufgelegt wurde. Das Modell wurde dabei technologisch komplett überarbeitet. Besonderes Augenmerk schenkten Martin Steininger und sein Team in diesem Zusammenhang der Frontenverarbeitung aus Aluminium. „Ziel war es, eine noch robustere und langlebigere Oberfläche zu erzeugen,“ erklärt Steininger, der schon die ursprüngliche Version der SLIM entworfen hatte, die Hintergründe für die Neuauflage. „Die Außenhülle der neuen SLIM besteht aus 3 mm dünnem, massivem Aluminium. Mit der neu entwickelten Folding-Technologie können wir es nicht nur flächig, sondern auch um die Ecken gefaltet einsetzen.“ Die hauseigene Manufaktur von Steininger geht bei der neuen SLIM mit der gewohnten Qualitätsarbeit zu Werke. Die Aluminiumteile werden mit Maschinenbaugenauigkeit verarbeitet. Die Spaltmaße der Fronten entsprechen in ihrer Präzision jenen aus dem Fahrzeugbau. Zum Austausch und zur Justierung der Aluteile setzt Steininger erstmals ein geschütztes Verfahren ein, um eine noch exaktere Ausführung zu ermöglichen.

Quelle für Trinkgenuss - GROHE Blue® Home

Still, medium oder sprudelnd – aus dem Wasserhahn. Ja, das geht. Mit GROHE Blue® Home kommt wohlschmeckendes, gefiltertes und richtig temperiertes Wasser direkt aus der Küchenarmatur. Mit einem vollständigen Set, bestehend aus einem Kühler mit integriertem Filter, einer CO2-Flasche und einer speziellen Armatur ist jederzeit genügend Trinkwasser vorhanden. Zudem entfallen zeit- und kräfteraubende Einkäufe von Wasserkisten und auch Lagerplatz wird nicht mehr benötigt.

 

GROHE Blue® Home ist ein echter Hingucker. Die schlanken Armaturen verfügen über eine intuitive, farbig beleuchtete Touchaktivierung. Die Armaturen gibt es in den Oberflächenvarianten Chrom und SuperSteel sowie mit drei Auslaufformen, die zu jeder Spüle und Küche passen. Neben der Duovariante mit zwei Wasserwegen für Nutzwasser und gefiltertes Wasser führt GROHE auch eine Monovariante, die sich als Ergänzung zu einer bestehenden Küchenarmatur einbauen lässt.

Gorenje Retrokühlschrank im VW-Bulli-Design

Auf der diesjährigen IFA zeigte Gorenje eine ganz besondere „Signature Edition“, die in Zusammenarbeit mit Volkswagen entstand. Dabei erstrahlt ein exklusiver Retrokühlschrank als VW-lizenzierte Sonderedition im Stile des legendären VW „Bulli“ T1 Minibus. Mit seiner unverwechselbaren V-Linien-Front und dem gebürsteten Chrom ist der Retrokühlschrank ein echtes Designobjekt, nicht nur für VW-Liebhaber. Er verbindet mühelos seinen Vintage-Stil mit modernster Funktionalität und ist auch mit der beliebten ION-Technologie ausgestattet.

Innovative Lichtszenarios für Flughafenbar

Die Center Bar am neuen Pier West des Flughafen Wien könnte keinen passenderen Namen tragen, denn die auf 1.000 m² angelegte Bar unter einer Raum bestimmenden Rotunde aus Stahl und Glas liegt genau im Zentrum der Abflugterminals und zieht alle Blicke auf sich. Tzou Lubroth Architekten und Artemide Österreich haben diesen ikonischen Ort für Auftraggeber DO & CO mittels grafischem Lichtkonzept zu einem futuristischen, aber dennoch einladenden Pausenhotspot gemacht, der Reisende einlädt, hier ein wenig zu entspannen.

10 Jahre Wiener Seifenmanufaktur

Sein 10-jähriges Bestehen feiert der Traditionshandwerksbetrieb mit zwei einzigartigen Neuprodukten und zwei Tagen der offenen Manufaktur am 22. und 23. September. „Bio Ocha“ – die geheimnisvolle Schwarze mit japanischem Flair und „Bio Hopfen & Salz“ – der Seifensieder erhalt’s - für glückliche Haare und Bärte - sind die neuesten Kreationen aus dem Hause Wiener Seife.

Seit nunmehr einem Jahrzehnt wird in der Wiener Seifenmanufaktur mit Leidenschaft, Geschick und Expertise Seife auf höchstem Qualitätsniveau hergestellt. Anlässlich dieses Jubiläums lädt die Wiener Seife am 22. und 23. September, jeweils von 14 bis 20 Uhr zu zwei Tagen der offenen Manufaktur ein. BesucherInnen bekommen dabei die Gelegenheit, dem Seifensieder über die Schulter zu schauen und können sich in den Bann des Traditionsbetriebes ziehen lassen. Außerdem erwartet das Publikum ein liebevoll gestaltetes Programm inklusive privatem Seifenmuseum. Und bei einer feinen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten kann man ab 18 Uhr den Tag in der duftenden Welt der Wiener Seife ausklingen lassen.

Red Dot Award: Communication Design für FEUER & RING

Mit dem Feuerring brachte der Schweizer Andreas Reichlin ein Produkt auf den Markt, das hervorragendes Design mit einer neuen Genusskultur und der Freude am Kochen im Freien verbindet. Um den Genuss geht es auch im Rezeptebuch FEUER, für das Chris Züger inspirierende Menüs kreiert hat und das gemeinsam mit dem Buch RING, in dem Judith Gmür-Stadler köstliche Kleinigkeiten präsentiert, im Set erworben werden kann und in dieser Form nun den Red Dot Award: Communication Design 2016 gewonnen hat. Die Jury dieses wichtigen internationalen Designpreises hat Einreichungen aus 46 Ländern begutachtet und verlieht dem Rezeptebuch Set sogar das Prädikat „Best of the Best“.

Die Vision eines Mönchs

Wer an höchsten Trinkgenuss und höchste Trinkkultur denkt, gelangt sehr schnell zum Inbegriff dieser Themen – dem Champagner. Die Geschichte des Schaumweins aus der französischen Champagne ist eng mit einem Namen und einer der berühmtesten Marken verbunden – Dom Pérignon.

Es war im Jahr 1694, als Mönch Pierre Pérignon die Absicht äußerte, den besten Wein der Welt zu kreieren. In diesem Zusammenhang hob er die Techniken der Champagnerproduktion auf ein nie zuvor da gewesenes Niveau. Er verbesserte die Qualität der Trauben, perfektionierte die Kunst der Assemblage (die Vermählung von Trauben aus verschiedenen Crus) und führte eine sanfte Methode der Pressung ein, um als Erster Weißweine aus schwarzen Trauben zu gewinnen.

Eine weitere Innovation war die Entscheidung für eine Lagerung in versiegelten Behältnissen ohne Luftaustausch und nicht wie bisher üblich in Fässern und Bottichen. So füllte er erstmals Wein in Flaschen ab und lagerte diese verschlossen einen ganzen Winter lang in den kalten Kellereien der Abtei. Im Frühling begannen die natürlich im Wein vorhandenen Hefekulturen in der Flasche zu gären. So entstand die heutzutage allbekannte prickelnde Perlage. Dom Pierre Pérignon revolutionierte damit die Champagnerherstellung und wurde zum geistigen Vater der „Méthode Champenoise“.

100 Jahre Philip Rosenthal

Philip Rosenthal (1916 – 2001) liebte es zu wetten. Sein spektakulärster Wettgewinn war ein Schweinestall für Hausschwein RORO, den niemand geringerer als Bauhaus-Gründer Walter Gropius entwerfen musste. Dass die Skizzen für diese ungewöhnliche Behausung einmal zur Inspiration für ein neues Dekor auf der Form TAC werden würde, ahnte damals niemand.

Auf Grundlage des Rosenthal-Designklassikers TAC und zu Ehren des Firmengründers, der 2016 100 Jahre alt geworden wäre, hat Jungdesignerin Ewelina Wisniowska mittels 3-D-Techniken ein überaus plastisches Golddekor entwickelt, das mit polygonen Elementen und Linienstrukturen alle ursprünglich von Walter Gropius gezeichneten Bestandteile – vom Schwein über das Heu bis hin zum Zaun – aufgreift und in ein modernes Jubiläumsdekor verwandelt. Die spitzen Linien des Heus, die in die Maschen des Zauns oder in die Umrisse des Palazzo übergehen, werden dabei zum bestimmenden Dekorelement und kreieren durch zarte Reflexe aus Glanz- und Mattgold die Illusion von Bewegung auf der architektonischen TAC-Form.

Puristische Formvollendung – bulthaup b1

Das auf das Wesentliche konzentrierte Küchensystem bulthaup b1 ist von den funktionalistischen Traditionen in Skandinavien, Japan, den USA, aber auch dem deutschen Bauhaus inspiriert. Erdacht und konstruiert wurde es für die immer größer werdende Gruppe der form- und qualitätsbewussten ZeitgenossInnen, die keine Kompromisse akzeptiert, wenn es um die Ästhetik einer zweckgebundenen Form, um Materialehrlichkeit, handwerkliche Präzision und höchste Qualität bis ins kleinste Detail geht. Das Ergebnis ist eine puristisch minimalistische Küche, die sich durch zurückhaltende Prägnanz und Klarheit auszeichnet und bei der die sorgfältige Gestaltung von Details und die Konzentration auf das Wesentliche den Unterschied ausmachen.

Ein Referenzprojekt in Kopenhagen veranschaulicht auf eindrückliche Weise, wie die bulthaup b1 in raumhoher Architektur durch wenige aber hochwertige Materialien und zurückgenommenes Design proportionale Stimmigkeit erzeugt. Der industrielle Charme dieses Lofts mit hohen, lichtdurchfluteten Räumen inspiriert hier einen dänischen Künstler für seine tägliche Arbeit. Der kreative Kopf wünschte sich für sein Zuhause pure Einfachheit, wodurch die Entscheidung für bulthaup b1 auf der Hand lag. Wandzeile, Hochschrankblock und die Kücheninsel als Mittelpunkt im Raum sprechen eine klare Formensprache und begeistern mit zurückhaltender Prägnanz. Das Ganze erstrahlt in Mattlack alpinweiß und wird durch einen bulthaup c2 Tisch ergänzt.

Perfektes Zusammenspiel – Gaggenau und Occhio

Die beiden Marken Gaggenau und Occhio verbindet einiges. Da wären etwa eine enorme Detailfreude und Tiefe in der Qualität der jeweiligen Produkte sowie ein zeitloses, gediegenes Design. Das ist auch der Grund, weshalb die Showrooms des Herstellers exklusiver Küchengeräte allesamt mit Licht von Occhio inszeniert werden.

Kopfnote, Herznote, Basisnote – nach Philippe Starck

Zum ersten Mal verleiht der Designer Philippe Starck drei Düften, mit denen er seine neue Parfümmarke, Starck Paris, einweiht, seine persönliche Note. Er hat dieses Universum, das er in seiner Kindheit entdeckte, auf seine eigene Weise erfasst und mit der Interpretation von renommierten Parfümeuren eine persönliche Vision geliefert, die von Neugier, Sensibilität, Eleganz und Großzügigkeit geprägt ist. Die drei Düfte Peau de Soie, Peau de Pierre und Peau d’Ailleur sind Erinnerungen an Kindheitsträume und Ausdruck seiner ungezügelten, visionären Fantasie. Das Ganze erscheint wie eine Duftgedichtsammlung, bei der die Worte Gerüche sind.

40 Jahre Appel – Spezialist in Sachen Leder

Der Wiener Ledermöbelspezialist Appel feiert 2016 sein 40-jähriges Firmenjubiläum. In diesen vier Jahrzehnten hat es das Familienunternehmen zu einer besonderen Meisterschaft in Sachen Verarbeitungsqualität und Lederexpertise gebracht. Die Leitung des Unternehmens liegt in den bewährten Händen von Barbara und Markus Fölserl, den Kindern des Unternehmensgründers. Die Stärken von Appel finden sich neben der hohen Möbelqualität vor allem in einem hervorragenden Service. Über Geschichte, Philosophie, den persönlichen Kundenkontakt und den hohen Stellenwert der individuellen Beratung haben wir mit Barbara Fölserl folgendes Gespräch geführt.

morethandesign: Wie kam ihr Vater bzw. ihre Eltern eigentlich auf die Idee, ein Ledermöbelgeschäft zu beginnen?Barbara Fölserl: Die Entstehungsgeschichte ist eigentlich ganz schnell erzählt. Unsere Eltern waren sehr italophil und viel in Italien unterwegs. Eines Tages standen sie dort in einem Stau – hinter einem riesigen Lkw, der Ledermöbel transportiert hat. Und in diesem Moment entstand die Idee ein Geschäft für Ledersitzmöbel zu machen, das es zur damaligen Zeit in ganz Wien nicht gab. Mein Vater nahm dann mit einem italienischen Produzenten Kontakt auf und so fing das Ganze an zu laufen. Unsere Wurzeln haben wirklich eine starke Verbindung zu Italien.

mtd: Hat sich das Geschäft im Lauf der letzten 10, 15 Jahre verändert?

Barbara Fölserl.: Ich finde, das der Anspruch an ein Fachgeschäft und nach fachlich kompetenter Beratung schon stark gestiegen sind. Die Kunden sind sehr interessiert am Material, wo und wie es produziert wird. Es ist auch ganz ganz selten, dass ein Kunde nur einmal zu uns kommt. Es sind immer mehrere Male und man merkt richtig, wie sich die Leute wohlfühlen, aufgrund unseres Ambientes hier und der persönlichen Atmosphäre – ganz im Gegensatz zu riesigen, anonymen Einkaufszentren. Durch diese besondere Atmosphäre haben wir auch sehr viele Stammkunden, die immer wieder kommen und die uns erfreulicherweise auch weiterempfehlen.

mtd: Wie sieht denn das Zielgruppenverhältnis aus?

Barbara Fölserl.: Wir haben sicher vielmehr Privatkunden. Es gibt schon auch Objektkunden und wir haben auch zum Beispiel Kaffeehäuser oder Restaurants ausgestattet, aber der Großteil sind Privatkunden.

mtd: Was würden Sie sagen, sind die wichtigsten Eckpunkte bei der Herstellung von Ledermöbel?

Barbara Fölserl.: Wichtig ist vor allem die Qualität und dass die Grundstoffe sehr hochwertig sind. Natürlich spielt auch das Design eine Hauptrolle - keine Frage. Das ist immer wieder sehr ausschlaggebend. Wichtig ist auch, dass der Kunde die Möglichkeit hat, die Möbel auszuprobieren. Vor Ort anschauen, ausprobieren, die verschiedenen Ledervarianten sehen … mit einem Wort – die Beratung. Denn oft kann man erst im Gespräch heraushören, welches Leder für welchen Kunden das richtige ist. Also wie sieht die jeweilige Lebenssituation aus – gibt es Kinder, Haustiere etc. Je nachdem gibt es pflegeleichtere Leder oder wenn jemandem die Haptik sehr wichtig ist usw. Das kristallisiert sich alles im Gespräch heraus. Manchmal kann es dann auch sein, dass der ursprüngliche Kundenwunsch mit den Lebensumständen nicht zusammenpasst. Zum Beispiel jemand wünscht sich ein naturbelassenes Leder, hat aber Haustiere und möchte, dass das Sofa leicht zu reinigen ist. Und das finde ich, ist eine faszinierende Herausforderung, gemeinsam dahin zu kommen, das Passende zu finden, womit der Kunde auch 10 bis 20 Jahre lang eine Freude hat.

mtd: Wie schafft man es, über Jahre hinweg die Qualität zu halten?

Barbara Fölserl.: Da traue ich mich jetzt zu sagen, dass wir auf jeden Fall in puncto Leder Spezialisten sind. Und natürlich haben wir jahrzehntelange Partner, unsere Lederhändler. Wenn man sich damit auskennt, merkt man beim Angreifen sofort, wie geschmeidig ein Leder zum Beispiel ist. Und wir verwenden nur atmungsaktive Leder, auf die wir von Haus aus fünf Jahre Garantie geben. Komplett lackierte Leder, die nicht atmungsaktiv sind, verwenden wir nicht. Im ersten Moment merkt das der Kunde von der Oberfläche her nicht, aber im täglichen Gebrauch merkt er dann recht schnell, ob das Leder nur lackiert ist, was ein billigeres Verfahren ist, oder ob es ein gut durchgefärbtes Leder ist. Es gibt dann immer noch stärker pigmentierte Leder, aber das wichtigste ist die Atmungsaktivität. Denn das Leder, auch wenn es schon verarbeitet ist, verliert trotzdem jeden Tag ein klein wenig an Feuchtigkeit bzw. nimmt Feuchtigkeit aus dem Raum auf. Und wenn dieser Prozess gut funktioniert, hat der Kunde sehr viel Freude mit seinem Möbel, und zwar über Jahre hinweg.

mtd: Was muss bei der Pflege von Leder beachtet werden?

Barbara Fölserl: Das kommt auf die Art des Leders an. Reines Anilinleder wird anders gepflegt als ein pigmentierteres Leder. Wichtig ist in jedem Fall vor und nach der Heizperiode zu pflegen, weil durch die Heizung die Luft sehr trocken wird. Es ist nicht notwendig, auch wenn man ein pflegeleichtes Sofa hat, es jeden Abend abzuwischen, das wäre zu viel Feuchtigkeit. Wenn man ein naturbelassenes, ein angeschliffenes oder ein Nubukleder hat, kann man es leicht mit einer Polsterbürste absaugen und dann gibt es auch für Flecken spezielle Mittel. Die meisten haben Semi-Anilinleder, das bedeutet, es ist atmungsaktiv aber trotzdem durchgefärbt, die kann man mit einem leicht nebelfeuchten Tuch abwischen und zweimal im Jahr Grundreinigen und dann die flüssige Lederpflege auftragen. Das frischt die Imprägnierung und das Leder wieder auf.

mtd: Welche Rolle spielt das Design bei Appel?

Barbara Fölserl.: Für uns ist es sehr wichtig, dass wir die verschiedensten Formen zeigen. So haben wir Programme, wo es ein Grundsofa gibt und wo der Kunde aus verschiedenen Armlehnen, Sitzhärten, Rückenlehnenhöhen usw. wählen kann. Zum einen ist das ein totales Angebot und manche Kunden haben eine richtige Freude daran das zu gestalten, manche andererseits überfordert die unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten. Bezüglich Design: Formen wiederholen sich auch, aber es ist für mich immer wieder spannend zu sehen, wie man trotzdem ein unterschiedliches, neues Erscheinungsbild erzielen kann, indem man zum Beispiel ein spezielles Leder oder besondere Nähte verwendet. Das gleiche Sofa mit einem unterschiedlichen Nahtbild schaut dann gleich um einiges anders aus. Man kann durch kleine Veränderungen in den Details, sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder erzielen, sei es jugendlich frisch oder elegant.

Naturholzboden im Trend. Parkett AGENTUR setzt Akzente

Die Parkett-Agentur mit Sitz in Leutasch in Tirol steht für ein vielfältiges Sortiment an unterschiedlichsten Parkettböden, wobei es den Verantwortlichen sehr wichtig ist, eigene Akzente zu setzen. Was ihnen in der Vergangenheit etwa mit den Möbeln aus Parkett oder der Eigenmarke Wildbrett hervorragend gelungen ist. Auch das Beschreiten unterschiedlicher Vertriebswege gehört zu den Markenzeichen der Parkett-Agentur – so setzt man neben den drei Schauräumen in Tirol, Oberösterreich und Wien vor allem auch auf den eigenen Onlineshop.

Austrian Design Explosion im designforum Wien

Die Ausstellung „Austrian Design Explosion“ zeigt österreichische Erfolgsbeispiele aus der Design- und Technologielandschaft, die dazu beigetragen haben, die Welt nachhaltiger, schöner, besser zu machen – vom Beginn der industriellen Revolution bis zum heutigen digitalen Zeitalter.

Wohnen nach Christine Kröncke

Es ist eine ganz eigene Einrichtungswelt, die die Münchner Christine Kröncke Interior Design GmbH mit ihren außergewöhnlichen Möbeln erschafft. Dabei reicht die Palette von Regalsystemen, Stühlen, Sesseln über Sofas, Ess- und Beistelltischen bis hin zu Leuchten, Konsolen, Kommoden und Betten. Die einzelnen Stücke dieses umfangreichen Sortiments lassen sich in puncto Stil- und Farbgestaltung perfekt miteinander kombinieren und erlauben es durch vielfältigste Ausführungsvarianten jedem/jeder sich daraus ein sehr individuelles Zuhause zu kreieren. Die Unternehmensphilosophie setzt dabei nicht unbedingt auf einzelne Trends, sondern verfolgt ein ganzheitliches Konzept, in dem Langfristigkeit und Nachhaltigkeit wichtige Rollen einnehmen.

Topdesign connected. Die iQ700 Einbaugeräte-Reihe von Siemens

Die Siemens Einbaugeräte der Serie iQ700 stehen für Vernetzung, außergewöhnliche Ausstattung und perfekte Einbau-Panoramen. Die Erkenntnis aus dem Trendreport „Future Living“ sind hier eingeflossen und so bieten die Backöfen, Dampfbacköfen oder Geschirrspüler aus dieser Reihe Vereinfachung, geringere Wartezeiten und mehr Flexibilität.

Smarte Duschsteuerung - GROHE Rainshower® SmartControl

Das innovative GROHE Rainshower® Duschsystem mit SmartControl Druckknopftechnologie macht das individuelle Duschvergnügen so komfortabel wie noch nie. Damit lässt sich nämlich die Strahlart direkt an der Armatur per Knopfdruck auswählen und starten sowie die Wassermenge durch Drehen des Druckknopfes den persönlichen Vorlieben anpassen. Dabei ist die intuitiv steuerbare Druckknopftechnologie so unkompliziert und leicht zu handhaben, dass sie problemlos auch von Kindern bedient werden kann.

Stolz auf Sekt – 25 Jahre Szigeti

Vor genau 25 Jahren hatten Norbert und Peter Szigeti die Idee, sortentypischen Sekt in Topqualität zu produzieren und begannen damals mit drei ganz typischen, österreichischen Trauben: dem Grünen Veltliner, dem Welschriesling und dem Zweigelt. Mittlerweile zählt Szigeti zu den führenden Sektherstellern in Österreich und die hervorragende Qualität der Produkte hat nicht nur in der Heimat, sondern weltweit Fans und Freunde gefunden.

Moderne Formenwelt von Voglauer

Die Natürlichkeit des Holzes in spannende, zeitgenössische Formen umzusetzen, das gelang Designer Martin Ballendat mit der Dining Group aus der Serie V-Organo für Voglauer auf beeindruckende Weise. Die Gestaltung besticht durch organische Linienführung, der man ihre Inspirationsquellen in Flora und Fauna ansieht. Dazu kommt ein spannender Kontrast aus Holz und Eisen. Für ihr herausragendes Design wurden Tisch und Stuhl der Serie „V-Organo“ bereits mit dem „Iconic Award 2016. Interior Innovation – Selection“ ausgezeichnet.

Red Dot Award für Feuerring

Inspirierend loderndes Feuer sorgt für stimmungsvolle Atmosphäre und Wärme – ist das Ganze noch in formschöne Ästhetik gekleidet, steht geselligem Genuss nichts mehr im Wege. Die im schweizerischen Immensee ansässige Feuerring GmbH bietet dafür die idealen Objekte – Feuerstellen, die stilvolles Aussehen mit der archaischen Faszination am Feuer vereinen. 2016 ehrte die Designexpertenjury des Red Dot Awards das Modell TULIP mit dem Prädikat „Best of the best“

Welt der Hausgeräte. Neue Stilarena in Wien

Der Showroom der Marken Bosch, Gaggenau, Neff und Siemens erstrahlt nach Abschluss des letzten Bauabschnitts in neuem Glanz. Die neue Stilarena bietet auf 1.200 m2  stilsicheres Design und einen idealen Ort für Kunden sich umfassend zu informieren und auch begeistern zu lassen. Ganz nach der BSH Next Level Strategie, die Konsumentenorientierung, Markendifferenzierung und digitale User Experience ins Zentrum stellt. „Durch die Neugestaltung können wir diese Punkte zur Gänze erfüllen. Speziell die ausgearbeitete Markendifferenzierung durch eigens inszenierte Markenwelten und die Verknüpfung mit digitalen Features wie einem eigenen Food Blog machen unseren neuen Schauraum zu einem Erlebnis für den Kunden und zu einem innovativen Trainingszentrum für unsere Händler“, erklärt Michael Mehnert, Geschäftsführer BSH Hausgeräte Österreich, die Umgestaltung.

Ein Händchen für Holz

Ob antik, rustikal oder modern, wer sich für einen natürlichen Bodenbelag aus Holz interessiert, kommt an der Parkett-AGENTUR nicht vorbei. Das 2006 gegründete Unternehmen steht für hochwertige Qualitätsprodukte zu fairen Preisen und ist bekannt für seine kompetente Rundumberatung.

Designofen mit Hirschleder

Das Feuerkultur-Team rund um den Gröbminger Hafnermeister Herbert Wieser ist mit dem Original Lederofen „Ausseer“ eine echte Innovation in Sachen Designfeuerstellen gelungen. Die naheliegende Inspirationsquelle für diesen Ofen, der mit moderner Brenntechnik betrieben wird, war die steirische Lederhose.

Die Renaissance der Seife

Wer in der Wiener Hintzerstraße seiner „Nase“ folgt, wird unweigerlich bei der Nr. 6 landen, denn hier hütet Sonja Baldauf ihre duftenden Schätze. Es sind handgemachte Naturseifen, die in der Wiener Seifenmanufaktur nach traditioneller Rezeptur hergestellt werden. Mit viel Liebe und kreativen Ideen wird aus diesem althergebrachten Erzeugnis ein topaktuelles Lifestyleprodukt. Der wundervollen Haptik eines Stücks Seife können eben massenproduzierte Plastikflaschen mit Flüssigseife nicht das Wasser reichen.

iF Gold Award für Laufen

Der Schweizer Badspezialist Laufen hat für seine innovative Kollektion Val den renommierten iF Design Award 2016 in Gold erhalten. Durch das neue Material SaphirKeramik und das gestalterische Know-how von Konstantin Grcic entstand eine Serie, die durch einfache Linien, sehr schmale Kanten und Dünnwandigkeit sowie feine Oberflächenstrukturen zu begeistern weiß.

Küchenneuheit von Steininger rockt Outdoor

Unlängst feierte das jüngste Küchenmodell von Steininger, die ROCK.AIR, Weltpremiere im Igludorf White Lounge in Mayrhofen im Zillertal. Die brandneue Outdoorküche konnte auch unter diesen Hardcore-Bedingungen auf 2000 Meter Seehöhe und bei Temperaturen weit unter 0 Grad mit Qualität, Funktionalität und vor allem mit seinem hervorragenden Design überzeugen.

Systemmöbel ohne Mittelmaß

Der hohe Anspruch an Design und Qualität ist bei Piure sozusagen systematisch – denn das deutsche Unternehmen mit Sitz in München ist Spezialist für modulare Möbelprogramme. Die Boards, Regale und Schränke „Made in Germany“ bestechen durch ihre Vielfältigkeit und Flexibilität. Und Piure ist eine Erfolgsgeschichte, denn was vor 10 Jahren im Rahmenprogramm der imm cologne 2006 begann, entwickelte sich hin zu einer führenden Möbelmarke im Premiumsegment.

„Wir haben 2015 wieder neue Rekordzuwächse bei Auftragseingang (+45%) sowie Ergebnis (+5%) erzielt und unsere führende Position im Premiummarktsegment nochmals ausgeweitet“, sagt Piure CEO Ludger Köhler. Für 2016 plant das Unternehmen weitere umfangreiche Investitionen in Zukunftstechnologien und strebt ein Umsatzwachstum von 35% bis 40% an. Zu Beginn dieses Jahres präsentierte Piure interessante News in Bezug auf sein beliebtes Planungsprogramm Nex. In Zusammenarbeit mit Werner Aisslinger entwickelte der Hersteller ein neues innovatives Möbelprogramm.

Pen of the Year 2016 von Faber-Castell

Als Hommage an das „Vieux Laque-Zimmer“ im Schloss Schönbrunn erstrahlt die 2016er-Version des „Pen of the Year“ von Faber-Castell in chinesischer Lacktafelkunst. Die in der Kollektion Graf von Faber-Castell veröffentlichten limitierten Sondereditionen sind bei Kennern äußerst beliebte Schreibgeräte und stehen für luxuriöse Schreibkultur.

Die Gestaltung der „Pen of the Year“-Editionen ist durch epochale Werke und historische Persönlichkeiten inspiriert. Nach Katharina der Großen mit „Katharinenpalast, St. Petersburg“ und Friedrich dem Großen mit „Sanssouci, Potsdam“ schließt nun Kaiserin Maria Theresia mit „Schloß Schönbrunn, Vienna“ die Trilogie ab. Dabei stellt die jüngste Edition eine Verbindung von meisterlicher deutscher Handwerkskunst und einem Hauch von Asien dar. Österreichs Kaiserin Maria Theresia ließ im Schloss Schönbrunn aus Liebe zu ihrem verstorbenen Gatten Franz Stephan von Lothringen ein besonderes Zimmer mit den Lacktafeln chinesischer Paravents schmücken. Soweit der historische Hintergrund - für die Umsetzung des „Pen of the Year 2016“ konnten die Restauratorin des Vieux-Laque-Zimmers Silvia Miklin und der auf Maki-é Technik spezialisierte japanische Künstler Tomizo Saratani gewonnen werden. Gemeinsam mit Faber-Castell wurde ein Motiv entwickelt, das in drei Teile gegliedert ist, die wiederum ein Ganzes ergeben. In aufwendigen Arbeitsschritten wird jedes der drei Plättchen von Hand zuerst schwarz lackiert, poliert und gebrannt. Danach malt der Künstler das Motiv auf den Lack und bestreut die noch feuchte Zeichnung mehrfach mit 24 Karat Goldpulver in verschiedenen Tönungen. Dadurch entsteht ein Relief, das durch weitere schützende Lackarbeiten hindurch immer noch spürbar bleibt. So ergibt sich die ganz charakteristische Haptik der Hira-Maki-E Lackarbeiten.

Design aus Lemgo. KFF 2016

Die Manufaktur KFF kann auf eine über 30-jährige Firmengeschichte zurückblicken, in der sich ein Stil entwickelte, der von aussagekräftigem, eigenständigem Design geprägt ist. Mit dem Siegel „Made in Lemgo, Germany“ verbinden designinteressierte ZeitgenossInnen vor allem den qualitätsvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Holz, speziell mit Eiche, einem Material von außergewöhnlicher Lebendigkeit und faszinierenden Merkmalen wie dem Jahresringaufbau oder der ausdruckstarken Maserung. Der Fokus des Unternehmens Karl-Friedrich Förster Design liegt auf Holztischen und ergonomischen Stühlen. Für das Jahr 2016 hat sich das Team um Geschäftsführer Jens Lewe auf die Themen komfortable Bänke, bequeme Stühle und passende Tische konzentriert – und das Ganze mit gewohnt hohem Designspruch. KFF präsentiert eine breite Palette an Neuheiten und innovativen Weiterentwicklungen.

Österreichisches Brillendesign international erfolgreich

Das österreichische Brillenlabel ANDY WOLF setzt auf Qualität und Designs mit eigener Handschrift. Genauer gesagt der Handschrift von Katharina Plattner. Ihre gestalterischen Ideen heben die Modelle des von Andreas Pirkheim und Wolfgang Scheucher 2006 gegründeten Unternehmens auf ein internationales Niveau. Mittlerweile wurden schon Zeitgenossen wie Eric Clapton und Lady Gaga mit ANDY WOLF-Brillen gesehen und die Marke ist Stammgast bei Fashionshows in Berlin, Paris und London. Auf ein einprägsames Logo wird verzichtet, in dieser Hinsicht gilt Understatement. Die Brillen von ANDY WOLF zeichnet vor allem ihre hohe handwerkliche Qualität aus. Alle Brillen werden in der oststeirischen Stadt Hartberg produziert und auch Design, Prototypenbau und Vertrieb gehen rein in Österreich über die Bühne. Nur das Acetat der Fassungen kommt aus Italien, denn von dort kommt nach fester Überzeugung des Andy Wolf-Teams das Feinste. Das Unternehmen startete mit 17 Personen im Werk, heute sind es 60. Keine schlechte Leistung – in einer strukturschwachen Region so viele Arbeitsplätze zu schaffen.

Geberit setzt neue Maßstäbe bei Sanitärdesign und Hygiene

Mit intelligenten, innovativen Verbesserungen seines Sortiments geht Geberit ins neue Jahr. So präsentiert der europäische Marktführer in Sachen Sanitärtechnik auf der Messe Bauen & Energie in Wien zahlreiche neue Produkte und Lösungen. Zu den Highlights zählen die neuen Betätigungsplatten Sigma30, ein neues Urinalsystem sowie spülrandlose WC-Keramiken von Keramag.

bulthaup-Küchenelemente gestalten individuelle Wohnräume

Ein Referenzprojekt in München veranschaulicht auf eindrückliche Weise, wie bulthaup-Küchenelemente raumgestalterische Akzente setzen und auf individuelle Wohnbedürfnisse abgestimmt werden können. Bulthaup-Produkte ließen einem Paar in der bayrischen Hauptstadt die notwendige Freiheit, die Küche nach ganz persönlichen Präferenzen zu formen. Dabei wurden Küche, Ess- und Wohnbereich auf spezielle Art und Weise miteinander verbunden. Die Collage aus den Kollektionen bulthaup b2 und bulthaup b3 setzt einerseits Akzente und gibt andererseits den notwendigen funktionalen Rahmen, in dem die Küchenbereiche Vorbereiten, Verstauen sowie die Wasser- und Kochstelle ihren Platz finden.

Sous-vide-Garen mit Miele

Um Lebensmittel länger frisch zu halten und sie bedarfsgerecht zu portionieren, ist das Vakuumieren eine bewährte Methode. Es dient auch als Vorstufe zum Sous-vide-Garen. Mit der neuen Einbau-Vakuumierschublade und einem Dampfgarer von Miele können sich Kunden nun auf neue Geschmackserlebnisse freuen.

Sous-vide (franz. unter Vakuum) bezeichnet eine Zubereitungsart, bei der vakuumverpackte Lebensmittel in Plastikbeuteln bei konstant niedrigen Temperaturen über eine lange Zeit garen. Für diese Art der Zubereitung bilden Vakuumierschublade und Dampfgarer von Miele ein kongeniales Duo. Grundsätzlich eignen sich alle Miele-Dampfgarer für die Zubereitung nach dem Sous-vide-Verfahren, denn die Geräte decken den erforderlichen Temperaturbereich zwischen 45° und 90°C ab und halten die eingestellten Temperaturen gradgenau. Die meisten Miele-Dampfgarer, die ab 2015 in den Handel gekommen sind, haben sogar eine eigene Sous-vide-Betriebsart integriert, die Garzeiten von bis zu zehn Stunden erlaubt. Ideal ist das Sous-vide-Garen für Fleisch und Fisch, da Gewürze und Marinaden ihre vollen Aromen entwickeln und sich der Effekt des Marinierens durch das Vakuum deutlich verstärkt. Das Garergebnis ist durch niedrigere Temperaturen als beim herkömmlichen Kochprozess besonders zart, aromatisch und von gleichmäßiger Textur.

Zeitlose Ästhetik – Walter Knoll 2016

2015 feierte Walter Knoll sein 150-jähriges Firmenjubiläum und kann mit einem Auftragseingang von 86 Millionen Euro auf ein gesundes Geschäftsjahr zurückblicken. Der Umsatz konnte um 15,8 % im Vergleich zum Jahr davor gesteigert werden. Das Konzept der Markenstärkung soll auch 2016 fortgeführt werden und mit den insgesamt 12 neuen Produkten bzw. Programmerweiterungen beweist die Walter Knoll Gruppe Gespür für zeitlose Ästhetik, hochwertige Materialien und meisterliche Handwerkskunst. Letztgenanntes Thema bekommt beim neuen Isanka Sofa von EOOS eine detailverliebte Ausprägung. Das österreichische Designertrio setzt auf das Know-how von Walter Knoll in Sachen Leder. Der Rücken besteht aus feinstem Sattelleder. Präzise gearbeitete Kanten und exakte Nähte bestimmen die Kontur. Fließend geht der hohe Rücken über in die sanft abfallenden Armlehnen. Große, weiche Kissen unterstützen die Polsterung und sorgen für Bequemlichkeit. Einen ziemlich eigenwilligen Charakter versprüht der Isanka Chair. Er steht gleichzeitig ganz im Wertekanon der Isanka-Familie: ausgezeichnete Handwerkskunst verbunden mit hochwertigem Material. Markantes Sattelleder und feine Stoffe treffen sich in klaren, fließenden Linien. Perfekt gearbeitet, kraftvoll gepolstert – das Ergebnis steht für opulenten Komfort.

