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Wespen vertreiben Hausmittel – Alle Infos

Wespennest selbst entfernen: Hausmittel

Besonders im Sommer werden sie recht schnell zur Plage: Wespen. Die kleinen gelb-schwarzen Insekten surren herum und stellen durch ihre Stechfreudigkeit eine potentielle Gefahr dar. Entdecken Sie dann an Balkon, im Haus oder am Giebel ein Wespennest, wird es noch lästiger, denn: Wespen stehen unter Naturschutz und die Entfernung eines Nestes erfordert besondere Voraussetzungen und Vorgehensweisen.
Glücklicherweise kann man den kleinen Tieren mit Hausmitteln zu Leibe rücken, so dass sie ihre Nester freiwillig verlassen und sich einen neuen Wohnort suchen. Diese Hausmittel können auch vorbeugend eingesetzt werden, damit es gar nicht erst zum Nestbau kommt.

Wenn man gegen die Wespen vorgehen möchte, dann gibt es verschiedene Wege um diese zu beseitigen. Wichtig ist dabei jedoch zu bedenken, dass es ein Unterschied ist, wenn viele Wespen auf einen Schlag irgendwo herumschwirren oder ob sie sich ein Nest gebaut haben. Wenn die Wespen ein Nest gebaut haben, dann helfen Hausmittel in der Regel nicht mehr und man riskiert nur, dass man das Nest aufmischt und so gestochen wird. Im Fall dessen, dass ein Nest gebaut worden ist, sollte man einen professionellen Schädlingsbekämpfer wie z.B. die Wespenbekämpfung Hamburg einschalten. Dieser kann das Nest sicher und professionell entfernen.
Es kann jedoch auch sein, dass lediglich viele Wespen im Garten hausen und diese auf der Terrasse oder dem Balkon stören. Besonders beim Essen kann die Anwesenheit der Wespen sehr lästig sein und außerdem steigt das Risiko, dass man gestochen wird, falls man eine zufällig verzehrt. Um dies zu verhindern und die Tiere los zu werden, gibt es einige Hausmittel, die man anwenden kann.

Der Besiedlung mit Wespen vorbeugen – Wo die Tiere gern Nester bauen

Wenn Sie schon einmal Probleme mit einem Wespennest hatten und einer neuen Besiedlung vorbeugend entgegen wirken möchten, sollten Sie bevorzugte Plätze für Wespen ausfindig machen.
Begibt sich die Wespenkönigin ab Mitte April auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz, bevorzugt sie es vor allem dunkel und witterungsgeschützt. Im Garten sind daher vor allem verlassene Erdbauten von Mäusen und Maulwürfen, aber auch Schuppen eine bevorzugte Anflugstelle.
Am Haus sind bevorzugte Orte vor allem: windgeschützte Nischen, Fensterrollladen und Rollladenkästen sowie Dachböden.

Sollten Sie solche Schlupfwinkel besitzen, die sich hervorragend für die Besiedelung mit Wespen machen, können Sie diese verschließen oder beseitigen. So kann dem Nestbau vorgebeugt werden.

Wenn das Nest bereits vorhanden ist – Hausmittel zur Vertreibung der Plagegeister

Wie bereits erwähnt ist das Entfernen eines Nestes nicht ganz einfach. Hierfür werden Genehmigungen und ein Profi gebraucht, der das Nest fachgemäß entfernt und die Tiere entsprechend umsiedelt.
Doch zumeist sind es nicht die Nester die stören, sondern nur ihre Bewohner. So ist es zwar nicht möglich ein Wespennest zu entfernen, doch Hausmittel beseitigen die lästigen Bewohner und sorgen für Ruhe in Haus, Balkon und Garten.

Sehr gute Mittel im Kampf gegen Wespen sind vor allem Pflanzen, die einen sehr starken Eigengeruch entwickeln. Dazu gehören:

  • Knoblauch
  • Lavendel
  • Zironen
  • Salbei

Zusätzlich können Duftkerzen zum Einsatz kommen. Auch hier bieten sich sehr stark riechende Düfte an, wie beispielsweise Zitrone oder weitere Zitrusfruchtaromen.