Perfekter Schlaf nach Maß

Ausreichender und tiefer Schlaf ist die wichtigste Säule für Gesundheit und Wohlbefinden, denn Regenerations- und Heilungsprozesse finden hauptsächlich im Schlaf statt. Eine geeignete Unterlage gehört dabei zu den Grundvoraussetzungen. Das schwedische Familienunternehmen Hästens erzeugt seit über 160 Jahren handgefertigte Betten und Matratzen, die ausschließlich aus natürlichen Materialien wie Leinen, Baumwolle, Wolle, Rosshaar und Kiefernholz hergestellt werden und dadurch die ideale Voraussetzung für eine erholsame Nachtruhe bieten.

Moderne Klassiker – Wittmann-Kollektion 2016

Die Internationale Möbelmesse in Köln ist auch 2016 der erste große Höhepunkt im Veranstaltungsreigen des Jahres. Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zieht immer mehr Aussteller aus dem Ausland in die Rheinmetropole. Während so auch zunehmend Unternehmen aus Italien die imm cologne in ihrer Terminplanung berücksichtigen, war und ist für Firmen aus Österreich der Kölner Möbelevent ein Fixpunkt. Selbstredend sind auch Wittmann Möbelwerkstätten wieder mit dabei. Das renommierte Unternehmen zeigt in Köln einem größeren Publikum, was schon im Zuge der Hausmesse 2015 im vergangenen Herbst zu sehen war.

Design goes Online. Inspirationen von Fashion For Home

Auch im Designmöbelbereich ist die Onlineverkaufsstrategie auf dem besten Wege sich immer mehr durchzusetzen. Eine besondere Stellung in diesem Bereich nimmt das in Berlin beheimatete Unternehmen Fashion For Home ein. Der im Jahr 2009 von Marc Appelhoff und Christoph Cordes gegründete Onlineshop bietet individualisierbare Designermöbel zu vergleichsweise günstigen Preisen. Dabei werden Möbel, Wohnaccessoires, Leuchten, Textilien und Boxspringbetten ausschließlich auf Bestellung gefertigt. Und da zwei Drittel der Möbel in Europa hergestellt werden, sind die Lieferzeiten kurz.

Der Designerpool von Fashion For Home setzt sich aus Namen wie Karsten Weigel, dem dänischen Büro 365° north unter Henrik Pedersen sowie Tobias Jacobsen, dem Enkel von Arne Jacobsen, zusammen. Die individuellen Designs werden mithilfe renommierter Hersteller und mit hochwertigen Materialien produziert. Aber auch Kunden werden bei Fashion For Home zu Designern, wie das Beispiel des Sofas Omnia zeigt, das individuell konfigurierbar ist. Doch Fashion For Home ist mehr als ein Onlineshop – im beliebten Blog „Inspiration“ werden kontinuierlich Tipps und Trends kommuniziert.

Neue Ideen für das Traumbad. Köse Badkultur

Der Stellenwert des Badezimmers in den Wohnungen und Häusern der Menschen steigt und steigt. Was früher nur zur möglichst effizienten Körperreinigung diente, soll jetzt ein Ort sein, der umfassende Entspannung bietet und die Sorgen des stressigen Alltags vergessen lässt. Das Badezimmer ist zur ganz persönlichen Wellnessoase in den eigenen vier Wänden geworden. Damit diese Kundenansprüche auch umgesetzt werden können, sind Professionisten gefragt, die die aktuellen Strömungen und Trends in der Badezimmerausstattung und –gestaltung kennen. Wie etwa das Familienunternehmen Köse in Wien. Seit über zehn Jahren werden von der Gumpendorfer Straße aus exklusive Komplettbäder, Badsanierungen und Badezimmerrenovierung umgesetzt. Das professionelle Team berät bei der Planung, der Auswahl der richtigen Fliesen, Armaturen, Badewannen oder Duschen und übernimmt die Umsetzung aller benötigten Installationen. „Zusätzlich zu unserer Kernkompetenz in allen Sanitär-, Heizungs-, Gas-, Lüftungs- und Badbelangen, hat sich durch die laufende Zusammenarbeit mit unseren Partnern ein Netzwerk ergeben, das es uns ermöglicht nahezu alle Dienstleistungen rund um den Umbau, Ausbau oder Neubau anzubieten“, sagt Adem Köse, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Bevor es an die Einbauten geht, erstellen die Köse-PlanerInnen gemeinsam mit dem Kunden eine Skizze am Computer, die in 3D bereits zeigt, wie das Bad aussehen wird

Schallabsorbierung an der Möbelfront

Die REHAU-Gruppe ist in erster Linie in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie tätig und vertreibt ihre polymerbasierten Lösungen weltweit. REHAU engagiert sich des Weiteren in der Herstellung von Möbelkomponenten. Als Oberflächenspezialist produziert das Unternehmen Terrassensysteme, unterschiedliche Jalousieschränke und raumakustisch wirksame Möbel. In letztgenanntem Bereich hat REHAU Tischtrennwände, Stellwände, Büroschrank-Hubtüren, Akustikkühldecken und Akustikschrankrolladen im Programm.

Der Koffer mit der Rille - Rimowa

Ein Blick aus der Flugzeugkabine auf das mit der Gepäckbeladung befasste Bodenpersonal lässt die Sorgen des Fluggastes hinsichtlich der Haltbarkeit seines Koffers sprunghaft ansteigen. Da wird gezogen, gestoßen, geworfen, was das Zeug hält – oder eben nicht hält. Stabile, hochwertig verarbeitete Koffer sind in Situationen wie dieser Balsam auf die Sorgenfalten von Reisenden. Die Produkte des deutschen Herstellers RIMOWA sind so gebaut, dass sie jeder noch so groben Behandlung widerstehen und außerdem sind sie hervorragend designt.

Küchenprofi Thomas Faulmann im Gespräch

Wenn es um qualitative Küchen geht, sind Faulmann & Faulmann eine der ersten Adressen in Wien. Die Brüder Thomas und Wolfgang Faulmann sind seit über 15 Jahren ein glänzender Fixstern am österreichischen Küchenmarkt. Auf 800 m² Ausstellungsfläche in Wien Döbling zeigen sie internationale Küchen-Top-Marken. Wir haben mit Küchenprofi Thomas Faulmann zu den Themen Design, Qualität und aktuelle Küchentrends folgendes Interview geführt.

Wundervolles Design für die Festtage

Die diesjährige Weihnachtsleuchte des italienischen Leuchtenherstellers Artemide heißt La Petite. Ein archetypischer Lampenschirm auf einem geneigten Stab. Das Designbüro Quaglio Simonelli hat einfache Elemente mit viel Eleganz kombiniert, die in ihrer geometrischen Zusammensetzung beeindrucken. Trotz augenscheinlicher Asymmetrie herrscht hier Ordnung.

Exklusive Bühne für Haubenköche

Gemeinsam bringen sie es auf 7 Hauben – Philip Rachinger, Lukas Nagel und Lukas Kapeller. Bei einer außergewöhnlichen Kochsession in Linz machten die drei jungen Kochstars gemeinsame Sache und servierten ein 6-gängiges Haubenmenü. Das passende Ambiente für die Leckerbissen bot der exklusive Showroom von Steininger Designers. Für die Weinbegleitung sorgte Paradewinzer Leo Uibel.

Poliform-Style. Zeitgenössische Eleganz

Der wieder eröffnete Poliform Flagship-Store in der Londoner Kings Road zeigt in eindrücklicher Weise, was das italienische Familienunternehmen unter zeitgenössischem Wohnstil versteht. Zu begeistern wissen die Hochwertigkeit der Möbel, die sich am Puls der Zeit bewegen und die Raffiniertheit der Systeme, für die Poliform bekannt ist und die wirklich jeden Bereich des Wohnens berücksichtigen und stilvoll bedienen. Mit einem solch umfassenden Angebot fällt es leicht, etwa ein ganzes Haus in einem einheitlichen Stil und doch abwechslungsreich auszustatten.

Gedanken über das Licht

Das spanische Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit hat den diesjährigen nationalen Designpreis dem Leuchtenhersteller Marset zuerkannt. Es ist der wichtigste Designpreis in Spanien, der an Firmen verliehen wird, die innovatives Design erfolgreich in ihre Geschäftsstrategie integrieren. Und Design spielt für Marset in der Tat eine entscheidende Rolle – der Leuchtenspezialist begreift Licht als ein kreatives Medium, das alle fünf Sinne ansprechen und das nachhaltig und verantwortungsbewusst eingesetzt werden soll.

Well Being 4.0. Heimtextil Frankfurt 2016

Vom 12. bis 15. Januar 2016 versammelt die Heimtextil in Frankfurt mehr als 2.700 Aussteller zur weltgrößten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Der Ausstellerzuwachs unterstreicht die Bedeutung dieser Leitmesse, die mit ihren Themen nicht nur am Puls der Zeit liegt, sondern Trendrichtungen erkennt und markant darstellt.

Freundliche Form. Dutch Design von Leolux

Farbenfroh, freundlich und inspiriert von der Schönheit der Natur – das ist die Welt von Leolux. Die niederländische Premiummöbelmarke präsentierte in diesem Jahr zusätzlich zu den Messeneuheiten aus dem Frühjahr in der zweiten Saisonhälfte drei neue Möbel, die alle von Cuno Frommherz entworfen wurden. Das Trio besteht aus einem urbanen Coffee Table Chair, einer modern zeitlosen Couchserie sowie einem exzentrischen Salon- und Beistelltisch.

Die ausfahrbare Sauna

In Deutschland gehört KLAFS zu den „Marken des Jahrhunderts“. Der Saunahersteller aus Schwäbisch Hall ist dort Marktführer und ein absoluter Spezialist in Sachen Wellness und Spa. Seine Produkte sind mehrfach ausgezeichnet – etwa mit dem Plux X Award oder dem German Design Award. Den letztgenannten Preis bekam das Unternehmen für die raumsparende Sauna S1. Der Clou an dieser Sauna ist ihr minimaler Platzbedarf. Im komplett eingefahrenen Zustand ist die S1 gerade einmal 60 Zentimeter tief, wie ein herkömmlicher Schrank. Dennoch ist die S1 eine schicke, bis ins Detail hochwertig gestaltete Sauna mit Platz für die ganze Familie. Per Knopfdruck auf die neuen, besonders kompakten und flachen Steuerungen in der Front entfaltet sich die S1 in nur 20 Sekunden zu einer funktionsbereiten und annähernd drei Mal so tiefen Sauna. Denn sie besteht aus drei Elementen, die sich vollständig ineinander fahren lassen. Und das, dank der zum Patent angemeldeten eMove Technology, nahezu lautlos und synchron. Die Liegeeinrichtung der S1 lässt sich dann mühelos um zehn Zentimeter nach vorne ziehen und bietet dadurch zusätzlichen Liegekomfort. Auf Wunsch gibt es die S1 auch mit einer Klappliege für bequemes Liegen zu zweit – hier lässt sich die Liegefläche durch einfaches Aufklappen ganz schnell verdoppeln.

Roaring Twenties bei JAB ANSTOETZ

Die neue GRANZEZZA-Kollektion „DIVA“ von JAB ANSTOETZ nimmt sich die „Goldenen Zwanziger“-Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Inspiration und präsentiert eine Linie voller Glamour und Glanz. Es ist die Zeit des Art Déco, die ihren unvergleichlichen Ausdruck aus schimmernden Stoffen, reichen Dekoren und unfehlbarer Stilsicherheit zog. Ganze fünfzehn Artikel in 53 Kolorits präsentiert die mondäne Kollektion zum Frühjahr 2016 und bringt das schicke Flair der 1920er Jahre in die heimischen Räume.

Clarity Frühstücksserie von Russell Hobbs

Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster – drei Produkte, die für ein gelungenes Frühstück unabdingbar sind. Die britische Marke Russell Hobbs führt diese Kernutensilien in der Clarity-Serie zusammen und präsentiert damit eine Synthese aus technischen Innovationen und unaufgeregtem Design.

Die digitalen Kaffeemaschinen der Clarity-Frühstücksserie beeinflussen auf innovative Art die drei entscheidenden Komponenten, die für den perfekten Kaffeegenuss verantwortlich sind: Wasserqualität, Brühtemperatur und Aromaextraktion. Die integrierte BRITA MAXTRA Filterkartusche reduziert Kalk und Chlor für optimalen Geschmack und vermindert hausinstallationsbedingt vorkommende Metalle wie Blei und Kupfer. Damit wird jederzeit eine optimale Wasserqualität garantiert, die für einen aromatischen Kaffee unerlässlich ist. Für die perfekte Brühtemperatur sorgt die Optimum-Temperature-Technologie. Bei dieser Technologie wird durch den innovativen Wassertank der Wasserdurchfluss im Heizelement konstant gehalten und so die optimale Temperatur von 92 bis 96°C über den gesamten Brühzyklus gewährleistet. Schließlich garantiert die bewährte Russell Hobbs Brausekopf-Technologie eine optimale Benetzung des Kaffeepulvers. Das Wasser wird in unterschiedlichen Winkeln großflächig auf das Kaffeepulver gesprüht, wodurch mehr Kaffee benetzt und somit auch besser extrahiert wird.

Natur – Handwerk – Design. Erfolgsstory Voglauer

Vom anfänglich kleinen Tischlerbetrieb zu einem der bedeutendsten Möbelproduzenten Österreichs - die Erfolgsgeschichte von Voglauer gründet auf hochwertigem Handwerk, engem Bezug zur Natur und detailgenauem Design. Diese Stärken des Unternehmens aus Abtenau im Salzburger Land bringen nicht nur zufriedene Kunden, sondern auch Designauszeichnungen auf internationaler Ebene: Interior Innovation Award 2015, Red Dot Product Design Award 2015 und zuletzt den German Design Award 2016 gehören zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Möbel- und Designwelt und bedeuten für Voglauer eine Bestätigung der kontinuierlichen Bemühungen um höchste Qualität.

Italienische Schlafkultur von Flou

Mit Designern wie Vico Magistretti, Carlo Colombo, Rodolfo Dordoni oder Emanuela Garbin & Mario Dell’Orto setzt der italienische Bettenspezialist Flou Maßstäbe in Sachen Eleganz und Komfort im Schlafzimmer. Die hohen Ansprüche, die das lombardische Unternehmen seit jeher im Schlafbereich umsetzt, wurden im Lauf der Zeit auf die gesamte Wohnung ausgeweitet. So werden 2015 nicht nur schöne, hochwertig angefertigte Betten angeboten, sondern echte Kollektionen, die individuelle Planungen jeglicher Art erlauben. Eine strenge Aufteilung der Nutzungsmöglichkeiten ist dabei längst obsolet und so wird im Wohnzimmer entspannt, im Schlafzimmer gearbeitet…

Besser wohnen – DANA Türen

Die Bandbreite der Neuheiten bei DANA, Österreichs Nr. 1 auf dem Türenmarkt, ist 2015 besonders groß. Eine Reihe von neuen Oberflächen zu bewährten Modellreihen, aber auch eine neue Planofix Drückergeneration sowie unterschiedlichen Holzdesigns reichern in diesem Jahr das ohnehin schon breite Angebot des Türenspezialisten aus Spital am Pyhrn weiter an. Was gut designte Türen in puncto Wohnlichkeit beitragen können, zeigt eine kleine Homestory aus Mühldorf.

Schon im Zuge der ersten Planungen war für Familie Brucker klar, dass der Blick auf die umliegenden Berge bestmöglich genutzt werden sollte und dass die Almtaler Sonne das Haus wärmen und gut erhellen sollte. Aber auch die Innengestaltung war für die Familie in Mühldorf ganz wesentlich. Viele Überlegungen flossen in die monatelangen Planungen ein, bis schließlich in der ersten Novemberhälfte 2015 der Haustraum in Erfüllung ging und Familie Brucker ins neue Eigenheim einziehen konnte. Es ist ein moderner Bungalow geworden, in dem alle wesentlichen Räume im Erdgeschoss untergebracht sind, ergänzt mit einer offenen Galerie, die zusätzlich Platz bietet und zudem auch ein Designhighlight ist. Holz ist ein wesentlicher Design- und Gestaltungsfaktor, der sich im gesamten Haus wiederfindet.

Lust for Life - Bretz

Fans von Bretz-Möbel verbinden mit den außergewöhnlichen Stücken des Polstermöbelspezialisten nicht nur Qualität made in Germany, sondern auch ein ganz besonderes Lebensgefühl. Und was manche als barock schwülstig bezeichnen, ist für Bretz-Anhänger eine hochqualitative Alternative zum langweiligen Purismusdiktat zeitgenössischer Designs.

Alle Bretz-Möbel werden im deutschen Gensingen handgefertigt und zeichnen sich durch hohen Komfort aus. Der markanteste Unterschied zum Mitbewerb ist jedoch das Design. Die Formen und Farben dieser Möbel erteilen jeglicher gestalterischen Reduktion eine Absage. Hartmut und Norbert Bretz, die Urenkel von Gründer Johann, ist es gelungen, sich sehr deutlich abzusetzen und eine eigene Stilwelt zu kreieren, die in ihrer Wiedererkennbarkeit wohl einzigartig ist. Genau 120 Jahre ist es her, seit Johann Bretz eine Matratzenfabrik in der Nähe von Mainz eröffnete, die dessen Sohn Alexander dann 1928 um eine Polstermöbelmanufaktur erweiterte. Die jahrzehntelang erworbenen Erfahrungen versetzen Bretz in die Lage, auch extreme Formen auf höchstem Niveau zu realisieren. Handwerkliche Fertigungskunst, Kreativität und Individualität sowie das Streben nach Grenzenlosigkeit spielen in der Möbelwelt von Bretz die Hauptrollen.

Leidenschaft für schönes Wohnen

Das Planungs- und Einrichtungshaus Wetscher im Tiroler Zillertal bietet Topdesign, hervorragendes Handwerk und umfassende Planung – und das ist nicht nur in Fügen und Umgebung bekannt, sondern weit über den Alpenraum hinaus. Mitverantwortlich für das internationale Renommee des Wohnexperten Martin Wetscher und seines Teams ist ein Konzept, das die eigene Produktion mit hochwertigen Marken verbindet und in den hauseigenen Wohngalerien auf perfekte Weise präsentiert. Diese hohe Qualität bescherte Wetscher auch die Aufnahme in den elitären Zirkel „Design Alliance“ als erstem österreichischen Mitglied. Dahinter verbirgt sich der Zusammenschluss (seit 2005) von sieben designorientierten Top-Einrichtern. Für Branchenkenner keine Überraschung, denn schon Giorgio Busnelli, Präsident von B&B Italia reihte das Zillertaler Unternehmen unter die fünf besten Einrichtungshäuser der Welt ein. Nun steht der Name Wetscher dank „Design Alliance“ international in einer Reihe mit renommierten Unternehmen wie Böhmler in München oder Pesch in Köln.

90 Jahre Bang & Olufsen

Bang & Olufsen feiert seinen 90er. Was im Frühjahr 2015 mit der Vorstellung der Love Affair Collection begann, findet nun seinen Höhepunkt mit der Einführung des bisher innovativsten Lautsprechers – dem BeoLab 90.

Dieser hoch entwickelte Lautsprecher umfasst eine Vielzahl an ausgefeilten Technologien. Er ist eine perfekte Verschmelzung aus Design und Akustik auf Weltklasseniveau und ist wohl einer der vollendetsten und leistungsstärksten digitalen Lautsprecher, die jemals für den Heimgebrauch entwickelt wurden. Der BeoLab 90 ist mit Bang & Olufsens neuer Technologie „Active Room Compensation“ ausgestattet, die die Einflüsse des jeweiligen Raums und der dort aufgestellten Möbel kompensiert und zudem die Lautsprecher- und Hörposition ausgleicht. Auf diese Weise lässt er eine außergewöhnliche Klangbühne entstehen, die ganz präzise hören lässt, wo die einzelnen Mitglieder einer Band oder eines Orchesters bzw. die Darsteller eines Films positioniert sind.

Der BeoLab 90 verfügt auch über die einzigartige Beam Width Control Technologie, die es ermöglicht, die Breite des Schallbündels an unterschiedliche Hörsituationen anzupassen. So lässt sich das beste Hörerlebnis, das an der optimalen Hörposition (dem sogenannten „Sweet Spot“) erzeugt wird, per Tastendruck mühelos auf das ganze Zimmer ausbreiten. So sorgt die breite Klangkulisse zum Beispiel für ein großartiges Kinoerlebnis, wenn sich Familie und Freunde zum gemeinsamen Filmabend versammeln.

Giò Ponti Kollektion von Molteni&C

Das Jahr, in dem Molteni&C sein 80stes Bestandsjubiläum feiert, neigt sich langsam dem Ende zu. Eine Reihe von Präsentationen, eine große Ausstellung in Mailand, in der Prototypen legendärer Möbel zu sehen waren und die Eröffnung des Molteni Museums, in dem auch die Marken Dada, Unifor und Citterio gezeigt werden und das von Jasper Morrison designt wurde, kennzeichneten dieses Jahr. Als eines der führenden Unternehmen auf dem Möbelsektor in Italien, hat es den typischen italienischen Gestaltungsstil in der Welt bekannt gemacht. Ständige Forschungsarbeit und technologische Innovationen sowie die Zusammenarbeit mit erstklassigen DesignerInnen sorgten und sorgen für eine Vielzahl von Möbelentwürfen, die in ihrer Detailgenauigkeit, Eleganz und in ihrem Komfort zu den herausragendsten Beispielen für hochwertiges Möbeldesign zählen.

Szigeti ist pannonischer Botschafter

Die „Goldene Traube“ ist eine Auszeichnung für den burgenländischen Wein und wird von Casinos Austria und Wein Burgenland verliehen. Neben den Kategorien „bester Wein“ und „Lebenswerk“ wird auch der „Pannonische Botschafter“ prämiert. Über letztgenannte Ehrung durfte sich bei der jüngsten Verleihung im Casino Baden die Sektkellerei Szigeti aus Gols freuen. Die Brüder Peter und Norbert Szigeti haben es in den letzten Jahren in zunehmendem Maße geschafft, Sekte und Frizzante herzustellen, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt werden.

Austria meets Australia

Wenn sich australische Architekten für Naturholz aus Österreich entscheiden, um ein küstennahes abgewohntes Apartment in einen stilvoll gemütlichen Alterssitz zu verwandeln, holt das die Alpenrepublik in Sachen Holzqualität auf eine internationale Bühne. Das Architektenteam von C+M Studio wollte für ihr Projekt unbedingt Produkte des oberösterreichischen Holzbodenspezialisten mafi verwenden. Dieser Wunsch fiel bei der familiengeführten Manufaktur aus Schneegattern auf fruchtbaren Boden, denn das Unternehmen ist ohnehin sehr exportorientiert und hat schon in rund 50 Länder geliefert. Die Exportquote liegt bei fast 80 %.

Sitzobjekte von brühl

In ihrer kreativen Karriere kann Kati Meyer-Brühl auf über 60 Designauszeichnungen zurückblicken. Ihre gestalterische Kraft ist es, die den Möbeln des oberfränkischen Unternehmens brühl Klarheit und Charakter verleiht. Schon viele Jahrzehnte widmet sich die Familie Meyer-Brühl dem komfortablen Sitzen und produziert ihre modernen und klassischen Polstermöbel in dritter Generation in Bad Steben.

Im Jahr 2015 setzte Kreativchefin Kati Meyer-Brühl den erfolgreichen Kurs fort. So wurden ihre Entwürfe zu deep space, grace und les copains von Rat für Formgebung nominiert und schließlich auch mit dem German Design Award 2016 Special Mention geehrt. Die Designerin hat damit in diesem Jahr bereits zehn Auszeichnungen erhalten.

Zahlreiche Gestaltungsoptionen – bei Armlehnen, Untergestellen und Materialien – machen deep space zu einem individuell konfigurierbaren Möbelstück. Die geschwungenen Armlehnen betonen die dynamische, im Rücken leicht kegelförmige Silhouette des Sofas, während die kubischen Lehnen einen eher minimalistischen Akzent setzen. Die Rückenlehnen sind aufstellbar, die Sitze können um 25 cm vorgezogen werden. Die Bezüge sind abziehbar. Die leicht ausgestellten Füße wirken heiter, die filigranen Kufen lenken den Blick auf das Volumen der Polster und verstärken den schwebenden Eindruck des Sofas.

Sieben coole Architekten für Fritz Hansen

Die Partnerschaft zwischen Designerikone Arne Jacobsen und Fritz Hansen, einem der traditionsreichsten und gleichzeitig innovativsten dänischen Möbelhersteller, brachte einige der stilprägendsten Designs des 20. Jahrhunderts hervor. Mit dazu gehört die Serie 7™. Die Stuhlikone von Jacobsen feiert 2015 ihr 60-jähriges Jubiläum und aus diesem Anlass hat Fritz Hansen sieben Architekten eingeladen, ihre ganz persönliche Version der Serie 7™ zu gestalten. Für das Projekt mit dem naheliegenden Titel „7 Cool Architects“ entstanden Neuinterpretationen von den Architekturbüros Bjarke Ingels Group, Carlos Ott & Carlos Ponce de Léon, Jean Nouvel Design, Jun Igarashi, Neri&Hu, Snøhetta und Zaha Hadid Design.

Arne Jacobsen entwarf den Serie 7™ Stuhl im Jahr 1955. Im Gegensatz zu seinen anderen Designs schuf er den Stuhl nicht für einen bestimmten Zweck. Dadurch verfügt die Serie 7™ über eine Qualität, die viel Raum für Interpretationen lässt und eine Einbindung in verschiedenste Kontexte ermöglicht. So interpretieren die sieben Architekten den Stuhl vor dem jeweils persönlichen Hintergrund und dem persönlichen Konzept von Architektur. „Das Ergebnis zeigt einmal mehr, die Stärke des zeitlosen Designs und verdeutlicht die Relevanz dieses Stuhls auch in der heutigen Zeit," sagt Jacob Holm, CEO von Fritz Hansen.

Nichts ist unmöglich. Küchen von Faulmann & Faulmann

Faulmann & Faulmann sind in Wien eine der ersten Adressen, wenn es um qualitative Küchen jeder Art geht. Seit über 15 Jahren sind die Brüder Wolfgang und Thomas Faulmann ein Fixpunkt am österreichischen Küchenmarkt. Auf 800 m² Ausstellungsfläche in Wien Döbling zeigen sie internationale Küchen-Top-Marken von SieMatic oder Valcucine. Neben klassischen und Landhaus Küchen stehen bei Faulmann & Faulmann Designküchen eindeutig im Vordergrund. Küchen, die durch eine perfekte Mischung aus puristischer Eleganz und Wohlfühlcharakter die Herzen von Hobby- und Profiköchen gleichermaßen höher schlagen lassen. In einer Küche mit hochwertigem Design gehen minimalistische Ästhetik und maximale Funktionalität eine perfekte Verbindung ein. Unaufdringliche Benutzerfreundlichkeit zeichnet intelligentes Küchendesign aus. Dazu gehört auch die Integration neuester Technologien in Form innovativer Küchengeräte oder besonderer Materialien. Über praktische Zubehörkanäle etwa stehen Küchengeräte und Hilfsmittel genauso schnell bereit, wie sie wieder verstaut sind. Hinter großzügig dimensionierten Glasflügeln lassen sich Küchenfronten und -schränke verbergen oder ein beweglicher Holzblock auf Schienen, der über das Waschbecken geschoben werden kann, schafft eine praktische Arbeitsfläche – das sind nur einige wenige Details, die in einer Designküche das Leben der Köchin, des Kochs leichter und schöner machen.

Echtes Sitzvergnügen trifft urbanes Wohndesign: COR/Interlübke

Der Name Lübke ist untrennbar mit zwei bekannten deutschen Möbelmarken verbunden: Interlübke und COR. Die Unternehmen mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück haben sich auf unterschiedliche, sich ergänzende Möbelkategorien spezialisiert und agieren rechtlich unabhängig voneinander. Sie werden oft als Schwesterunternehmen bezeichnet und tatsächlich kooperieren sie auf vielfältige Weise, was sich vor allem in den COR interlübke Studios zeigt. In diesen Stores werden die Polstermöbel von COR und die Regal- und Schranksysteme sowie Betten von Interlübke auf ideale Weise kombiniert und ausgestellt.  

In den letzten Jahren hat COR in puncto Verkaufserfolg sowie internationaler Anerkennung durch Designauszeichnungen die Nase vorn. Im Jahr 2015 präsentiert das Unternehmen die dritte Auflage seiner Sitzlandschaft „TRIO“. Dieser Entwurf von der Schweizer Designwerkstatt team form ag schreibt die großen Stärken von COR fort, die mit dem Sofakonzept „Conseta“ von Friedrich Wilhelm Möller einst (1963) manifestiert wurden: das Besondere daran war der modulare Aufbau, der eine Vielzahl von Sitzkombinationen möglich machte. Sitzgruppen konnten verkettet und erweitert werden. Auch „TRIO“ ist sehr flexibel. Schon der Erstentwurf (1972) war so zukunftsweisend, dass sein charakteristisches Design mit den Grundelementen von 1 Meter x 1 Meter und typischen Details wie der doppelten Außennaht auch das TRIO-Programm 2015 prägen. Modern weiterentwickelt hat sich sein Innenleben mit einem hochwertigen Holzgestell aus Buchenholz. Sitzhöhen (37 cm) und Sitztiefen (60 cm) sind zeitgemäß angepasst. Ein Einschlagkeder sorgt nun für müheloses Reinigen oder Wechseln der Bezüge. Die Unterseiten der Rücken- und Armlehnen haben Spezialvliese erhalten, um bei freien Umgruppierungen den Polstern immer wieder festen Halt zu geben. Zeitlos modern bleibt auch das Konstruktionsprinzip: Die drei Grundmodule (Sitzelement, Rücken- und Armlehne) sind nicht fest verbunden, so können mit nur wenigen Handgriffen immer wieder neue Konfigurationen entstehen. „Trio verkörpert ein junges, unbeschwertes Lebensgefühl“, sagt Leo Lübke, geschäftsführender Gesellschafter von COR. „Typisch dafür sind seine Systemidee und spielerische Verwandlung. Aus demselben Satz an Modulen entsteht immer wieder eine neue Welt. Kennern ebenso wie jüngeren Zielgruppen bietet COR ein multifunktionales Sitzkonzept, das unsere typischen Werte mit unkonventionellen Attributen verbindet. Es ist kein Statement, sondern bleibt variabel, so wie die Menschen, die mit ihm leben.“

Ausgezeichnete Designbäder von Duravit

Die hohe Designkompetenz des Badausstatters Duravit wurde im Jahr 2015 mehrfach bestätigt. Bei verschiedenen Designwettbewerben war das Unternehmen erfolgreich. So zeigte sich die Jury des iF Awards begeistert von der Komplettbadserie P3 Comforts und verlieh ihr den begehrten iF gold award 2015. Außerdem konnte die Badmöbelserie Vero von Kurt Merki Jr. sowie die innovative Badewanne Paiova 5 vom Wiener Designertrio EOOS die 50-köpfige iF-Expertenjury überzeugen. Bereits kurz nach ihrer Markteinführung konnten die neuen Produkte des Designbadausstatters auch die Jury der Iconic Awards überzeugen. Mit dem Siegel „Best of Best“ erzielte Stonetto die höchste Auszeichnung. Noch einmal Paiova 5 sowie Cape Cod und ME by Starck wurden jeweils mit dem Prädikat „Winner“ ausgestattet.

Erfolgreich anders – steininger.designers

Internationale Designorientierung mit österreichischer Handwerksqualität verbinden – das ist die Firmenphilosophie von steininger.designers. In dem von Martin Steininger geführten oberösterreichischen Unternehmen spielen Konzepte eine enorm wichtige Rolle. Konzepte als stilsichere maßgeschneiderte Interieur-Gesamtlösungen, in denen Möbel aus der eigenen Manufaktur im Mühlviertel mit internationalen High-End-Marken kombiniert werden.

Das Team um Martin Steininger überlässt nichts dem Zufall – von der Wahl des Bodens über die Innenausstattung bis hin zur Beleuchtung wird alles bis ins kleinste Detail an die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden angepasst. Die Interieurs von steininger.designers verströmen puristische Modernität und luxuriöse Schlichtheit. Neben den selbst in St. Martin in Oberösterreich hergestellten Möbel kommen für Projekte auch Kreationen von renommierten Marken zum Einsatz – etwa von Living Divani, Porro, Baccarat, Paola Lenti oder Boffi. Manufaktur, Projektmanagement, Montage und Aufsicht befinden sich im Haus und somit in der Hand von Martin Steininger und seinen Designern. Für die Kunden bedeutet das höchstmögliche Qualität in allen Projektstadien. Neben Privat- und Geschäftskunden arbeitet steininger.designers auch mit Innenarchitekten und Projektentwicklern zusammen und realisiert komplette Interieur-Design-Konzepte für Immobilien.

Herbst-Highlights von Rolf Benz

Als eines der renommiertesten deutschen Möbelunternehmen steht Rolf Benz für qualitätsvolle Polstermöbel mit perfektem Sitzkomfort. Auch diesen Herbst präsentieren die Nagolder eine Reihe von Neuheiten, die das Wohnzimmer stilvoll gemütlich machen.

Im Rahmen der Herbsthausmesse zeigte Rolf Benz ein neues großzügiges modulares Komfortsystemprogramm mit dem Namen NUVOLA (ital. für Wolke), das mit innovativer Highend-Polsterung die internationale Polstermöbelluxusklasse aufmischt. Jedes Einzelelement des neuen Programms steht auf vier Füßen und ist je nach Wunsch frei stehend oder gekoppelt einsetzbar. NUVOLA ist einerseits in dem soften Komfort Lounge Plus erhältlich. Andererseits hat Rolf Benz eigens und exklusiv für diese Serie einen sehr weichen, luxuriösen und optisch lässigen Komfort entwickelt. Dafür setzt der Hersteller als erster deutscher Polstermöbelproduzent eine innovative Hightechfaser ein, die ein verzögertes, sanftes Hinsetzen und ein besseres Rückstellverhalten ermöglicht als herkömmliche Fasern.

Sicherheit im Smart Home

Smarte Funktionen im Eigenheim bieten den Bewohnern ohne Zweifel viele Vorteile: mehr Komfort, höhere Sicherheit, verbesserte Energieeffizienz. Doch wie sieht es bei diesen IT-Netzwerken, die möglicherweise auch noch über Funk verbunden sind, mit der Sicherheit im Hinblick auf virtuelle Eindringlinge aus?

Gira ist Spezialist für das vernetzte Haus und hält eine Reihe von grundsätzlichen Ratschlägen bereit, die das moderne Heim nicht nur smart, sondern auch sicher machen. Im Smart Home mit seinen vernetzten Geräten ist es erforderlich, dass ein gewerkeübergreifendes und damit durchgängiges Sicherheitskonzept realisiert wird, das keine Lücken aufweist. Denn auch hier gilt: Das gesamte System ist nur so belastbar wie sein schwächstes Glied. Das betrifft auch die Vergabe von Passwörtern. Nur starke Passwörter sind die Grundlage für Sicherheit – das gilt für das intelligente Haus ebenso wie für jeden Computer und jedes Smartphone. Außerdem sollten niemals die an den Geräten voreingestellten Passwörter unverändert bleiben, sondern neue, sichere Passwörter eingesetzt werden. Auch ein regelmäßiger Wechsel garantiert mehr Sicherheit. Wie für den PC gehört auch für das Smarte Home eine Firewall zur Selbstverständlichkeit. Wer ganz sicher gehen will, kann sich auch ein Virtual Private Network (VPN) einrichten lassen. Bei einem solchen Netzwerk wird die Verbindung von außen in das Smart Home durch einen Tunnel geschützt, der den Einblick und Zugriff auf vertrauliche Daten verhindert. Mindestens ebenso wichtig sind regelmäßige Updates. Die eingesetzte Technik muss immer auf dem neuesten Stand sein, um potenzielle Sicherheitslücken von vornherein zu vermeiden. Wer die smarten Funktionen über WLAN steuert und überwacht, sollte dies nur über die aktuellsten Verschlüsselungsmethoden tun.

Slow Living mit Lema

Seit 45 Jahren steht die Meroni-Familie für eine Liebe zum Detail, die sich durch raffiniertes Unterstatement ausdrückt. Mit Innovationen wie dem ersten italienischen frei stehenden Wandregalsystem (Lo Scaffale, 1978) oder dem modularen, maßgeschneiderten Schranksystem „Armadio al Centimentro“, hat sich Lema mit den Jahrzehnten zu einem Unternehmen entwickelt, das umfassende Einrichtungen für Wohn- und Schlafbereiche anbietet. Neben der Home Collection gibt es außerdem eine Contract-Abteilung sowie eine Abteilung für Bürokonzepte.

Die besonderen Fähigkeiten von Lema liegen darin, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die mit internationalen Top-Architekten und –Designern entwickelt werden. Dabei werden typische Merkmale handwerklicher Arbeit auf modernste industrielle Technologien übertragen. Das Unternehmen ist um eine ständige Erweiterung seines Katalogs bemüht und ergänzt die erfolgreichen Möbelsysteme laufend mit neuen Stühlen, Sofas, Tischen, Betten und Accessoires. Aus den jüngst präsentierten Neuheiten sticht das Bett Madama von Officinadesign Lema heraus. Mit Stoff- oder Lederbezug begeistert es durch eine weiche, beruhigende Form. Elegante Nähte verleihen dem Kopfteil Charakter. Im klassisch eingerichteten Schlafzimmer darf natürlich auch der Nachttisch nicht fehlen. Im Lema-Katalog finden sich sehr unterschiedliche Interpretationen dieser Möbelkategorie. Besonders interessant sind die Designs von Studio Kairos. Wobei sich Sign und Silo nicht nur fürs Schlafzimmer eignen, aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form passen sie auch gut in Wohnzimmersituationen. Das runde Tischchen mit Schublade sitzt auf einer markanten Metallstruktur und ist sowohl Nachttisch als auch Coffee Table. Matt oder glänzend lackiert, kann Sign eine von über 40 Farben aus der Lema-Kollektion annehmen. Auch Silo ist viel mehr als ein simpler Nachttisch – seine Struktur aus thermisch behandelter Eiche ruht auf einem zentralen Fuß. Die eckige Grundform beherbergt zwei Schubladen und macht auch als Side Table gute Figur. Ein bisschen wirkt dieses Möbel wie eine Miniversion eines Sekretärs.

High-End-Möbel durch Handarbeit. 40 Jahre Maxalto

Die B&B Italia-Marke Maxalto feiert ihren 40sten Geburtstag. 1975 ins Leben gerufen, steht Maxalto für „New Classic“, ein gestalterischer Ausdruck, der aus einer Verbindung von hochwertiger Handwerkskunst und fortschrittlicher Technologie entsteht. Im Design, das seit 1993 in der alleinigen Verantwortung von Antonio Citterio liegt, spiegelt sich das Bemühen um eine Balance von Vergangenheit und Gegenwart wider. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten von Maßanfertigungen war und ist diese Marke besonders im Objektbereich erfolgreich.

Als das Architektenpaar Afra und Tobia Scarpa dem B&B Italia-Gründer Piero Ambrogio Busnelli 1975 ihre Idee für eine neue Kollektion von Luxusmöbeln unterbreiteten, hatten sie bereits an die 10 Jahre erfolgreich zusammengearbeitet. Von der Wahl der Materialien bis zum Design der Komponenten, die mittels Maschinen gefertigt werden konnten, basierte der bisherige Erfolg des Trios auf der Gestaltung von Produkten, die nach industriellen Kriterien hergestellt werden konnten. Nun machten die Scarpas – der Leidenschaft Tobias für handwerkliche Holzbearbeitung folgend – den Vorschlag die industrielle Fertigungsweise mit Handwerkskunst zu verbinden, um dadurch eine neue Art von Qualität zu erreichen. Busnelli, immer offen für Neues, akzeptierte und das war der Startschuss für Maxalto, ein Name, der sich auf das venezianische „Massa Alto“ (deutsch: das Beste) bezieht. Eine mutige unternehmerische Entscheidung war sie doch ganz gegen den Mainstream der Zeit gerichtet, in dem künstliche Materialien im Trend lagen. In ihrem Streben natürliche Materialien zu verwenden, bezogen sich die Scarpas auf das skandinavische „Organic“ Design. Die spezielle Bearbeitung des Holzes ist also von zentraler Bedeutung, denn damit werden diesem Material unerwartete Eigenschaften und formale Qualitäten entlockt. Gut zu sehen in Produkten wie dem Africa Chair und der New Harmony Kollektion.

Interieurelement Leder. Italian Style von Lapèlle

Leder für Wand und Boden – das ist die Spezialität von Lapèlle, einer 2012 von Pietro Bettanin eingeführten Marke. Bettanin entstammt einer italienischen Gerberfamilie. Scamosceria Astico, Eigentümerin der Marke, wurde 1951 gegründet und ist auf die Bearbeitung von Leder für Möbel, Schuhe und den Automobilsektor spezialisiert. Die Leidenschaft für technologische Innovationen, die in einem hochqualitativen Italien Style ihren Ausdruck findet, definiert auch die Eigenschaften der Lapèlle-Kollektionen. Sie bestehen nämlich nicht nur aus einer breiten Palette an Lederfliesen in unterschiedlichen Farben, Texturen und Stimmungen, sondern Lapèlle beinhaltet auch ein neues Installationssystem, das es erlaubt, jede einzelne Fliese ohne großen Aufwand wieder zu entfernen. Architekten und Designern wird damit ein sehr flexibles Gestaltungswerkzeug in die Hand gegeben.

Licht und Luxus. Lights of Vienna

Lights of Vienna ist eines jener Unternehmen, das international äußerst erfolgreich luxuriöse Gebäude mit Leuchtkörpern ausstattet, dessen Bekanntheitsgrad hierzulande allerdings noch entwicklungsfähig ist. Der österreichische Hersteller hat sich auf individuelle Beleuchtungskonzepte spezialisiert und hat unter anderem die wichtigsten Moscheen der arabischen Welt in Mekka und Medina mit 10.000 vergoldeten Lüstern ausgestattet.

Lights of Vienna setzt auf Beleuchtung nach Maß. Kreativität, Flexibilität, hohes technisches Know-how und Kooperationen mit namhaften Designern sind das Erfolgsgeheimnis. Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf persönliche Beratung und Betreuung seiner Kunden, von der ersten Idee bis zur Installation des gewünschten Leuchtkörpers. Mit der Eröffnung eines Showrooms in Wiener Neudorf in diesem Frühjahr wollen Unternehmensgründer Harald Liebsch Sen. und Alexander Oborny sowie die Juniorchefs Harald und Andreas Liebsch ihre Kompetenz und Erfahrung vermehrt auch Privatkunden in Österreich zugutekommen lassen. Inspiriert werden BesucherInnen des Showrooms durch die ausgestellten Prototypen von Beleuchtungskreationen, die bisher nur in Hotels der Kategorien 5***** aufwärts und in für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Luxusresidenzen zu sehen waren. Bei Lights of Vienna können KundInnen nicht nur auf die Erfahrung und Designs internationaler Größen zurückgreifen, sondern auch ein eigenes, einzigartiges Beleuchtungsobjekt nach individuellen Vorgaben von In-House-Designern kreieren lassen. Der Fantasie und den Materialien sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.

10 Jahre Infinity von Flexform

Das ikonische Bücherregal Infinity von Antonio Citterio feiert 2015 seinen 10. Geburtstag. Ausgangspunkt war für den italienischen Architekten und Designer die Idee eines äußerst anpassungsfähigen und vielseitigen Bücherregals, das theoretisch unendlich erweiterbar wäre. Als vertikales Element komplettiert Infinity die Wohnwelt von Flexform und setzt je nach Zusammenstellung auffällige Akzente.

Energieeffizienz à la Miele

Seine beeindruckende Innovationskraft beweist Hersteller Miele einmal mehr mit der weiteren Senkung des Energieverbrauchs der Waschmaschinen. Alle Geräte dieser Produktkategorie erreichen die Energieeffizienzklasse A+++, viele davon unterschreiten diese Grenzwerte sogar um bis zu 40 %.

Die aktuelle Waschmaschinen-Baureihe von Miele heißt W1. Dort wurden nun nahezu alle Modelle mit der weiterentwickelten Technik PowerWash 2.0 ausgestattet. Dabei sorgen eine noch präzisere, beladungsabhängige Steuerung der Umflutpumpe sowie die neue Waschtechnologie „Spin&Spray“ für zusätzliche Verbrauchsvorteile. Erreicht werden diese durch mehrfaches kurzes Zwischenschleudern im Hauptwaschgang bei gleichzeitigem Einsprühen der Wäsche mit Waschlauge. Das wiederum ermöglicht eine bessere und schnellere Durchfeuchtung der Wäsche. Dadurch wird im Waschprozess weniger Wasser benötigt und somit Aufheizenergie gespart. Selbst kleinere Wäschemengen, die der Nutzung im Alltag eher entsprechen als die volle Beladung, lassen sich jetzt besonders energieeffizient waschen. Eingeführt wurde PowerWash 2.0 bereits im vergangenen Jahr, war bisher aber nur im Spitzenmodell der Baureihe W1 verfügbar.

Planungsfreiraum bei LEICHT Küchen

Diesen Herbst wurde die neue Küchenkollektion von LEICHT im deutschen Waldstetten präsentiert. Sie bietet dem Küchenplaner eine breite Palette an Farben, Formen und Materialen und damit viel individuelle Planungs- und Gestaltungsfreiheit.

Mit „dakar“ stellt LEICHT eine neue Spielart der erfolgreichen „Concrete“-Küche vor, eine Betonoberfläche, die allein schon durch die Farbgebung, ein abgetöntes Weiß, auffällt. Lebendig, sympathisch, warm in der Ausstrahlung und samtig in ihrer Haptik. Auch bei der „dakar“-Oberfläche wird die Betonmasse von Hand auf die Oberfläche gespachtelt. Partielle changierende Effekte, durch den Spachtelvorgang in den gedeckten Weißton eingetragen, sorgen für eine lebendige Oberflächenwirkung und eine betonte Struktur.

Wohnen im Freien. Outdoormöbel von Viteo

Der Trend, auch den Außenbereich mit Wohnzimmerflair auszustatten, wird von Jahr zu Jahr stärker. Ein Unternehmen, das Möbel genau für diesen Trend entwirft und produziert, ist Viteo. Die in der Steiermark ansässige Firma baut Outdoormöbel, die den Garten oder die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer machen. Die Kunst dabei liegt darin, höchste Beständigkeit bei jeder Wetterlage mit der emotionalen Wärme eines Indoormöbels zu verbinden. Für das herausragende und mehrfach ausgezeichnete Design ist in erster Linie Wolfgang Pichler verantwortlich, gleichzeitig CEO von Viteo.

Die stiefmütterliche Behandlung von Gartenmöbel widerstrebte Pichler, der seit 2002 Viteo leitet. Er nahm sich moderne Architektur zum Vorbild, in der Indoor- und Outdoorbereiche oftmals ineinander übergehen und kreiert seit Jahren Möbel, die sowohl von der Formensprache her als auch in Materialfragen hohe Ansprüche erfüllen. Diesen Spagat schafft der Designer, indem er zum Beispiel das puristische Material Corian® mit Holz mischt. Bei der SLIM WOOD Kollektion schwebt eine Corian® Schale bzw. Platte geradezu über einer dynamisch geformten Iroko-Unterkonstruktion und wirkt trotz maximaler Stabilität extrem leicht. Es entsteht ein spannender und durchaus edler Look, der flexible Anwendungsmöglichkeiten bietet, denn beide Materialien eignen sich für draußen und drinnen. Das SLIM-Design wird in der BELT Kollektion konsequent weitergeführt und weiterentwickelt. Die optisch leichten und gewichtsreduzierten Stücke garantieren durch die Kombination von 316L Edelstahl und bequemen Gurten aus Acrylgarnen, die miteinander verflochten sind, hohe Qualität und Komfort. UV-Beständigkeit und wenig Pflegeaufwand sprechen ebenfalls für die neue Linie, deren Teile gestapelt werden können, was sie wiederum sehr flexibel macht. Für das Jahr 2016 ist für die SLIM BELT Kollektion die neue Farbe taupe angekündigt.

Auszeichnungsreigen für TON

Der tschechische Bugholzmöbelspezialist TON kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken – zumindest im Hinblick auf die Reihe von Auszeichnungen, die das traditionsreiche Unternehmen erhalten hat und die sich besonders im Herbst geradezu angehäuft haben. Denn nach dem Preis für die beste Installation auf der Londoner Messe Designjunction erhielt TON weitere drei Auszeichnungen. Für die Kollektion Split den German Design Award Special Mention und vom tschechischen Designblok eine Ehrung für die Besten neuen Möbel sowie für die Beste Installation des Herstellers.

Keramik im Trend

Die Pflegeleichtigkeit ist das größte Plus der Strasser-Keramikoberflächen für die Küche. Diese Keramikarbeitsplatten wissen aber auch mit ihrem Design zu überzeugen. Etwa in Statuario-Optik (feinkörnigem Marmor ähnlich) oder betonfarben, passt Keramik ideal zu Korpussen aus Holz, Lack oder hochwertigem Kunststoff.

Italienische Eleganz – Minotti 2015

Das international tätige italienische Traditionsunternehmen Minotti interpretiert sein „Made in Italy“ in vergleichsweise elegant-strenger Form. Auch in der Kollektion 2015 überwiegt klassische Schlichtheit die verspielte Leichtigkeit. Seit 1997 zeichnet Rofolfo Dordoni für die Gestaltung und Koordination der Minotti-Kollektionen verantwortlich und auch in diesem Jahr gelingt es ihm, diesen Stil von moderner Klassik, der die Marke Minotti kennzeichnet, in zeitgenössische Formen zu gießen.

Aus der relativ breiten Palette der neuen Produkte, die alle in diesem Frühjahr in Mailand erstmals vorgestellt wurden, stechen besonders zwei Programme heraus: die Polstermöbellinien Yang und Seymour. Im Zuge der weiteren Präsentationen auf internationalem Parkett, – bei Messen oder in den weltweiten Minotti-Brandstores -  die im Lauf dieses Jahres stattfanden, haben sich diese beiden Kollektionen als Highlights herauskristallisiert und werden in diesem Herbst verstärkt beworben. Bei aller Unterschiedlichkeit sind Yang und Seymour starke Persönlichkeiten. Das Sofaprogramm Yang besticht durch strenge, geometrische Volumen, dessen Einzelteile verschieden zusammengestellt und mit unterschiedlichen Zusatzelementen zu Relaxinseln kombiniert werden können, die in hohem Maße Eleganz ausstrahlen und äußerst stilvoll wirken.

Der Geist der Zeit

Das Coburger Designkollektiv njustudio entwickelt, produziert und vertreibt Möbel, Accessoires und Objekte. Die außergewöhnlichen Produkte des Unternehmens erfüllen dabei weit mehr als nur bestimmte Funktionen, sie fangen den Zeitgeist ein und geben Antworten auf Fragen des Lebens- und Arbeitsalltags im 21. Jahrhundert. nju-Produkte schaffen Verknüpfungen zu individuellen Erfahrungen und Erinnerungen. Gegründet wurde njustudio von den drei ProduktdesignerInnen Kathrin Lang, Wolfgang Rößler und Nina Wolf.

Textile Emotionen

Seit über 150 Jahren zählt die Firma Böhm zu den renommiertesten Anbietern von hochwertigen Dekorationsstoffen, Gardinen und exklusiven Tapeten. Vor mittlerweile über zwei Jahren wurde das Traditionsunternehmen vom Bodenbelags-Großhändler Landegger übernommen. Eigentümer Martin Orasch sagte damals: „Wir werden die Böhm & Landegger GmbH als eigenständiges Unternehmen an unserem Standort Pottendorf präsentieren. Diese Maßnahme bietet unseren Kunden zukünftig die Möglichkeit sich in unseren großzügigen Räumlichkeiten über die neusten Trends bei Gardinen, Dekorstoffen und Tapeten, aber auch über die Bodengestaltung an einem Ort zu informieren“. Und Martin Orasch setzte seine Worte in die Tat um. Wie sich zeigte, ergänzen sich die Produktgruppen Bodenbeläge, Teppiche und Stoffe perfekt und um den Kunden dieses umfassende Angebot auch entsprechend präsentieren zu können, entstand ein wunderbarer Schauraum am Standort in Pottendorf.

Pop into Berlin … in Wien

Gemeinsam mit visitBerlin und be Berlin wird das Berliner Original Raumfeld vom 2. Bis 7. November 2015 in Wien zu Gast sein. Die Initiative läuft unter dem Motto „Pop into Berlin“ und wirbt für das kreative, innovative und lebenswerte Berlin. Die Pop-up Stores machen in fünf pulsierenden europäischen Metropolen Halt: in Stockholm, London, Amsterdam, Paris und eben Wien. Sie präsentieren im Lauf von jeweils einer Woche über 20 innovative und trendige Berliner Marken.

Prouvé RAW Office Edition

Vitra bringt zusammen mit G-Star RAW die limitierte Prouvé RAW Office Edition auf den Markt. Nach dem Erfolg des ersten Crossover-Projekts lancieren Vitra und G-Star RAW damit eine Kollektion, die eine von Jean Prouvé in den 1940er-Jahren geschaffene Möbel- und Leuchtenserie neu aufleben lässt.

Zeitlose Modernität – Dänische Designtradition

Das dänische Unternehmen &tradition hat sich seit 2010 den Gründungsprinzipien Tradition und Innovation verschrieben. Klassische Designs aus den 1930er Jahren finden sich genauso im Portefeuille wie zeitgenössische Gestaltungen international bekannter Designer. Zu den herausragendsten Beispielen für klassisches, bahnbrechendes Design zählen ohne Zweifel die Arbeiten von Verner Panton. Seine Designs haben die 1960 und -70er Jahr mitgeprägt. Für ein Unternehmen aus Dänemark ist es nahezu Pflicht die radikalen Entwürfe des Dänen Panton zu hegen und zu pflegen, aber auch weiterzuentwickeln. &tradition tut dies mit der Topan Hängeleuchte sowie der ikonischen Flowerpot Leuchte, die in zusätzlichen Varianten angeboten werden – etwa in Edelstahl, Kupfer oder Messing.

Auf der Suche nach dem Glück

Mehr als zehn Jahre lang beschäftigte sich der Grafikdesigner Stefan Sagmeister mit dem Thema Glück und der Leichtigkeit des Seins. Dabei begab sich der in New York lebende und arbeitende Österreicher auf eine intensive Recherche nach der persönlichen Happiness und ließ wirklich keine Spielart aus. Meditation, kognitive Therapie, stimmungsaufhellende Medikamente – Sagmeister testete alles am eigenen Körper und verarbeitete seine Experimente zur Ausstellung „The Happy Show“, die nun nach Stationen in Nordamerika und Paris auch in Wien angekommen ist. Vom 28. Oktober 2015 bis 28. März 2016 präsentiert das MAK „STEFAN SAGMEISTER: The Happy Show“ und lässt die Besucher mit multimedialer Unterstützung an Sagmeisters Suche nach dem Glück teilhaben.

Wiener Tradition trifft Hightech-Design

Das internationale Ansehen der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten währt an die 300 Jahre. 25.000 unterschiedliche Produkte, von Tischkultur bis Interieur Design, von klassischen Dekoren bis hin zu außergewöhnlichen Formen finden sich im Sortiment. Die Kooperation der Manufaktur mit namhaften Künstlern war und ist ein wichtiger Teil im Produktionsprozess. Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit existiert mit der Agentur Mostlikely, die für Augarten Porzellan Hightech und Wiener Tradition in einzigartigen Figuren vereint.

Qualität und Individualität bei Schwarzott

Wohnzimmermöbel in zeitgemäßem Design, Küchen am technischen sowie gestalterischen Puls der Zeit oder Einrichtungen für Betriebe und öffentliche Institutionen, das Angebot von Schwarzott kann als umfassend bezeichnet werden. Das professionelle Team plant gemeinsam mit Privatkunden das Eigenheim oder mit Architekten und Firmen maßgeschneiderte Objekteinrichtungen. Eine modernst ausgestattete Werkstätte setzt dabei die unterschiedlichsten Visionen in die Tat um.

Das Einrichtungshaus Schwarzott in Baden bei Wien ist ein Familienbetrieb, der für individuelle Planung und Qualität steht. Eine Symbiose aus Traditionshandwerk und individueller Gestaltungsfreiheit, gepaart mit zeitgemäßem Design, hoher Funktionalität und umfassender Beratung, schafft seit weit über 100 Jahren zufriedene Kunden. Diese Wertschätzung bei Kunden und Partnern gründet sich auf die Kompetenz der Familie Schwarzott, die es versteht Wohnkultur, Ästhetik und Qualität geschmackvoll zu vereinen. Die Grundlage dafür ist die professionelle Zusammenarbeit von Designern, Tischlern und Innenarchitekten. Neben den maßgefertigten Möbeln und Einrichtungen aus der firmeneigenen Tischlerei werden im Einrichtungshaus Marken mit klangvollen Namen angeboten: Wittmann, de Sede, COR, Varenna, Poliform oder TEAM 7 sind im Portefeuille zu finden. Auch die Liste der Referenzobjekte kann sich sehen lassen: Das Beethovenhaus in Baden oder das Museum im Frauenbad (Arnulf Rainer Museum) profitierten bereits vom Fachwissen der Familie Schwarzott.  

Maßgefertigte Designmöbel aus der „Fabrik“

Der Concept Store FABBRICA im Wiener Volksopernviertel bietet Designmöbel, die sich durch einen hohen Individualisierungsgrad auszeichnen. Diesen Sommer eröffneten Immobilienexpertin Natascha Georgantas-Bletsas und Architekt Cornelius Bletsas ihr Geschäft im 9. Bezirk, das sich mit loftartigem Charakter im Industrielook präsentiert: Asphaltboden, rohe Ziegelwände, sichtbare Stahlträger und Beton machen das Konzept der „Fabrik“ augenscheinlich.

In diesem Showroom gestaltet das Jungunternehmerpaar gemeinsam mit den Kunden ganz persönliche Möbelstücke, die nach den jeweiligen individuellen Vorstellungen nach Maß gefertigt werden. „Wir sprechen all jene an, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind und individuelle Lösungen suchen“, beschreibt Natascha Georgantas-Bletsas ihre Idee. Dabei wird auf das Konzept einer echten Fabrik gebaut, eine Fabrik, in der der Kunde sozusagen in den Produktionsprozess eingreifen und selbst zum Designer werden kann.

Cucina Futurista 2.0 von chmara.rosinke

Als Gewinner des Nespresso Design Scholarship 2014 präsentierten Ania Rosinke und Maciej Chmara nun ihre Abschlussarbeit vor einer ausgewählten Gästeschar im Tresorraum des Bank Austria Kunstforums. Das Projekt mit dem Titel „Cucina Futurista 2.0“, das im letzten Jahr von einer hochkarätigen Jury unter dem Vorsitz von Robert Stadler zum Sieger erkoren wurde, stellt eine innovative Symbiose aus Design und Top Cuisine dar. Für letzteren Teil zeichnete 3-Hauben-Koch Harald Irka bei diesem Präsentations-Dinner verantwortlich.

Das international erfolgreiche in Wien beheimatete polnische Designerduo chmara.rosinke fokussiert sich in ihrer Arbeit „Cucina Futurista 2.0“ auf Genuss und Kulinarik. Sie setzten sich in diesem Rahmen mit „Filipo Marinettis Manifest“ der futuristischen Küche auseinander (erschienen im Jahr 1930). Auf Basis seiner Überlegungen kreierten chmara.rosinke eine Küche, inklusive gesamter Möbelausstattung (Tisch, Stühle und Leuchten) sowie Besteck, Geschirr und die Gläser samt Karaffe. Das Geschirr besteht aus unterschiedlichen Materialien (Metall, Holz, Kunststoff, Porzellan und Glas). Das Besteck wurde aus vergoldetem Neusilber gefertigt und die mundgeblasenen Gläser, wie auch die Karaffe, von dem Traditionsunternehmen Zalto produziert.

Internationaler Konsumgüterevent: Tendence 2015

Die Tendence ist die größte Orderplattform Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte und zeigt Produkte aus den Bereichen Wohnen, Einrichten und Dekorieren sowie Geschenkartikel, Schmuck und Fashionbedarf. Für die Ausgabe 2015 ziehen die Veranstalter trotz eines Besucherrückgangs ein positives Resümee.

Immerhin bot die Tendence 2015 Neuheiten, Trends und Impulse von 1.106 Ausstellern aus 48 Ländern auf einer Fläche von 95.000 m². Detlef Braun, der Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. begründete das überwiegend positive Resümee mit der hohen Qualität auf Ausstellerseite und dem guten Orderverhalten des Handels. Rund 29.000 Besucher aus 83 Ländern kamen auf das Frankfurter Messegelände (2014: 34.480 aus 88 Ländern) und der Anteil der ausländischen Einkäufer lag unverändert bei 20 %. Die Besucherzufriedenheit war mit 88 % auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Besonders das Vortragsprogramm mit Themen wie Multichanel und Warenpräsentation am Point of Sale kam bei den Fachbesuchern gut an. Ergänzend zum Produktspektrum der Tendence bot die Fachmesse Ecostyle mehr als 50 Anbietern nachhaltiger und zugleich designorientierter Produkte eine Plattform. Sehenswert war die Präsentation Cork Old World – New World. Dort zeigten Studenten der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Projekte aus dem Material Kork. Unterstützt wurde das Projekt von der Firma Amorim, einem Hersteller von Naturkorkverschlüssen. Auch das Nachwuchsareal „Talents“ war einen Besuch wert. Junge kreative Köpfe konnten hier ihre Ideen und Designs zum Thema Nachhaltigkeit einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren.

Österreich feiert Design – VIENNA DESIGN WEEK 2015

Das größte österreichische Designfestival geht in die nächste Runde und versucht ein weiteres Mal den Spagat zwischen Fachpublikum und breiter Öffentlichkeit zu schaffen. Die neunte Ausgabe der VIENNA DESIGN WEEK hält vom 25. September bis 4. Oktober für Interessierte über 150 Veranstaltungen bereit. Kuratorin Lilli Hollein will mit dieser Veranstaltung einmal mehr überraschende und womöglich wegweisende Aspekte zeitgenössischer Produktkultur aufzeigen und damit auch ein gesteigertes Bewusstsein für Design kreieren. Ihr geht es nicht nur darum, die ästhetische Funktion von Design zu zeigen, sondern begreiflich zu machen, dass es ein viel elementarerer Bestandteil des Alltags ist.

Jedes Jahr wählt die VIENNA DESIGN WEEK einen Bezirk innerhalb Wiens, der während des Festivals eine besondere Rolle einnimmt. Heuer liegt der Fokus auf Favoriten, dem größten Wiener Gemeindebezirk. Lilli Hollein: „Favoriten, der 10. Bezirk, bietet eine enorme Bandbreite. 160.000 Einwohner machen ihn zu einer Kleinstadt innerhalb Wiens. Der ehemalige Arbeiterbezirk ist zonenweise extrem dicht besiedelt, an seinen äußeren Rändern findet man wiederum Äcker und Weingärten. Industrie- und Wohnbau stehen hier Seite an Seite. Im 10. befindet sich rund um das Hauptbahnhofgelände auch eines von Wiens größten Stadtentwicklungsgebieten. Wir haben uns auf die Suche gemacht nach Betrieben - von altem Wissen bis neue Technik - und binden unterschiedliche Institutionen und Locations in unser Festivalprogramm ein.“

Mit einem jährlich wechselnden Gastland bietet die VIENNA DESIGN WEEK auch einen vielschichtigen Einblick in das gestalterische Schaffen anderer europäischer Länder. In diesem Jahr präsentiert das Festival Frankreich. Im Palais Clam Gallas, dem Sitz des französischen Kulturinstitutes, wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben, u.a. die Ausstellung „The Future of the Past – Design as Reinventing Process.“ Und zum Thema „Super Design ! – Wird das Design als Prozess unser Kunsthandwerk und unsere Industrie retten?“ wird eine Diskussion stattfinden, in der es um das zu verschwinden drohende alte Wissen des traditionellen Kunsthandwerks und der Industrie Frankreichs geht. Neben den Veranstaltungen im französischen Kulturinstitut wird französisches Design diesen Herbst quer durch das gesamte VIENNA DESIGN WEEK Programm vertreten sein – u.a. mit der Ausstellung „20 Ikonen des französischen Designs“ (kuratiert von Cédric Morisset und Hélène Convert) in der Festivalzentrale.

Staatspreis Design 2015 – Die FinalistInnen

Erstaunliche 301 Projekte von 220 ProduktdesignerInnen und Unternehmen wurden für den österreichischen Staatspreis Design 2015, der höchsten Auszeichnung der Republik für Produktdesign, räumliche Gestaltung und DesignConcepts eingereicht. Im Vergleich zum Wettbewerb des Jahres 2013 (166 Beiträge von 112 EinreicherInnen) ist damit eine deutliche Steigerung des Interesses bei den TeilnehmerInnen festzustellen. 89 der 301 Projekte konnten sich via Online-Jurierung für die zweite Runde qualifizieren. Anfang Juli prüfte und begutachtete eine 7-köpfige Fachjury alle im ersten Schritt ausgewählten Projekte im designforum Wien. 34 Einreichungen schafften es schließlich auf die Shortlist der GewinnerInnen. Die Mitglieder der Jury konstatierten ein durchwegs hohes Qualitätsniveau. Insgesamt 3 Projekte werden mit einem Staatspreis gewürdigt, 9 Nominierungen wurden vergeben und 18 Beiträge erhalten das Prädikat „Design ausgewählt“. In der Kategorie DesignConcepts für noch nicht verwirklichte Produkte und Gestaltungskonzepte kommen darüber hinaus ein Preisgeld von insgesamt 9.000 Euro sowie ein Reisepreis zur Vergabe. Damit konnten alle in der Ausschreibung vorgesehenen Preise zugewiesen werden.

Exklusivität, Ambiente, Genuss – Shirins in Wien

Die Kernpunkte des Shop-Konzepts von Shirin Akhavan sind die Liebe zum Detail und das Spielen mit allen Sinnen. Mit dem Möbel-Geschäft am Fuß des Stiegenaufgangs in der Wiener Rahlgasse hat die Inhaberin eine Oase des guten Geschmacks geschaffen. Es gelang ihr, mit den Marken Riviera Maison und Dôme Deco – für die sie Exklusiv-Partner in Wien ist – eine ganz eigene Atmosphäre zu kreieren. Charmant und liebenswert sind die beiden Worte, die Shirin Akhavan als erstes einfallen, wenn sie ihr Geschäft beschreiben soll. „Einfach wohlfühlen und die von mir mit Liebe ausgewählten Produkte erstöbern“, das wünscht sie sich von ihren Kunden.

Rivièra Maison

Alle Möbel und Accessoires werden im eigenen Unternehmen entworfen. Rivièra Maison wurde 1948 in Amsterdam ursprünglich als Blumengeschäft gegründet. Im Lauf der Jahre hat sich daraus eine exklusive Marke für Möbel und Accessoires entwickelt. Jedes Produkt ist ein Unikat und unterscheidet sich von den anderen. Viele der Produkte werden in handwerklichen Ateliers weltweit hergestellt. Mehrmals pro Jahr präsentiert Rivièra Maison immer wieder überraschende Neuheiten, die auf der jeweiligen Jahreszeit basieren und die in verschiedenen Themen-Kollektionen zusammengefasst sind. Die Palette reicht von bequemen Sofas bis hin zu stilvollem Geschirr und Glaswaren. Stil und Atmosphäre spielen dabei eine große Rolle.

M1 Remix-Award - Design-Wettbewerb von Neudoerfler

Es geht um nichts weniger, als die Neuinterpretation einer Legende. Zu diesem Zweck schreibt der burgenländische Büromöbelspezialist Neudoerfler einen Design-Wettbewerb aus, bei dem es darum geht, einem der meistverkauften Möbelstücke der Unternehmensgeschichte, dem Management Tisch „M1“ ein zeitgemäßes Gesicht zu geben.

Das Management-Programm “M1” besteht aus Tisch und Stauraumelementen und punktete bereits vor mehr als 40 Jahren mit extravagantem Design. Die Käufer begeisterte zudem der Mix aus Palisander/Mahagoni und Acrylglas sowie die hohe Funktionalität dieser Möbel-Serie. Die nun angestrebte Neuinterpretation bezieht sich sowohl auf die Materialität als auch auf die Bauweise, wobei die Grundform und Nutzung des Tisches erhalten bleiben soll. Ziel des Wettbewerbs ist es also, das Grunddesign von „M1“ in die Jetztzeit zu transferieren: Wie würde das Programm in der Gegenwart aussehen? Welche Materialien würden heute verwendet werden? Welche Funktionen würden in Tisch und Stauraum inkludiert werden? Mit diesen und anderen Fragen sollten sich die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs beschäftigen. Als Vorlagen dienen Bilder, Original-Konstruktionspläne und Katalogbeschreibungen aus den 1970er-Jahren.

Zukunftsperspektiven in der Immobilienbranche

Die Immobilienbranche ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren in Österreichs Wirtschaft. Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, sehen sich einem stetigen Wandel gegenüber, der auch noch möglichst langfristig und sowohl umfassend als auch im Detail vorausgesehen werden soll. Dabei hilft die zunehmende Internationalisierung und somit auch Professionalisierung innerhalb der Branche. Wir haben einige Immobilienprofis zu aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Entwicklungspotenzialen und Emotionalisierung befragt. Speziell in der Nachhaltigkeit sieht etwa Martina Cerny M.A (Abteilung Gewerbe/Investment) von Otto Immobilien einen zentralen Themenbereich für die Beurteilung einer Immobilie. „Nachhaltigkeit beginnt bei ökonomischer Planung und Gestaltung, hört dort jedoch noch nicht auf. Im Zentrum soll für den Eigentümer der nachhaltige Werterhalt und –ausbau stehen. Dieser kann durch eine langfristig orientierte Mieterstruktur ebenso erreicht werden wie durch eine Flexibilität in der Umnutzung, der Förderung der Nutzung von Verkehrsmitteln abseits vom eigenen PKW durch Schaffung von Fahrradstellplätzen und Umkleiden, nur um einige Beispiele zu nennen.“

ÖRAG-Vorstand Mag. Johannes Endl betont bei diesem Thema die Langfristigkeit der Nutzungsdauer und sieht die Herausforderung für die Immobilienbranche in einer sich ständig verändernden Welt. „Die Art, wie wir leben, wie oft wir umziehen, wo wir arbeiten, bedingt, wie wir zukünftig wohnen werden. In einer globalisierten, schnellen Welt ändern sich auch die Anforderungen an unsere Immobilien andauernd. Aus unserer Sicht ist daher die Frage der Anpassbarkeit, der Wandelbarkeit und Flexibilität einer Immobilie in Hinblick auf zukünftig andere Nutzungsgewohnheiten zentrales Thema jeder Nachhaltigkeitsüberlegung.“  

Der Wert der Zertifizierung

Zertifizierungen wie ÖGNI, DGNB oder LEED werten ein Gebäude auf und für viele Investoren wurden diese Siegel mittlerweile zu einem Muss. EHL-Chef Mag. Michael Ehlmaier FRICS: „Vor vielen Jahren noch als Marketingtrend gering geschätzt, ist die Zertifizierung vor allem von Gewerbeimmobilien sowohl für den Mieter als auch für einen Endinvestor ein wichtiges Entscheidungskriterium.“ Und diese Wichtigkeit wird in Zukunft noch steigen, meint Johannes Endl (ÖRAG). „Für einen Investor sind Zertifizierungen aus mehreren Gründen sehr relevant: Erstens, weil die Erreichung der zur Zertifizierung nötigen Kriterien ein glaubwürdiges Qualitätsplus für einen Nutzer darstellt, zweitens, weil der Nutzer durch einen zertifizierten Standort verantwortungsbewusstes, nachhaltiges Handeln kommuniziert und drittens – ganz banal – weil durch die erforderlichen Maßnahmen ganz deutlich reduzierte Betriebskosten zu erwarten sind. Alle drei Argumente sind nämlich zentrale Voraussetzungen für langfristige Vermietbarkeit zu attraktiven Konditionen – treffen also das Kerninteresse jedes längerfristig agierenden Investors.“ Bei Wohnimmobilien hingegen spielten Zertifizierungen bisher noch kaum eine Rolle. „Viele Investoren nehmen dies zwar wohlwollend zur Kenntnis und freuen sich über Zertifizierungen, bis dato sind diese aber nicht ankaufsentscheidend gewesen“, sagt etwa Mag. Richard Buxbaum, Leiter der Abteilung Wohnimmobilien bei Otto.

Reduktion auf das Wesentliche

Das neue Material SpaphirKeramik von Laufen sorgte bei den Möbelmessen in der ersten Jahreshälfte 2015 für einiges Aufsehen. Der Schweizer Badspezialist hat nach jahrelanger Entwicklungsarbeit damit ein äußerst starkes Keramikmaterial auf den Markt gebracht, das sich dadurch auszeichnet, dass es sehr feine Gestaltungen erlaubt. Welche Möglichkeiten diese Innovation für das Design von neuen Produkten eröffnet, haben die Top-Designer Konstantin Grcic und Toan Nguyen bereits bewiesen, mit Letzterem hat Dominic Lutyens ein ausführliches Gespräch über die Zusammenarbeit mit Laufen geführt.

Wie und wann ist die Zusammenarbeit mit Laufen zustande gekommen? Welche Produkte haben Sie bereits für Laufen entworfen? Bestehen sie ebenfalls aus SaphirKeramik?