Der starke Geruch wirkt auf die gelb-schwarzen Insekten massiv störend. Daher werden sie, vom penetranten Geruch eingeschränkt, schnell das Weite suchen, um sich einen neuen Nistplatz zu suchen. Kombiniert mit der vorherigen Inspektion und Ausmerzung möglicher Nistmöglichkeiten, können Sie die kleinen Tiere schnell und zuverlässig loswerden.

Kaffee hilft ebenfalls

Ein weiteres Hausmittel um die Insekten zu vertreiben ist Kaffee. Für diesen Trick schüttet man Kaffeepulver auf einen Teller und stellt diesen etwas weiter entfernt von der Terrasse auf oder auf den Rand des Balkons. Nun kann man das Kaffeepulver anzünden und es wird ein Qualm entstehen, der die Wespen vertreibt. Die Distanz vom eigenen Aufenthaltsort ist deshalb wichtig, da der Qualm ansonsten einen selbst stören kann. Wichtig ist hier anzumerken, dass nur der Qualm die Wespen verscheucht. Ist das Pulver also erlöscht werden die Wespen möglicherweise schnell wiederkommen.

Weglocken mit Hausmitteln

Ein weiteres Hausmittel ist das Weglocken der Wespen an einen anderen Ort. Hier füllt man etwas Wasser mit Zucker und Spülmittel in eine Schüssel und vermischt dies. Die Schale kann man schließlich draußen unweit des eigenen Aufenthaltsortes aufstellen und so die Wespen vom eigenen Essen weglocken. Die Mixtur von Zucker und Wasser lockt die Wespen an, aber wenn diese das Wasser trinken, sterben sie aufgrund des Spülmittels im Wasser. Wenn man diese Methode anwenden möchte, sollte man darauf achten, dass die Schüssel nicht zu nah oder zu fern von einem selbst aufgestellt wird. Man riskiert entweder, dass die Wespen sich einem trotzdem nähern oder das die Schale zu weit entfernt ist, dass die Tiere die Witterung nicht aufnehmen können.
Falls man diese Methoden ausprobiert hat, aber die Wespen trotzdem ihren Weg zum eigenen Essen finden, dann sollte man darüber nachdenken nach einem Schädlingsbekämpfer zu suchen, der feststellt, ob in der Nähe ein Wespennest ist.

Entfernen des leeren Wespennests

Ist das Wespennest unbewohnt, sollten Sie von dem Einsatz von Wasser oder Feuer zur Vernichtung absehen. Auch ein Ausräuchern – um auf Nummer sicher zu gehen, sollte nicht durchgeführt werden.
Vielleicht spielen Sie auch mit dem Gedanken, dass leere Nest einfach zu zerschlagen. Bitte sehen Sie auch von diesem Vorgehen ab. Die beste Entfernung geschieht im unversehrten Zustand.

Damit diese Erfolgen kann und Sie die höchstmögliche Sicherheit dabei haben, kann spezieller Schaum aus dem Fachhandel oder vom Baumarkt verwendet werden. Dieser so genannte Wespenschaum ist hierbei mit Bioziden versetzt und sorgt zugleich für die Abdichtung des Nestes. Hierbei müssen Sie jedoch beachten: Der Einsatz solcher Produkte ist nur bei der „deutschen Wespe“ zulässig, da diese nicht unter Naturschutz steht.

Wenn nichts hilft den Profi ranlassen

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um eine naturgeschützte Wespenart handelt oder nicht, lassen Sie einen Profi nachsehen. Dieser kann Ihnen nicht nur eine Aussage erteilen, um welches Insekt es sich handelt, sondern ist auch mit den gesetzmäßigen Bestimmungen vertraut. Denn Sie werden um eine Beantragung beim Naturschutzbund zur Entfernung kaum herumkommen.

Ist die Genehmigung erteilt, kann der Profi das betreffende Nest sicher und fachmännisch entfernen und umsiedeln.
Dabei brauchen Sie keine Befürchtung haben, dass die Tiere vom neuen Standort zurück an ihr gewohntes Domizil fliegen. Die Umsiedlung muss in einem vorgeschriebenen Rahmen von mehr als vier Kilometern stattfinden.

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