Toan Nguyen: Es begann, als ich 2011 Marc Viardot, Laufens Director Marketing and Products auf der Mailänder Möbelmesse begegnet bin. Dort habe ich meine Outdoor-Sofas-Kollektion – Mu für Dedon – vorgestellt. Die Begegnung führte letztendlich zur Zusammenarbeit und dem Entwurf des Urinals Antero für den Objektmarkt, das in Laufen aus normaler Keramik produziert wird und später auch einen Red Dot Award gewonnen hat.

Wie kam es bei Ihrem neuen Design zur Zusammenarbeit mit Laufen?

Laufen wollte das Potenzial von SaphirKeramik weiter erforschen und lud einige Designer, darunter mich, dazu ein, sich zu beteiligen. Wir diskutierten über die Verwendungsmöglichkeiten dieses Werkstoffs und über verschiedene Wege, eine neue Generation von Waschtischen zu kreieren. Das entsprach auch meinem persönlichen Ziel, ein eher praktisches als konzeptionelles Produkt zu entwerfen. Ich wollte von einem archetypischen Waschtisch ausgehen und ihn in etwas anderes verwandeln. Schließlich entstand ein wandmontiertes Waschbecken mit einer einseitig integrierten Ablage. Die Ablage nimmt dabei den Raum ein, der um ein Becken herum normalerweise frei bleibt. Durch die hauchdünnen Wandungen aus SaphirKeramik lässt sich das Becken selbst großzügiger gestalten. Die Betonung liegt mehr auf der Linienführung und der Oberfläche als auf dem Volumen. Aber es geht nicht nur um die Oberfläche, denn das Waschbecken hat sämtliche Qualitäten einer Keramik – Stofflichkeit, die sich haptisch erleben lässt.

Was hat Ihnen an der jüngsten Zusammenarbeit mit Laufen gefallen? Die Art, wie die Unternehmenskultur Kreativität fördert? Oder ganz konkret die schöpferischen Möglichkeiten, die SaphirKeramik eröffnet?

Beides. Ich hatte bereits bei der ersten Arbeit mit Laufen sehr positive Erfahrungen gemacht, und eine gute Beziehung zum Unternehmen ist für mich eine entscheidende Ausgangsbasis. Ich denke gutes Design ist nur mit der vollen Unterstützung des Unternehmens möglich. Laufen ließ mir relativ freie Hand, und das war fantastisch. Wir prüften viele Herstellungswege, und Laufens Antwort auf unser Experimentieren war sehr positiv – sie lautete stets „Warum nicht?“ Und es war mir wichtig, die Grenzen des Produkts und des Fertigungsprozesses auszuloten.

Wie fanden Sie die Arbeit mit SaphirKeramik? Sind Sie der Meinung, dass sie ihre eigene Formensprache hat

Es war unglaublich. Mit einem neuen Werkstoff arbeiten zu können war eine Gelegenheit, die sich so gut wie nie bietet. Das Material ist von hoher Dichte und Härte, dabei aber überaus fein, und es erlaubt sehr präzise Linien. Es ist so hygienisch wie traditionelle Keramik, durchläuft denselben Herstellungsprozess – Gießen, Glasieren und Brennen – und ist gleichzeitig ein moderner und hochleistungsfähiger Werkstoff. Die dünnen Wandungen ermöglichen klare, minimalistische Formen und sehr eng definierte Radien, die sich dennoch nicht scharfkantig, sondern weich anfühlen. SaphirKeramik ist insgesamt sinnlich und angenehm zu berühren. Natürlich lassen sich Waschtische auch aus Mineralguss herstellen, aber es gibt kein besseres Material als Keramik. Die meisten von uns essen auch lieber von einem Keramik- als von einem Kunststoffteller, und wir trinken unseren Kaffee gern aus Porzellantassen. Es gefällt mir, dass Keramik industriell hergestellt wird und zu unserem Alltag gehört. Sie ist nichts Elitäres.

Lebensräume gestalten - 150 Jahre Walter Knoll

Die älteste Polstermöbelmarke Deutschlands feiert heuer ihren 150sten Geburtstag. Die Geschichte von Walter Knoll begann 1865 in Stuttgart und seitdem setzt die Marke immer wieder Zeichen, die die Möbelgeschichte akzentuieren. Von Klassikern über Ikonen der Avantgarde bis zu zeitgemäßem Design, das den internationalen Lifestyle begleitet und mitbestimmt.

Am 6. Juni 1865 öffnete Wilhelm Knoll, der Urvater der Knoll-Dynastie, die Türen seines „Leder Geschäfts“. Erstklassiges Handwerk zeichnete die Lederwaren und die Polstermöbel von Wilhelm Knoll aus. Um 1906 führte Wilhelm Knoll den ersten Clubsessel in Deutschland ein, das Württembergische Herrscherhaus ehrte ihn mit dem Titel „Königlicher Hoflieferant“. Wilhelms Söhne Willy und Walter Knoll übernahmen 1907 das väterliche Unternehmen und erneuerten das Polsterhandwerk. Mit Enthusiasmus suchten sie nach neuen Formen und Funktionen für ihre Sitzmöbel. Der Weltwirtschaftskrise widerstanden sie mit zeitgemäßen Alternativen für die gewohnten Lederfauteuils. Mit dem „Antimott“ Programm revolutionierte Wilhelm Knoll zu Beginn der 1920er Jahre die traditionelle Polstertechnik. Aufwendige Polster ersetzte das Unternehmen durch Bespannungen mit patentierten horizontalen Spiralfedern. Für die Zeppeline entwickelte Wilhelm Knoll erstmalig die leichten Aluminiumsessel.

Walter Knoll gründete 1925 seine eigene Firma, die Walter Knoll & Co. GmbH. Der Erfolgsmensch Walter sah im väterlichen Unternehmen keine Perspektive für sich, sein Bruder Willy erschien ihm zu pragmatisch. Vielmehr hatte Walter den Anspruch und den Ehrgeiz, die Moderne umzusetzen, wie sie sich ihm in Architektur, Kunst und Kultur zeigte. Gemeinsam mit dem Gestalter Paul Hahn entwickelte er neue, moderne Polstermöbel – für die handwerkliche Serienfertigung und mit Stoffbezug als Ausdruck des Zeitgeistes. Mit der Ausstattung von neun Musterwohnungen für die Werkbundausstellung „Die Wohnung“ 1927 auf dem Stuttgarter Weißenhof ging das Unternehmen ein in die Moderne: Walter Knoll gehörte zu den mutigen Wegbereitern dieses bis heute einmaligen Ensembles, das weltweit Maßstäbe für modernes Bauen und Wohnen setzte.

Die neue Modularität – 50 Jahre USM Haller

Funktionelle Vielseitigkeit und formale Reduktion sind die Zutaten, die das USM Möbelbausystem Haller auch nach 50 Jahren noch immer zeitgemäß wirken lassen. Im Geburtstagsjahr sieht sich das Schweizer Unternehmen allerdings am Beginn einer neuen Ära und setzt alles daran, das Thema Modularität neu und zeitgemäß zu denken.

Seit der Entstehung des USM Möbelbausystems Haller vor 50 Jahren hat USM immer wieder Firmen aus aller Welt in ihren Organisations- und Arbeitsplatzentwicklungen begleitet. Das Jubiläum nimmt das Schweizer Unternehmen zum Anlass seinen Pioniergeist erneut zu beweisen und stellt eine Reihe von neuen Lösungsansätzen und Produkten vor, die nach wie vor von Modularität zeugen und den Perspektiven der heutigen Bürowelt gerecht werden. So etwa mit den USM Tischen, die manuell höhenverstellbar sind. Ob für lange Arbeitstische, einzelne Tischinseln, Gruppenarbeitsplätze, im Sitzen oder Stehen – Flexibilität ist angesagt. Dabei helfen auch die neuen Privacy Panels, die bei allem Teamgeist auch den Rückzug zum konzentrierten, vertieften Arbeiten ermöglichen – permanent oder temporär.

Schlafkultur à la Schramm

Der Mensch hat im Lauf der Zeit das Bett seinem individuellen Wohlbefinden angepasst und es ins Zentrum seines Bedürfnisses nach Entspannung und Lifestyle gerückt. Dieses Zentrum will mit möglichst hochwertigen Möbeln ausgestattet sein. Ein Spezialist für Schlafkomfort ist die Bettenmanufaktur Schramm. Seit 90 Jahren wird in dem deutschen Unternehmen auf kompromisslose Qualität gesetzt und durch strenge Überprüfungen jeder einzelnen Funktion entstehen seitdem Meisterwerke der hohen Schlafkultur.

Handmade in Germany lautet der Leitspruch von SCHRAMM Werkstätten, dem auch die Neuheiten folgen, die in diesem Messefrühjahr auf der imm Cologne, der Maison & Objet in Paris und natürlich dem Salone del Mobile in Mailand präsentiert wurden. Wir haben mit Bettenexpertin Angela Schramm folgendes Gespräch über Schlafkultur, Matratzensysteme und Design geführt.

morethandesign: Als Bettenexperte haben Sie sich bestimmt schon ausgiebig Gedanken über den guten Schlaf gemacht. Was ist Ihrer Meinung nach notwendig, um gut zu schlafen?

Angela Schramm: Bis heute ist der Schlaf geheimnisvoll, und wir können seine genauen Funktionen und Wirkungsweisen nicht entschlüsseln. Jedoch wissen wir, dass wir den Schlaf und das Wohlbefinden unterstützen können. Mit ausgesuchten Naturmaterialien wie z.B. reiner Schurwolle, können sie ein Schlaferlebnis kennenlernen, welches Sie über viele Jahre entspannt träumen lässt.

Made in Italy – Design im Weltformat

Dass im Bereich Möbelgestaltung die Designführerschaft in Italien liegt, beweist zum einen der Salone del Mobile, das alljährlich größte Event für hochwertiges Möbeldesign und ein Heimspiel für die italienischen Möbelhersteller, zum anderen sind viele der Firmen auch international tätig und präsentieren ihre hervorragend gestalteten Produkte nicht nur in Mailand, sondern weltweit auf anderen Messen oder in den eigenen Brand-Stores. Eines der führenden Unternehmen mit starker internationaler Ausstrahlung ist B&B Italia.

Die Dynamik und Persönlichkeit von B&B Italia zeigen sich nicht nur in einer Reihe von Initiativen und Aktivitäten, sondern vor allem in der jährlich neu präsentierten Produktpalette. Gleichzeitig wächst das weltweite Netz an B&B Italia Stores. Im April eröffnete ein Monobrand-Store in Manila. Im Rahmen der ICFF 2015 in New York traten die Stores in der 58sten Straße und in Soho aktiv in Erscheinung und begeisterten das Publikum mit den aktuellen News wie etwa dem neuen Michel Effe Sitzsystem von Antonio Citterio oder dem Almora Lehnstuhl von Doshi Levien. Viel mediale Aufmerksamkeit erregte erst unlängst der G7-Gipfel im Schloss Elmau – wo natürlich auch B&B Italia Möbel nicht fehlen durften – italienisches Design passt eben auch in die bayrischen Alpen. Laut Eigenaussage wird für B&B Italia der Outdoor-Bereich immer interessanter und auch in geschäftlicher Hinsicht immer wichtiger. Auch der Freibereich als Raum soll gestaltet sein. Und dazu gehören eben auch hochwertige Möbel. Wie etwa Butterfly, ein Sitzsystem für draußen, das Patricia Urquiola designt hat.

Ende Mai hat auch Molteni&C einen neuen Flagship-Store eröffnet. Die Tollman’s Villa Dada in Ramat haSharon. Damit bekommen nun auch israelische KundInnen auf 200 m² und in einem exklusiven Rahmen die Linien Vela, Trim, Tirvalì (Design: Dante Bonuccelli), Hi-Line 6 (Design: Ferruccio Laviani) und Indada (Design: Nicola Gallizia) der Küchenmarke Dada von Molteni zu sehen. Diese Eröffnung ist nur ein Teil eines ambitionierten Modifizierungsprogramms, mit dem die Molteni Gruppe das gesamte Vertriebsnetzwerk aktualisieren und verbessern will. Dazu gehört auch die Renovierung des Molteni&C Dada Flahship Stores in Madrid, die von einem langjährigen Partner des Unternehmens, Concepto DR, durchgeführt wurde. Der Store liegt im eleganten Salamanca-Viertel der spanischen Hauptstadt in der calle Castelló Nr. 7. Einer der Verkaufsschlager ist das Garderobensystem Gliss von Patricia Urquiola, das in der Version für das Schlafzimmer Gliss-Up heißt, denn die Einheiten stehen nicht auf dem Boden, sondern werden an der Wand montiert, um Raum für zusätzliche Ablageflächen darunter zu schaffen.

Design, Fliese und Stein – Marco Colazzo

Das Familienunternehmen von Marco und Helga Colazzo hat sich vom reinen Fliesenspezialisten zu einem Komplettanbieter in den Bereichen Sanitär, Fliese, Bad und Naturstein entwickelt. Dennoch setzen die Colazzos bestimmte Schwerpunkte, die sie mit den Worten „Design, Fliese und Stein“ zusammenfassen.

Im großzügig angelegten Schauraum in Wöllersdorf können sich Interessierte anhand fertig gestalteter Badezimmer und Sanitärräume viele Inspirationen fürs eigene Traumbad holen. Wer sich in der Fülle des Anschauungsmaterials zu verlieren droht, findet beim kompetenten Team von Marco Colazzo Halt. Denn Beratung wird hier großgeschrieben – mit viel Know-how und auf Wunsch auch mittels 3-D-Visualisierungen können wage Vorstellungen konkretisiert werden. Die Dienstleistungen gehen aber noch weiter, denn das Unternehmen bietet sogar die Gesamtorganisation für die Errichtung des neuen Bades an – inklusive der jeweils notwendigen Professionisten.

Längst ist das klassische Badezimmer zu einer Wohlfühloase geworden – jedenfalls dem Anspruch der Kunden nach. Wo einst nur der reine Nutzen zählte, ist im Jahr 2015 neben der optimalen Funktionalität auch zeitgemäßes Design gefragt. Ein professioneller Partner wie Marco Colazzo kann bei den individuellen Wünschen sehr hilfreich sein, vor allem wenn es um eine detailgenaue Umsetzung geht.

Casual-Look von KFF

 Seit 1984 entwickelt und produziert KFF Stühle, Barhocker, Bänke, Sessel, Beimöbel und Tische für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Dabei erfüllen die in Lemgo (Deutschland) aufwendig gefertigten Möbel höchste Ansprüche an Design, Komfort, Material und Handwerk. Auch beim diesjährigen Salone in Mailand war die Manufaktur mit dabei und präsentierte zum Thema Casual-Look gleich drei Produktfamilien.

Neben der D-LIGHT Linie und dem YOUMA CASUAL zeigte das Team um Geschäftsführer Jens Lewe in Italien auch den MAVERICK Stuhl und den Barhocker in der angesagten Knautsch-Optik. „Die Wiederentdeckung der alten Werte“, so Lewe, „hinterlässt auch bei den Sitzmöbeln deutliche Spuren. Sie sollen nicht nur bequem sein, sie dürfen auch so aussehen.“ Für offensichtliche Gemütlichkeit steht auch der Polsterstuhl LHASA, entwickelt von Designer Andrei Munteanu. Ein umlaufender Keder markiert die gepolsterte, leicht gebogene Sitzschale, auf der ein üppiges Kissen liegt. Das quadratische, leicht ausgestellte Stahlrohrgestell bietet dazu einen schönen Kontrast.

Neue Wohnwelt – Rolf Benz Monobrand-Store in Wien

Am Salzgries 10 in der Wiener Innenstadt entsteht der einzige Monobrand-Store von Rolf Benz in der österreichischen Hauptstadt. Wohnexpertin Renate Krebs-Fuhrmann und ihr bewährtes Team entführen ihre Kunden damit in eine ganz neue Wohnwelt.

Stil kann alles sein, nur kein Zufall.“ Christine Kröncke im Gespräch

 „Über Geschmacksfragen kann man nicht diskutieren. Man muss“, sagt Christine Kröncke, Eigentümerin der Christine Kröncke Interior Design GmbH in München. Das etablierte Unternehmen für Einrichtungen im Premiumbereich hat einen hohen Anspruch an Qualität und Design und besteht seit 1974. Im Schauraum im Ludwigpalais in der Ludwigstraße 6 wird ein ausgewähltes Sortiment an Möbeln, Leuchten und Accessoires in passendem Rahmen präsentiert. Wir haben mit Christine Kröncke über Design, Stil und Erfolg in der Einrichtungsbranche folgendes Gespräch geführt.

Wie würden Sie den Stil von Christine Kröncke Interiordesign beschreiben? Was ist das Besondere, das Eigentümliche daran?

Christine Kröncke Möbel sind vor allem eines: Bekenntnisse zum Stil, urban, zeitlos, von verschiedensten Designrichtungen inspiriert, dennoch geprägt von einer eigenen Handschrift. Sie entstehen grundsätzlich mit Blick auf einen Gesamtentwurf, der die Qualität des Produkts genauso in den Fokus stellt wie den ganzen Menschen und seine Ansprüche an Qualität, Besonderheit und Harmonie. Stil kann alles sein, nur kein Zufall.

Seit 1974 hat sich der Möbelmarkt verändert. Wie sehen Sie diese Veränderungen vor allem im Hinblick auf Design und Vermarktung?

Der Wandel im Handel bringt große Chancen und Herausforderungen mit sich. In der Konzentration liegt die Chance. Das zukünftige Design muss der Konzentration der Vermarktung gerecht werden. Mehr vom Gleichen braucht der Markt nicht. Design muss klare Botschaften senden. 

Klangvoll: Red Dot Winner Raumfeld

Die hochkarätig besetzte Jury des Red Dot Award honorierte das herausragende Design und die besonderen Produktmerkmale der Wireless Multiroom Streaming Systeme von Raumfeld. In der Kategorie Product Design erhielt das Berliner Unternehmen das Prädikat „Winner“. Das zeitlose Design der einzelnen WLAN-Speaker und die hochwertig verarbeiteten Materialien – Gehäuse aus Echtholz, Bedienelemente aus Aluminium sowie spezielle Stoffbezüge für die Fronten – überzeugten die Design-Experten des diesjährigen Red Dot Award.

Individuelle Badkultur. ODÖRFER präsentiert Badtrends 2015

Die neuesten Innovationen und Trends von ODÖRFER stehen 2015 ganz im Zeichen des Bades der Zukunft. Das zeigte sich unter anderem im Rahmen einer Präsentation im Wiener MuseumsQuartier, die unter dem Titel „Mein Bad. Morgen“ über die Bühne ging. Die zahlreichen Besucher sahen Bad-Designs von 25 nationalen und internationalen Herstellern – großteils Produkte, die auch schon auf der ISH in Frankfurt gezeigt wurden. „Den Trends immer ein Stückchen voraus, bringen wir als erster Großhändler die Neuheiten nach Österreich“, betonte Susanne Schneider, geschäftsführende Gesellschafterin von ODÖRFER die Vorreiterrolle als Trendsetter.

Champagne on the rocks. Die schwimmende Bar

Champagner und Innovation – das muss kein Widerspruch sein. Vor allem dann nicht, wenn der Produzent Moët & Chandon heißt. Nun hat das traditionsreiche Unternehmen (seit 1743) für diejenigen, die schon sehnlichst auf den Sommer warten und vorhaben diesen mit möglichst viel Stil zu genießen, die Moët Ice Impérial Floating Bar kreiert. Dieser exklusive Schwimmreifen fungiert als schwimmendes Tablett, das einen Hauch von Moët & Chandon-Glamour aufs Wasser bringt. Die dazugehörige Strandtasche bietet Platz für sechs Gläser und macht die Sache angenehm mobil. Zu guter Letzt beinhaltet die Floating Bar auch eine Magnum-Flasche Moët Ice Impérial. Das Großformat wurde für diesen Champagner 2015 neu eingeführt.

Chapeau! Chapeau! - Der Hut als Leuchte

Auf der Bühne des weltweiten Designs spielt auch Humor eine Rolle. So sagte Stardesigner Philippe Starck etwa: „Design ohne Humor ist nicht menschlich. Ein Objekt, Design oder nicht, ist in erster Linie dazu da nach den Maßstäben menschlicher Intelligenz Gegensätzlichkeiten zu überbrücken. Das Fehlen von Humor ist in dieser Hinsicht die Definition von Geschmacklosigkeit.“ Auf den Faktor Humor setzte der Franzose auch bei seiner Kreation „Chapo“, einer recht außergewöhnlichen Tischleuchte, die er für Flos entworfen hat – eine Leuchte mit Hut. Chapo lässt sich äußerst leicht individualisieren, denn das abgestrahlte Licht hängt vom jeweiligen Hut ab, der darauf platziert wurde. Klares Design mit einem Ständer aus Aluminium und einer quadratischen Basis inklusive „Soft Touch“-Schalter und USB-Port zum Aufladen von Smartphones und Tablets. „Wenn Alec Guiness, James Stewart oder Fred Astaire am Abend nach Hause kommen, werfen sie ihren Hut mit einer eleganten Geste auf irgendetwas, das sich in Reichweite befindet. Also warum nicht eine Leuchte?“, beschreibt Starck seinen Gedankengang, der ihn zur Kreation von Chapo führte.

Noch weiter in Richtung Kurioses führen echte Hutlampen, die überwiegend in Online-Geschenkeshops zu finden sind oder als DIY-Leuchten mit Bauanleitung in Erscheinung treten. Es gibt aber auch Ausnahmen. So hat das Hamburger Designlabel mossapour, das mit seinem Style schon das Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg beglückt hat, den Hut-Pendel-Lampenschirm Chapeau in seinem Programm. Von Ralf Geerling und Ramin Mossapour entworfen, treffen hier zarte Pudertöne auf recht voluminöse Formen. Die Zylinder-Gebilde wie aus einer nostalgischen Zauberwelt sind ohne Zweifel unverwechselbar und passen zum Stil dieser Marke.

Design, Fashion und Leolux

Schon seit achtzig Jahren stellen sich die Spezialisten von Leolux der Herausforderung, innovative Ideen von Designern und Künstlern zu Form, Materialien und Komfort in hervorragende Sitzmöbel zu verwandeln. Handwerkliches Können und zeitgemäße Technik gehen dabei eine Verbindung ein, die zu Kreationen mit moderner Eleganz führt. Erstmals in ihrer Geschichte kooperiert die niederländische Premium-Interieur-Marke nun mit einem Label aus der Modebranche. Die junge Fashionmarke Achtland aus London, hinter der die beiden Designer Oliver Lühr (Creative Director) und Thomas Bentz (Managing Director) stehen, sind bekannt für Entwürfe, die ihre Inspiration in der irisch-keltischen Mythologie finden. Charakteristisch sind ihre einzigartigen Stoffe und Dessins, die das Designerduo ganz ungezwungen mit experimentellen Elementen verknüpft. Diese unkonventionelle Designsprache haben die beiden aktuell auf einen Sesselentwurf von Leolux übertragen. Es handelt sich um den 2014 lancierten Cocktail-Chair Silene (Osla) von Interieur-Designer Thijs Smeets. Das Resultat ist eine Limited Edition, in der niederländisches Handwerk und Perfektion auf die Urbanität und Moderne einer Weltmetropole wie London treffen. Dieses Experiment kam in Zusammenarbeit mit dem Zeit-Shop Magazin (Die Zeit) zustande. Der Entwurf, der die Pop-Kultur als Inspirationsgeber nicht verleugnen kann, ruft ein Déjà-vu an die 1970er Jahre hervor. Die bequeme Sitzschale des drehbaren Zeit-Loungesessels wurde mit einem hochwertigen Galaxy-Stoff von Kvadrat bespannt – kontrastreich verteilt sich das dezent-elegante Muster auf silbrig grauem Untergrund. Außenschale und Sitzkissen wurden in indigoblaues Senso-Leder gehüllt. Die organische Form von Osla betonen Achtland mit einer Bimardo-Leder-Naht. „Wir haben die Lederpaspel in Hellblau farblich abgesetzt, um die klaren architektonischen Designelemente zum Vibrieren zu bringen“, sagen die Designer. Der Osla ist auf strenge 100 Stück limitiert und kann nur über den Zeit-Shop erworben werden.

Neudoerfler ist Business Superbrand 2015/2016

Es mag zwar eine No-Na-Erkenntnis sein, aber dass eine angenehme Arbeitsumgebung die Leistung der Mitarbeiter steigert, ist noch gar nicht so lange in den Konzepten der Office-Experten zu finden. Angenehm meint im 21. Jahrhundert - auf die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen ausgerichtet. Eine Effizienzsteigerung sollte sich dann ganz zwangsläufig ergeben. „Die Zukunft gehört dem Büro als Wohlfühloase“, tönt es da etwa bei Neudoerfler. Der österreichische Büromöbelspezialist setzt auf individuelle Planung von Ergonomie, Farbe, Licht, Raumgestaltung sowie Akustik und will damit die Performance der Mitarbeiter erhöhen – und zwar um bis zu 36%.

Motivierend und maßgeschneidert zeigen sich die zukunftsweisenden Open Space Konzepte von Neudoerfler Office Systems, die weit von herkömmlichen Großraumbüros der 1990er Jahre entfernt sind. Besprechungsinseln, Rückzugsbereiche in Kombination mit Konzentrationsarbeitsplätzen und innovative Akustik- und Lichtlösungen wirken anregend und bieten je nach Aufgabe, den jeweiligen Mitarbeitern vielfältige Zonen für Einzel- oder Teamarbeit.

Wenn Wirtschaft zum Erlebnis wird

Das Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft“ bürgt für aufwendig gestaltete, interaktive und abwechslungsreiche Erlebnistouren bei insgesamt 45 steirischen Unternehmen. Die Vorzeigebetriebe aus den unterschiedlichsten Branchen lassen dabei hinter die Kulissen blicken und geben im Detail Auskunft über ihre Innovationskraft. Bei Konzeption, Umsetzung und Finanzierung der Erlebnistouren werden die Firmen von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG und der Creative Industries Styria unterstützt und begleitet, ebenso bei Vernetzung, Marketing und PR. „Mit dem Netzwerk der Creative Industries Styria entstehen sinnvolle Kooperationen und Synergien, die für alle Beteiligten hohen Benefit ermöglichen“, unterstreicht Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Creative Industries Styria. Außerdem sorgt die CIS dafür, dass die Tour nicht eine langweilige Werksführung ist, sondern eine erlebnisreiche Entdeckungsreise ins Herz des jeweiligen Unternehmens.

Bei diesen Erlebnistouren werden Fragen wie etwa diese beantwortet: Wie entsteht eine Leuchte? Wie viele Arbeitsschritte sind nötig, bevor eine Leuchte in Produktion geht? So können Besucherinnen unter dem Motto „SEE THE LIGHT“ bei XAL, den Grazer Experten für innovative Leuchten und Lichtsysteme, neue Möglichkeiten des Lichtdesigns und der architektonischen Beleuchtung entdecken. Diese Tour gibt Einblicke in Design, Vorentwicklung, Forschung, Konstruktion und die zahlreichen Tests, die eine neu entwickelte Leuchte durchlaufen muss. Ein besonderes Highlight ist das 2.500 Quadratmeter große XAL competence center, in dem Designer und Entwickler Licht erforschen und Leuchten entwickeln. Bei der kreativen Umsetzung der Erlebnistour erhielt XAL Unterstützung von der INNOCAD Architektur ZT GmbH. Die XAL GmbH ist als Experte in Sachen Leuchten und Lichtsysteme für Geschäfts-, Büro-, Hotel- und Wohnräume in mehr als 50 Ländern tätig und setzt seit Jahren konsequent auf LED-Technologie. Das Headquarter befindet sich seit 1989 in Graz. Rund 800 MitarbeiterInnen sind in eigenen Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstätten an neun internationalen Standorten und einem Partnernetzwerk in rund 150 Städten weltweit tätig.

Heleen van Gent erklärt die Farbtrends 2015

Der Farbtrend des Jahres heißt Kupfer-Orange. Er löst die kühlen Blau- und Grüntöne der letzten Jahre ab. Insgesamt tritt ein wärmeres Spektrum von pinken, roten und orangen Farben in den Vordergrund. Einer der großen Player, der für die Festlegung der jährlichen Trendfarben verantwortlich ist, heißt AkzoNobel, der weltweit größte Hersteller von Farben und Beschichtungen. In der 12. Ausgabe seines Trendbuchs ColourFutures werden die Ergebnisse vorangegangener Forschungen in die Farbtrends für das Jahr 2015 umgemünzt. Die Forschungsarbeit passiert im AkzoNobel Global Aesthetic Center, wo die hauseigenen Farbexperten mithilfe unabhängiger Fachleute aus den Bereichen Design und Architektur schließlich die Farbpaletten und Farbkombinationen festlegen, die im ColourFutures-Buch präsentiert werden. Wie diese Arbeit genau vor sich geht und wie es zu einer ganz bestimmten Trendfarbe kommt, haben wir die Leiterin des Global Aesthetic Centers Heleen van Gent im folgenden Gespräch gefragt.

Was ist für eine Farbe wichtig, damit sie eine Trendfarbe wird?

Heleen van Gent: Nun ja, die Farbe des Jahres 2015 ist Kupfer-Orange. Und wir können beobachten, dass weltweit gesehen diese Farbe, im Design, in der Architektur, bei der Innenraumgestaltung, beim Make-Up oder aber auch z.B. in der Mode, oft vertreten ist. Wir beobachteten diesen Trend und stellten fest, dass Kupfer und andere Metall-Töne sehr im Trend liegen. Und das passt sehr gut zu unserm Grundthema: „Everyday + Im Normalen das Wunderbare entdecken“. Kupfer-Orange ist eine sehr schöne Farbe, eine allbekannte Farbe. Wir kennen sie als Hautton, vom Sonnenaufgang, als Erdton usw. Und daher passt sie auch gut zu „Everyday +“. Zuerst sprechen wir also über Trends und dann wandeln wir diese in Farbe um.

Aber man muss immer bedenken, dass sich alles ums Kombinieren dreht. Das Kombinieren mit natürlichen Materialien oder anderen Materialien des Hauses oder der Inneneinrichtung. Aber auch die Umgebung, in welcher sich das Eigenheim befindet, spielt eine Rolle.- Sie bestimmt unsere Einflüsse. Es dreht sich alles um Ästhetik – darum auch Aesthetic Center.

Um KonsumentInnen zu unterstützen haben wir verschiedene Farbpaletten. Und wenn man sich unsere Farb-Tools ansieht, erkennt man, dass es sozusagen „helfende Hände“ sind. Wir bieten allen die Möglichkeit diese zu nutzen und somit für sich die passende Farbkombination zu finden.

Wenn man sich unsere neueste Ausgabe des „colour futures“- Buches ansieht, erkennt man, dass wir  fünf Trends aufzeigen. Es ist also für jeden etwas dabei. Jeder kann sich das aussuchen, dass er wiedererkennt bzw. erfasst. Ich will damit sagen, nicht jeder Trend passt zu jedem. Jedem gefällt etwas anderes – also jeder nimmt etwas anderes wahr. Und das was er wahrnimmt, hängt mit dem persönlichen Lebensstil zusammen. Mit den Umwelteinflüssen. Und nicht jeder hat den selben Lebensstil. Daher gefallen auch nicht allen alle Trends. Aber es sollte zumindest ein Trend für jeden dabei sein, den er sich für seine Wandgestaltung aussuchen würde.

Gibt es europaweite Unterschiede?

Heleen van Gent: Eigentlich nicht, wir sprechen hier von globalen Farbtrends. Die Trends die wir über „colour futures“ kommunizieren, werden immer global präferiert. Daher arbeiten wir auch mit einem globalen Trendteam zusammen. Die Trends die wir austauschen, stammen von überall auf der Welt und werden dort wahrgenommen. Natürlich gibt es lokale und regionale Unterschiede zwischen Ländern. AkzoNobel ist in 80 Ländern vertreten und merkt diese regionalen und historischen Unterschiede auch. Aber wir beziehen auch das mit ein. Zum Beispiel ist der Lebenseinfluss in nördlichen europäischen Ländern anders, als die Prägung in den südlichen Ländern – Grund hierfür ist die Wirkung der Sonne. Unser Unternehmen beachtet aber alle Einflüsse – ob es jetzt Umweltbewusstsein oder die Beeinflussung der digitalen Welt ist.

Gibt es Länder wo gewisse Farben tabu sind?

Heleen van Gent: Nicht wirklich. Farben wie schwarz, rot oder weiß haben zwar teilweise verschiedene regionale Bedeutungen – das variiert. Aber aus der Trendperspektive gibt es keine Tabufarbe. Eventuell sind mache Farben aus einem geschichtlichen oder kulturellen Hintergrund heraus mehr oder weniger akzeptiert in manchen Gebieten.

Solide und zeitlos. Die Vitória Kollektion

Die M3-Kollektion, der Tablechair oder der FX10 Loungechair waren raffinierte, auffällige und ausdruckstarke Möbel, die der Designer Thomas Feichtner für die Neue Wiener Werkstätte entwickelte. Vor allem der eckig kantige FX erregte Aufsehen und wurde bereits in die permanente Sammlung des MAK Wien aufgenommen. Doch nun zeigt der in Wien lebende Gestalter, dass er auch ganz anders kann, und übt mit seiner neuen Kollektion für die NWW Zurückhaltung. Die Teile von Vitória sind sehr sorgfältig aufeinander abgestimmt und vermitteln einen ruhigen, ja zeitlosen Geist. Tisch, Bank und Stuhl – mit oder ohne Armlehne – sind detailgenau verarbeitet und sehr wandlungsfähig, denn es gibt sie in unterschiedlichen Eichenoberflächen oder mit einer Tischplatte aus Keramik und einer Vielzahl an Bezugsmaterialien.

Innovationen mit Weitblick – Fenster und Türen mit System

Für alle, die neue Perspektiven für ihre Bauvorhaben suchen, gibt es seit Kurzem das neue Josko-Center Seyring. Im niederösterreichischen Gerasdorf bietet es auf 500m² alle Ausstattungsprogramme und Innovationen des Herstellers. Das Motto des Spezialisten für Fenster und Türen zeigt sich hier besonders gut. „Der Josko Weitblick als Synonym für unsere Qualität bei Beratung und Produkt bringt das Wesentliche bei der Auswahl der richtigen Fenster und Türen sehr gut auf den Punkt. Weil gerade jetzt viele, die bauen und renovieren, vor dieser wichtigen

Entscheidung stehen, herrscht bei uns im Josko Center Hochsaison“, sagt Gerhard Bauer, der mit seinem Partner Gerhard Wolf im neuen Josko-Standort für die entsprechende Qualität sorgt.

„Fenster, Türen und Ganzglassysteme schaffen Übergänge und Verbindungen zwischen innen und außen, zwischen unterschiedlichen Lebenswelten. Sie verleihen Wohnräumen ihren individuellen Charakter und schaffen Perspektiven“, erklärt Christa Wagner, CEO bei Josko, warum qualitativ erstklassige Fenster und Türen nicht nur funktionale, sondern auch emotionale Wirkung auf die Menschen haben. Die gesamte Firmenphilosophie ist auf diesen Mehrwert ausgerichtet. Wagner: „Die Entscheidung für die individuell richtigen Fenster und Türen ist ein Prozess und verlangt Weitblick. Wir begleiten die Menschen durch diesen Prozess - von der Produkt- und Materialwahl bis zur Montage und darüber hinaus. Und zwar so, dass unsere Kunden auch noch nach Jahrzehnten mit ihrer Entscheidung glücklich sind.“

Das neue DANA Türenbuch

DANA, die in Österreich führende Marke des internationalen JELD-WEN Konzerns, hat mit dem Türenbuch ein hervorragendes Nachschlagewerk ins Leben gerufen, das mittlerweile zu einem wirklichen Trendsetter in Sachen Türen geworden ist. Auf mehr als 140 Seiten werden die Innovationskraft und der Ideenreichtum des Türenherstellers sichtbar. „Seit 1975 das erste DANA Türblatt das Werk verlassen hat, hat sich viel getan. Türen haben sich zu einem architektonisch interessanten und raumprägenden Element entwickelt - mit DANA als Wegbereiter. Das Türenbuch zeigt alle Trends und Novitäten, genauso wie die Klassiker unseres Sortiments“, so DI (FH) Georg Himmelstoß (Geschäftsführung JELD-WEN Türen GmbH).

Eine Neuheit im Türenbuch 2015 ist der Leitfaden zur individuellen Wunschtür, denn „eine Tür ist viel mehr als die Trennung zweier Wohnräume, eine Tür ist der meistbewegte Teil im Wohnraum. Eine Tür schafft Atmosphäre und Wohngefühl, und mit einer Tür können wesentliche Akzente gesetzt werden, die noch dazu Komfortfunktionen erfüllen“ erläutert Himmelstoß. Der Leitfaden führt durch alle Fragen bei der Anschaffung von neuen Türen und zeigt auch die Notwendigkeit auf, sich dem Thema Tür schon bei der Planerstellung eines Neubaus oder bei den Renovierungsplänen zu widmen.

Dinner & Casino. Cuisino Restaurant Wien

Der vielfach ausgezeichnete Architekt DI Michael Manzenreiter hat das neue Restaurant des Palais Casino Wien gestaltet und ein faszinierendes Interieur geschaffen. Das legendäre Casino Wien ist im ältesten Haus der Kärntner Straße, dem Palais Esterhàzy, beheimatet. Das Palais, das 1678 sein heutiges Aussehen mit der barocken Fassade erhielt und in der Nachkriegszeit Österreichs renommierten Modeschöpfer Fred Adlmüller beherbergt hat, ist seit 1968 Österreichs einziges Palais Casino. Das neue Restaurant bekam den kreativen Namen „Cuisino“ und bietet Köstlichkeiten wie zartes Wagyu-Rind aus dem Mostviertel, knuspriges Joseph-Brot nach alter heimischer Rezeptur oder Fische und feinste Edelnüsse aus dem Triestingtal. Das Interieur des Cuisino sucht seinesgleichen: Zwei Räume, einer in Schwarz-grau-Tönen und eher reduziert gehalten, der andere in kräftigem hochglänzendem Rot, auf die klassischen Farben des Roulettes anspielend. Inspiriert vom roten Lift in Wes Andersons Film „Grand Budapest Hotel“ besticht das Design von Michael Manzenreiter vor allem mit unzähligen, liebevoll gestalteten Details, die sich zu einem spannenden Gesamtbild fügen und die Welt des Salons ins 21. Jahrhundert holen.

Erfolg beim Red Dot Award für Redwell

Mit der energiesparenden Heiz- und Lichtkombination „2IN1 – Heat & Light“ konnte die Infrasmile GmbH (aus dem Hause Redwell) die Juroren des renommierten Red Dot Award überzeugen und gewann in der Kategorie Product Design 2015 den begehrten Preis. Es handelt sich bei diesem Produkt um eine Infrarotheizung, die mit energiesparender LED-Lichttechnik verbunden wird. Die Zielsetzung der Produktentwicklung von 2IN1 – Heat & Light bestand in der Ressourcenschonung durch ein effizientes Heiz- und Lichtsystem. Dieser neue Denkansatz zur Reduktion des Energieaufwandes wurde bereits als Gewinner des diesjährigen Energy Globe Awards Burgenland gefeiert und nimmt somit auf nationaler Ebene an der Ausscheidung teil. Allen voran freut sich Mike Buschhoff, Geschäftsführer und Entwickler von Redwell über diesen Preis. Er zeichnet auch für das Produktdesign der 2in1 verantwortlich.

Preview – Salone del Mobile. Mailänder Designwoche 2015

Die weltweit größte Veranstaltung in Sachen Möbel und Interieur geht alljährlich in Mailand über die Bühne – heuer bereits zum 54. Mal. Aufgrund der Vielzahl der vertretenen Unternehmen, die sich nicht nur mit einem Messestand präsentieren, sondern auch außerhalb des Messegeländes, in der Stadt selbst mit Showrooms, Ausstellungen, Installationen und anderen Aktionen auf sich aufmerksam machen möchten, ist es nicht gerade leicht einen Überblick zu bekommen. Deshalb stellen wir hier einige der Höhepunkte vor, die im Rahmen des Salone Internazionale del Mobile 2015 zu sehen sein werden.

Im Rahmen des Salone, der in die Stilkategorien Klassisch, Modern und Design, in die International Furnishing Accessoires Exhibition und den SaloneSatellite unterteilt ist, finden in diesem Jahr auch die Euroluce (International Lighting Exhibition) und Workplace3.0/SaloneUfficio (Büro) statt. Passend wie nie ist vor allem die Euroluce, denn das Jahr 2015 wurde von der UNESCO zum Jahr des Lichts erklärt. Neben den neuesten Produkten aus der Leuchtenbranche wird heuer die Installation „FAVILLA. To every light a voice“ von Architekt Attilio Stocchi in der Stadt Mailand die Geschichte des Lichts erzählen. Dem Arbeitsplatz der Zukunft ist man im Zuge des Workplace3.0 auf der Spur. Unter anderem mit einer riesigen Installation von Architekt Michele De Lucchi: „The Walk“. Eine veränderte Arbeitswelt verlangt Veränderungen in der Arbeitsumgebung – verschiedenste zeitgenössische Interpretationen des Arbeitsplatzes werden hier zu sehen sein.

Hand Artis Fabrica – Design und soziales Engagement im Fuorisalone

Hand Artis Fabrica® ist eine italienische Designmarke und gleichzeitig eine außerordentliche Initiative, die talentierte junge Menschen - Künstler, Designer, Handwerker – unterstützt, die ihre Ideen aufgrund von körperlichen, psychischen oder wirtschaftlichen Ursachen nicht umsetzen können. Für diese Menschen wird alljährlich ein Gratis-Workshop veranstaltet, um eine ganze Kollektion von Möbeln, Accessoires und künstlerischen Arbeiten zu produzieren. 2015 werden diese Werke unter dem Titel „Intuition“ im Rahmen der Mailänder Designwoche im Tortona Design Bezirk (via Voghera 25) präsentiert werden. Auf einer Fläche von 300m² werden insgesamt 57 Exponate zu sehen sein: Tische, Stühle, Sofas, Geschirr, Betten, Leuchten sowie Kunstwerke.

Frischer Wind bei Gmundner Keramik

„So macht es richtig Freude“ sagt Jakob von Wolff, „das Team bringt frischen Wind ins Unternehmen, der die Marke wieder hipp und modern macht. Und wir spüren es auch: Die Marke ist so kraftvoll wie schon lange nicht mehr.“ Tatsächlich leitet der junge Geschäftsführer ein junges Team, denn das Durchschnittsalter der Führungskräfte beim Traditionsbetrieb Gmundner Keramik liegt nur knapp über 30. 2014 war für das Unternehmen erfreulich, mit vielen positiven Entwicklungen, denn im letzten Jahr schaffte die Marke den Turnaround. Der Erfolg setzt sich aus vielen einzelnen Mosaiksteinen zusammen. Das wieder gestiegene Interesse der Konsumenten an der Gmundner Keramik lässt sich auch an der unternehmenseigenen Website erkennen. Dank eines modernen, frischen Auftritts konnten die Zugriffe 2014 um 35% gesteigert werden.

Thonet und Gaggenau kooperieren mit Pop-up-Store im stilwerk Wien

Essbereich, Wohnzimmer, Küche oder Büro – auf einer Gesamtfläche von 330 m² zeigt das Thonet-Loft im stilwerk Wien in verschiedenen Wohnraumsituationen eine ganze Reihe zeitgemäßer Einrichtungsbeispiele. Anlässlich des WohnFrühlings im stilwerk hat sich Thonet mit dem Hausgeräteprofi Gaggenau zusammengetan und präsentiert einen Pop-up-Store, der frische Inspiration und Ideen für alle Lebensbereiche in den eigenen vier Wänden bietet. Hier treffen aktuelle Möbel und Klassiker von Thonet auf die stilvolle Gerätepräsentation aus Holz und Stein von Gaggenau. Abgerundet wird das Design- und Shoppingerlebnis durch exklusive Partnerschaften mit dem Teppichhersteller Vorwerk, der Emailgeschirrfirma Riess, der Porzellanmanufaktur Augarten und der Besteckfabrik Carl Mertens.

140 Jahre Küppersbusch. Tradition und Innovation

1875 gründete Friedrich Küppersbusch die erste Herdfabrik in Deutschland: Mit „F. Küppersbusch & Söhne“ startet er im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke mit der handwerklichen Fertigung von Kohleöfen.140 Jahre später ist die Küppersbusch Hausgeräte GmbH ein international agierender Anbieter von Premium-Küchengeräten. Der Name steht für Innovation und Tradition. Mit Kompetenz, kreativen Ideen und Impulsen entwickelt das Unternehmen zukunftsweisende Technologien, die neue Maßstäbe für moderne Kücheneinbaugeräte setzen. Als Vollsortimenter bietet Küppersbusch vom Backofen bis zur Spüle alles aus einer Hand. Das Unternehmen gewinnt für das Design seiner Küchenprodukte regelmäßig nationale und internationale Designpreise.

Nach vielen erfolgreichen Jahren war es 2013 soweit das Unternehmen neu auszurichten. Auf der damaligen LivingKitchen in Köln überzeugte das Unternehmen mit einem fast komplett neuen Sortiment; rund 80 Prozent der bisherigen Produkte wurden ausgetauscht. Auch die Markenwerte wurden neu definiert: Design, Qualität, Funktion, Innovation und gesunder Genuss sind die Bereiche, auf die sich das Unternehmen in den kommenden Jahren fokussieren will. Den Beweis für den Neuanfang haben die Gelsenkirchener bereits mit verschiedenen Produkten und Konzepten angetreten: Das Design-Konzept Küppersbusch Individual ermöglicht eine individuelle Ausstattung der Einbaugeräte in fünf unterschiedlichen Designs, mit dem Küppersbusch Meisterstück – einem Kochcenter der besonderen Art – erregte das Unternehmen weltweit Aufsehen bei ambitionierten Hobby- und Profiköchen und die im vergangenen Jahr eingeführte Kupfer-Edition beweist, dass das Unternehmen aktuelle Trends in der Küchen- und Möbelbranche schnell und ästhetisch umsetzen kann.

25 Jahre Silestone®

Die Geburt von Silestone vor 25 Jahren bedeutete eine echte Revolution für die gesamte Steinindustrie. Das neue Material entstand aus der Überzeugung, in einer einzigen Oberfläche das Beste des Natursteins mit den besonderen physikalischen und mechanischen Eigenschaften, die das Forschungszentrum von Cosentino entwickelt hatte, zu verbinden. Im letzten Vierteljahrhundert hat das spanische Unternehmen mit dieser einzigartigen Quarzoberfläche Qualität, Eleganz, Stil und neue Designs in Wohnungen, Restaurants sowie zahlreiche öffentliche Gebäude in aller Welt gebracht. Bei der Einführung 1990 gab es zunächst nur sechs Farbtöne zur Auswahl, die ausschließlich in Spanien vertrieben wurden. Heute hat das in mehr als 80 Ländern auf fünf Kontinenten vertretene Unternehmen mehr als 60 verschiedene Silestone-Farben im Angebot. Stetige Innovation, Produktdiversifikation und die geografische Expansion haben dazu geführt, dass der multinationale Konzern aus Almería seine Produktionskapazität von anfangs einer Produktlinie auf heute insgesamt elf ausgeweitet hat. Täglich werden 4000 Silestone-Platten gefertigt, was Cosentino zum Weltmarktführer für Quarzoberflächen macht.

Austrian Design Pioneers – Fuorisalone 2015

Die Österreich-Präsentation im Rahmen der diesjährigen Mailänder Designwoche wird unter dem Titel „Austrian Design Pioneers“ über die Bühne gehen. Das Ausstellungskonzept wurde auch heuer wieder von Vasku&Klug erdacht und ist dem Pioniergeist im österreichischen Design gewidmet. Pioniergeist zeigte auch die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA im Jahr 2010, als sie erstmals diese Ausstellung initiierte. Seitdem ist sie sukzessive gewachsen und zeigt in diesem Jahr insgesamt 70 Aussteller. Die Ausstellung soll einen zeitgenössischen Überblick über die Neuerungen und Strömungen der österreichischen Kreativszene im Bereich Design aufzeigen, als Basis für die österreichischen Pionierleistungen von morgen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich auch eine Reihe führender Hersteller der Österreichischen Möbelindustrie als Austrian Design Pioneers in Mailand präsentiert und wir diese Ausstellung bereits zum sechsten Mal unterstützen. Sie ist eine ideale Plattform, um vor internationalem Publikum gemeinsam als Designnation aufzutreten“, so Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. Die Ausstellung findet 2015 in der Eventlocation La Pelota statt, einer ehemaligen Sportanlage aus dem Jahr 1947, in der mittlerweile Präsentationen und Modeschauen abgehalten werden. Während des Salone del Mobile stellten in den vergangenen Jahren Firmen wie Established&Sons, Hermès oder designjunction dort ihre Produkte zur Schau. 

A new star is born – Angel von Thierry Mugler

Es ist ein wahrer Mugler-Stern: Auf den ersten Blick wirkt er schlicht, bei genauerer Betrachtung enthüllt er jedoch seine Komplexität. Seine raffinierte und asymmetrische Struktur kreiert beeindruckende Effekte. Verantwortlich für diese Gestaltung sind die Designer des Thierry Mugler Studio: „Wir bei Mugler sprechen nicht von Flakon-Design. Wir arbeiten an der Idee eines Objektes, das eine Geschichte erzählt. In erster Linie wird ein Mugler-Flakon als Skulptur erdacht und erschaffen. Er entwickelt sich durch seine Raffinesse und starke Ästhetik zu einem Kultobjekt. Wir wollten einen Stern, der eine Hommage an die himmlische Dimension von Angel darstellt, einen Stern, der sich aus den Begrenzungen der Schwerkraft befreit. Sein Platz ist am Himmel, weswegen er auch keinen genau definierten Boden besitzt. Vielmehr kann er auf jede einzelne seiner Facetten gelegt werden. Und so überwindet er die Gesetze der Schwerkraft, weshalb er intern von uns auch „Gravity Star“ genannt wird“, sagen Virginie Delpeuc’h und Stéphane Calvi, die Designer des neuen Angel-Sterns über ihre Kreation. 

Mit seinem kühnen Design ist dieser Stern keine Ausnahme in der Tradition der Angel-Kreationen. Er ist das Ergebnis einer gewagten Alchemie, deren Ingredienzen Expertise, Innovation und Spitzentechnologie sind und die Ästhetik mit Perfektion vereint. So zeugt die komplexe Herstellung des Sterns von einer handwerklichen Meisterleistung. Die Vielzahl der technischen Probleme, die es zu lösen galt, stellten eine große Herausforderung im Hinblick auf die Glaskunst dar. Eine Herausforderung, die erneut von den Handwerksmeistern der Verreries Brosse angenommen wurde. Sie gehören zu den ältesten Glasherstellern Frankreichs und sind in der Normandie ansässig. Es ist die Geschichte einer nun schon 23 Jahre währenden treuen Partnerschaft zwischen den Verreries Brosse und dem legendären Parfum. Raoul Chaves, Leiter der Verpackungsentwicklung bei Thierry Mugler sagt dazu: „Die Form des Flakons ist sehr komplex, asymmetrisch und lang gestreckt. Eine der Schwierigkeiten lag nun darin, das Glas bis in die Ecken der zwei längsten Zacken des Sterns zu bekommen und gleichmäßig zu verteilen. So entwickelten wir unter anderem eine Form mit einer sehr ungewöhnlichen, versetzten Öffnung.“ 

Trends und Topthemen der Badgestaltung 2015

Die Art des Designs ist immer auch eine Materialfrage. Und so bringen neue Materialien neue Gestaltungsmöglichkeiten mit sich. Speziell im Sanitärbereich gibt es immer wieder innovative Entwicklungen, die sowohl das Design als auch die Qualität sprich Haltbarkeit positiv beeinflussen. Eines der hochwertigsten Materialien hat Kaldewei mit seinem Stahl-Email entwickelt. Aus diesem Stoff sind auch die vom Hersteller sogenannten Meisterstücke produziert. Drei unterschiedliche Badewannenformen - rechteckig, oval oder mit einseitig verbreitertem Wannenrand - eröffnen jeweils mit ihrer eigenständigen Designsprache neue kreative Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung. Je nach gewähltem Modell und Raumkonzept lassen sie sich harmonisch in die Badarchitektur integrieren oder können als Solitär zum markanten Designhighlight und luxuriösen Mittelpunkt avancieren. 

Eine Entwicklung neueren Datums, die aber doch einige Jahre bis zur Marktreife in Anspruch nahm, ist SaphirKeramik von Laufen. Der Schweizer Badspezialist spricht von einer Materialinnovation, die die Bad-Landschaft verändern werde. SaphirKeramik ist ein außerordentlich starkes Keramik-Material, das eine Verwendung für minimalistische architektonische Formen erlaubt. In der Vergangenheit kamen zur Herstellung keramischer Sanitärprodukte Vitreous China und Feinfeuerton zum Einsatz – aus gutem Grund: Sie sind hygienisch, robust und recyclingfähig. Laufen hat sich mit der Maximierung kreativen Potenzials einen Namen gemacht und stellt die weltweit größten Feinfeuertonobjekte her. Laufens Forschungsleiter Dr. W. Fischer sieht daher völlig neue Möglichkeiten der Gestaltung mit einer weit größeren Finesse, wobei der traditionelle Produktionsprozess beibehalten werden könne. Hart und formbar zugleich, erlaubt SaphirKeramik Entwürfe mit hauchdünnen, doch robusten Wandungen sowie eng definierten Radien von nur 1-2 mm während bisher ein Minimumwert von 7–8 mm galt. Durch ihr schlankes Profil ist sie platzsparend, leicht und umweltfreundlich. Ihre Festigkeit verdankt SaphirKeramik der Komponente Korund (AI2O3), einem farblosen Material, das in seiner farbigen Ausprägung als Saphir bekannt ist. Tests haben gezeigt, dass seine Biegefestigkeit mit der von Stahl vergleichbar ist. Laufen arbeitet an seinem SaphirKeramik-Projekt mit den Designern Toan Nguyen und Konstantin Grcic zusammen, die zuerst Prototypen entwickelten, die erstmals in Mailand 2014 präsentiert wurden und die zur ISH 2015 erste serienreife Produkte kreiert haben. Grcic gilt als einer der wichtigsten Designer der Gegenwart. Die spektakuläre Kollektion aus Waschtischen, Aufbewahrungsschalen und einer Badewanne, die er für Laufen entworfen hat, wurde erstmals auf der ISH in Frankfurt gezeigt. Der Münchner Designer reizt dabei das Potenzial der neuartigen SaphirKeramik von Laufen weiter aus und definiert die gestalterischen Grenzen für den Bad-Werkstoff Keramik völlig neu. Die Formgebung der neuen Kollektion ist einfach, funktional, eher architektonisch und nicht zu expressiv.

Outdoor-Sofa für jede Jahreszeit – Walrus von extremis

Der belgische Outdoorspezialist Extremis hat das Sitzen im Freien mit dem Faktor Komfort kombiniert und stellt ein Sofa vor, das laut Hersteller zu jeder Jahreszeit im Freien gute Figur macht. Tatsächlich hat Extremis aus einem äußerst robusten Bezugsmaterial ein schickes, witterungsbeständiges Sofa produziert und ihm den Namen Walrus gegeben. Wie bei dem Namen zu erwarten, ist dieses Sofa riesig, extrem breit und tief. Auch die massiven Armlehnen können als Sitze dienen. In einem raffinierten Staufach in der Walrus-Lehne verstecken sich eine Decke und ein dickes Kissen, die für eine angenehme Haptik, Komfort und Kuschelfaktor sorgen.

Die Teile, die ständig den Elementen ausgesetzt sind, werden aus einem äußerst robusten Planenmaterial gefertigt, das kein Wasser und keinen Schmutz aufnimmt. Die eher korpulente Form sorgt für ein schnelles Ablaufen des Wassers. Dank diesem glatten, abwaschbaren Material beschränkt sich die Pflege auf ein Minimum. Der Teil des Sofas, mit dem der Körper in Berührung kommt, wird aus einem weichen, haptisch hochwertigen Material hergestellt. Er kann einfach zum Waschen oder für eine längere Aufbewahrung herausgenommen werden. Walrus wurde mit dem Interior Innovation Award ausgezeichnet.

Modularität hat Zukunft – Rethink The Modular

Das USM Möbelbausystem Haller feiert seinen 50er und die Verantwortlichen finden, dass die Zukunft von Modularität in den Händen von jungen Design- und Architekturstudenten liegen sollte. Deshalb hat das Unternehmen renommierte Dozenten bekannter Designhochschulen in den USA, Japan, Frankreich, England, Italien, Deutschland und der Schweiz eingeladen, mit ausgewählten Studenten zum Thema „rethink the modular“ zu forschen und zu experimentieren. 

Das war im September 2014. Die jungen Leute befassten sich eine ganze Woche lang mit Fragen zur Modularität. „Wie geht die junge Generation mit Modularität um?“ und „Was beinhaltet Modularität in Zukunft?“ Was die Studenten in Boisbuchet ausgetüftelt hatten, nahmen sie mit nach Hause, wo sie an ihren Projekten weiterarbeiteten, bis sie ausstellungsreif sein würden. Die Ergebnisse werden nun während der Mailänder Designwoche 2015 präsentiert. 

Red Dot Award: Product Design 2015

2015 kann der Red Dot Award die höchste Teilnehmerzahl seiner Geschichte verzeichnen. Es wurden Produkte in 31 Kategorien angemeldet: von Unterhaltungselektronik, Schmuck, Spielzeug bis hin zu Küchenmöbeln und Industrietechnik. Und das Ziel jedes Teilnehmers ist natürlich – eine der begehrten Auszeichnung zu erhalten: „Red Dot: Best of the Best“, „Red Dot“ oder „Honourable Mention“. Zum 60jährigen Bestehen des Awards wurde natürlich – wie immer – eine hochkarätige Jury berufen. Herausragende Gestalter, angesehene Designprofessoren und Fachjournalisten aus 25 Nationen sind beteiligt. Diese unabhängige Fachjury bewertet die eingesendeten Produkte unter anderem nach Funktionalität, Innovationsgrad, formaler Qualität und ökologischer Verträglichkeit. 

Die dreitägige Jury-Sitzung ist auch für die Experten etwas ganz Besonderes, denn die Produkte werden physisch eingereicht. Zu diesem Zweck werden beispielsweise die Fahrzeuge der großen Automobilhersteller eigens angeliefert. Das ist einerseits eine logistische Herausforderung, andererseits gewährleistet diese Vorgangsweise, dass jedes Produkt genau unter die Lupe genommen werden kann. 

Interior Innovation Award 2015 x 2 für Team 7

Das neue Tisch-Bank-Ensemble yps und das neue mylon Bett überzeugten die Jury mit der Schönheit edlen Naturholzes und mit einem Design, das liebevolle handwerkliche Details in den Vordergrund stellt. TEAM 7 darf sich somit über den „Interior Innovation Award 2015 – Selection“ freuen. 
Die ausgestellten „Y“-förmigen Beine verleihen dem yps Tisch eine skulpturale Anmutung. Gleichzeitig schafft diese Fußform eine sehr stabile Standfläche und ermöglicht eine optimale Beinfreiheit. Durch die gegenläufig schräg angefrästen Kanten der Tischplatte erhält yps ein modernes, dynamisches Element – während markante Details, wie der stirnseitige Anleimer, von traditioneller Handwerkskunst zeugen. Das "Y" als wiederkehrendes Gestaltungselement ist charakteristisch für die gesamte yps Produktfamilie und findet sich auch in der yps Bank wieder. Abgeleitet vom yps Tisch, sticht das markante Fußgestell der Bank sofort ins Auge, während die y-förmig gesteppte Polsterung von großer Handwerkskunst zeugt. Sie fixiert den Polsteraufbau und wirkt der Sitzmuldenbildung entgegen. Der hochwertige Micro-Taschenfedernkern sorgt in Kombination mit Kaltschaum für dauerhaften Sitzkomfort.

Boom Boom – ein Objekt der Begierde

Boom Boom wurde von Designer Mathieur Lehanneur mit viel Gespür für Einfachheit konzipiert. Der mobile Lautsprecher kann via Bluetooth mit einem Endgerät verbunden, aber auch auf klassische Weise einfach mittels Audio-Kabel zum Einsatz gebracht werden. Boom Boom ist sowohl mit iPhone und iPad als auch mit Android Smartphones sowie mit Mac und PC kompatibel. Auch Telefonanrufe können über dieses Gerät empfangen und getätigt werden. Die Freisprechfunktion wird automatisch durch die Verbindung des Boom Boom-Audio-Kabels mit dem Smartphone aktiviert. Boom Boom besteht aus weichem Silikon und ist in den Farben Bordeaux, Weiß und Kaki erhältlich. 

Loewe Home Entertainment – CEO Mark Hüsges im Gespräch

Loewe begeistert seit der Gründung vor über 90 Jahren mit bahnbrechenden Innovationen, die immer wieder als technologische Meilensteine gefeiert wurden. 2013 war das oberfränkische Unternehmen allerdings in Schieflage geraten und musste Insolvenz anmelden. Die Rettung kam in Form einer Übernahme durch die Münchner Firma Stargate Capital im Frühjahr 2014. Die Geschäftsführung übernahm ein Mann aus dem Top-Management von Stargate Mark Hüsges. Unter seiner Federführung startete das Traditionsunternehmen unter dem Namen Loewe Technologies neu durch und präsentierte auf der letztjährigen IFA ein aufgefrischtes Portfolio, mit dem man sich im Bereich Smart Entertainment und mit gewohnt hochqualitativen Geräten neu positionierte. Fast ein Jahr nach der Übernahme haben wir mit dem neuen CEO von Loewe, Mark Hüsges folgendes Interview zu den wirtschaftlichen Chancen sowie zu den Themen Home Entertainment und Vernetzung geführt. 

Was waren für Sie die ausschlaggebenden Punkte, sich bei Loewe zu engagieren?

Loewe ist ein Unternehmen mit viel Potenzial. Und damit meine ich nicht nur die faszinierende Premiummarke, sondern vor allem auch die enorme Erfahrung und Leistungsfähigkeit in allen Bereichen – von der Produktentwicklung bis zur Fertigung. Zudem ist Loewe im Markt der Unterhaltungselektronik auch international sehr gut platziert. Aufgrund eigener Stärken ist es immer wieder gelungen, sehr tragfähige internationale Partnerschaften aufzubauen, mit denen wir die vermeintlichen Nachteile eines Unternehmens mittlerer Größe gut ausgleichen können.

In welchen Umfang und unter welchen Bedingungen, mit welchen Aufgaben wird der Standort Kronach weitergeführt? Oder gibt es Überlegungen die Produktion zu verlegen?

Wir haben den Standort Kronach bewusst gestärkt. Alle unsere neuen TV-Geräte werden hier produziert. Durch die Partnerschaft mit Hisense können wir zudem Synergien im Einkauf nutzen und damit unsere Produktion in Deutschland noch wettbewerbsfähiger machen. Wir bauen hier mehr denn je auf unser erfahrenes, kompetentes Team und „Made in Germany“.  Übrigens: Die Personalkosten an den gesamten Fertigungskosten liegen nur bei gut fünf Prozent. 

Sie setzen auf Premium Produkte und hohe Qualität. Ist das das Erfolgsrezept für die Zukunft von Loewe?

Ausgezeichnetes Design, sinnvolle Technik, höchste Qualität und exklusive, individuelle Lösungen unter dem Dach der Premiummarke Loewe sind mehr denn je die Grundlage unseres Erfolges. Unsere eigenständige Software-Kompetenz macht die Loewe Entertainment-Plattform einzigartig.  Das können wir besser als andere und für solche Produkte besteht – auch international – ein Markt mit hervorragenden Chancen.

iF Design Award 2015 für „tendo“ von Braun Lockenhaus

Mit der ausgewogenen Synthese aus visueller Leichtigkeit und Funktionalität konnte der filigrane Objektstuhl „tendo“ aus der Feder der Wiener Designer von Delugan Meissl Industrial Design die Fachjury des iF Design Award überzeugen. Der Sessel der burgenländischen Möbelmanufaktur Braun Lockenhaus hat in der Disziplin „Product“, Kategorie „Public Design“ am Wettbewerb teilgenommen und wird in der iF design exhibition in Hamburg ausgestellt. „tendo“ ist Teil der Kollektionssammlung „DIE SCHOENHEIT“. Bei diesem Möbel verschmilzt die filigrane Holzkonstruktion mit der Tragestruktur aus Metall und verbindet so feingliedrige Eleganz mit Stabilität. Bestimmender Faktor des Designs ist das synergetische Zusammenwirken der Materialien Holz und Edelstahl sowie ihrer Eigenschaften.

Studie von Geberit zeigt die Topthemen im Bad

Der europäische Marktführer im Sanitärbereich Geberit hat österreichische Installateure zu den wichtigsten Kundenbedürfnissen befragt. Dabei kristallisierten sich drei Topthemen heraus: Sauberkeit (für 96% sehr bzw. ziemlich wichtig), Geruch (92%) und altersgerechtes Bauen (90%). „Eines hat die Studie ganz deutlich gezeigt: Das moderne Traumbad hat viele Facetten“, betont Sebastian Dorda, Marketingleiter von Geberit Österreich. „Einen Großteil der wichtigsten Kundenwünsche decken wir schon heute ab. Andere werden wir in Zukunft noch stärker als
bisher in den Fokus rücken.“ Gerade im Hinblick auf altersgerechtes Bauen bringt das Unternehmen nun zusätzliche Produkte auf den Markt. Mit den neuen Duschrinnen der CleanLine-Produktserie und dem neuen, kompakten Bodenablauf macht Geberit ab April 2015 ein barrierefreies Duscherlebnis so einfach wie nie zuvor. Eine völlig neuartige Konstruktion lässt das Wasser an der Oberfläche zum mittig positionierten Abfluss rinnen. Das verhindert, dass es zu versteckten Schmutzablagerungen kommt. Die kleine Abdeckung des Einlaufstutzens lässt sich mit einem Handgriff entnehmen und reinigen. Unter der Abdeckung befindet sich ein innovativer Kammeinsatz, der Haare und Schmutz wirksam zurückhält und so vor verstopften Abflüssen schützt.

USM Haller wird 50 – Flexible Möbel in einer flexiblen Welt

USM feiert 50 Jahre USM Möbelbausystem Haller und lanciert mit project50 ein spannendes, vielschichtiges und weltweites Projekt. project50 begleitet das Jubiläumsjahr mit vielen Events und ist ganz auf das Thema Modularität ausgerichtet, der zentralen Eigenschaft des USM Möbelbausystem Haller, das auf Modulen basiert und in flexibler Weise an- und umbaufähig ist. Mit Workshops, Experimenten und schließlich zwei Ausstellungen an der Mailänder Möbelmesse 2015 wird Fragen nach der Bedeutung des erfolgreichen Möbelsystems heute und in Zukunft nachgegangen. Dazu hat USM schon im vergangenen September Studenten von sieben Designhochschulen in den USA, Japan, Frankreich, Deutschland, England, Italien und der Schweiz eingeladen, um sich mit Fragen der Modularität auseinanderzusetzen. Im Rahmen eines Workshops auf dem idyllischen Landgut Domaine de Boisbuchet forschten und entwickelten die Design- und Architekturstudenten mit Unterstützung renommierter Dozenten eine Woche lang Projekte zum Thema „rethink the modular“.

Die Kunst des Schneidens – Indestructible Art

Wenn ein Street Art Künstler und der Hersteller eines Haarschneiders etwas Gemeinsames auf die Beine stellen, kann man das Ergebnis nur sehr schwer antizipieren. Umso erfreuter waren die Gäste der Präsentation des REMINGTON®Kunstprojekts (in Kooperation mit VARTA) in der Galerie Olschinsky. REMINGTON® konnte nämlich den Wiener Street Art Künstler BOICUT für sein Projekt gewinnen. Bei dem Kunstwerk handelt es sich um einen Teppich, der vom Künstler bearbeitet wurde. 

Imitation statt Innovation – Plagiarius 2015

Der Negativ-Preis „Plagiarius“ wurde vor wenigen Tagen auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz zum 39. Mal verliehen. Bereits seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. den gefürchteten Schmäh-Preis an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen. Ziel des Vereins ist es, die unseriösen Geschäftspraktiken von Produkt- und Markenpiraten aus aller Welt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik sowie Verbraucher für die Problematik zu sensibilisieren. Denn das Geschäft mit Plagiaten boomt. Leichtgläubige Schnäppchenjäger und vor allem das Internet ermöglichen den Fälschern milliardenschwere Gewinne. Das bedeutet nicht nur Schäden bei den Originalherstellern, sondern auch Gefahren für die Verbraucher, denn mit der Produktsicherheit sieht es in den meisten Fällen schlecht aus. 

Stilvoll durch die Ballsaison – Taschenuhren von Bell & Roos

Während sich die Ballsaison ihrem Höhepunkt nähert, eine Zeit, die gerade in Wien an durchtanzten Nächten, großen Roben und glamourösen Schmuckstücken nicht gerade arm ist, bietet Bell & Ross ein Accessoire für Herren an, das in dieser Interpretation das stilvoll klassische mit dem Außergewöhnlichen verbindet: die Taschenuhr PW1 RÉPÉTITION 5 MINUTES SKELETON. Mit dieser auf 25 Stück limitierten Uhr hat der sich in Ball-Laune befindliche Gentleman 2015 den idealen Begleiter. 

Kennzeichen dieser großen Komplikation sind das außergewöhnliche Uhrwerk und die innovative Legierung des Argentium®-Gehäuses. Zur optimalen Lesbarkeit ist die PW1 RÉPÉTITION 5 MINUTES SKELETON mit einem Silbergehäuse ausgestattet, das bei Bedarf Stunden und Minuten anzeigt. Auf Wunsch erinnert die Uhr mit einer sanften Melodie den Träger an jede volle Stunde. Mit der edlen Silberkette, dem gewölbten Uhrenglas, einem Durchmesser von 52 mm sowie mit dem von Hand aufziehbaren Uhrwerk, ist diese Taschenuhr das perfekte Schmuckstück für alle Ballliebhaber.

Geballte Schlafkompetenz – Schlafexperten im Verbund

Im Jahr 2013 übernahm die amerikanische TEMPUR Muttergesellschaft das renommierte US-Unternehmen Sealy. Daraus ergab sich die „Tempur Sealy International Inc.“ und damit auch der größte Bettenausstatter der Welt. Unter dem Titel „Drei Matratzen- und Schlafexperten im Verbund“ bewirbt das Unternehmen die neue Vielfältigkeit auch im deutschsprachigen Raum. Die Zahl drei bezieht sich natürlich auf Tempur, Sealy und als Dritten im Bunde Stearns & Foster. Die Stearns & Foster Bettensysteme kann man ohne Übertreibung als amerikanische Legende bezeichnen. Seit 1846 werden diese Luxus‐Matratzen und Betten aus hochwertigen Stoffen und Materialien in Handarbeit hergestellt. Verwendet werden naturreine Materialien, die sich durch Strapazierfähigkeit, Atmungsaktivität und eine luxuriöse Textur auszeichnen. Auf der Basis des Intellicoil‐Federsystems werden Stearns & Foster Matratzen in verschiedenen Stärken mit weiteren Polsterschichten sowie einem PrimaCool Matratzenbezug gefertigt. Stylische „Foundations“ und Systemrahmen ergänzen das Programm. 

Die Geschichte von Sealy beginnt bereits 1881 in der gleichnamigen mexikanischen Stadt mit der ersten Matratze mit Baumwollfüllung. Heute ist daraus mit mehr als 130 Jahren Matratzenerfahrung eine weltweit vertretene Marke geworden. Damit erweitert TEMPUR sein Angebot um die Sparte „Taschenfederkern”. Sealy‐Produkte sind also sehr hochwertige Taschenfederkerne mit einem guten Preis‐Leistungs-Verhältnis, die optimalen Liegekomfort mit einer guten Durchlüftung verbinden. In Sealy Hybrid Matratzen bietet die untere Seite – bestehend aus einzeln in Taschen vernähten Federn aus einer Titanlegierung – die perfekte Unterstützung, während die obere Seite – mit speziellem Gel‐Memory‐Schaum – den anschmiegsamen Komfort und die richtige Schlaftemperatur gewährleistet. 

Good Design Award für Flaps

Der italienische Heizkörperspezialist Antrax kann sich über eine weitere große Auszeichnung freuen. Nachdem im letzten Jahr die Serie T mit dem Good Design Award in der Kategorie „Bad und Accessoires“ ausgezeichnet wurde, ehrt das Chicago Athenaeum nun den Heizkörper Flaps. Das Design stammt von Victor Vasilev und konnte bereits einen Interior Innovation Award (2013) gewinnen und wurde mit einer Honourable Mention beim German Design Award 2015 bedacht. Flaps besteht aus recycelbarem Aluminium, das für hohe Wärmeeffizienz sorgt, und tritt in einfachen, geometrischen Formen auf, die ihm ein aufgeräumtes optisches Aussehen verleihen. Die simple Silhouette wird von Klappen unterbrochen (engl. Flaps), die an verschiedenen Stellen der planen Fläche positioniert werden und als Handtuchhalter dienen können.

Flaps ist ein typisches Beispiel für die außergewöhnliche Designlinie, für die Antrax bekannt ist und die einen Heizkörper oft erst auf den zweiten Blick als solchen erkennen lässt. In diesem Fall bietet der Heizkörper einen funktionellen Mehrwert. Flaps ist in zwei Breiten und zwei Höhen sowie in 200 verschiedenen Farben erhältlich. 

Designer des Jahres 2015: Martin Lesjak

Der Grazer Architekt Martin Lesjak, Mitbegründer von INNOCAD Architektur und 13&9 Design wurde beim 36th Annual Interiors Awards Breakfast in New York vom renommierten Contract Magazine mit dem Prädikat „Designer des Jahres 2015“ ausgezeichnet. Lesjak tritt damit in die Fußstapfen früherer Preisträger wie Michael Graves, Shigeru Ban, William McDonough und David Rockwell. Dass die Auszeichnung seit 2010 nun wieder an einen Europäer ging, ist eine Überraschung und als große Ehre zu werten. „Ich bin dankbar für diese wertvolle Anerkennung meiner Arbeit, die natürlich auch meinem Team gebührt“, sagt Martin Lesjak. „Um herausragende Designs zu schaffen, habe ich mein Team immer ermuntert, vertraute Parameter zu überdenken, neue Wege, Methoden und Materialien auszuprobieren und neugierig zu sein. Von den kleinen und den großen Dingen in der Welt lasse ich mich gleichermaßen inspirieren – von der wunderbaren Vielfalt des Lebens. Ausgezeichnet zu werden für etwas, das ich mit Leidenschaft und Freude betreibe, ist eine große Ehre und erfüllt mich mit tiefer Demut.“

Über die Entscheidung sagt Contract Chefredakteur John Czarnecki: „Martin Lesjak ruft mit seinen sinnlich einnehmenden Räumen Aspekte von Energie, Anmut und Emotion hervor. Sowohl seine visionäre Architektur und Innenarchitektur als auch die Schönheit seines Produkt-Designs machen Lesjak zum Star Designer, der für viele Kollegen Vorbildcharakter hat. In den vergangenen zwei Jahren hat Lesjak insgesamt drei Interiors Awards von Contract gewonnen, für Projekte, die in den USA Furore machten; sein Gesamtwerk wächst kontinuierlich und sorgt weiterhin für internationale Aufmerksamkeit.“ Seit 36 Jahren vergibt das 1960 gegründete US-Magazin die begehrten Auszeichnungen in 15 Kategorien an Architekten und Designer aus der ganzen Welt. Darüber hinaus werden eben der „Designer of the Year“ und der „Legend Award“ vergeben. Letzterer ging an David Mourning, dem Gründer von IA Interior Architects. 

Martin Lesjaks profunde Kenntnisse von Architektur, Design und Handwerk, vorausblickendes Agieren und nicht zuletzt seine Kunstaffinität haben die 1999 gegründete INNOCAD Architektur zu einer der innovativsten und weltweit gefragten Design-Firmen gemacht. Gemeinsam mit seinen Partnern verwirklichte Lesjak zahlreiche Projekte in den Bereichen Wohnen, Büro, Gesundheitswesen, Retail, Interior- und Produktdesign und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen – wie zuletzt für das Microsoft Headquarter in Wien. Weitere große Projekte waren u.a. Firmensitze in Saudi-Arabien und Kuwait, neue Retail-Konzepte für die Erste Bank in Wien, Innenarchitektur für die neuen Headquarter ÖBB und Samsung in Wien sowie für Volksbank Südtirol in Italien. In Graz entwarf INNOCAD den Firmensitz von XAL, einem Spezialisten für innovative Lichtsysteme.

Das optische Ungleichgewicht – Dizzy von Karl Andersson & Söner

Der Designer Federico Churba hat mit Dizzy ein Set aus drei unterschiedlich großen Beistelltischen geschaffen. Sie bestehen aus einem abnehmbaren runden Tablett aus dem Material HI-MACS® Alpine White und einer Basiskonstruktion aus weißem Stahl. Das wirklich Faszinierende ist allerdings die Tatsache, dass sie sich leicht zur Seite lehnen, gerade so als würden sie jeden Moment umkippen und als könnte man keinesfalls darauf etwas abstellen. Dass dies aber doch möglich ist, wird durch die Form des Tabletts erreicht, das die seitliche Neigung der Basis ausgleicht. Dizzy erzeugt so eine verblüffende optische Täuschung, die dem Objekt Schwung verleiht und je nach Blickwinkel unterschiedliche Wirkungen hervorruft.

Ästhetik und Technologie - Grohe Küchenarmaturen

Design und Technik gehen bei Küchenarmaturen eine enge Verbindung ein und werden bei Grohe, einem der weltweit führenden Hersteller ständig weiterentwickelt – und zwar in beiderlei Hinsicht. So hat der deutsche Armaturenspezialist nun seine beliebte Küchenarmaturenlinie Essence sowohl optisch neu gestaltet als auch technisch weiterentwickelt. Essence Neu verfügt über eine grazile Silhouette mit einer perfekt integrierten, funktionalen Ausziehbrause und einer kleinen 28-Millimeter-Kartusche mit Temperaturbegrenzer. Die Formensprache von Essence Neu verbindet konzentrische Zylinder mit weichen Linien. Die sanften Übergänge der unterschiedlichen Durchmesser verleihen der puristischen Erscheinung eine emotionale Note. Ob mit u-förmigem Schwenkauslauf oder mit Spülbrause im geradlinigen L-Auslauf – Essence Neu überzeugt mit ausbalancierten Proportionen.

Grenzenlos – erstes interaktives Designmagazin Österreichs

Wenn bestechender Unternehmergeist auf zeitgemäße Innovationslust trifft, entstehen mitunter Projekte und Produkte, die ganz nahe am Puls der Zeit angesiedelt oder ihm sogar ein Stückchen voraus sind. So geschehen im Herbst 2013 als die erste Ausgabe von morethandesign auf den Markt kam, ein neues interaktives Designmagazin, das schon vor dem Launch für großes Interesse in der Branche sorgte. Denn die beteiligten Menschen sind in der Zeitschriften- und Designwelt keine Unbekannten. Initiatorin und Gründerin Heidi Khadjawi-Nouri war mehrere Jahre Projekt- und Anzeigenleiterin bei „deluxe“, dem Hochglanzmagazin des WirtschaftsBlatt und ihre Handschrift prägte den Erfolg dieser Zeitschrift, die mehrfach mit dem European Newspaper Award ausgezeichnet wurde. Als Chefredakteurin bringt Anna M. Del Medico ihre jahrelange Erfahrung als Journalistin in der Branche ein. Die Mitbegründerin, Herausgeberin und Autorin des renommierten „Möbel & Design Guide“ gehört zu den profiliertesten Kennerinnen der Designwelt.

Komplexe Prozesse anschaulich dargestellt
Die redaktionelle Ausrichtung dieses Qualitätsmediums für Design, Architektur, Uhren und Schmuck ist international, ohne jedoch herausragende nationale Geschehnisse zu vernachlässigen und setzt einen Schwerpunkt auf Hintergrundberichte, die sich mit dem Entstehen von Design sowie mit den vielfältigen Intentionen der DesignerInnen und ArchitektInnen beschäftigen. morethandesign richtet sich an ein designinteressiertes Publikum, ist aber keine explizite Fachzeitschrift. Vielmehr werden die komplexen Prozesse, die zu einer ganz bestimmten Gestaltung führen, anschaulich und leicht verständlich dargestellt. Heidi Khadjawi-Nouri: „Um diese Prozesse geht es uns. Viele Medien konzentrieren sich auf das fertige Produkt, was es kann und wie es aussieht. Wir erzählen, warum etwas so und nicht anders funktioniert, wie es zu gerade dieser Form kam – die menschlichen Entscheidungen dahinter.“ Oder wie Chefredakteurin Anna M. Del Medico im Editorial der ersten Ausgabe schreibt: „Mit Fakten und erhellenden Analysen, spannenden Reportagen und persönlichen Gesprächen zeigen wir, wie unterschiedlich die Wege sind, die Gestalter und auch Hersteller wählen, um letztendlich mit ihren Entwürfen und Produkten im Himmel für gutes Design zu landen.“

Innovativer Trend - Badewannen aus Holz

Sie verleihen jedem Badezimmer ein warmes, behagliches Ambiente – die Laguna Holzbadewannen vom Schweizer Hersteller Alegna. Das Ende der neunziger Jahre gegründete Unternehmen war ursprünglich im Yachtbau tätig, bevor Eigentümer Thomas Löpfe, gelernter Yachtbauer, auf die Idee kam, Holzbadewannen herzustellen. Seine langjährige Erfahrung aus dem Yachtbau und die Zusammenarbeit mit dem renommierten Designstudio ID-Connect ermöglichte es ihm, Wannen in modernem Design und vor allem hoher Qualität anzufertigen.

Eine Leinwand als Stuhl – Canvas von YOY

Für das britische Designlabel Innermost hat das Tokioter Designstudio Yoy das Möbel „Canvas“ entworfen. Das Erstaunliche daran ist, dass dieser Stuhl, Sessel bzw. dieses Sofa aus einer Leinwand besteht, auf die das jeweilige Möbelstück nur aufgemalt ist. Seine Funktion als Sitzmöbel erhält es erst, wenn die Leinwand an eine Wand gelehnt wird. Der Rahmen besteht aus Holz und Aluminium, auf den ein elastisches Gewebe gespannt ist, auf das wiederum die Textur einer Leinwand und die Zeichnung eines Sessels gedruckt sind. Diese originelle Idee und innovative Konstruktion erhielt Ende letzten Jahres eine „Merit Recognition“ im Rahmen der Design For Asia Awards (DFAA) 2014.

Historische englische Streifenmuster für modernen Tapetenlook

Durch die Verwendung traditioneller Drucktechniken, bei denen ursprünglich eher Farben als Tinte eingesetzt wurden, spiegelt die Produktion der Tapeten-Kollektion „Painted Papers“ von Little Greene die Verfahren vergangener Jahrhunderte wider. Für seine aktuelle Tapetenkollektion hat der traditionelle britische Farben- und Tapetenhersteller wieder einmal die Archive von English Heritage und der Manchester’s Whitworth Art Gallery durchforstet. Das Ergebnis ist eine Kollektion von auf besondere Art gestreiften Tapeten, die sich durch die historische und harmonische Verbindung von Farbe und Tapete auszeichnen. Alle zehn Designs aus der „Painted Papers“-Kollektion wurden aus historischen Mustern nachgearbeitet und originalgetreu nach der Epoche, in der sie ursprünglich entstanden sind, reproduziert. Doch dank der vielen Farbstellungen sind sie auch im 21. Jahrhundert hochmodern ohne unbedingt retro zu wirken. David Mottershead, Geschäftsführer von Little Greene zur neuen Kollektion: „Durch die Wiederaufnahme dieser historischen Designs haben wir versucht, eine Kollektion zu entwerfen, die zu Wohnräumen aller Altersgruppen und Einrichtungsstile passt. Die Kollektion zeigt Designs von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Farbstellungen, die sowohl zu einem zeitlosen als auch hochmodernen Einrichtungsstil passen.“

Indische Inspiration für Raynaud-Porzellantafelservice

Schuhdesignerin Mariela Schwarz Montiel hat für die Porzellan-Manufaktur Raynaud in Limoges eine herausragende Kollektion gestaltet, die viel exotische Eleganz verströmt. Die junge Französin, hauptberuflich als Kreativdirektorin des Schuhlabels Unützer tätig, nimmt ihre Inspirationen für die Kollektion „Trèsor“ aus Eindrücken, die sie im Zuge einer Indienreise erfahren hat. Schwarz Montiel haben die Unbeschwertheit der Inder in Sachen Farbkombinationen, die erfrischenden Prints und Texturen sowie kostbare Saris und Teppiche begeistert. Die Dekors dieses Tafelservices sind denn auch eine gelungene Verbindung von Mode und Tafelkultur. Reduzierte Webmuster, zum Teil mit einarbeiteten Goldfäden und zarte Waben-Dessins mit Feingold-Akzenten lassen das Porzellan warm und zeitlos elegant wirken. 

Eine Tasse von Martial Raynaud, dem Firmengründer und Großvater des heutigen CEOs von Raynaud, die Mariela Schwarz Montiel in den umfangreichen Raynaud-Archiven aufgestöbert hatte, gab der Designerin die Idee für die Gestaltung der einzelnen Service-Teile. Schwarz Montiel gefiel vor allem die feminine, fließende Anmutung dieser Tasse, die sie für „Trèsor“ zeitgemäß neu interpretierte. Bei Teekannen, Schüsseln, Suppenterrinen und Tassen wichen die bauchigen Kurven sanfter geschwungenen Linien, blieben dabei aber großzügig dimensioniert. Die flachen, randlosen Teller, Platten und Untertassen wirken zart und anmutig. Dazu gibt es Eisbecher, tiefe Pastateller, Suppenschüsseln mit Deckel, Petits Fours Ständer und Teelichter.

Milano von Tubes in der Neuen Sammlung München

Drei Heizkörper der Serie Milano, die von Antonia Astori und Nicola De Ponti im Jahr 2006 für Tubes entworfen wurden, sind seit Kurzem fester Bestandteil der ständigen Ausstellung der Neuen Sammlung München. Die Neue Sammlung zählt zu den führenden Designmuseen der Welt und gilt in vielen Bereichen als Vorreiter. Im Jahr 1907 gegründet, war die Neue Sammlung weltweit das erste Designmuseum seiner Art und beherbergt heute die umfangreichste Sammlung an Designobjekten. Und darunter befinden sich nun auch drei Heizkörper der Serie Milano, die Tubes dem Museum auf dessen Bitte als Schenkung überlassen hat. Kuratorin Dr. Petra Hölscher räumte Milano einen besonderen Platz in der Ausstellung ein und brachte die Einzigartigkeit des Designs zur Geltung, indem sie die außergewöhnlichen Radiatoren direkt neben traditionellen industriellen Keramik-Isolatoren, Holzmöbeln aus den Anfangsjahren der industriellen Revolution und Designikonen von Alvar Aalto sowie Charles und Ray Eames platzierte. Geschichte und Design der Zukunft unmittelbar nebeneinander.

Interior Innovation Award 2015 für Nina Mair

Die Holzbadewanne Shell von Designerin Nina Mair erhält den Interior Innovation Award 2015 in der Kategorie Winner. In engem Dialog mit der Tischlerei Forcher entwickelte Mair die zeitlose Form dieser Badewanne. Seit Jahren baut die Designerin auf die Qualität des Tiroler Traditionsbetriebs. Das duftende Nussholz wird mit höchster Präzision mithilfe einer CNC-Fräse aus massivem Holz herausgearbeitet. In vielen weiteren Arbeitsschritten wird die endgültige Form per Hand sorgfältig verfeinert, geschliffen und geölt. Mit hoher Genauigkeit und großer Liebe zum Detail geht dieser Entwurf an die Grenzen der Machbarkeit – filigraner kann eine Holzbadewanne wohl kaum ausgeführt werden.

Vooking – Die Küche für Vegetarier

Die Wortneuschöpfung Vooking ist eine Kombination aus den Wörtern Vegetarian und Cooking und ist der Name einer „Modell-Küche“ für vegetarisches Kochen. Die Vooking-Küche entstand aus der Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams aus Industrie- und Möbeldesignern, einem Koch und einem Tischler. Für das Projekt taten sich die Industriedesigner Mario Zeppetzauer und Stefan Degn von der Designagentur „formquadrat“ mit dem Möbeldesigner Stefan Radinger, dem Koch Harald Hochettlinger und dem Tischler Gerhard Spitzbart zusammen, um der Frage nachzugehen: Benötigt man für vegetarisches Kochen eine andere Küche? Als Antwort wurde ein neues Küchendesign geschaffen, das den Namen Vooking trägt.

Louis Vuitton und Pierre Paulin – Playing with Shapes

Luxus, Funktionalität und Innovation kennzeichnen die Arbeit des Unternehmens Louis Vuitton seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Design-Pioniere haben die Kreativen des Hauses immer wieder Modeströmungen vorweggenommen und zeitgenössische Lifestyles mit gestaltet. Immer erfinderisch und kreativ hat Louis Vuitton neue Formen und Materialien entwickelt, die als Referenzen in der Welt des modernen Designs fungierten. In diesem Jahr nun realisiert Louis Vuitton „Playing with Shapes“, ein Wohnprojekt von Pierre Paulin aus dem Jahr 1972, das ursprünglich für den amerikanischen Büromöbelhersteller Herman Miller entworfen, bis jetzt allerdings niemals produziert wurde. Diese umfassende Reproduktion des ursprünglichen Modells verbindet Vorstellungen von Komfort, Ergonomie, individueller Freiheit, einfachen Lösungen und modularem Design. Es spiegelt eine Vision von Paulin wider, nach der sich Design an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren sollte und nicht als Selbstzweck zu verstehen sei. 

Leichter Leben – Bad mit Zukunft

Mit Ihrem Badplaner leichter Leben 

Ein kompetenter Badplaner verkauft nicht nur ein Produkt, sondern macht die Gedanken, Ideen und Wünsche mit einer individuellen Badgestaltung sichtbar. Badplaner haben im Idealfall ein ausgesprochen gutes menschliches Einfühlungsvermögen, möchten Kunden und deren Anliegen verstehen. Sie berücksichtigten auch die persönliche Lebenslage der Kunden. Dabei können sich die Bedürfnisse von Menschen im Laufe der Jahre verändern. Meist sind die neuen Badezimmer schon weitgehend barrierefrei. Das Badezimmer der Zukunft vermittelt ein Gefühl des „Leichter Lebens“, das wird schon bei der Badplanung berücksichtigt. Ein guter Badplaner denkt auch an Ihre Zukunft und hilft Ihnen bei der Planung eines Generationenbades. Es macht großen Sinn sein Badezimmer so zu planen, dass sich später notwendige Veränderungen möglichst kurzfristig, kostengünstig und ohne größere bauliche Maßnahmen durchführen lassen. Bedenken Sie, dass die barrierefreie Erschließung gewisse Mindestanforderungsbreiten und Mindestbewegungsflächen erfordert. Die Planungsgrundlagen für ein barrierefreies Badezimmer definiert die ÖNORM B 1600.

Gehobene Weinkultur- Gaggenau Sommelier Awards 2014

Längst hat sich der Beruf des Sommeliers vom klassischen Weinkellner zum ersten Ansprechpartner des Gastes entwickelt. Mit kompetenter Beratung und viel Gespür stellt er auf das Menü abgestimmte Getränkeempfehlungen zusammen. Dazu werden neben dem Wissen zu regionalen und internationalen Weinen profunde Kenntnisse zu Spirituosen, Bieren, Kaffee, Tee und sogar Wasser erwartet. Die Wichtigkeit dieses Berufsstandes wird von der Hausgerätemarke Gaggenau mit den Sommelier Awards, die in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurden, hervorgehoben. Dabei beeindruckten die drei Finalisten die unabhängige Jury und internationale Experten mit ihrem Fachwissen und erwiesen sich als charmante Botschafter für gehobene Weinkultur. Zum Gaggenau Sommelier des Jahres wurde mit knappem Vorsprung Nikolas Giannopoulos gekürt, dicht gefolgt von Pawel Demianiuk und Kévin Barbry. 

Kunst.werk.statt Kloster – Eine Entdeckungsreise

Über viele Jahrhunderte hinweg gehörten Klöster in Europa zu den wenigen Orten, an denen Wissen gehortet, Kunst geschaffen und Kultur erhalten wurde. Unter dem marketingmäßig grenzgenialen Titel Klösterreich wird diese lange Tradition an interessierte BesucherInnen weitergegeben. Eine der beliebtesten Aktionen des Vereins „zur Förderung der kulturellen und touristischen Aktivitäten der Klöster, Orden und Stifte Österreichs“ trägt den Titel „Kunst.werk.statt Kloster“. Bei diesem Angebot werden Klöster präsentiert, deren Sinnstiftung und Spiritualität in besonderen Kunstwerken ihren Ausdruck finden. Die Mitglieder von Klösterreich laden Gäste ein, in einen alternativen Lebensort einzutauchen. Ob in Kunstworkshops oder Kneippanwendungen, bei einer spezifischen Klosterführung oder einfach bei einem Besuch in den bewerkenswerten „Kunsträumen“ der Ordensgemeinschaften. Klöster haben immer schon wesentliche und wichtige Werkstätten betrieben und über die Jahrhunderte viele Kunstfertigkeiten erdacht und weiterentwickelt.

Sebastian Herkner

„Meine Arbeit lebt von Sensibilität und Identität, die die Funktion, das Material und jedes Detai

Kurvenstars

Curved TV“ lautet das neue Zauberwort in Sachen aktueller TV-Technologie und wird – rechtzeitig f

SaphirKeramik Installationen von Konstantin Grcic und Toan Nguyen

Im Rahmen der Design Miami präsentiert Laufen Anfang Dezember erstmals in den Vereinigten Staaten SaphirKeramik-Installationen mit den ersten Prototypen der Designer Konstantin Grcic und Toan Nguyen. Es sind Arbeiten, die auch beim heurigen Salone in Mailand zu sehen waren und nun in ähnlicher Form in den U.S.A. gezeigt werden. Die Präsentation findet im Miami Ironside statt und veranschaulicht den BesucherInnen den kreativen Prozess der beiden Gestalter mit diesem neuen keramischen Material, der zu einem völlig neuen Design für Laufen Badezimmer geführt hat. Das Material ermöglicht nämlich die Gestaltung von hauchdünnen Wänden und sehr engen Kantenradien. Ihre Festigkeit verdankt SaphirKeramik der Komponente Korund (AI2O3), einem farblosen Material, das in seiner farbigen Ausprägung als Saphir bekannt ist. Tests haben gezeigt, dass seine Biegefestigkeit mit der von Stahl vergleichbar ist. 

DER KULT UM DEN ZUCKERLSPENDER

Etwa zwölf Bonbons passen in einen Spender. Kippt man den Kopf nach rückwärts – flutscht ein Zuckerl heraus. Alle Spender haben dieselbe Funktion, denselben Aufbau und haben sich seit den frühen 60ern rein optisch nicht verändert. Außer 1987 – da erhielten die PEZ-Spender ihre Standfüße. Im Inneren befindet sich eine Feder, die klug konstruiert den Kopf immer hinunter zieht und gleichzeitig die Zunge – auf der die PEZ liegen – hinauf drückt. Hinten am Kopf liegt ein Zapfen, der das oberste PEZ nach vorne drückt, wenn man den Kopf nach hinten kippt. Der Kopf selbst wird durch drei Plastikblättchen, die wie bei einer LKW-Federung übereinander liegen, wieder nach vorne gedrückt. Auf diese Art ist der Spender beinahe unverwüstlich. Selbst nach vielen Jahren erfüllt er verlässlich seine Aufgabe.

Die PEZ-Spender kennt man eigentlich nur mit Comic-Köpfen. Das war allerdings nicht immer so. Alles begann im Jahre 1927: 
Da fertigte der Oberösterreicher Eduard Haas III. das erste Pfefferminz-Bonbon. Dies ist auch die Geburtsstunde der drei berühmten Buchstaben: PEZ, welches sich aus dem ersten, mittleren und letzten Buchstaben des Wortes „Pfefferminz“ zusammensetzt. Das Erfrischungsbonbon wurde in kleinen Blechdosen angeboten und erfreute sich vor allem in der noblen Gesellschaft großer Beliebtheit. Sie waren damals die ersten „Atem-Frisch-Bonbons“ der Welt. 1948 entwickelte der Wiener Ingenieur Oskar Uxa, ein Feuerzeugerfinder, auf Basis der Wünsche von Eduard Haas III. die erste PEZ-Box. Damals jedoch noch in Form eines Feuerzeugs. Ein Jahr darauf wurde der Spender auf der Wiener Messe vorgestellt. Die Form eines Feuerzeugs wurde gewählt, da Eduard Haas III. ein überzeugter Gegner des Rauchens war. Mit der Pfefferminztablette wollte er eine Alternative zum populär gewordenen Rauchen bieten: statt der Zigarette im Mund sollte es ein PEZ-Bonbon sein, welches für frischen Atem sorgt. Das Motto „Rauchen verboten – PEZen erlaubt“ war der Werbeslogan der damaligen Zeit. 

DAS INNERE NACH AUSSEN KEHREN

Sie haben im Studio von Jasper Morrison viele Erfahrungen sammeln können. Wie sehr beeinflusst einen jungen Designer die Arbeitsweise eines solchen Großmeisters des Designs? Neigt man da unbewusst zur Kopie?

Ich glaube, dass es prinzipiell nicht so etwas gibt wie radikal neue Ideen. Die meisten sind ja weiterentwickelte Kopien von Dingen, die schon existieren. Die Evolution springt ja auch nicht von der Steinzeit zur Waschmaschine. Verbesserungen vollziehen sich nun mal Schritt für Schritt. Natürlich habe ich viel gelernt bei Jasper Morrison. Aber selbst wenn ich bewusst dasselbe machen wollen würde wie er, ich könnte es gar nicht. Weil ich einfach eine andere Persönlichkeit bin. 

Beim Sammeln von Erfahrungen scheinen sich ja Handwerk und Design nicht ganz unähnlich zu sein: Man lernt potenziellen Sackgassen auf dem Weg zum Ziel früh genug auszuweichen …
Im Prinzip stimmt das. Im Design geht es ja hauptsächlich da­rum, zu den richtigen Zeitpunkten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Da hilft natürlich die Erfahrung, mögliche Fehler im Vorfeld schon zu entdecken. Aber manchmal steckt man trotzdem blind mitten im Designprozess und inmitten unzähliger unsicherer Faktoren fest. Trotzdem geht es beim Handwerk hauptsächlich um das Machen. Und beim Design vor allem um das Treffen von Entscheidungen. Aber Erfahrungen? Das ganze Leben dreht sich doch um Erfahrungen. Ich glaube, dass Handwerk und Design zwei total verschiedene Welten sind. Industrial-Designer beweisen sich nicht unbedingt am besten, wenn sie mit Handwerkern zusammenarbeiten. Schließlich bleibt beim Handwerk immer eine gewisse Unbekannte, etwas Unvorhersagbares. Beim Indus­trial-Design versucht man aber gerade das im Vorfeld auszuschließen. Handwerker und Industrial-Designer arbeiten auch unter ganz anderen ökonomischen Bedingungen. 

Sie sprechen von Entscheidungen im Designprozess. Welche sind denn da die wichtigsten? 
Die nächste ist immer die wichtigste. Es ist ja wie im Leben. Nach jeder Abzweigung am Weg kommt schon die nächste Abzweigung, an der man sich wiederum entscheiden muss, ob rechts oder links. Wenn man sich etwa entschließt, den Weg mit Aluminium bis zum Ziel zu gehen, dann sind da schon gewisse Dinge am Ende vorprogrammiert, da gibt es dann kein Zurück mehr.

Doch wenn man am Weg zum finalen Produkt bemerkt, in eine Sackgasse zu laufen, dann muss auch der beste Designer ganz zurück an den Anfang? 
Die Sache ist natürlich die: Wenn man für einen Hersteller ein Produkt entwickelt, stecken da große Investments an Zeit und Geld drinnen. Jeder will die Sache auch möglichst schnell vo­ranbringen. Man versucht einfach, sich nicht in die falschen Abzweigungen zu verirren. Wenn ich etwa eine Tischleuchte designe, dann ist meine Herangehensweise die: Wie kann ich die Elemente, die man dafür braucht, auf das Notwendigste reduzieren? Denn dann gehen auch die Kosten zurück – für die Werkzeuge, für die Produktion. Aus dieser Prämisse entwickelt man die Gestaltungsidee. Und die kann natürlich auch im Material begründet sein. 

Sie sind noch jung, 30 Jahre. Denken Sie, dass es von Vorteil sein kann, in manchen Bereichen einfach noch gar nicht so viel Erfahrung zu haben? 
Bei mir ist es so: Ich bin auf nichts spezialisiert. Und das finde ich gut. Es ist immer das erste Mal, das ich an eine Sache herangehe. Der Nachteil daran, jung zu sein im Design, ist vielleicht, dass man manchmal zu optimistisch ist, dass die Dinge auch funktionieren werden. 

Sie haben für Belux das vielfach ausgezeichnete LED-System „U-Turn“ gestaltet. Warum endet die Gestaltung von Leuchten eigentlich meistens dort, wo das Kabel anfängt?
Aber gerade bei „U-Turn“ ist das gar nicht der Fall. Das Kabel ist dabei gleichzeitig auch die Hängevorrichtung, denn der Draht ist im Kabel integriert. Doch natürlich gibt es immer Dinge, die sich schwer gestalten lassen – den Stecker zum Beispiel. Da verwendet man meisten den Standard. Früher war das Design einer Leuchte überhaupt dazu da, vor allem das Leuchtmittel zu verstecken. Weil auch dieses standardisiert war. Damals kostete die Glühbirne vielleicht ein Prozent der ganzen Lampe. Heute mit der LED-Technologie kostet das Leuchtmittel dreißig Prozent des Ganzen. Das bedeutet: Für die Gestaltung des Restes bleiben nur noch 70 Prozent. Heute ist es eben viel schwieriger, Leuchten zu designen. 

DER MACHER UND DIE TRÄUMERIN

Gegensätze ziehen sich an. Tineke Beunders und Nathan Wierink haben diese simple Formel zu ihrer Maxime erhoben – und leben sie konsequent. Sie ist Fantastin, er Realist. Er fängt, was sie aufwirft, rückt gerade, was sie in den Raum stellt. Und falls sie mal abhebt, holt er sie auf den Boden der Tatsachen zurück. Gemeinsam sind sie Ontwerpduo und zählen zu den spannendsten Vertretern der jüngeren holländischen Designergeneration. Dass sie miteinander können – beruflich wie privat –, entdeckten die beiden schon während ihres Studiums an der Design Academy Eindhoven. Noch vor ihrem Abschluss 2008 taten sie sich zu Ontwerpduo zusammen und realisierten erste gemeinsame Projekte. In Eindhoven im Süden der Niederlande leben sie heute noch, inzwischen mit zwei gemeinsamen Kindern. 

Ins Deutsche übersetzt steht das niederländische „Ontwerp“ übrigens schlicht für „Entwurf“. Aufschlussreicher ist der Beisatz, den die Designer ihrem Namen angehängt haben: „Impossible things before breakfast“. Wer den Schriftsteller Lewis Carroll gelesen hat, erkennt das Zitat vielleicht wieder. Es entstammt dessen Kinderbuchklassiker „Alice hinter den Spiegeln“, genauer: einem berühmt gewordenen Dialog zwischen Alice und der Weißen Königin. Auf Alices Behauptung, es wäre unmöglich, die Zeit rückwärts zu durchlaufen, entgegnet die Königin, an Unmögliches zu glauben, sei reine Übungssache. Sie selbst habe einst bereits vor dem Frühstück bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt. 

Für Tineke Beunders ist dieser Ausspruch Programm. Sie liebt es, ohne gedankliche Handbremse über neue Gegenstände zu fantasieren. Ob diese praktischen Nutzen haben oder technisch machbar sind, wird dabei vorerst ausgeklammert. Alles ist erlaubt, das Unmögliche eingeschlossen. Erst dann kommt Nathan Wierink ins Spiel. Seine Werkstatt, erzählen die Designer, „sieht aus wie ein Labor“. Hier tüftelt er über Funktionen, Prozesse und Materialien, die geeignet sind, die Visionen seiner Partnerin in Produkte umzusetzen, die sich reproduzieren und schließlich auch verkaufen lassen. Was am Ende dabei herauskommt, trägt alle guten Eigenschaften niederländischen Designs: sauber, humorvoll und funktional – ohne jedoch den Zauber zu verleugnen, der dem Kern der Sache zugrunde liegt.

Die erst im Oktober präsentierte „Loena Lantern“ liefert ein gutes Beispiel für diese Entwurfspraxis. Auf den ersten Blick eine schlichte Lampe aus Papier in zwei zylinderförmigen Varianten – formal gelungen, wenn auch nicht wirklich außergewöhnlich. Das ändert sich, sobald es draußen dunkel wird. Dann überzieht ein feines, bläulich schimmerndes Muster den Schirm, das bis zu acht Stunden lang sichtbar bleibt. Was tagsüber nicht erkennbar ist: Das Papier ist mit lumineszierender Tinte bedruckt, die UV-Strahlung speichert und schließlich wieder abgibt. Womit Nathan genau das umzusetzen gelang, was Tineke ursprünglich vorgeschwebt war: „Ein Licht an dunklen Orten, wenn alle anderen Lichter ausgehen.“ Hier wird nicht wieder Carroll zitiert, sondern der Schriftsteller J.R.R. Tolkien. Der legendäre „Herr der Ringe“-Spruch passt so gut, dass man ihn inzwischen auch zur Bewerbung der Lampe einsetzt.

Überhaupt sind Beleuchtung und Licht ein großes Thema in der Arbeit der Designer. Was möglicherweise auch daran liegt, dass sie ihren ersten großen Verkaufserfolg ausgerechnet einer Kerze verdanken. Das Objekt gilt nicht gerade als Spielwiese für gestalterische Experimente, was diese Leistung nur umso erstaunlicher macht. Sie gelang mit dem Kunstgriff, Kerze und Halter zu einem einzigen Gegenstand zusammenzufügen. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch witzig aus. Die in zahlreichen Farben erhältliche „Tallow“ wird per Hand in der eigenen Werkstatt hergestellt. Bei einigen tausend Exemplaren pro Jahr sei das auch handwerklich eine Herausforderung: „Wir sind ein Designbüro und keine Fabrik“, stellt Tineke klar. Daher bemühen sie sich, die Produktion ihrer Objekte mehr und mehr auszulagern. „Manchmal sind Hersteller mit unseren Entwürfen allerdings auch überfordert. Dann müssen wir eben selbst ran.“ Ob so oder so, am Ende tragen alle Stücke das Gütesiegel „Made in the Netherlands“. 

GOLDENES DREIECK, GLÄNZENDES FLAIR

Triangle d‘Or – Goldenes Dreieck – nennen die Pariser das von Avenue George V., Avenue Montaigne und den Champs Elysées gebildete Tortenstück im Herzen des achten Arrondissements. Hier ist die Metropole ganz sie selbst: Die Restaurants sind teuer, die Menschen schön, die Nachtclubs hip, und hinter blitzblanken Schaufenstern regiert die Haute Couture. Auch die Architektur wirkt sauberer als anderswo, ein Erbe des Präfekten Georges-Eugène Haussmann, der das Viertel Mitte des 19. Jahrhunderts neu errichten ließ. Die Boulevards säumen Gebäude aus hellem Sandstein, fünf bis sieben Stockwerke hoch, deren Fassaden, Gesimse und Balkone streng den Sichtachsen folgen: monumentale Schönheit mit reichlich Pariser Charme.

Kein Wunder also, dass sich die Gegend auch als Wohnsitz größter Beliebtheit erfreut, die entsprechenden Mittel vorausgesetzt. Eine 35-jährige New Yorker Schauspielerin hatte sie und erwarb in der Rue de la Trémoille, in einem der typischen Haussmann-Gebäude, ein Apartment von 215 Quadratmetern Fläche. Von Anfang an war es als Zweitwohnung gedacht, auch Gäste sollten sich hier wohlfühlen. Mit Umbau und Einrichtung beauftragte sie die Interior-Designerin Stéphanie Coutas, deren Name für Eleganz und Ästhetik steht – Qualitäten, die der Besitzerin auch für ihr Refugium vorschwebten.

Zunächst aber standen bauliche Veränderungen an. Der Grundriss der Wohnung entsprach im Großen und Ganzen dem Originalzustand. Salon und Esszimmer lagen hinter der Hauptfassade, die Schlaf- und Nebenräume orientieren sich zum Hof.  Diese Ordnung zurückzufahren, ohne „die Seele des Ortes zu zerstören“, sei, sagt Stéphanie Coutas, die erste große Herausforderung gewesen – zumal auch die Wegeführung innerhalb der Wohnung sowie der Einfall des Lichts komplett neu gedacht werden mussten. Am Ende gelang es, neben einem geräumigen Wohn-/Essbereich mit angeschlossener Küche vier Schlafzimmer unterzubringen, jedes von ihnen mit eigenem Bad. Zwischen vorderen und hinteren Wohnungsteil schiebt sich ein großzügig dimensioniertes Entree. 

Dem Wunsch der Eigentümerin entsprechend, vermitteln Ausstattung und Einrichtung die Atmosphäre eines Hotels – freilich nicht den bescheidenen Charme einer Allerweltslobby, sondern die satte Aura der 5-Sterne-Kategorie. Luxuriös, einladend und komfortabel, aber eben sauberer und aufgeräumter, als ein Zuhause es je sein kann. Für entsprechend unaufgeregte Eleganz sorgt zunächst die Farbpalette, in der sanftes Beige, Weiß und Mokka den Ton angeben. Der Marmorboden im Eingangsbereich gibt sich klassisch Schwarz-Weiß, ein schöner Kontrast zum warmen Eichenholzparkett der restlichen Räume. Akzente setzt die Farbe Blau, sei es im kräftigen Türkis einer Keramikvase oder in zarten, eisigen Nuancen. 

LANGENTHAL. WEIL DESIGN ENTSTEHT

Am ersten November-Wochenende war es wieder so weit: Designers‘ Saturday in Langenthal. Duftende Schaumkaskaden waberten knapp unter einem Hallendach, Parkettbrettern wurde das Fliegen gelehrt, freischwebende Baumwurzeln wiesen den Weg zu einer hölzernen Büffelherde im Souterrain, legendäre Steckverbindungen wurden zu einem zauberhaften Corps de ballet und kolumbianische Strickerinnen brachen jeden Geschwindig­keitsrekord. Und dazwischen bewegten sich an drei Tagen knapp 16.0000 interessierte und begeisterte Besucher. Architekten, Gestalter und Bauherren ebenso wie Studenten. Selbst als Familienausflugsziel ist Langenthal auch an diesen Tagen ein großes Thema. „Chapeau!“, kann man da nur sagen.    

Der Designers‘ Saturday ist mit nichts zu vergleichen. Er ist keine Messe und auch keine herkömmliche Leistungsschau. Kein Tag der offenen Tür, an dem möglichst viel Publikum durch das „City Center“ im Mühlehof – ein imposantes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert im Stadtzentrum – sowie durch die Firmensitze und Werkshallen von Création Baumann, Hector Egger Holzbau, Glas Trösch, Girsberger und Ruckstuhl geschleust werden soll. Das sind jene lokalen Firmen, die ihre Produktionsstätten zu diesem Anlass öffnen (und folglich ihre werktägliche Produktion auf null stellen!). Es geht eben nicht einfach nur darum, Produkte zu zeigen, sondern in kuratierten Ausstellungen und aufwändigen Installationen, in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kooperationspartnern – 70 Hersteller, Designer und Design-Hochschulen – Design zu inszenieren, wo Design entsteht. Und genau deshalb hat der Design-Event in der Stadt am Ufer des Flüsschens Langente im Schweizer Mittelland auch nach über dreißig Jahren nichts an Anziehungskraft verloren. Auch wenn angemerkt werden muss, dass einige Präsentationen doch etwas ernüchternd kommerziell geraten waren … 

WIE EIN FLÜSTERN IM RAUM

Die Nase hat sie vom Vater: Schicksalhaft ist diese Feststellung normalerweise nicht. Sondern eher ein Umstand, den man – willig oder nicht – hinnimmt und schnell auch wieder vergisst. Es sei denn, man heißt Céline Ellena. Dann gehts in dieser Frage nicht bloß um die Erscheinungsform, sondern auch um die Art, die Nase zu benutzen. Mehr noch: sie zu sein. Und schon kann aus dem Erbe ein Auftrag werden, der den Lebensweg vorbestimmt. In Céline Ellenas Fall im positivsten Sinn. Auch wenn die Fußstapfen, in die sie da hineintritt, kaum größer hätten sein können. Ihr Vater, Jean-Claude Ellena, ist heute schon eine Legende im Parfüm-Business. Weit über hundert Düfte brachte er hervor, Marken wie Cartier, Acqua di Parma, Bulgari, Van Cleef & Arpels oder Yves Saint Laurent vertrauten auf sein Talent. 2004 wurde er Hausparfümeur bei Hermès, wo er neben der „Hermèssence“-Reihe auch den Herrenduft-Longseller „Terre d‘Hermès“ und weitere Klassiker entwarf. Für die Raumduft-Kollektion der Pariser Luxusmarke drückte er nun erstmals seiner Tochter das Zepter in die Hand. Und die nahm es freudig entgegen. 

Freilich ist Céline Ellena keine Unbekannte in der Welt des Parfüms. Ihr Handwerk lernte sie an der ISIPCA in Versailles; die von Jean-Jaques Guerlain gegründete Akademie versteht sich als Kaderschmiede für den Parfümeur-Nachwuchs. Nach Stationen u. a. bei Charabot in ihrem Geburtsort Grasse wechselte Ellena zu The Different Company, damals noch ein Unternehmen ihres Vaters. Hier werden Luxusdüfte abseits des Mainstream produziert, ohne Kompromisse bei der Qualität der Inhaltsstoffe. Der Status einer „Tochter von …“ war dann auch bald Geschichte. Spätestens seit Ellena mit Kreationen wie „Sel de Vétiver“ hervortrat, einem Duft, der an salzige Haut nach dem Baden im Meer erinnert und auch in der Fachpresse Anerkennung fand.

Und jetzt also Hermès. Der Auftrag: ein Duft fürs Zuhause, ein „Parfum de la maison“ – das erste in der bald 180-jährigen Geschichte des Familienunternehmens. Ganz allgemein ließe sich an dieser Stelle einwenden: Genügt es nicht, dass wir in Hotels und Boutiquen, in Flughafenlounges und sogar in der Arztpraxis einer nie da gewesenen Fülle olfaktorischer Inszenierungen ausgesetzt sind? Sollte das Zuhause nicht jener Ort sein, der einfach nur nach sich selbst riecht, eine duftlose Insel inmitten einer (allzu) duftenden Welt? Diese Fragen beantwortet niemand so laut mit „Ja!“ wie Céline Ellena selbst. „Der natürliche Geruch eines Hauses ist etwas Wunderbares“, sagt sie. „Das merkt man, wenn man von einer Reise zurückkommt, die Tür aufschließt und ihn auf einmal in der Nase hat. Ein kostbarer und in gewisser Weise unerklärlicher Geruch, der absolut einzigartig ist.“ Ihn überdecken zu wollen, sei ihr daher nicht in den Sinn gekommen. „Mir ging es um Düfte, die diesen Geruch neben sich gelten lassen“, erklärt sie. „Den der Möbel und Materialien genauso wie den Duft, der von außen durchs Fenster hineinweht. Ich wollte etwas schaffen, was sich nicht aufdrängt, sondern im Hintergrund präsent ist, wie ein Flüstern im Raum.“

Porzellan und Gold: Sieger by Fürstenberg

Aus der aktuellen Partnerschaft zwischen der Porzellanmanufaktur Fürstenberg und sieger design sind unter der Marke ‚Sieger by Fürstenberg‘ das Tafelservice „My China! Ca‘ d‘Oro“ und die Champagnerbecher „Sip of Gold  Ca‘ d‘Oro“ entstanden. Der besondere Reiz dieser Kreationen ergibt sich aus dem Zusammenspiel verschiedener, simpler Kontraste: Schwarz und weiß, rund und eckig. Wobei die puristische Gestaltung von einem zarten Band aus 24-karätigem Gold durchbrochen wird, was dem Tafelservice „My China!“ einen Hauch Glamour verleiht. Die beiden dazugehörigen Champagnerbecher sind innen vollständig vergoldet. Der Name „Ca‘ d‘Oro“ (Goldenes Haus) ist dem berühmten Palazzo am Canale Grande in Venedig entliehen, der auch die Inspirationsquelle für dieses Design von Michael Sieger ist. Die gesamte Serie „Ca‘ d‘Oro“ von ‚Sieger by Fürstenberg‘ ist am Wiener Petersplatz im Stamm Concept Store erhältlich.

www.stamm.at

 

Ergonomischer Sitzen – Designstühle von KFF

Richtiges Sitzen hat nicht nur auf den menschlichen Rücken Einfluss, es ist insgesamt für das Wohlbefinden entscheidend mitverantwortlich. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn das Leben der Menschen im 21. Jahrhundert spielt sich zu großen Teilen sitzend ab. Egal ob am Schreibtisch, im Esszimmer oder in der Wohnlandschaft – wir sitzen. Deswegen sind ergonomisch geformte Sitzmöbel, eine Grundvoraussetzung für ein gesünderes Leben. Perfekt geformte Stühle, die gleichzeitig mit hohem Designcharakter punkten, bietet etwa die Manufaktur KFF aus Lemgo. Die ergonomischen Designmodelle heißen D-LIGHT, MAVERICK, YOUMA oder TEXAS – und eins haben sie gemeinsam: Das von Experten empfohlene entspannte Zurücklehnen ist auf den KFF-Modellen bestens möglich. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass die Wirbelsäule mehr geschont wird, wenn sich der sitzende Körper entspannt auf einem bequemen Stuhl oder Sessel befindet, anstatt eine kerzengerade Haltung bewahren zu wollen. Natürlich gilt nach wie vor die Devise: Immer in Bewegung bleiben. Aber auch in diesem Punkt bieten die Modelle aus der Designmanufaktur größtmögliche Flexibilität, denn sie stehen für ganz unterschiedliche Sitzkonzepte.

Nespresso Design Scholarship 2014

Im Rahmen der Initiative Nespresso Contemporary hat Nespresso gemeinsam mit der VIENNA DESIGN WEEK ein Design Scholarship ins Leben gerufen, das heuer bereits zum zweiten Mal vergeben wird. Die Jury unter dem Vorsitz des Designers Robert Stadler hat 2014 einstimmig das von Ania Rosinke und Maciej Chmara eingereichte Projekt „Cucina Futurista 2.0“ ausgewählt. Das in Wien beheimatete polnische Designer-Duo hat sich schon in der Vergangenheit sowohl im In- als auch im Ausland mit dem Thema Genuss, Kulinarik und der Inszenierung von Kochen und Essen im Rahmen ihres Projekts „Mobile Gastfreundschaft“ auseinandergesetzt. Ihr nunmehriges Siegerprojekt „Cucina Futurista 2.0“ ist von Filippo Marinettis Manifest der futuristischen Küche beeinflusst. Für die Zeit ihres Scholarships im nächsten Jahr haben die beiden Designer vor, in offener Kooperation mit Köchen Menüs, spezifische Arten von Besteck sowie Geschirr zu entwickeln. Ihnen geht es dabei um einen ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf Nahrung und den dazugehörigen Instrumenten zur Nahrungszubereitung und -aufnahme. Sie werden aber nicht nur Geschirr und Besteck gestalterisch beeinflussen, sondern auch die Menüs. In der Vergangenheit haben sie bereits mit dem Michelin Sterne Koch Konstantin Filippou Food Happenings realisiert.

Moderne Hommage – Drop Chair im MINI-Design

Eines haben der dänische Möbelhersteller Republic of Fritz Hansen™ und MINI gemeinsam – mit ihren Designs schrieben sie Geschichte. Das legendäre Möbeldesign des Stuhls Drop™ von Arne Jacobsen etwa wurde 1958 – ein Jahr bevor der classic Mini für eine automobile Revolution sorgte - für das radisson Blu royal Hotel in Kopenhagen entworfen und ist schlicht ein Meisterwerk. In diesem Herbst nun kam Drop nach über 50 Jahren Winterschlaf wieder auf den Markt. Als wirkliche Besonderheit gibt es den Drop Chair auch im Stil der Kultmarke MINI – eine moderne Hommage. Diese zweite Zusammenarbeit der beiden – fünf Jahre nach dem Wohnwagenkonzept „MINI Airstream by Fritz Hansen“ – wurde unlängst auf der blickfang in Kopenhagen präsentiert. Entstanden sind zwei Einzelstücke, die die Verbindung aus klassischer Formensprache und zukunftsweisenden Designelementen visualisieren: der Classic Drop Chair und der Modern Drop Chair designed by MINI. Beide Modelle erhalten durch abgesteppte Einsätze in den Sitzflächen eine ganz eigene, attraktive Anmutung. Die Kontrastnähte und farbig abgesetzten Keder, charakteristische Stilelemente von MINI, zitieren die markentypische Designsprache. 

Molteni&C – News für 2015 von Dante Bonuccelli

Die Vorbereitungen der Möbelhersteller für die Frühjahrsmessen des kommenden Jahres laufen auf Hochtouren. Einer der wichtigsten und auch ersten Termine wird vom 19. bis zum 25. Jänner die IMM Cologne sein. Das italienische Traditionsunternehmen Molteni&C wird ebenfalls mit dabei sein und gewährte bereits jetzt einen Einblick in die Neuheiten, die im Rahmen der Kölner Möbelmesse präsentiert werden. Auf einer Aufstellungsfläche von 300 Quadratmetern wird der Hersteller sowohl Kollektionen von Molteni&C als auch von Dada zeigen. Neue Modelle für modernes Wohnen von Ron Gilad, Rodolfo Dordoni, Patricia Urquiola und vor allem Dante Bonuccelli sorgen für ein breites Spektrum. Neben dem System Pass-word, dem Schreibtisch Segreto und den Polstermöbeln Reversi’14, Breeze, D.270.1 sowie D.270.2 wird die Vitrine Kristal ihr Debüt feiern. 

Steinzeit neu bei Strasser – Monolith aus Naturstein

Ein Meisterwerk aus Handwerkskunst und Design präsentierte Strasser Steine unlängst auf Schloss Kogl im Salzkammergut einem begeisterten Publikum: ST-ONE, ein Naturstein-Monolith für die Küche. „Die kultische Bedeutung der Feuerstelle haben wir übertragen auf ST-ONE – eine Küche, die durch das archaische Material Stein und durch die geradlinige, maskuline Form zum Genussaltar wird“, beschreibt Strasser Steine Geschäftsführer Johannes Artmayr die jüngste Innovation seines international erfolgreichen Unternehmens. Zwei Jahre lang haben die Strasser-Produktdesigner, Steinfachleute und Handwerksmeister daran gearbeitet. Erstmals designt der Natursteinverarbeiter, der sich auf Küchenarbeitsplatten spezialisiert hat, damit ein komplettes Küchenmöbel aus Stein. „Wir treten damit nicht in Konkurrenz zu den Möbelproduzenten“, stellt Artmayr aber klar, „wir ergänzen uns. Denn ST-ONE harmoniert als Solitär mit allen Wandelementen.“

für Entdecker - die 1. Lodge Mitteleuropas

Die 2009 eröffnete und 2014 erweiterte St. Martins Therme & Lodge, direkt am Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel gelegen, ist ein exklusives 4 Sterne Superior-Resort. Dieses von der UNESCO mit dem Prädikat Welterbe ausgestattete Gebiet ist als erholsames Refugium hervorragend geeignet, bietet aber gleichzeitig einen idealen Ausgangspunkt für abenteuerliche Ausflüge - ein Ort für Genießer und Entdecker gleichermaßen und St. Martins wartet nun mit neuen Suiten und einem See-Spa Bereich auf, der einen Rundumblick auf den hauseigenen 8ha großen Badesee und in die pannonische Naturlandschaft bietet. Ausgestattet mit einem Thermalinnenbecken, einer Sonnenterrasse und einem Bistro verfügt er über einen direkten Zugang in den Badesee, eine finnische und eine Soft-Sauna sowie ein Dampfbad exklusiv für Lodge-Gäste. Die neuen Suiten teilen sich in die Entdecker Junior Suite mit 45m², die Panorama Junior Suite mit 55m² und die Panorama Suiten mit 79m² und zwei getrennten Schlafeinheiten, die dann in puncto Luxus wirklich keine Wünsche mehr offen lassen.

Das erst im vergangenen Juli neu gestaltete Restaurant bietet von den vier Jahreszeiten inspirierte, regionale Kulinarik und mehr als 60 offene Weine aus der Region. Nun ist der Restaurantbereich noch moderner und großzügiger, dabei aber gleichzeitig mit vielen neuen Rückzugsmöglichkeiten gestaltet und vermittelt eine völlig neue Atmosphäre. Das klassische Thermenangebot der St. Martins Therme & Lodge umfasst eine großzügige Wellness- und Thermalwasserlandschaft sowie fünf verschiedene Saunen und Dampfbäder. Große Rückzugszonen für zwei schaffen die Möglichkeit für individuelle Entspannung. Und weil Erholung für Erwachsene meistens Ruhe, für Kinder dagegen oft Bewegung bedeutet, gibt es in St. Martins einen eigenen, auch akustisch getrennten Kinderbereich mit Kinderbecken, einer Rutsche und anderen Attraktionen. Das Resort bietet auch eine Gratis-Kinderbetreuung an. 

Molto Luce Award 2014

Die Aufgabenstellung des diesjährigen Molto Luce Awards war zukunftsweisende Leuchtendesigns für einen als „modern living“ bezeichneten Bereich auszuarbeiten. Junge Kreative der Hochschulen Kunstuniversität Linz, Universität für angewandte Kunst Wien und FH Joanneum Graz waren aufgefordert, sich an dem mit 11.000 Euro dotierten Designwettbewerb mit innovativen Entwürfen zu beteiligen. „Der Molto Luce Award hatte bereits beim ersten Mal großes Interesse geweckt und vor allem sehr viele kreative Impulse gebracht. Für uns stand sofort fest, den Award nach zwei Jahren wieder stattfinden zu lassen. Zukünftig soll er wie geplant biennal durchgeführt werden. Wir haben uns dann dazu entschlossen, nicht nur regional, sondern alle in Frage kommenden Hochschulen zur Beteiligung einzuladen. Umso mehr freut uns, dass wir alle drei Top-Unis begeistern konnten. 53 Einreichungen - darauf sind wir sehr stolz. Es ist fantastisch, zu sehen, wie kreativ die Herangehensweise der Studierenden ist, gleichzeitig aber auch verblüffend, wie genau und detailliert einige Teilnehmer die Ideen auch technisch ausgearbeitet haben“, sagt Molto Luce Geschäftsführer Fritz Eiber zum hauseigenen Nachwuchswettbewerb. 

Die Jury mit Vertretern des Unternehmens, der teilnehmenden Hochschulen sowie Designern, Innenarchitekten und Künstlern ermittelte die drei Preisträger, die im Rahmen eines Events in der Firmenzentrale von Molto Luce in Wels prämiert wurden. Der 1. Preis ging an Daniel Riegler von der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für seinen Entwurf VINES erhält er wahlweise ein Stipendium an einer ausländischen Universität oder einem renommierten Designstudio in Höhe von € 8.000. Boris Stanimirovic, ebenfalls von der Angewandten, konnte mit seinem Design DELTA den 2. Preis (€ 2.000) erringen. Der 3. Preis (€ 1.000) ging an das Design-Duo Philipp Fromme & Marian Massegg (FH Joanneum, Graz) für den Designentwurf NODO. 

Ein guter Plan ist noch kein Wunschhaus

Mit dem Namen ‚Wunschhaus’ stapelt ihr hoch und setzt euch selber unter Druck. Wie ist der Name entstanden?

Nicholas Perdula: Uns reizen Begriffe wie ‚Zeitgeist’ und ‚Wunderkind’, die so plakativ sind, dass sie sich sogar im Englischen etabliert haben.
Philipp Varga: Und ganz nebenbei, einer der beiden Unternehmensgründer heißt Herwig WUNSCH. Das hat super gepasst.

Können eure Wunschhäuser denn immer alle Kundenwünsche erfüllen? 

Harald Jilg: Wir betrachten Kundenwünsche ganzheitlich. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unseren Kunden drei Dinge wichtig sind: Das Design, die Ausstattung und ein bautechnisch ausgereiftes Konzept, das nach dem Einzug keine Kopfschmerzen bereitet.
Philipp Varga: Wir heißen ja bewusst ‚Wunschhaus’ und nicht Wunschentwurf – unser Endprodukt ist nicht Papier, sondern immer ein fertiges Haus. Das heißt wir müssen zum einen alle Wünsche der Kunden, zum anderen aber auch deren praktische Umsetzung berücksichtigen. 

Was sind die ersten drei Fragen, die ihr euren Kunden stellt?

Philipp Varga: Für mich ist immer wichtig, die Grundbedürfnisse zu verstehen, wie z.B. welches Leben die Menschen führen wollen. Eine weitere interessante Frage lautet: Was passt an Ihrer Wohnsituation nicht, dass Sie den Entschluss gefasst haben ein Haus zu bauen?
Nicholas Perdula: Ich möchte die Personen und ihre Tagesabläufe kennenlernen und herausfinden, was ihnen wichtig ist. Ich versuche immer zuerst konzeptionell zu denken und jedes Projekt von Innen nach Außen zu entwickeln. Das Design ist das Resultat aus einem guten Konzept. 

Was genau macht ein Konzept zu einem guten Konzept? 

Harald Jilg: Es setzt alle Wünsche im Rahmen der Möglichkeiten optimal und professionell um. Das bedeutet der Architekt hat dem Kunden zugehört. 
Nicholas Perdula: Ein Architekt hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen. Er sollte die soziale Kompetenz haben, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Nur dann entwickelt er auch gute Konzepte. Das technische und kreative Können ist sowieso Voraussetzung. 

German Design Award für Merano-Familie von TON

„Der Sessel Merano, den wir vor vier Jahren vorgestellt haben, erhielt bereits den Red Dot Design Award, den Good Design Award und den German Design Award Nominee. Wir sind sehr froh, dass die Adaptation seiner Formen zu einem Stuhl und Barhocker nun ebenfalls ausgezeichnet wurde“, sagt TON-Marketingmanager Jan Juza. Beide Modelle sind in ihrer Form schlicht und funktionsbetont. Das Ziel von Designer Alexander Gufler war, die Möbelstücke in ästhetischer Hinsicht wie Skulpturen wirken zu lassen, sie andererseits aber komfortabel und praktisch in der Handhabung zu gestalten. Stuhl und Barhocker verbinden die untere Konstruktion aus Massivholz mit den harmonischen Formen des gebogenen Sperrholzes in Sitz und Lehne. Dank der verwendeten Produktionstechnologie sind sie sehr leicht und enthalten weder Schrauben noch Metallteile. TON bietet die Modelle in den Ausführungen Buche, Eiche, amerikanischer Nussbaum sowie in einer Polsterausführung an. 
Gufler ist ein junger österreichischer Designer mit italienischen Wurzeln, mit dem TON seit dem Produktionsstart des Armlehnstuhls Merano im Jahr 2010 zusammenarbeitet. Merano ist derzeit eines der beliebtesten Produkte der Manufaktur. „Die Arbeit mit jungen Menschen ist das, was unser Unternehmen aktuell tut und auch in Zukunft tun möchte. Mit unserem Elan sind wir auf der gleichen Wellenlänge und unterstützen gerne Ideen, die Sinn ergeben“, sagt Jan Juza. 

10 Jahre Moving Stool

Designer Gabriele Pezzini hat mit dem Moving Stool vor 10 Jahren ein Produkt geschaffen, das seinen Gestaltungsansatz und seine Designphilosophie genau widerspiegelt. Es handelt sich um eine Interaktion von konkretem Projekt und Gedanken, die über die reine Gestaltung hinaus gehen. Im Jahr 2001 begann Pezzini mit einer Reihe von Untersuchungen, in denen es um die Wahrnehmung von Objekten und die emotionale Bindung der Menschen an sie ging. Das Ergebnis war der Moving Stool, ein archetypischer Hocker, der sich eine bekannte Form, nämlich die eines Eimers, zum Vorbild nimmt, sie aber einem anderen Zweck zuführt. Andererseits wird der Flexibilität, die einem Hocker eigen ist, mit der Verwendung des eimertypischen Tragegriffs Rechnung getragen. Diese Verbindung von Eimer-Trage-Funktion und der sofort wiedererkennbaren, aber dem ursprünglichen Zweck entfremdeten Form machen den Moving Stool zu einem sehr anziehenden Objekt. 

Stuhlbauwerk von Mies van der Rohe – D42

„Wo die Sinnfälligkeit der Form ihren stärksten Ausdruck findet, entsteht Schönheit als Abglanz der Wahrheit.“ Auf kaum eine Konstruktion trifft Mies van der Rohes Definition von Ästhetik so sehr zu, wie auf den 1927 für die Weissenhof-Ausstellung entworfenen D42. Bereits die Entstehungsgeschichte zeugt von verblüffender Einfachheit. Mit einer Handbewegung malte der Meister seinerzeit einen Halbkreis in die Luft und wies seinen Assistenten Sergius Ruegenberg an, Mart Stams Entwurf eines kubischen, hinterbeinlosen Gasrohrstuhls schöner, eleganter und großzügiger zu gestalten. Das Ergebnis, der D42, bringt das ästhetische Motiv der Bauhaus-Avantgarde in seiner elementarsten Form zum Ausdruck – nämlich die Trägheit der Erde schwebend und schwingend zu überwinden. 

German Design Award 2015 – Die Juryentscheidung ist gefallen

Der German Design Award, der vom Rat für Formgebung verliehen wird, gilt als internationaler Premiumpreis, der erfolgreich das Ansehen von Designern und Unternehmen stärkt. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign sowie Persönlichkeiten, die wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Mehr als 2.250 Einreichungen aus aller Welt und insgesamt 20 Gold-Preisträger – das ist die Bilanz der
Jurysitzung zum German Design Award 2015. In einer intensiven zweitägigen Begutachtung hat die international besetzte Expertenjury aus der Vielzahl der eingereichten Produkte die Besten ausgewählt. In jeweils 10 Wettbewerbskategorien zeichnete die Fachjury (30 Designexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Gestaltungsindustrie) nationale und internationale Spitzenleistungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign aus. Neben den Gold-Auszeichnungen wurden bis zu 10 Winner-Prämierungen pro Kategorie vergeben. Weitere Arbeiten erhielten das Prädikat Special Mention.

Swiss Made auf der Biennale Interieur Kortrijk 2014

Das Schweizer Familienunternehmen Intertime präsentierte auf der Biennale Interieur im belgischen Kortrijk in diesem Jahr im Rahmen seiner Kollektion auch zwei ganz neue Produkte: den Hochlehner NANO und den Clubtisch GIRO. Der Messeauftritt des in Endingen beheimateten Herstellers stand unter dem Motto „Glanzpunkte“. Gemeint sind damit Möbel, die den Blick auf sich ziehen, die Orientierung schaffen und Akzente setzen. 

Ziemlich unübersehbar ist der Hochlehner NANO, der die NANO-Linie ergänzt. Es ist ein eleganter Relaxsessel mit hoher Rückenlehne, der zum Innehalten im Sitzen wie Liegen einlädt. Seine schlanke Silhouette birgt vielfältige, nicht sichtbare Funktionen in sich, die den Design-Sessel in einen auch funktionalen Fauteuil verwandeln. Intertime setzt mit diesem Hochlehner seinen Anspruch an die perfekte Kombination von Design, Variation und Sitzqualität um und geht auf individuelle Sitzbedürfnisse ein: 360° drehbar, Rücken- und Fußstütze manuell verstellbar, neigbares und höhenverstellbares Nackenkissen, in Leder oder Stoff bezogen. Für das Design zeichnen Martin Birrer und Benny Mosimann verantwortlich. 

Joseph Binder Award 2014 – Grafikdesign und Illustration

„Im Design hat alles eine Funktion. Design hat die Funktion der Darstellung. Design hat die Funktion der Kommunikation. Design hat die Funktion der Motivierung.“ Diesen Grundsatz formulierte einer der Gründerväter von designaustria, einer der ältesten Interessenvertretungen für Design, Joseph Binder (1898–1972). Nach ihm ist auch der Joseph Binder Award benannt, der 1996 ins Leben gerufen wurde und der sich den Schwerpunkten Grafikdesign und Illustration widmet. Durch verschiedene Maßnahmen (Kooperationen, visuelles Konzept, Online-Tool) gelang es in diesem Jahr 690 Beiträge von 340 EinreicherInnen aus 29 Ländern anzuziehen, was im Vergleich zu 2012 (386 Beiträge von 176 EinreicherInnen aus 12 Ländern) eine wirklich enorme Steigerung bedeutet. 

Die Mitglieder der Jury stellten ein überdurchschnittlich hohes Qualitätsniveau fest und wählten 79 Beiträge in die Shortlist. Davon wurden 36 Projekte mit einer Trophäe gewürdigt (9 in Gold, 14 in Silber und 13 in Bronze). Insgesamt erhielten 43 Einreichungen eine Auszeichnung. In der Kategorie Design Fiction für auftragsunabhängige Arbeiten wurde ein Preisgeld von 6.000 Euro vergeben. 

Unternehmens-Identitäten prägen – Arbeitswelten von morgen

Ende Oktober dreht sich auf dem Kölner Messegelände alles um das Thema Arbeit – genauer gesagt um moderne Arbeitswelten. Als internationale Leitmesse gibt die Orgatec Antworten auf die wachsende Nachfrage nach flexiblen Arbeitsformen und der optimalen Arbeitsumgebung. Alle wichtigen Hersteller der Branche sind hier im Zwei-Jahres-Rhythmus vertreten. Mehr als 600 Unternehmen aus 40 Ländern präsentierten auch 2014 ihre Neuheiten. 

Einer der wichtigsten Mitbewerber im Office-Segment ist Vitra. Das Schweizer Unternehmen beschränkt sich nicht nur auf die Herstellung von Büromöbeln mit hochwertigem Design, sondern liefert ganze Systeme und beschäftigt sich mit den theoretischen Hintergründen zum Thema Zukunft der Arbeit. Auf der Orgatec 2014 zeigte Vitra anhand von mehreren, sogenannten „Workstyles“-Installationen, wie Produkte eine individuelle Büroumgebung prägen und ein Unternehmen damit auch auf diesem Wege mit Identität ausstatten können. Im Workstyle „Industrial Workshop“ zeigte Vitra Büromöbel von Jean Prouvé, die das Unternehmen wieder aufgelegt hat und die einem Raum eine eigene, raue und produktive Dynamik verleihen. Diese authentischen Produkte aus den 1940er Jahren wirken wie für die Ewigkeit gebaut und wurden wo notwendig, zum Beispiel mit Kabelführungen, an die Bedürfnisse der digitalen Arbeit angepasst. Im „Innovation Atelier“ wird besonderer Wert auf eine motivierende Ausstattung gelegt, die Kreativität fördert. In den Workbays von Ronan und Erwan Bouroullec finden sich dafür geeignete Komponenten. Die neuen Workbays 90 formen autonome, unbegrenzt erweiterbare Team-Arbeitsbereiche und ergänzen damit die Rückzugsbereiche von Workbays.

Nachwuchstalente – Roche Bobois Design Award

Vor 4 Jahren hat Roche Bobois einen Designwettbewerb ins Leben gerufen, um mit herausragenden, jungen Talenten in Kontakt zu treten. Jedes Jahr wird dieser Bewerb in einem anderen Land ausgetragen. Nach China und Marokko fand die dritte Ausgabe in London in Partnerschaft mit der renommierten Central Saint Martins School statt. Aufgabe war nichts weniger, als das „Sitzen von morgen“ zu konzipieren. 30 Master-Studenten für Industriedesign und Textildesign haben mehrere Monate daran gearbeitet. Die Jury verlieh schließlich den ersten Preis an Cécile Maïa Pujol und ihren Sessel Lady B. Diese zeitgemäße Neuinterpretation des „Conversation chairs“ mit der asymmetrisch geformten Silhouette eines Schmetterlings lädt dazu ein, verschiedene Sitzpositionen auszuprobieren. Konzeption und Produktion zeugen von einem starken Umweltbewusstsein sowohl bei Pujol als auch Roche Bobois. So kam nur massives FSC-Holz sowie recycelter Schaumstoff zum Einsatz. Nach einem Jahr technischer Entwicklung mit Nicolas Roche, dem Leiter der Kollektion „Les Contemporains“, kann sich die 23-jährige Französin über ihr erstes veröffentlichtes Modell freuen, das in fast 50 Ländern des Roche Bobois Netzwerks erhältlich ist. 

Leise und effizient – Lüftungsgeräteserie 400 von Gaggenau

„Innovatives Küchendesign erfordert immer neue und individuelle Lüftungslösungen. Um der stets wachsenden Nachfrage zu entsprechen, bauen wir unser Sortiment kontinuierlich aus“, erklärt Sven Schnee, Leiter der Marke Gaggenau. So wurde analog zu den Produktbereichen Backen, Kochen und Kälte das Konzept der Serien 400 und 200 auch für die Lüftungsgeräte eingeführt. Mit der neuen Insel- und Wandesse AI/AW 442 bringt Gaggenau damit Profitechnik in die private Küche. Das Modell im minimalistischen Design reduziert leise und hocheffizient Kochdunst und Gerüche. Für die hohe Leistungsfähigkeit sorgen schräg gestellte Baffle-Filter mit einem Fettabscheidegrad von rund 90 Prozent sowie ein großer Auffangraum für den Kochdunst. Neu ist auch ein warmweißes Flächen-LED-Licht, das stufenlos dimmbar ist. 

Design und Kunst – ArtDesign Feldkirch 2014

Wohnen, Mode, Kunst – in diesen Feldern bewegte sich auch die jüngste Ausgabe der ArtDesign Feldkirch und zeigte, wie vielfältig die Kreativszene in Vorarlberg ist. Auf einer Ausstellungsfläche von über 3000 m² präsentierte die Messe sowohl etablierte DesignerInnen als auch junge, aufstrebende Kreative. Mit um die 7.800 BesucherInnen konnten die Veranstalter ein leichtes Plus verbuchen. Das Reichenfeld-Areal mit Musikschule, altem Hallenbad, Pförtnerhaus und Vorarlberger Landeskonservatorium, ein Gebäude-Ensemble aus Neobarock, Historismus und 1960er Jahre Architektur, veranschaulicht die Vorarlberger Design- und Architekturgeschichte und bot die adäquate Kulisse für die ArtDesign.

Ein wichtiger Punkt im Konzept der ArtDesign Feldkirch ist die Einbindung junger Kreativer, die sich am Anfang ihrer Karriere befinden. Seit 2007 bietet die Messe deshalb AbsolventInnen von Hochschulen und Bildungseinrichtungen aus den Disziplinen Design, Kunst und Mode die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren. Im Jahr 2014 fand diese Sonderschau erstmals unter dem Titel Campus Showroom statt und gab damit auch einem jüngeren Publikum Gelegenheit die Protagonisten aus dem Kreativbereich kennenzulernen. 

Motel One Wien-Prater erhält das DGNB Nachhaltigkeitszertifikat

Anfang Oktober überreichte die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) auf der Immobilien-Messe Expo Real 2014 in München das Zertifikat „DGNB in Silber“ an die Geschäftsführung von IG Immobilien und zeichnete damit deren Projekt Motel One Wien-Prater als erstes Wiener Hotelprojekt mit dieser Anerkennung für besondere Nachhaltigkeit aus. „Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB)“ steht für ein umfassendes Qualitätskonzept, das nicht nur der Bau- und Immobilienwirtschaft als Richtschnur dient, sondern auch die Wohn-, Lebens- und Arbeitsqualität der Gebäudenutzer maßgeblich erhöht. Gezielte Steuerung von Kühlung, Heizung und Lüftung sowie ausgezeichneter Schallschutz bei Fenstern, Trennwänden und Decken erhöhen ebenso den Komfort der Hotelgäste wie die öffentliche Zugänglichkeit und absolute Barrierefreiheit.

 „Nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz sind klare Aufträge an die Immobilienbranche. Mit dem Team von Motel One haben wir auch bei diesem Thema schon vor dem Spatenstich intensiv zusammengearbeitet. So konnten wir das Objekt maßgeschneidert an die Wünsche und Bedürfnisse des Hotelbetreibers anpassen und durch eine ökologische Bauweise – mit emissionsarmen Materialien sowie dem Einsatz von Wasser sparenden Armaturen – den achtsamen Umgang mit Ressourcen gewährleisten“, erklärten Ing. Hermann Klein und Mag. Karin Assem-Honsik bei der Übergabe des Zertifikats in München.

MACHT MODE MÖBEL?

Ein Bericht aus der Perspektive der Innenarchitektin Martina Lorbach über Verbindungen und Parallelen zwischen den Möbel- und Modewelten.

Schwarz-Weiß oder Kupfer und Gold, Glockenform oder Lagen-Look, samtig-weich, filigran gehäkelt oder wolliger Grob-Strick – sind das nun Beschreibungen der neuesten Kollektionen vom Laufsteg oder aus den Messehallen? Haute Couture, Prêt-à-Porter oder Schrankoberflächen, Polstermöbel und (teilweise tatsächlich gehäkelte) Lampen? Den Endverbraucher interessieren die Grenzen zwischen Möbel und Mode wenig. Hauptsache, es gefällt und liegt im Trend.

Es ist einer der meistwiederholten Glaubenssätze der Branche: Produktdesign ist eine von der Mode weitgehend unabhängige Disziplin, die sich mehr an Werten wie Zeitlosigkeit, Ergonomie und Gebrauchsnutzen orientiert und sich weniger mit modischen Stilfragen beschäftigt als mit konstruktiven Modellen. Gleichwohl aber interessiert die Branche nichts brennender als die neuesten Trends, wenn im Januar die erste Einrichtungsmesse des Jahres, die imm cologne in Köln, beginnt. Wo also sind Gemeinsamkeiten zu suchen, die ein ernsthaftes Interesse der Möbeldesigner und –hersteller rechtfertigen?

Dass die Einrichtungsbranche von der Mode profitieren kann, davon ist die Innenarchitektin Martina Lorbach (www.seiten-ansicht.de) überzeugt. Nachdem sie sich, inspiriert von einem Studienprojekt des Pressblech-Herstellers Sandvik, erst einmal auf das Thema eingelassen hatte, entdeckte sie nicht nur in den Prägemuster-Entwürfen der Studenten Parallelen zur Modewelt. „Wenn ich heute über eine Messe gehe, sehe ich überall neue Strukturen, Oberflächen und Formen, die mit den Modetrends in Verbindung zu setzen sind“, berichtet die Kölnerin über ihre veränderte Wahrnehmung.

Bezüge zur Mode lassen sich am offenkundigsten durch Bezugsstoffe und Farbkombinationen belegen, aber auch durch Strukturen und Muster, ja sogar durch Formen, wie etwa beim Glockenrock, dessen eckig gebrochene Form aktuell bei manchen Leuchten wiederzufinden ist. In Kombination mit Mustern, die die dänische Designerin Louise Campbell  aus sich überschneidenden Kreisen entwickelte, findet sich die Form etwa bei den Lampen wieder, die sie in ihrer Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der imm cologne 2014 vorstellte. Lampen und Textilien – entwickelt mit Kvadrat – fanden beim Publikum begeisterten Anklang. Spannend fand Martina Lorbach auch, dass sich Details der Installation – wie die Einschnitte in die Stoffe oder die schuppenförmige Außenverkleidung des Hauses – als Gestaltungsprinzipien in der Mode wiederfinden. Hier gibt es vor allem in der Haute Couture aktuelle Trendbeispiele von Lagen-artigem Pailettenbesatz und geschuppten Stoffen und Schnitten.

LICHT, IN FORM GEPRESST

Mit Licht können wir eine bestimmte Stimmung erzeugen oder dekorative Akzente setzen. Doch nicht nur Kerzenschein oder indirektes Licht können für das richtige Feeling sorgen. 

Besonders seit der Marktfähigkeit der Leuchtdioden sind Lichtmöbel auf dem Vormarsch. Wurde die Illumination zuvor nur in Schränken als Hintergrundbeleuchtung oder – wie der berühmte Alibert – im Bad zur Ausleuchtung des Waschbereichs eingesetzt, ermöglichen LEDs heutzutage alle erdenklichen Lichtszenarien. Eingesetzt im Interieur wird das Möbelstück so selbst zum Leuchtmittel und bescheint andere Objekte oder umschließt, etwa als Sessel, seinen Nutzer regelrecht mit Licht.

Den Anfang nahmen die leuchtenden Möbel mit Lichtboards, leuchtenden Regalböden, die solitär an der Wand befestigt werden konnten. Bereits vor gut zehn Jahren hat etwa Gera mit seinem Lichtsystem3 versucht, den Markt zu erobern. Doch zu Beginn war der Gedanke vom Lichtboard vielen Menschen noch zu ungewohnt. „Die Resonanz im Markt war lange Zeit eher verhalten“, berichtet Thomas Ritt, Designer und Produktmanager für Gera Leuchten, „denn Lichtmöbel waren neu und unterschieden sich grundlegend von bislang bewährten Beleuchtungskonzepten. Heute zeigen Gespräche und die konkrete Auftragsentwicklung in unserem Hause eindeutig, dass der Küchen- und Möbelmarkt die Vorteile der Lichtmöbel in den letzten Jahren für sich erkannt hat und jetzt reif für das Konzept Lichtmöbel ist.“

Mit einem breit gefächerten Lichtmöbelsortiment kann beispielsweise Slide aufwarten. Ob Sessel, Sofas, Tische, Barelemente, Outdoor oder Accessoires – der italienische Möbelhersteller hat für fast alle Bereiche des Wohnens etwas zu bieten. Die Produkte des Unternehmens bestehen aus recyclebarem Polyethylen. Der Kunststoff wird im Rotationsverfahren verarbeitet und lässt sich in vielfältigen Formen gestalten.

Italienisches Flair mitten in Moskau

Das Golden Mile Spa ist ein exklusives Wellnesszentrum im Erdgeschoss des Park Palace unweit des Roten Platzes. Wo vor nicht allzu langer Zeit noch Autos parkten, befinden sich heute zwei private Spas, ein Pool mit eigenem Massagebereich, ein großzügiger Wellnessbereich, ein Fitnesszentrum und eine Lounge mit Bar und Restaurant. Die Besonderheit an diesem Projekt ist die starke italienische Beteiligung vom Generalunternehmer, der italienischen Firma „Wellness Today - Happy Sauna Group“ bis zum durchführenden Interieur-Spezialisten Studio D73. „Die einzige Vorgabe des Kunden“, erläutert Architekt Andrea Viganò von Studio D73, „war die Schaffung eines exklusiven Ambientes mit typisch italienischem Design. Ziel der Arbeit war es daher, mithilfe hochwertiger Materialien einen Raum zu gestalten, der im Ausland eine Art Schaufensterfunktion für die hervorragende Qualität von 'Made in Italy' übernehmen könnte.“ 

Noémi Nagy – Modelabel Prieston setzt auf starke Farben

Im Rahmen der diesjährigen Vienna Fashion Week im Wiener Museumsquartier war auch eine Reihe junger Modelabels zu sehen, deren DesignerInnen trotz oder wegen ihrer Jugend erstaunlich innovative Entwürfe zeigten. Auf dem Sprung zu einer internationalen Karriere steht auch Noémi Nagy mit ihrem Label Prieston. Die herausragendste Kollektion für diesen Herbst/Winter ist wohl die Serie mit Swarovski Elements Kristallen. morethandesign hat die aparte Ungarin und künstlerischen Kopf des Modelabels mit dem Seepferdchen im Logo zum Interview gebeten. 

morethandesign: „Was war die besondere Herausforderung bei der Kreation Ihrer Kollektion mit Swarovski-Kristallen?“ 
Noémi Nagy: „Ich liebe es, besondere, glamouröse Stücke zu designen. In dieser Hinsicht schienen Swarovski Elements die perfekte Wahl für diese Herbst/Winter-Kollektion zu sein. Für eine junge Designerin ist es natürlich eine besondere Herausforderung mit Swarovski Elements zu arbeiten, denn um überhaupt die Genehmigung zu erhalten, diese Kristallelemente zu verwenden, müssen sie schon ein bestimmtes Qualitätslevel mitbringen. Eine eher technische Herausforderung war, Stoffe zu finden, die perfekt zu den Kristallen passen. Also Stoffe, die weder hinter dem Glamour der Steine verschwinden noch sie übertrumpfen. Und schließlich galt es natürlich die Kristalle auf den Stoffen so zu platzieren, dass sie perfekt zu den jeweiligen Entwürfen passen.“

morethandesign: „Warum verwenden sie vorwiegend Rottöne in Kombination mit den Swarovski-Steinen?“
Nagy: „Die Kollektion ist von Russland inspiriert. Die Geschichte und die Architektur dieses erstaunlichen Landes haben mich immer angezogen. Diese satten Rot- und Fuchsia-Töne waren für mich einfach die offensichtliche Wahl. Viele Designer halten sich von starken Farbtönen fern, aber glücklicherweise schätzen meine Kunden gerade diesen Mut zur Farbigkeit.“  

Der Samurai-Manager – Erfolg durch Intuition

„Die Werte, die der fernöstlichen Kampfkunst und der westlichen Art of Management zugrunde liegen, sind einander viel näher als man denkt“, ist Reinhard Lindner überzeugt. In seinen Seminaren verdeutlicht der Unternehmensberater und Trainer dieses Naheverhältnis und verknüpft die jahrhundertealte japanische Tradition der Samurai mit den Anforderungen der modernen Wirtschaft. Der zentrale Begriff in Lindners Seminaren ist die Intuition. Sie war die höchste Kunst der Samurai. Und ebenso ist die Intuition auch die höchste Kunst im internationalen Management. Viele erfolgreiche japanische Konzerne der Gegenwart haben ihren Ursprung in Samurai-Familien. Der wirtschaftliche Aufstieg Japans nach dem Zweiten Weltkrieg wird deshalb auch dem Geist und den gelebten Werten der Samurai zugeschrieben. Werte wie Ehre, Respekt, Mut, Entschlossenheit, Höflichkeit und eben Intuition haben den Samurai in der Vergangenheit höchstes gesellschaftliches Ansehen verliehen. „Wenn auch ein Manager nach diesen Werten lebt und handelt, wird er zu einer integren Führungspersönlichkeit und genau solche Persönlichkeiten brauchen viele Unternehmen heute mehr denn je“, meint Lindner. 

„Der Samurai-Manager“ vermittelt also eine einmalige Verbindung von asiatischen Denkstrukturen sowie Entscheidungsmerkmalen und westlichen Verhandlungs- und Führungskriterien. In diesem Seminar sollen Führungskräfte und Top-Manager lernen, den Blick auf das Wesentliche zu schärfen, Prioritäten zu definieren und richtige Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ zu treffen. In einer immer komplexeren Wirtschaftswelt wird es Zusehens wichtiger, schnell zu entscheiden und auf intuitive Weise die richtigen Maßnahmen zu setzen. Das Seminar „Der Samurai Manager“ verhilft dabei zu einem neuen Blickwinkel. Es bietet die Möglichkeit, Werte neu oder erneut zu definieren und ein feines Gespür für die richtigen Entscheidungen zu entwickeln.

Eyecatcher: exklusives Design und moderne Kältetechnologie

Im Rahmen der diesjährigen IFA in Berlin präsentierte Liebherr nicht nur technologische Innovationen, sondern vor allem außergewöhnliche neue Designs, die beim Thema Kühlschrank farbenfrohe bis edle Wege einschlagen. Neben der neuen ColourLine wird der BlackSteel für Furore in diesem Sektor sorgen. Kühl- und Gefriergeräte werden damit zu einem Blickfang in Küche und Wohnraum. 

Liebherr verbindet mit der neuen Black Steel Side-by-Side-Kombination modernes, elegantes Design mit zeitgemäßer Kältetechnologie und intuitiver Bedienung. BlackSteel ist ein optisch attraktiver, schwarzer Edelstahl. Gepaart mit hochwertiger SmartSteel-Veredelung verleiht das innovative Material der Side-by-Side Kombinationen SBSbs 7263 Hightech-Design und zeitlose Eleganz. Die zusätzliche SmartSteel-Veredelung reduziert die Sichtbarkeit von Fingerabdrücken deutlich, ist leicht zu reinigen und unempfindlicher gegen Kratzer. Durch einen besonderen Schliff erzeugt BlackSteel eine ansprechende, exklusive Optik und macht dieses Modell zu einem echten Highlight in der Küche. 

ORIENTALISCHE PFERDE

Mit der Luxusuhr „Arceau Cheval d’Orient“ bringt Hermès die farbenfrohen Pferdemotive seines glei

Hommage an New York

Maximilian Riedels Faszination für die Stadt New York entsprang die Idee für die Dekanter „Apple“

Intelligente Funktionsvielfalt in puristischer Form

Designer Werner Baumhakl hat für den Schweizer Sitzmöbelspezialisten Intertime das Sofa „Smart“ entworfen. „Smart“ ist ein Funktionssofa, das so konzipiert ist, dass es in jedem Zustand elegant und reduziert wirkt. Zahlreiche Variationsmöglichkeiten wie klappbare Armlehnen, Rückenverstellung mit integrierter Kopfstützenfunktion bis hin zu einem schwenkbaren Armteil, das zur Fußstütze wird, machen dieses Möbel äußerst flexibel. Diese vielen Funktionen werden in ein Design aus kubischer, klassischer Schlichtheit eingebettet. „Mit dem Sofa leben und sich mit dem Sitzmöbel bewegen, das war mir sehr wichtig bei diesem Sofa“, sagt der deutsche Designer Baumhakl.

www.intertime.ch

Das Glas, das eine Tasse war

Erst kürzlich stellte der Kufsteiner Traditionsbetrieb Riedel sein erstes Glas vor, das nicht für alkoholische Getränke bestimmt ist, eines für Cola. Zu diesem Zeitpunkt war die Zusammenarbeit mit Nestlé bereits weit gediehen. Lange schon wurde an zwei Modellen getüftelt, „man hat ja auch mehr als nur einen Typ von Weinglas im Schrank“, so Seniorchef Georg Riedel.

Weinaffin war wohl auch die Gruppe der Sensoriker, die den neuen Glastyp entwickeln half. Dass dessen Form nun an ein Weinglas erinnert, ist aber einem anderen Umstand geschuldet. Georg Riedel: „Uns war rasch klar, dass das Glas sich nach oben hin verjüngen soll, das unterstützt die Konzentration der Aromen zur Nase hin. Zulaufende Formen wie diese sind eine unserer Kernkompetenzen als Glasbläser. Ein Pressglas können Sie unmöglich verjüngend gestalten. Auch die Wandstärke können wir bei einem geblasenen Glas deutlich schlanker halten. Wir sprechen hier von nicht einmal einem Millimeter.“ Bei aller Glasbläsertradition wird das neue Glas jedoch nicht von Mund geblasen. Eine Maschine erledigt das und zwar gleich 25.000fach pro Tag.

Trotz aller sensorischer und produktionstechnischer Zwänge ist das neue Glas auch schön geworden, auch ein Beleg für die Professionalität der beiden Partner Riedel und Nespresso. Wollten die einen neben dem dünnen Glas in jedem Fall einen Stiel, kam von der anderen Seite der Vorschlag mit dem massiven Fuß – das neue Glas sollte im Kaffeealltag unumstößlich bleiben - zuhause wie in der Gastronomie. Beide Partner wollten außerdem jede Assoziation mit Schnapsgläser vermeiden. Was stilistisch einigermaßen unvereinbar klingt, mündete in einen bemerkenswert ausgewogenen und spannenden Entwurf.

SLIM Sound

Ganz ehrlich, es macht schon was her, wenn am Big Screen vor einem gerade der Weltuntergang angesagt ist und das Wohnzimmer zum akustischen Epizentrum dieses Infernos wird. Verantwortlich dafür das Kürzel „DD“. Dieses steht für Dolby Digital und erfreulicherweise werden immer öfter solche Klangperlen von den Sendern ausgestrahlt, was bedeutet, dass man das Geschehen im Surroundsound mitverfolgen kann. Um den Raumklang auch adäquat wiedergeben zu können, bedarf es allerdings dem entsprechenden Equipment, bestehend aus A/V-Receiver und den zugehörigen Lautsprechern.
Begnügt sich der asketische Homecineast mit der üblichen 5.1-Anlage, bei welcher der Klang über fünf Satelliten-Speaker und einen Subwoofer (Bassbox) wiedergegeben wird, so schwören Audioholics auf einen 12.2-Über-drüber-Sound. Wer jetzt mitgerechnet hat, wird sofort feststellen, dass es sich dabei um zwölf (!) Satelliten und zwei Subwoofer handelt. Aber genau das ist auch die Kehrseite der audiophilen Medaille. Denn, egal ob jetzt sechs oder 14 Lautsprecher, man kann sie nur schwer „verstecken“ (bis auf die Subwoofer, aber dazu später) und auch der Umstand, unter dem schlanken Flatscreen einen fetten Verstärker stehen zu haben, verleidet so Manchem die Wohnoptik. Natürlich kann man auch komplett auf das zusätzliche Brimborium verzichten und den Ton ausschließlich über die eingebauten TV-Lautsprecher wiedergeben. Das Problem dabei ist nur jenes, dass der Schlankheitswahn in Sachen noch dünnere Fernseher zu bauen und anzubieten, klar auf Kosten der Tonqualität geht. Denn eine gute Lautsprechermembrane braucht nunmal eine gewisse Tiefe und bei gerade mal 3 cm dünnen TVs geht sich das schon rein physikalisch nicht aus. Also werden selbst Smart-TVs der Premiumklasse mit Kurzhubtönern bestückt, die im allerbesten Fall das gesprochene Wort einigermaßen verständlich reproduzieren können. Die Hoffnung, ein wenig Klangvolumen oder gar Bass-Feeling zu bekommen, bleibt hingegen außen vor.

Nicht wenig verwunderlich, hat die Industrie darauf reagiert und bietet mit Soundbars (auch Soundprojektoren genannt) und Sounddecks (bzw. Soundbases) vernünftige Lösungen an. Sozusagen eine „Sonderausstattung gegen Aufpreis“.
Und ja, man ist fast versucht, Parallelen zur Autoindustrie zu ziehen. Denn wir wissen: unser neuer Pkw läuft auch mit der Grundausstattung wunderbar, nur mit ein paar Extras läuft er dann halt a bisserl besser.

Verkapptes Genie

Mauerblümchen gibt es nicht nur unter Menschen, sondern manchmal auch im Design.

DIE QUALITÄT DER RÄNDER

Sie und ihr Partner Ed Barber sitzen oft in Jurys, die jungen Talenten Design-Awards verleihen. Welche Qualitäten erwarten Sie eigentlich von jungen Designtalenten?  
Sie sollen einfach nur gute Designer sein. Mehr nicht. Das ganze Show-Gehabe rund um das Design hat mir noch nie gefallen. Einfach ein guter Designer zu sein, das muss der Anspruch sein.  

Aber woran erkennt man denn die guten Designer?
Die Dinge, die Designer machen, müssen einfach relevant sein. Für die jeweilige Situation, für den Hersteller oder eben auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Situationen, für die Designer arbeiten, sind doch niemals dieselben. Vor zehn Jahren haben die Dinge noch ganz anders ausgesehen. Auch aufgrund der wirtschaftlichen Situation. Die Qualität der Produkte hängt natürlich auch davon ab, auf welchem Level man Design betreibt. Wenn wir etwa beginnen, an einem Projekt zu arbeiten, ist das ja noch lange kein industrieller Design-Prozess.  Zu diesem Zeitpunkt sind es noch keine industriellen Produkte. Dafür müsste der Hersteller ja einen Haufen Geld investieren. Und erst wenn er Vertrauen hat in einen jungen Designer, wird er das auch tun. Dann nehmen sie auch mal 50.000 oder 100.000 Euro in die Hand. Für uns bedeutet Design ganz einfach: Probleme lösen. Und jedes Problem ist ganz individuell.

Haben Sie nicht den Eindruck, dass Designer immer mehr zu Universalisten werden, die möglichst viel Technologien im Auge behalten müssen?
Das stimmt schon. Aber das ergibt sich von selbst. Je mehr und je länger man arbeitet, desto mehr Einflüsse gibt es auch. Je mehr Optionen hat man zur Hand, um Probleme zu lösen. Aber zu viel Erfahrung, das muss man auch sagen, ist auch nicht immer gut. Wenn man zu viel weiß, dann läuft man Gefahr, Dinge im Designprozess zu schnell zu eliminieren. Weil sie bislang nicht funktioniert haben. Aber gerade dieses Mal könnte es ja die richtige Antwort auf etwas sein…

Die Welt der Dinge scheint allmählich zur Welt der Bilder von Dingen zu werden. Wie beeinflusst das Ihre Arbeit als Designer?
Die Bilderwelt ist eher in den Medien ein Thema. Wenn es darum geht, mit Design Geld zu verdienen, dann helfen einem auch die schönsten Bilder nichts, die durch die Designblogs kursieren. Man muss Dinge designen, die auch funktionieren. Und die vor allem die Menschen auch haben wollen. Bilder allein lassen sich nicht verkaufen. Und ganz ehrlich: Wenn sich etwas gut verkauft, ist es ganz offensichtlich gutes Design.

Die Räume beeinflussen die Menschen, die sie benutzen. Und manchmal gehören die alltäglichsten Räume zu den schönsten. Wie die alten Straßenbahnen in der Designmetropole Mailand.  
Ja, die sind ganz wunderbar. Glas, Holz, Metall. Menschen reagieren gut auf solche Materialien. Viel besser als auf Künstliches wie Plastik etwa.  Das ist von Menschen gemacht, nicht von der Natur. Ich glaube, Menschen sind nicht dazu geboren, sich mit künstlichen Materialien zu umgeben. Plastik ist nur toll, an dem Tag, an dem man es kauft. Und von diesem Zeitpunkt an wird es schlechter und schlechter. Massivholz dagegen wird immer besser und besser. Die Farben ändern sich. Eine Patina legt sich darauf. Und deshalb sehen auch die alten Straßenbahnen so wunderbar aus und fühlen sich auch so großartig an. Sie sind schließlich Jahrzehnte lang benutzt worden.  

Welcher ist der wichtigste Faktor, wenn man mit der Raumgestaltung die Menschen so sehr beeinflussen kann?
Es geht nicht darum, dass die Dinge überwältigend aussehen. Sondern, dass sich die Menschen wohl fühlen. Dann sind die Gespräche besser, das Zusammenleben entspannter. Wenn man sich unwohl fühlt oder exponiert, nervös ist, dann redet man auch nicht so gut miteinander. Wenn Restaurants etwa einen hellen oder gar weißen Boden haben, fühlt man sich schon unwohl. Menschen mögen dunkle Böden, dann fühlen sie sich auch geerdet. Wenn die Fenster bis zum Boden reichen, will auch niemand am Fenster sitzen, wenn sie nur bis zum Tisch reichen, dagegen jeder.

Also spielt die Psychologie des Designs eine große Rolle in Ihrer Arbeit?
Ja natürlich. Noch ein Beispiel: In einem holzvertäfelten Restaurant fühlen sich alle wohl. Zwischen weißen, kahlen Wänden die wenigsten. >>

Eine Almhütte aus Holz wäre also eine gute Umgebung, um sich wohl zu fühlen?
Ja, auf jeden Fall. Wir haben gerade ein Restaurant in London gestaltet, für das Ace Hotel. Dort haben wir alle Wände mit Holz verkleiden lassen. Das hat auch akustische Vorteile. In Räumen mit kahlen Wänden kommt der Schall von allen Seiten zurück.

Ein Plädoyer für die Tür

Sie verbinden und sie trennen, gehören zum Außen, aber auch zum Innen.
In nahezu keinem Interieur fehlen sie und dennoch werden sie kaum
beachtet, obwohl sie ständig benützt werden: Türen fristen oft
ein stiefmütterliches Dasein. Es ist Zeit, dies zu ändern.

An die Innentüren wird beim Hausbau meist zuletzt gedacht. Türen-Hersteller wollen dieser Tatsache natürlich entgegenwirken und die Tür auch bei Planern stärker ins vordergründige Bewusstsein rücken.
Der österreichische Marktführer bei Innentüren ist die JELDWEN Türen GmbH, besser bekannt unter dem Markennamen DANA. Im Jahr 2013 wurden in dem, im oberösterreichischen Spital am Pyhrn beheimateten Betrieb auf einer Hallenfläche von 42.000 m2 mit insgesamt 520 Mitarbeitern 460.000 Türen produziert.
Als heimischer Marktführer ist man auch Vorreiter in dem Bestreben, das Image von Türen im Innenbereich zu korrigieren. „Das ändert sich teilweise schon. Es ändert sich im technischen Bereich. Das Bewusstsein steigt, dass eine Türe einfach eines der meist verwendeten, dynamischen Bauteile in einem Haus ist. Deshalb ist eine Türe ein Element, das einfach ein intelligentes Produkt sein muss. Und die Sensibilität dafür wird immer stärker – im Endkundenbereich und vor allem auch im Objektbereich“, erklärt Georg Himmelstoß, vorsitzender Geschäftsführer bei DANA.  

Der hohe Stellenwert der Technik sorgt bei Türen in erster Linie für mehr Komfort. Das Auf- und Zumachen wird leichter, leiser und sicherer. Franz Böhm, aus der Abteilung Produktentwicklung und Design bei DANA will die Tür emotionalisieren:
„Türen drehen sich, bewegen sich – aber, dass eine Tür auch Komfort in der Bewegung bieten kann, das ist für viele ein überraschender Effekt, den wir schon seit Langem verfolgen. Es geht also darum, diese Bewegung zu unterstützen, die Funktion so handlich, so ergonomisch, so intuitiv wie nur möglich zu machen.“ Dazu gehört auch, dass Türen keine lauten Geräusche mehr verursachen sollen. Böhm: „Das Geräuschthema ist ein ganz sensibles. Wir merken es zum Beispiel bei Magnetschlössern, die wir einsetzen, um das Schließgeräusch so leise wie möglich zu gestalten. Wir haben auch selbstschließende Systeme, die dämpfen, im Programm. Und auch hier ist das Thema Geräuschniveau aktuell sehr spannend. Der heutige Kunde ist sehr sensibel, was Lärm und Geräusche betrifft.“

Bed Time Stories

Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens. Beim Schlafen tun er und sie aber nicht Nichts, sondern das Gehirn durchläuft dynamische Prozesse, die für das Leben unabdingbar sind. Schlaf dient der Regeneration und der Verarbeitung von Erlebnissen der Wachphasen. Sogar Abnehmen ist mit gutem Schlaf leichter möglich, weil im Nachtschlaf das appetitzügelnde Hormon Leptin freigesetzt wird. Andererseits macht dauerhaft zu wenig Schlaf krank.
Es sollten also alle beeinflussbaren Voraussetzungen für die gesunde Nachtruhe tunlichst geschaffen werden. Und das beginnt beim richtigen Bett, bei der geeigneten Matratze sowie ganz generell bei einer ansprechenden Schlafumgebung.

Neben dem richtigen Melatonin-Haushalt ist ein gutes Bett eine der wichtigsten Grundlagen für erholsamen Schlaf. Das gilt insbesondere in Zeiten der Veränderung, wie etwa im Herbst“, so Dr. Neil Stanley, viele Jahre lang Vorsitzender der British Sleep Society und Berater des Luxusbettenherstellers Vispring. Das britische Unternehmen vertreibt die immer populärer werdenden Boxspring-Betten, ein Trend, der auch hierzulande zunehmend zu spüren ist, obwohl in Österreichs Schlafzimmern nach wie vor die Kombination aus Lattenrost und Matratze dominiert. Derzeit verfügen nur etwa vier Prozent der ÖsterreicherInnen über ein Boxspring-Bett, aber die Tendenz ist eben steigend und das Wachstumspotenzial enorm. Davon hofft auch das 1901 gegründete Unternehmen Vispring zu profitieren.

Die Briten brachten als erster Bettenhersteller Federkernma­tratzen mit einzeln eingetaschten Sprungfedern auf den Markt. Feinste Naturmaterialien wie Rohseide, Kaschmir, Rosshaar, Kokosfasern und Bambus sind in den Vispring-Matratzen enthalten. Wichtig ist aber nicht nur die hochwertige Unterlage, sondern auch das entsprechende Design, denn fällt der Blick der Schläfrigen oder des Erwachenden auf schön gestaltete Möbel und ansprechendes Interieur, dann ist der Weg ins Träumeland, aber auch der Start in den Tag von positiven Gefühlen begleitet. Ganz in diesem Sinne hat der belgische Designer Dirk Debbaut für Vispring das neue Kopfteil „Berkeley“ gestaltet und ihm einen zeitgemäßen, geometrischen Look gegeben. Die einzelnen Paneele können flexibel kombiniert werden und auf Wunsch sogar über die gesamte Wand bis hinauf zur Decke reichen.

„WIR WOLLEN DIE RENAISSANCE ZURÜCKBRINGEN“

Lyndon Neri und Rossana Hu, die Gründer von Neri&Hu Design and Research Office in Shanghai, gestalten die 2015er-Ausgabe der Wohnraum-Installation „Das Haus – Interiors on Stage“ auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne in Köln – 19. bis 25. Jänner 2015. Lyndon Neri erläutert die Idee hinter dem Entwurf mit dem Titel „Memory Lane“. Seine klare Haltung macht deutlich, warum Neri&Hu mittlerweile nicht nur in Shanghai, sondern weltweit zu den interessantesten, weil vielschichtigsten Architekten zählen, die Design und Architektur, Altes und Neues sinnvoll zu verbinden wissen.

Lyndon, Ihr Entwurf für die Wohnrauminstallation „Das Haus“ auf der nächsten imm cologne sieht völlig anders aus als die drei vorhergegangenen Häuser. Sie selbst sprechen von einem Metallrahmen, der Käfig-artige Container für unsere Möbel und Wohnrituale zusammenfasst. Was steckt dahinter?
Wir wollen das Verständnis vom Heim und vom Zuhause-Sein hinterfragen und den Besuchern eine andere Perspektive vermitteln, indem wir sie „Das Haus“ auf zum Teil vorgegebenen Wegen und mit eingeschränkten Sichtachsen erleben lassen – wie ein Museum der Wohnrituale. Wir wollen die Frage provozieren, wieviel Zuflucht und wieviel Käfig unsere Häuser darstellen.

Im Sinne eines Gefängnisses für die Bewohner oder eines musealen Aufbewahrungsortes?
Beides. Zum einen finden wir, dass heute zu viele Möbel als Designobjekte behandelt werden statt als Gebrauchsgegenstand. Dabei drängt sich auch die Frage auf, ob unsere Möbel wirklich ein ganzes Leben lang halten müssen? Wer dient hier wem? Zum anderen fragen wir nach dem wahren Charakter von Häuslichkeit, sei es in Form von Essgewohnheiten oder von Möbeln.

Ist das nicht eher eine philosophische Frage?
Es ist ein Weg, den eigenen Standpunkt zu überprüfen. Nehmen Sie einen Vogel in seinem Käfig: Er ist beschützt, er wird abends mit einem Tuch abgedeckt, er wird gefüttert, er singt Lieder, die sein Herr ihm beigebracht hat, und er ist vor allem eins: schön. Ist er darum frei? Oder ist die Taube auf dem Markusplatz in Venedig frei, die doch jederzeit von Passanten getreten werden oder verhungern kann? Manche Menschen bevorzugen ein Haus mit Aussicht auf eine ländliche Idylle - sind sie deshalb wirklich in ihrer eigenen Welt gefangen, oder sind es die anderen, die sich mit dem chaotischen urbanen Leben arrangieren und argumentieren: „Die kennen es nicht, das wahre Leben“?

NWW Design Award 2014 – Die Gewinner stehen fest

Das Motto des zweiten Design Awards der Neuen Wiener Werkstätte hieß: „Antifragilität – wie gestaltet man Möbel, die durch ihre Nutzung besser werden?“ 200 DesignerInnen aus 14 Ländern hatten sich daran beteiligt und vergangenes Wochenende wurden die drei Sieger im Rahmen einer festlichen Preisverleihung der Öffentlichkeit präsentiert. Alle drei prämierten Entwürfe stammen von GestalterInnen aus Deutschland. Platz eins belegte Benedikt Kartenberg mit seinem Taschenregal „Aporte“. Es ging dem Studenten der Fachhochschule Münster (Fachbereich Design) dabei um Möbel, die sich in verschiedene Alltagssituationen integrieren lassen und zu ständig nutzbaren Begleitern werden. So sind die Fächer seines Regals auch als Tragetasche zu verwenden. Jede Tasche steht für eine Aktivität und hängt stets griffbereit. Damit erfährt der Alltag eine ganz konkrete Strukturierung. 

Kartenberg konnte mit seinem Projekt eine international besetzte Jury, bestehend aus Yves von Ballmos (Design Möbel Schweiz), Dieter Hoffmann (Blickfang), Joerg Suermann(DMY Berlin ), Lilli Hollein (Vienna Design Week), Norbert Philipp (Journalist), Marcus Fairs (ICON Mag), Thomas Feichtner (Muthesius Kunsthochschule), Eberhart Schrempf (CIS), Desirée Treichl-Stürgkh (HOME), Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst), Frank Zebner (UNI Offenbach), Thomas D. Meier (Uni Zürich), Johannes Heil (Designer der NWW) unter dem Vorsitz von Erwin Wurm (Großer Österreichischer Staatspreis 2013), überzeugen. „Das Projekt überzeugt durch den konzeptionellen Ansatz. Es vereint die Ideen von Sharing, Mobilität, Individualisierung und Aufnutzung und greift in diesem Sinne viele Aspekte des Award-Themas der Antifragilität auf“, so die Begründung der Jury.

Handmade in Germany – Meisterstücke und Designtrends

Die erste Station der Wanderausstellung „Handmade in Germany“ war St. Petersburg. Im Rahmen dieser Schau schicken deutsche Traditionsunternehmen wie Kaldewei, Faber-Castell, Montblanc und Nymphenburg ihre Qualitätsprodukte auf Weltreise. Die Ausstellung wird in der Folge unter anderem in Hongkong, Taipeh, New York, Boston, Los Angeles und Abu Dhabi zu sehen sein. Diese „Tournee“ gab Anlass für ein Gespräch mit Arndt Papenfuß, Leiter des Kaldewei-Marketings über Trends und Herausforderungen in der Badgestaltung. 

Frage: Was ist für Sie aktuell der wichtigste Gestaltungstrend im Bad?
Arndt Papenfuß: „Ein absoluter Megatrend im Bad sind bodengleiche Duschen …Ein weiterer großer Trend ist die Digitalisierung und Vernetzung mit innovativen Techniken sowie elektronischen Steuerungen, die für zusätzlichen Komfort im Bad sorgen. Das Bad wird so zur Wellnessoase, in der Kontemplation, Regeneration und Unterhaltung eine intelligente Symbiose eingehen.“

Frage: Funktionalität versus Design: Ist das ein Widerspruch oder eine kreative Herausforderung?
Papenfuß: „Funktionalität und Design sind in sich kein Widerspruch – die Herausforderung besteht darin, der funktionalen Form Emotionalität zu verleihen. Dieses Ziel verfolgen wir, wenn wir Kaldewei Produkte entwickeln. Die Badewanne Asymmetric Duo ist zum Beispiel zeitlos elegant gestaltet und zeichnet sich durch einen einseitig breiten Wannenrand aus. Dieser kann sowohl als Sitz- oder Ablagefläche als auch zu individuellen Positionierung von Armaturen genutzt werden. Ein optisches Highlight, das dem Badenden unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnet und sich so individuellen Bedürfnissen nach Funktionalität und Komfort optimal anpasst.“

Drohnenpioniere der ersten Stunde

In 2006 stellten die beiden Werbe- und Videoprofis Patrick Brandstätter und Lukas Schwarzkogler fest, dass es für ihre Werbeagentur und spezielle Kundenanforderungen keine geeignete Technik zu kaufen gab, um anspruchsvolle Film- und Fotoaufnahmen aus der Luft zu erstellen. Also beschlossen die beiden, zusammen mit einigen Freunden, eine eigene Plattform zu bauen. Ihr Name: HDCopter – dem produzierenden Unternehmen gaben sie den Namen Airborne. Zu diesem Zeitpunkt war der Begriff „Drohne“ nur wenigen Experten der Luftfahrt ein Begriff. Bei Ausflügen zu Test-Einsätzen staunten die Zuschauer stets darüber, zu welchen Leistungen diese Technik fähig war. Und weil die Performance und die Aufnahmen des HDCopter wirklich ausgezeichnet waren, kauften erste Kunden nun eigene Drohnen bei Airborne. Die Nachfragen und Anwendungsgebiete wuchsen über den Einsatz als reine fliegende Filmkamera hinaus hin zu Anwendung unter anderem für Landwirtschaft und Bauwerksprüfung, Inspektion und Facility Management.

Über die letzten acht Jahre hat das mittlerweile gewachsene Team die Erfahrung von Hunderten von Flugstunden und endlosen Filmaufnahmen gesammelt und in die aktuellen Fluggeräte eingebracht, die sich nicht nur technisch, sondern auch designmäßig enorm weiterentwickelt haben. Hatten die frühesten Modelle noch eher Prototyp-Charakter, sind die Exemplare des Jahres 2014 elegante Fluggeräte. 

Handgeschöpft für körperliche Wohlkultur – Wiener Seifenmanufaktur

In der Wiener Seifenmanufaktur in der Hintzerstraße im dritten Bezirk gibt es etwas ziemlich Einmaliges – nämlich sanftgerührte Naturseifen nach traditionellem Wiener Rezept. Wer sich dem liebevoll eingerichteten Kellerlokal nähert, merkt schnell, dass er auf der richtigen Spur ist, denn der variantenreiche Seifenduft erfüllt auch die Straße. Im Laden selbst steht eine riesige Auswahl zur Verfügung – Duschseifen, Haarseifen, Gesichtsseifen, Rasierseifen, Kinderseifen bis hin zu Schmierseifen, Badegels, Tierseifen und Bio-Seifen sind hier zu finden. Sonja Baldauf, gebürtige Vorarlbergerin, führt die Wiener Seifenmanufaktur seit mehr als acht Jahren und wird dabei von einem kleinen aber sehr kompetenten Team unterstützt. Die Unternehmenskultur lässt jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin Platz sich zu entwickeln und dadurch das Unternehmen zu stärken. Gegenseitiges Vertrauen ist hier angesagt. An der Seite der Chefin arbeitet ihr Partner Christoph Hegglin, engagierter Seifensieder, der über seine Seifen sagt: „Durch das schonende Herstellungsverfahren, wird die Seife so hoch qualitativ, dass der Unterschied zu ˏnormalenˊ Seifen schon bei der ersten Verwendung spürbar ist und die unzähligen verschiedenen Zutaten machen unsere Seifen einfach einzigartig.“

Skandinavisches Design mitten in Wien

Vor 10 Jahren kam der Möbelexperte und gebürtiger Däne Michael C. Frost nach Wien und gab dem skandinavischen Design in Österreich ein Zuhause. Das Scandinavian Design House am Wiener Rudolfsplatz ist seitdem Anlaufstelle für Liebhaber des trendigen Designs aus dem Norden und vergrößert seine Fangemeinde Jahr für Jahr. Um dem wachsenden Kundenkreis noch mehr Anschauungsmaterial bieten zu können, eröffnete Frost nun einen weiteren Schauraum, der ebenfalls am Rudolfsplatz liegt und den Namen „Scandinavian Underground“ trägt. In diesem Kellerlokal und auf 200 m² wird eine erweiterte Auswahl an Kollektionen von Hay, Muuto, Normann Copenhagen und &tradition gezeigt.